Donnerstag, 22. Februar 2024

Tausend Fragen - pt. 15 -

 

351. Wie würdest du heißen, wenn du deinen Namen selbst hättest aussuchen dürfen? 

Leokadia

352. Wie eitel bist du?

Ein bissel schon. Die Kleidung musz immer farblich passen.

353. Folgst du eher deinem Herzen oder deinem Verstand? 

Teils teils, das kommt auf die Sache an.

354. Welches Risiko bist du zuletzt eingegangen? 

Ich habe meine Milliönchen an der Börse verzockt. Nun musz ich zur Tafel gehn.

355. Übernimmst du häufig die Gesprächsführung? 

Kommt gelegentlich vor.

356. Welchem fiktiven Charakter aus einer Fernsehserie ähnelst du? 

In den einzigen beiden Serien, die ich jemals gesehen habe...ähnelte mir niemand. 
Hab schon lange keinen TV mehr...
Allerdings hat der Regisseur Rolan Bykov 1983 einen Film über "mich" und meine Schulzeit gedreht. Den kennt aber hier und heute niemand mehr und die dt. Synchronisation ist im Web nicht aufzutreiben, obwohl er in West und Ost lief. Wurde in der DDR aber ganz schnell aus den Kinos genommen, denn: ich einer sozialistischen Schule gibt es so etwas nicht (oh doch!).

357. Was darf bei einem guten Fest nicht fehlen? 

Phantasie. Anregende Unterhaltung.

358. Fällt es dir leicht, Komplimente anzunehmen? 

Nicht immer.

359. Wie gut achtest du auf deine Gesundheit? 

Da mir ärztliche Hilfe oft nicht zugänglich ist, musz ich das präventiv selbst tun.
Allerdings übertreibe ich es trotzdem nicht.

360. Welchen Stellenwert nimmt Sex in deinem Leben ein? 

Ist schon ziemlich wichtig. Und ich bin da auch immer gut versorgt gewesen.

361. Wie verbringst du am liebsten deinen Urlaub? 

Unrealistisch: ans Meer fahren, die Seele baumeln lassen. 
Ein fremdes Land wirklich entdecken (das meint kein Hotel oder Ferienclub)
Realistisch: seit 1985 nur immer zuhause gewesen.

362. Was war deine schlimmste Lüge?

Hm, vielleicht, dasz ich aus Selbstschutz nicht zur Tanzstunde gegangen bin, was 
meine Mutter aber unbedingt wollte? Und die hat es dann erst durch andre erfahren.
Naja, schlimm ist dafür wohl nicht der richtige Ausdruck.

 363. Erweiterst du deine eigenen Grenzen? 

Wenn ich ein Fell hätte, würde ich es ganz sicher öfter sträuben.

364. Kannst du gut Witze erzählen? 

Geht so.
 
365. Welches Lied handelt von dir? 
 
Da ist mir keines bekannt.
Wenn gefragt wäre, in welcher Melodie ich mich wiederfinde...da gäbe es etliche.
z.B.
https://www.youtube.com/watch?v=sIVdAYYAYO0
https://www.youtube.com/watch?v=xTLVHarTn08

366. Welche kleinen Dinge kannst du geniessen? 

Sonnenschein, Regen, Lichtspiele, Spiegelungen, plätscherndes Wasser, 
wispernde Blätter, schöne Wolkenformationen, Vogelkonzerte und und und

367. Wofür darf man dich nachts wecken?

Nur für echte Notfälle. 

368. Was würdest du gern an deinem Äusseren ändern? 
 
Wieder 12 Kilo weniger haben, so leicht sein wie früher. Und wieder lange Haare.

369. Was soll bei deiner Beerdigung mal über dich gesagt werden? 

Hm, vielleicht "Sie war willig und billig"?
Dann ist mir aufrichtige Trauer der Hälfte der Menschen sicher, und sei es auch
mehr um die eigene verpaszte Gelegenheit - 

Nee, im Ernst: ich will keine Beerdigung, auf der über mich geredet wird.
Das ist zu Lernzeiten genug geschehen und ich wünsche mir nur, dasz damit 
endlich mal Schlusz ist.

370. Lässt du dich leicht zum Narren halten? 

Das kommt leider vor, weil ich Ironie und Humor meist nicht verstehe
und nonverbale Signale nicht sehen bzw. deuten kann.

371. Was würdest du gerne einmal tun, vorausgesetzt dass es nicht schiefgehen wird?

Fallschirmspringen.
 
