Ich mag Kletten.
Die trockenen hakelnden Samenstände
(nur nicht im Pullover)
und auch ihre Knospen:
von zartem grauen Gespinst umhüllte Kokons,
aus denen die roten Blüten hervorbrechen...
An einer Stelle, wo sehr viele wachsen,
habe ich mir ein paar mitgenommen.
Wären es nur wenige gewesen, hätte ich sie dort gelassen.
Wissend, was sie Insekten bedeuten...
Nun hab ich sie mir ins Zimmer gestellt,
so wild, wie sie drauszen waren,
in eine schwere weisze Keramikvase.
Ich gehe bestimmt noch einmal raus die nächsten Tage,
wenn sie dort alle aufgeblüht sind
und beobachte das Treiben von Schmetterlingen.
Überhaupt mag ich Blumen eigentlich lieber drauszen als drin.
An denen bin ich jetzt nur einfach nicht vorbeigekommen!
Das Buch, welches da liegt, ist eines meiner Liebsten
und scheint mir irgendwie recht passend:
"Eine Blattlaus wandert aus"
von Marjaluna Lembcke, illustriert von Stefanie Harjes.
Das ist jetzt keine bestellt-bezahlte Werbung (selbst gekauft),
sondern nur im Sinne von Neugierig-Machen gemeint...
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