Mittwoch, 4. März 2026

Wordless - без слов -

 

 


Das Mittwochslied

 

"Lied des kleinen Zeitungsverkäufers"
ein brasilianisches Lied, russ. Text: E. Agranovych 
zwei rare alte Rundfunkaufnahmen eines privaten Sammlers
(die erste qualitativ schlecht, die zweite war auch mir aus grauer Vorzeit bekannt): 
1958 Kaliningrader Kinderchor, Sol. Alla Matyuchova
1961  Jungenchor des Pionierhauses Pensa, Sol. Slava Petrov
 

Solist:
Ich wecke dich vor Tagesanbruch…
„Hier ist die Zeitung! Hier ist die Zeitung!
Es gibt Brände, Überschwemmungen,
Raubüberfälle, Verbrechen,
es gibt geheimnisvolle Rache,
es gibt Fußballberichte…“
Schade, dass ich selbst nicht zur Schule ging,
ich kann nicht darüber lesen.

Chor:
Er sammelt Pennys,
und manchmal blaue Flecken.
Er hat ein richtiges Zuhause –
eine leere Sperrholzkiste,
nahe der Müllkippe am Fluss.

Solist:
Ich bin zehn Jahre alt, ich bin zehn Jahre alt,
ich bin ein armer Zeitungsverkäufer.
Eine Maistortilla,
ein leerer Löffel Suppe –
das ist mein Frühstück und Mittagessen.

„Hier ist die Zeitung! Hier ist die Zeitung!
Sie werden dich unterhalten, ohne Zweifel.
Raubüberfälle, Verbrechen,
eine Geschichte über Verbrecher!“ 
Doch kaum wird man hier schreiben,
wie die Jungen beraubt wurden,
dass man uns die Kindheit raubte.

Chor:
Er sammelt Pennys,
und manchmal blaue Flecken.
Er hat ein richtiges Zuhause –
eine leere Sperrholzkiste
nahe der Müllkippe am Fluss.

Solist:
Ich bin zehn Jahre alt, ich bin zehn Jahre alt,
ich bin ein armer Zeitungsverkäufer.
Eine Maistortilla,
ein leerer Löffel Suppe –
das ist mein Frühstück und Mittagessen.
 
(google-Übersetzung) 
 
 

Friedensgebet

 

HARPA DEI - Vexilla Regis (Hymne an das Heilige Kreuz) 


 

Erklärungstext von youtube: 

 Der Hymnus „Vexilla Regis“ wurde im 6. Jahrhundert vom christlichen Dichter Venantius Fortunatus, Bischof von Poitiers, verfasst. Er wurde erstmals während einer feierlichen Prozession gesungen, um eine Reliquie des Heiligen Kreuzes zu empfangen, die von Byzanz in diese Stadt übertragen wurde. Bis heute nimmt er als Hymnus der Vesper der Passionszeit einen besonderen Platz in der Liturgie ein.
 
Die von uns ausgewählte Melodie versetzt uns unmittelbar nach Jerusalem, wo die Franziskaner sie gewöhnlich zu Festen singen, die mit dem Heiligen Kreuz in Verbindung stehen.

Wir hoffen, dass dieser Gesang uns helfen mag, in dieser Fastenzeit mit tiefer Dankbarkeit in die Liebe Gottes einzutauchen, die sich auf unvergleichliche Weise am Kreuze offenbart hat.


Dienstag, 3. März 2026

Beim Namen genannt...

 

 



Wie gefällt dir dein Vorname? - fragt Erik in seiner März-Blogparade

*  

Beim Namen genannt...mag ich eigentlich nicht werden. 

Ich bin nach meiner Urgroszmutter benannt.
Sie hatte drei Namen.
Einer davon war Minna, aber zum Glück konnte jemand meine Mutter 
in letzter Minute davon abbringen.
Wer mag schon wie die Spülmaschine heiszen?
 
Den Namen, der es dann geworden ist, fand ich früher aber auch nicht besser.
In einer Generation von Sabines, Kerstins oder Utes
hiez nämlich kein Kind so. Und das war ziemlich ungünstig für mich.
Über so etwas denkt wohl kaum ein Elternteil nach, oder?
Ich hab mächtig darunter gelitten.
 
Ich mag meinen richtigen Namen bis heute nicht wirklich.
Nein, das ist nicht Mascha.
Mascha war das Pseudonym einer früheren Internet-Veröffentlichung.
Bei dem ich dann geblieben bin.
Mein Blog namens "Maschas Buch".
Damit diejenigen, die mich von früher kennen, hier noch wiederfinden.
 
Mein Schatz nennt mich noch anders.
Mit dem Nick aus dem Forum, wo wir uns begegnet sind.
Und der klingt richtig gut. 
Obwohl es nur ein Spontan-Einfall war. Sinijedali.
Sind eigentlich zwei Worte. Zusammen geschrieben.
Heiszt übersetzt soviel wie Blaue Weite. Blaue Ferne.  
 