372. Muss man immer alles sagen dürfen? 

Es wäre mir lieber.

373. Wem solltest du mehr Aufmerksamkeit schenken? 

Meinen Füszen.

374. Kannst du gut loslassen? 

Teils teils, also an Menschen klammere ich mich nicht fest.
An manchen Gegenständen oder Büchern schon eher. Da kann es mich schon 
traurig machen, ein verborgtes Buch nicht zurück zu bekommen 
(und dann von der betr. Person auch noch den guten Rat zu kriegen, 
dasz ich daran das Loslassen üben könne - - - )

375. Wofür bist du dankbar?  

Dafür, dasz hier immer noch Frieden ist.
Für mein Leben, mein Dach überm Kopf, meinen Schatz und ganz viele kleine Dinge.
Und für Menschen, die mir wohl gesonnen sind.
 
*

So langsam wird mir die Fragerei zuviel. Ob ich die 1000 schaffe?
Teilweise wohl nur mit einem Augenzwinkern...

Friedensgebet

 

Jesusgebet - Kinderchor des Orsker Klosters 
12.4.23


 

Mittwoch, 21. Februar 2024

Wordless - без слов -

 


 Shared with Wordless Wednesday

Das Mittwochslied

 

Es musz nicht immer Ukrainisch sein.
Nur dasz ich Französisch leider überhaupt kein Wort verstehe.
Abgesehn von ein paar Ballett-Begriffen, die ich zwar auch nicht verstehe, 
aber immerhin weisz, welche Bewegung ich auszuführen habe...
aber ich fand  die Sprache schon immer schön, unverstandenerweise.

Dieses Lied - schon von 2012 - ist ein Zufallsfund gewesen.
Aber Ridan ist für mich eine echte Entdeckung!
 

 
Google-Übersetzung, Originaltextext hier gefunden

Ach, die Bastarde! Singe zum Ruhm
Vom Sieg des prügelnden Vaters
Ach, die Bastarde! Singe zum Ruhm
Vom Sieg der Fascho-Mutter
Wir haben es sogar mit einem Auge kommen sehen
Das verfluchte Kind des Vaters Zyklopen
Ausruf: „Ich kann den Sonntag kaum erwarten!“
Blättern wir die Seiten des Buches um, des kleinen weißen Buches
In meinem Land gibt es zu viele Araber
Zu viele Muslime, zu viele Praktizierende
Nicht genug Weiße, gute Christen
Um unseren kleinen Müll einzusammeln
Wir mögen Wein, Wurst
Die wahren Werte der Nation
Dass wir im Trank marinieren
Den Islam verblassen lassen, den Islam verblassen lassen
Gute Pot-au-feu-Rezepte
Das kochen wir in unserer Geschichte
Sogar Saint-Barth und die Shoah
Hat diese Leute nicht weniger düster gemacht
Unterdrücken wir sie, sperren wir sie ein
In ihren Ghettos wie in ihren Lagern
Das denken unsere Führungskräfte
Bis der Tod folgt, bis der Tod folgt

Ach, die Bastarde! Singe zum Ruhm
Vom Sieg des prügelnden Vaters
Ach, die Bastarde! Singe zum Ruhm
Vom Sieg der Fascho-Mutter
Lasst uns unsere Hurenzungen befreien
Wer gibt den „Abgeordneten“ eine Stimme?
An diese Geistlichen, die im Chor singen
Die schlimmsten Lieder der Front, die schlimmsten Lieder der Front
An diese Zwischendenker
Der den Bildschirm vor Hass zum Platzen brachte
Und die uns mit Angst verkaufen
Das ganze Glück eines faschistischen Vaters
Ich möchte dir sagen, wie ich dich liebe
Ich züchtige dich von ganzem Herzen
Ich hoffe, dass das bald der Fall sein wird
Du wirst wie Hunde leben, du wirst wie Hunde leben
Ich liebe dieses Land zu sehr
Um es in deine Hände zu geben
Alles befleckt mit einer unreinen Seele
Ich graviere diese Worte in deine Furchen
Singt eure alten Lieder
Ich lache über deine Slogans
Schlafen Sie bei Ihren Gebeten ein
Damit es morgen noch schlimmer wird, 
damit es morgen noch schlimmer wir
Ach, die Bastarde! Singe zum Ruhm
Vom Sieg des prügelnden Vaters
Ach, die Bastarde! Singe zum Ruhm
Vom Sieg der Fascho-Mutter
Aber wo sind unsere rechtdenkenden Leute?
Um die kopflose Frau zu knebeln
Ihre großen Denker aus dem Elysée
Sind Frankreichs nicht würdig, sind Frankreichs nicht würdig
Ich werde alles sagen, was mir auf dem Herzen liegt
Und es ist mir egal, was es mich kostet
Freiheit in Sicht
Wird mein einziger Kreuzweg sein
Ich grüße euch Bastarde
Du und deine Väter, die falschen Anhänger
Kriegsverrückte und Faschisten
Und ihr guten Arier, und ihr guten Ariern
Ach, die Bastarde! Singe zum Ruhm
Vom Sieg des prügelnden Vaters
Ach, die Bastarde! Singe zum Ruhm
Vom Sieg der Fascho-Mutter
Ich grüße euch Bastarde
Du und deine Väter, die falschen Anhänger
Kriegsverrückte und Faschisten
Und ihr guten Arier

