Mittwoch, 27. März 2013

Vorgestellt: Carole Martinez "Das genähte Herz"

Klappentext: "Als die junge Frasquita das Nähkästchen erhält, das in ihrer Familie seit jeher von der Mutter an die Tochter vererbt wird, gelangt sie zugleich in den Besitz einer besonderen Gabe, die an Zauberei grenzt. Mit den leuchtenden Garnen näht sie wunderbare Dinge und macht Frauen zu Prinzessinnen. Sie bestickt Kleider, auf denen die Magie der Farben Blumen erblühen lässt. Doch die Menschen in dem abgeschiedenen andalusischen Dorf stecken voller Misstrauen und Neid, was Frasquita bei ihrer Hochzeit mit dem wortkargen Schmied José nur allzu sehr zu spüren bekommt. Es folgen stille, einsame Jahre, bis Frasquita irgendwann erkennt, dass sie der Enge ihres Dorfes entfliehen muss. Und so setzt sie eines Tages ihre Kinder in einen Handkarren und bricht auf zu einer weiten Reise durch den trockenen Süden Spaniens in Richtung Meer."

Eigentlich ist es eine schreckliche Geschichte, denn sie spielt in einer gnadenlos brutalen Zeit und Welt. – Ein Buch, das man gar nicht lesen könnte... wenn da nicht diese wunderbare magische Sprache wäre, so voller Zauber und Poesie.
Somit ist es ein Buch, das ich gar nicht mehr aus der Hand legen mochte, das ich einfach immer weiter lesen muszte.
Und ich kann es nur weiter empfehlen als einzigartiges Leseerlebnis. Eine Lesereise der ganz besonderen Art.
Mascha

429 Seiten
Piper 2009
ISBN 978-3-492-05200-9


Genau der gleiche Roman, ja sogar derselbe Schriftsatz, erschien noch als Taschenbuch unter dem Titel „Das Blau des Himmels am Nachmittag“.

 Ich finde das irritierend und verstehe nicht, warum ein seriöser Verlag wie Piper so etwas nötig hat –

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