Oder einfach Mascha.
 Ich mag beide lieber als den Namen, der im Ausweis steht. 
Auch wenn so alte Namen heute längst wieder gehen. 
 
 
 
 
 

Friedensgebet

 

Erste Liturgie der vorgeweihten Gaben, Kathedrale Boryspil, Ukraine
Metropolit Antonin Pakanych, 25.2.26 
 

 
 
 

Montag, 2. März 2026

Böllerverbot

 

 

Auch wenn ich wahrscheinlich wieder wütende Kommentare ernte: 
ja, ich bin für ein Böllerverbot an Silvester.
Das, was da abgeht, hat mittlerweile nicht mehr viel mit fröhlichem Feiern zu tun.
Und ein schönes Feuerwerk kann auch von einem professionellen Veranstalter
- für alle sichtbar - abgebrannt werden. 
Ich hatte hier im Blog vor einiger Zeit schon mal einen Link zu entsprechender Petition. 
 
Jetzt gibt es eine weitere Petition von der Berliner Polizeigewerkschaft.
Bis zur Innenministerkonferenz im Juni sollen aus den bisherigen 3,3 Mio.
Unterschriften noch 3,5 Mio werden.
Also bitte, wer dies unterzeichnen  möchte: hier gehts lang! 
 
 
 
 





Friedensgebet

 

"Schlaf nicht, meine Seele, erhebe dich" 
Kloster Banchen, Ukraine, 23.2.26 
 

 

Samstag, 28. Februar 2026

Friedensgebet

 

"An den Flüssen zu Babylon" 
Brüderliche Nachtwache im Kiever Höhlenkloster
zum Beginn der "Reinen Woche"(Fastenzeit) am 23.2.2026 
 

 

Freitag, 27. Februar 2026

FreitagsFüller

 
 
 

Immer freitags, immer bei Barbara: der Lückentext. Das Original. 
 
 *

1.  Mein Frühstück heute kann wieder normal werden, denn die Wunde der Zahnwurzel-Entfernung ist schon gut verheilt. Diesmal ohne Komplikationen.

2. Ich habe die Hecke geschnitten, weil ich das endlich erledigen konnte, 
jetzt ohne Winterwetter. Und man darf es ja nur bis zum 1.März tun.

3. Der blaue Himmel zieht mich nach drauszen. Vogelkonzerte inclusive.
Völlig gratis.

4.  Benötigte Medis bestelle ich einfach online. Weil sie da preiswerter sind.

5.   Großes Glück für mich, dasz es nun endlich wärmer wird. 
Ist es auch im Haus nicht mehr gar so kalt.

6.  Mit der Leistung dieser modernen Heizung bin ich unzufrieden.
Alte desolate Hütten schafft die einfach nicht, dazu ist sie nicht gemacht.
(aber ich kann mein Haus eben nicht sanieren)

7. Was das Wochenende angeht, da wird Frühlingswetter, jippiiiiiiiiee!
 
 
 

Friedensgebet

 

Abdul Rahman Alakhrass -  Khayru Al-layaali, 19.2.26


 Google-Übersetzung:

 O Nacht der Bestimmung, deren Tugend Monate übertrifft, deren Wert unter den Nächten unbestreitbar ist
O Nacht der Bestimmung, deren Stunden
Ein Leben voller Gaben
Seelen finden Trost in ihren Brisen
Ein Duft verbreitet sich von ihrem Wesen
Güte durchdringt ihre Winkel, frohe Botschaft denen, die sie in reinen Akten der Anbetung verbringen
O ihr, die ihr Gott um Vergebung bittet, sucht Lohn
Für das, was ihr darin dargebracht habt, werdet ihr belohnt werden
In einer einzigen Rak'ah, einer einzigen Niederwerfung oder einem Kapitel
Rezitiert und ein Gedenken oder Flehen dargebracht
Genieße die Geheimnisse, die eine Nacht umhüllten
In der die Engel des Allerbarmers gegenwärtig waren
Ein Friede senkte sich herab und währte, bis er sich offenbarte
Ein Morgen, gefolgt von einem Licht, das aufging

Donnerstag, 26. Februar 2026

Monatscollage Februar

 

 


 

Letzter Donnerstag des Februar...und die liebe Birgitt lädt wieder
zur Monatscollage ein. 
 
 

 
Der Februar verging unspektakulär mit Wintermühsal,
schwierigen -glatten - Wegen  und oft nur 15° Raumtemperatur am Tage.
Wenn ich im Januar noch Freude am Schnee hatte...
wurde er mir im Februar dann doch zu lange und zu viel.
 
 

 
Es gab viel Kälte und viel Grau, doch auch erhebende Himmelsmomente.
Wie der Winter nun mal ist. Man kommt allemal durch! 
 
 

 
Besondere Highlight gab es keine, dafür aber auch keine
schlimmen Tiefpunkte.
Es plätscherte - mit zaghafter Frühlingsahnung - so dahin. 
 