Friedensgebet

 

Rosa Mystica von Claudio Monteverdi 


 

Dienstag, 20. Februar 2024

Of all the things...

 


 

Of all the things I wondered about on this land, I wondered the hardest about the seduction of certain geographies that feel like home - not by story or blood but merely by their forms and colors. How our perceptions are our only internal map of the world, how there are places that claim you and places that warn you away. How you can fall in love with the light...

- Ellen Meloy -












(the last unpublished old picstory, what I found in my archive...)

Shared with Tuesday's Treasures, image-in-ing

 

Friedensgebet

 

Der heilige Chrysostomus 
Eigenkomposition der St.-Georgs-Schwestern aus Rivne,
einem der Patrone des Klosters gewidmet
Premiere am 25.11.23




Montag, 19. Februar 2024

MontagsStarter


 

Unglaublich, wie mild die letzte Woche war. Der Garten ist übersät mit
 Schneeglöckchen und wilden Alpenveilchen, die blühen um die Wette.

❷ Dasz sogar schon die Tulpenblätter 5-7cm herausschauen... hätte ich nie gedacht.

Noch aber ist der Winter nicht wirklich vorbei, 
das kann noch ganz schnell wieder kalt werden.
 
Draußen ist es jetzt neblig und nasz, aber ich denke, die Sonne kommt 
am Nachmittag noch raus. 

Morgen habe ich nix vor. Müszte mal gründlich saubermachen und endlich den 
Nähkram erledigen (ich bin kein Nähfan, auch wenn ich es kann).
 
❻ Den Tagesausklang nach erledigten Groszaktionen finde ich besonders schön.

Für diese Woche habe ich einige Gartenarbeit geplant und was das Wochenende angeht, da ist noch alles offen. Garten, Natur...und was sich so ergibt. 

 

 (Archivfoto, digital bearbeitet)
 
Ich bedanke mich bei Antetanni für den Lückentext
und wünsch Euch eine gute neue Woche :)

 

Friedensgebet

 

Kyrie Eleison - Chor einer Ukrainischen Sonntagsschule
24.10.23
 

 

Samstag, 17. Februar 2024

Tausend Fragen - pt. 14 -

 

 326. Kannst du gut zuhören? 

Ich glaube nicht. Da musz ich noch dran arbeiten.
 
327. Welche Frage wurde dir schon zu häufig gestellt? 
 
Warum machst du nicht einfach dasunddas? Und am besten noch 
mit der Einleitung: Du bist doch eine intelligente Frau - - -
 
328. Ist alles möglich? 

Schön wärs!

329. Hängst du an Traditionen? 

Höchstens an denen, die ich mir selber geschaffen habe.

330. Kennt jemand deine finstersten Gedanken? 

Mein Schatz. Teilweise.

331. Wie sieht für dich der ideale Partner aus? 

Er hat ein (selbstverständliches) hohes Bildungsniveau, so dasz ich mich über jedes Thema mit ihm austauschen kann...dazu ein liebevolles Wesen, ist eifersuchtsfrei und polyamor 
(äh, hab ich jetzt meinen Schatz beschrieben?).
Etwas Kochkunst und handwerkliches Geschick für gelegentliche Reparaturarbeiten 
ums Haus herum wären schön, es geht aber auch ohne...

332. Wonach sehnst du dich? 

Nach jemandem, der mich/uns gelegentlich mal mit dem Auto mitnimmt zu einem Konzert, Theater, Flohmarkt, Parkfest oder sonst etwas völlig Unerreichbarem.

333. Bist du mutig? 

Nicht immer. Wenns wirklich drauf ankommt, aber schon.

334. Gibt es für alles einen richtigen Ort und eine richtige Zeit? 

Ja. Die Kunst besteht darin, dann dort auch gerade zu sein.

335. Wofür bist du dir zu schade? 

Mich bei Leuten anzubiedern, die mich doch nicht wertschätzen.

336. Könntest du ein Jahr ohne andere Menschen aushalten? 

Auf jeden Fall!

337. Wann warst du zuletzt stolz auf dich? 

Als ich ein PC-Problem alleine gelöst habe.

338. Bist du noch die Gleiche wie früher? 

Definitiv ja.

339. Warum hast du dich für die Arbeit entschieden, die du jetzt machst? 

Frage betrifft mich nicht mehr.
 
340. Welche schlechte Angewohnheit hast du? 
 
Andere zu unterbrechen, wenn mir etwas einfällt, das ich unbedingt sagen will.

341. Verfolgst du deinen eigenen Weg? 

Ja. Da bringt mich auch so schnell niemand davon ab.
 
342. Worüber kannst du dich immer wieder aufregen? 
 
Über einseitiges Denken und prinzipielle Ablehnung anderer Meinungen/Erfahrungen.
Und sinnlose Umweltzerstörung.

343. Kann jede Beziehung gerettet werden? 

Ist das erstrebenswert?

344. Mit welchem Körperteil bist du total zufrieden? 

Ich bin ein Ganzes und im Ganzen zufrieden. Ich zerlege mich nicht in Teile.

345. Womit hältst du dein Leben spannend? 

Mit Phantasie und seltsamen Einfällen.

346. Kannst du unter Druck gute Leistungen er bringen? 

Nein. 

347. Welche Lebensphase hast du als besonders angenehm empfunden? 

Die Jahre zwischen 20 und 30. Da hat man als Autistin so ziemlich alles gelernt, was man zum Funktionieren braucht (oft ohne es wirklich zu verstehn) und hat genug Energie, das durchzuziehen und Belastungssituationen einigermaszen gut wegzustecken. Danach gehts abwärts mit den Kräften und das Gut-Durchkommen wird schwierig bis unmöglich. Ist übrigens nicht nur meine Erfahrung, wurde mir in einem Autismusforum 
von etlichen Älteren so bestätigt.

348. Findest du andere Menschen genauso wertvoll wie dich selbst? 

Jeder Mensch ist wertvoll in sich selbst. Da kann man nicht vergleichen oder werten. 
(die permanente Bewerterei von allem und jedem finde ich sowieso besch**en)

349. Hast du immer eine Wahl? 

Nein.
 
350. Welche Jahreszeit magst du am liebsten? 

Den Herbst. Wenn es fast noch Sommer ist.

 

Alle Fragen hier geklaut.

Friedensgebet

 

 Shema Yisrael -  Armond Sosnah
hebräisch - spanisch 




Freitag, 16. Februar 2024

FreitagsFüller

 

1.  Momentan verhindert mein Papierfetzenchaos auf dem Arbeitstisch, 
dasz ich mich endlich an die aufgelaufenen Näh-und Flickarbeiten mache. 
Man könnte es auch Prokrastination nennen.

2.  Ein leckerer Yogi-Tee und etwas Obst hilft mir gegen das Nachmittagstief.

3.  Am liebsten wäre ich ein Vogel, dann könnte ich überall hin fliegen, wohin 
ich mangels Gehfähigkeit, Auto, ÖV und dem dazu nötigen Geld nie komme.

4.  Im Supermarkt wurde schon wieder alles umgeräumt, muss das denn sein?

5.  Ich bin dankbar für wieder mehr Licht und jeden milden Tag. Ich brauch keinen Winter!

6.  Einen Ausflug mit einem Auto würde ich mir wünschen,  wenn ich morgen
 Geburtstag hätte. (aber das ist völlig unrealistisch und niemals zu kriegen)
 
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf noch ein Stündchen
 an meinen Collagen weiter zu kleben, morgen habe ich die obligate Foodsharing-Schlacht geplant und Sonntag möchte ich endlich meinen Schatz wieder sehen,
der auf den Weg der Besserung ist. 
Und ein Puzzle würde ich auch gern mal wieder anfangen...

 


 

Den ausgefüllten Lückentext schicke ich wieder dahin, wo ich ihn hergeholt habe
 und ich wünsche Euch ein schönes Wochenende.