 

 
Ja, ich bin gesund geblieben  und vorgestern wurde die Zahnwurzel entfernt.
Es ging glimpflicher aus als befürchet und das ist ein Lichtblick.
 Ich hab ein wenig Schönes geschaffen, gebloggt und meinen Alltag gemeistert
 - wer sagt hier, das ist nichts?! 
War auch wieder bei der monatlichen Blogparade von Blogissimo dabei.
Wer Blogparaden mag und nach Themen sucht... wird dort jeden Monat fündig. 
 
 

 
Seit letztem Wochenende hat der Winter seinen Griff gelockert 
und darüber freue ich mich sehr.
Richtig schöne Frühlingstage stehn bevor. 
Also genieszen wird diese als Entschädigung und ich hoffe,
es gibt nun keinen Schnee mehr in dieser Saison. 
Das Licht ist wieder annehmbar und die winterliche Kerzendeko
hat nun endgültig ausgedient. Auch wenn sie treue und geschätzte
Begleitung vieler dunkler kalter Stunden war. 
 
 

 
 Danke fürs Vorbeischauen und: genieszt die ersten Frühlingstage.
Bis zum nächsten mal :)
 
 *
 
Geteilt auch mit Judith Peters 
 
 

Friedensgebet

 

Mein Gebet - Psalm 11 - Sergey Maramzin, Adygeische Republik 


 

 

Mittwoch, 25. Februar 2026

Wordless - без слов -

 

 

 

(a scanned paper print, took this photo in february 1995 in former GDR)

Shared with Wordless Wednesday, WW@CatSynth 

Gerade jetzt

 

 



 denke ich: ich kann mir gar nicht vorstellen, dasz irgend jemand solchen 
ewiggleichen Alltagskram lesen will - deshalb mache ich schon nicht jede Woche mit

mag ich: dasz es endlich wärmer ist

mag ich nicht: die Wunde vom Zahnwurzel-Entfernen

freue ich: auf ein paar Frühlingstage

trage ich: immer noch dickes Zeug, aber immerhin friere ich nicht mehr damit

brauche ich: etwas Flüssiges oder Weiches zu Essen

höre ich: Vogelstimmen

mache ich: nachher Hecke schneiden

lese ich: "Katzengold" von Christine Anlauff

trinke ich: Wasser und Mate-Tee

vermisse ich: einen Einfall, was ich hier immer schreiben soll

schaue ich: in den Morgenhimmel

träume ich: vom Sommer und Wasser
 
*
 
  Das verbinde ich wieder mit Rina
 
 *
 
So, das war der letzte Gerade-Jetzt-Beitrag, denn es fällt mir einfach schwer, 
so normalen Alltagskram zu schreiben und ich finde meine eigenen Beiträge langweilig.
 

Friedensgebet

 


Herr erbarme Dich - Nelly Gasparyan 

Dienstag, 24. Februar 2026

Ein Stück Himmel - кусочек неба -

 

 


 2.2.  8:23

 


 2.2.  8:54

 

4.2.  11:24

 

5.2.  9:15

 


 9.2.  7:30

 


 9.2.  8:32

 


 12.2.  9:12

 


 15.2.  7:52

 


 15.2.  8:02

 


 17.2.  9:39

 


 18.2.  8:00

 


 21.2.  8:03

 


 23.2.  7:56

 

Friedensgebet

 

In einer Kirche im stromlosen kriegsgepeinigten Odessa, 21.2.26 


  #хормиротворцы (#Chor-Friedensstifter)

Sonntag, 22. Februar 2026

Freitag, 20. Februar 2026

FreitagsFüller

 
 

 


Immer freitags, immer bei Barbara: der Lückentext. Das Original. 
 
 
1.  Momentan verhindert der Winter mit seiner Glätte
viele Wege, die ich machen müszte oder gern machen möchte.
Denn eigentlich mag ich Natur und Winterlandschaften,
ich komme nur nie mehr da hin. Das macht mich etwas traurig.

2. Wollsocken, Ugg-Boots (natürlich nur die synthetische Billigversion) mit
Einlegesohlen - ich hab noch immer kein echtes Mittel gegen kalte Füße
 in einem viel zu kalten Haus gefunden.

3.  Am liebsten wäre ich derzeit im Winterschlaf.

4. Dieses ewige Gehetze und Gehasse in sozialen Medien, muss das denn sein?

5.  Wenn ich morgen Geburtstag hätte, wäre immer noch sch**szkalter Winter.
Ich hab mir mein Leben lang einen Geburtststag im Sommer gewünscht.
Da sich sowas ja nicht ändern läszt, feiern wir lieber meinen 
"Halbjahresgeburtstag" am 26. Juni. Ein guter Kompromisz!

6.  Der Himmel zeigt mir oft ein schönfarbiges Theater, 
für diese Kleinigkeit bin ich dankbar.

7. Was das Wochenende angeht, da hoffe ich sehr, dasz es endlich milder wird.