Friedensgebet

 


 

Donnerstag, 15. Februar 2024

Tulpen und Licht

 


 

Tulpen vom Foodsharing.
Licht wird gratis frei Haus geliefert.
Jeden Tag. 
Mal mehr, mal weniger.
Dankbarkeit ist angemessen. 
 








 Geteilt mit Friday-Flowerday

Friedensgebet

 

 Stanislaw Moniuszko - Rosa Mystica
 

 
 

Mittwoch, 14. Februar 2024

Tausend Fragen - pt. 13 -

 

 301. Was ist dein Lieblingsdessert? 

Zitronencreme.

302. Worin bist du ein Naturtalent? 

Ich selbst würde sagen: im Gestalten und im Umgang mit Farben.
Jemand anders meinte: im Umgang mit sozial problematischen Menschen.

303. Welche Person um dich herum hat sich in letzter Zeit zum Positiven verändert? 

Mein Bruder.

304. In welcher Situation warst du unfair? 

Beim Foodsharing. Immer wieder.
(Denn wenn ich nicht genauso unfair bin wie andre dort, hab ich am Ende nix zu Essen. 
Klappt trotzdem nicht immer und Spasz macht das auch nicht.)

305. Fühlst du dich fit? 

Entschieden zu selten.

306. Sind deine finanziellen Angelegenheiten gut geregelt?

Von der Hand in den Mund - was bleibt da zu regeln?

 307. Von welchem Buch warst du enttäuscht? 

Andrej Stasiuk "Der Osten"

308. Welchen Grund hatte dein letzter Umzug? 

Ein Dach überm Kopf zu haben, das mir niemand nehmen kann.

309. Neigst du zum Schwarz-Weiss-Denken? 

Nein. Ich bin eine Bunte. Innerlich und äuszerlich.

310. Was fühlst du, wenn du verliebt bist?

Das kann ich nicht verbal beschreiben.

311. Gehört es zum geselligen Beisammensein, viel zu essen und zu trinken? 

Für mich nicht.

312. Welche Dinges stehen noch auf deiner To-do-Liste? 

Ans Meer fahren. Und ganz viele andere Träume.

313. Hegst du oft Zweifel? 

Ich werde mich hüten, die zu hegen!
Sie könnten sonst in unkontrolliertes Wachstum ausbrechen.

314. Womit bist du unzufrieden? 

Mit meiner völlig fehlenden Mobilität.

315. Mit welchem Gefühl besteigst du ein Flugzeug? 

Das hab ich 1977(!) zum zweiten und letzten Mal getan. 
Ich fand es nicht viel anders, als in einen Bus zu steigen.

316. Gilt für dich die Redensart „Eine Hand wäscht die andere“? 

Definitiv nicht.

317. Bist du schon mal schikaniert worden? 

Da hab ich mein Soll schon fürs nächste Leben mit erfüllt.

318. Wie spontan bist du? 

Wäre ich gern mehr. Ist nicht so die Stärke von Autisten.

319. Unterstützt du bestimmte Menschen bedingungslos? 

Hab ich öfter getan.

320. In welcher Angelegenheit hast du Schuldgefühle? 

Ich sags mal mit Eva Strittmatter:
"Immer das Schuldgefühl gegen Orte,
an denen man nur vorüberging..."

321. Wie viele Jahre schon dauert deine längste Freundschaft? 

Freundschaft?

322. Was gibt dem Leben Sinn? 

Da-Sein.

323. Was hättest du gern frühzeitiger gewusst? 

Dasz die Zeit immer schneller verfliegt, je älter ich werde.

324. Wie alt fühlst du dich? 

Eigentlich alterslos, trotz zunehmender Einschränkungen.

325. Was siehst du, wenn du in den Spiegel schaust? 

Mich.


Alle Tausend auf einmal gibts hier.
Ursprünglich stammen sie aus dem Flow-Magazin, was ich aber nicht von Anfang an wuszte.


Das Mittwochslied

 

 "Küsz mich noch einmal" mit Poparzeni Kawą Trzy aus Polen


 

Wordless - без слов -

 


Shared with Wordless Wednesday

Friedensgebet

 

Armenische Liturgie 


 

Montag, 12. Februar 2024

Zwölf von zwölf im Februar

 

Heute ist es wieder soweit: 
die Chronist:innen des Alltags versammeln sich bei Caro.
 
 

Morgenhimmel - im richtigen Moment.
 
Nach Raubtierfütterung und Frühstück geht es für mich schon bald los:
ich habe für heute eine Einladung zu einer Probestunde in der "Yogazone".
Auf der Website sehe ich hölzerne Gerüste, die das Einnehmen der Haltungen
erleichtern sollen - das sieht seniorenkompatibel aus! 
Auch wenn ich mir diesen Kurs wahrscheinlich nie leisten könnte
interessiert mich das sehr - ich bin ein neugieriges Wesen.
 

Mal sehn, wo das ist! 

 
Ah, hier!
Das ist ja der Hof, wo ich ganz früher gewohnt hab!
Nur  hatte das damals postalisch eine andere Strasze als Anschrift.
Und der Hof war sehr grau und von Klempnern bevölkert, da residierte die 
PGH Installation und Montage ( äh, Montage? - arbeiten die nur montags?)
 

 Da sind die Fenster meiner allerersten Wohnung.
Mittlere Reihe links das Berliner Fenster und die zwei rechts daneben.
Das war ein Gemeinschaftskorridor für drei Mietparteien und ich hatte anfangs weder
 Gas noch Strom noch Warmwasser - sowas gibt es heute ganz sicher nicht mehr.
 Das Haus ist immer noch Mietshaus - da würde ich gern wieder wohnen,
denn es war wunderbar, zentral von der Lage her und absolut ruhig.
 
Die Gebäude der PGH sind restauriert und zu einem Hotel geworden.
Dort ist die Yoga-Zone integriert.
Ich bin ganz alleine da, es sollten fünf Teilnehmer werden, zwei sagten wegen 
Krankheit ab, die anderen sind einfach nicht erschienen.
Entsprechend kurz fällt das aus, nur zwei der 6 Geräte wurden erklärt (ich getraute 
mir nicht, um Fotoerlaubnis zu bitten) und der Preis für eine Jahresmitgliedschaft
ist so utopisch - da brauch ich gar nicht drüber nachdenken!
Dafür könnte ich, so ich das richtig verstanden hab, auch nur einmal die Woche
 dort eine Headset-unterstützte Stunde absolvieren.
Da bietet mir jedes Fitnesscenter mehr, was ich aber auch nie löhnen könnte.
Ergo: mir bleibt nur, zuhause zu üben.
Aber ich hab mal etwas Neues gesehn - das freut mich doch immer! 

 

 Also weiter. Ich will gleich noch einkaufen fahren mit dem Fahrrad
 (alles gibts eben doch nicht bei Foodsharing und Tafel, 
besonders der Katze kann ich das nicht anbieten - )
 
 

Die alten Weiden mag ich sehr. Dafür fahre ich gern einen Umweg. 
 
 Noch ein wenig Natur tanken, bevor der Stresz losgeht:

 
Einkauf ist sehr anstrengend und schwierig für mich.
Mit meiner Sehschwäche habe ich grosze Mühe, die benötigten Dinge zu finden.
Und da ich so selten einkaufen gehe, hat man beim nächsten mal 
bestimmt schon wieder alles umgeräumt, seufz!
 Das Schlimmste ist aber, ständig angeschubst und beiseite gedrängelt zu werden,
 so dasz ich meine Suche oft unverrichteterdinge aufgeben musz.
Ich mache doch sowas auch nicht: wenn in dem Gang jemand steht, dann gehe ich eben andersherum oder warte... denn jeder andre Mensch hat doch genauso das Recht, 
vorm Regal zu stehen und zu suchen -
So etwas verstehe ich einfach nicht!
 
Ich bin danach jedenfalls immer restlos fertig und oft nicht sehr erfolgreich.
Heute ging es so. Mit kleineren Abstrichen und viel Stresz.

 
Endlich heimwärts!
Ein Blick in die Berge - ich mag sie bei jeglichem Wetter.


Zur anderen Seite hin das Schlosz...

 
Geschafft! Daheim.
 
Durch das milde Wetter legen die Alpenveilchen im Garten schon mächtig los.
Sie haben sich von selbst überall verbreitet.



Eine einsame Chinakohlsuppe, Rest von gestern.
Mein Schatz fehlt mir sehr.
Aber ob nun Influenza oder Corona (der eine Test sagt dies, der andre das)
- Quarantäne ist in beiden Fällen angebracht.
 


Und nun erwartet mich mein kreatives Chaos - hurra!
Machts gut, ich bin dann mal weg :)