Donnerstag, 13. Dezember 2018

Lieber Zebedäus




... hier sind Brumm und Leokadia.

Es ist unwahrscheinlich dunkel
und wir sitzen am Fenster, um ein wenig
Tageslicht zu bekommen.

Die Frau hat die Fenster schön dekoriert
denn sie ist auch nicht frei von der Sehnsucht
nach Verzauberung und Lichterglanz.





Gestern sind die Menschen wieder nach Braunschweig
gefahren, denn die Frau muszte zum Arzt.


Der Zug fuhr schon mit einer halben Stunde
Verspätung ab und so haben sie in Vienenburg
den Anschluszzug nicht gekriegt und muszten fast
eine Stunde warten.
Dadurch kamen sie viel zu spät zum Termin,
die Praxis hatte schon geschlossen.
Zum Glück war der Arzt so nett, sie trotzdem noch zu behandeln.
Das war sehr entgegenkommend von ihm.

Die Laserbehandlung war aber ziemlich schlimm für die Frau
und es ging ihr hinterher sehr schlecht.
Dann muszten sie nochmal sehr lange auf den Zug warten.
Wenn man krank ist, ist sowas nicht schön! 
Und wer ein Auto hat, hätte für die ganze Aktion 
keine 3 Stunden gebraucht.
Unsere Menschen brauchten sieben...


Heute musz sich die Frau noch etwas erholen
aber sie hofft, es heilt gut ab
und sie musz so bald nicht noch einmal fahren.
Das war gestern erstmal genug!

Aber sie hatten sehr viel Glück, nicht nur mit dem Doktor.
Im Bahnhofsgebäude in Vienenburg ist nämlich
eine Bibliothek.
Und sie gingen hinein, um sich etwas zu wärmen.
Schon vor der Tür stand ein Korb mit Büchern,
die man umsonst mitnehmen durfte.
Zum Behalten.
Und drin gab es Kisten mit Büchern für einen Euro.
Da hat die Frau für sich und uns doch gleich
etwas Schönes mitgebraucht!


Komm Leokadia, wir setzen uns jetzt vor den Kamin
auf das Fell wo nachts immer die Katze schläft!


Das Weihnachtsbuch lesen wir zuerst,
denn bald ist Weihnachten.


Und wir schauen jetzt einfach in die Lichter, denn überall
im Haus gibt es Kerzen, das ist sehr gemütlich.



Lieber Zebedäus, danke für die Selfies mit Deinem Menschen.
Man sieht, wie er Dich lieb hat.
Und Eure Höhle ist bestimmt auch sehr schön.



Trotzdem wünschen wir uns sehr, dasz Du Weihnachten
zu uns kommen und mit uns vorm Kamin sitzen kannst.


Bis dahin vergehen ja gar nicht mehr so viele
dunkle Tage und nun
grüszen wir Dich lieb

Dein Brumm und Leokadia

- die Du ja noch gar nicht wirklich kennst _



PS: jetzt fängt es an zu schneien.
Aber für Fotos ist es längst zu dunkel.

Dienstag, 11. Dezember 2018

Christmas market



... in the old town Quedlinburg, Germany, Dec. 8. 2018





















Shared with Tuesday's Treasures, Pictorial Tuesday

Montag, 10. Dezember 2018

Meet me in the woods















*



I took a little journey to the unknown
And I come back changed, I can feel it in my bones
I fucked with the forces that our eyes can't see
Now the darkness got a hold on me
Holy darkness got a hold on me
Oh-Oh-Oh-Oh-Oh
La-Da-Da-Da-Da-Da-Da-Da-Da...


How long, baby, have I been away?
Oh, it feels like ages though you say it's only days
There ain't language for the things I've seen, yeah
And the truth is stranger than my own worst dreams
The truth is stranger than all my dreams
Holy darkness got a hold on me
I have seen what the darkness does
(Say goodbye to who I was)
I ain't never been away so long
(Don't look back, them days are gone)
Follow me into the endless night
(I can bring your fears to life)
Show me…
Oh-Oh-Oh-Oh-Oh
La-Da-Da-Da-Da-Da-Da-Da-Da...


Yeah, the truth is stranger than my own worst dreams
Holy darkness got a hold on me
I have seen what the darkness does
(Say goodbye to who I was)
I ain't never been away so long
(Don't look back, them days are gone)
Follow me into the endless night
(I can bring your fears to life)
Show me yours and I'll show you mine
(Meet me in the woods tonight)
Oh-Oh-Oh-Oh-Oh...


Songwriter: Ben Schneider
Songtext von Meet Me in the Woods © Sony/ATV Music Publishing LLC

Donnerstag, 6. Dezember 2018

The enchantment of the trees



Die Verzauberung der Bäume



































Bäume am 14.11.2018 am Regenstein bei Blankenburg fotografiert
und digital bearbeitet für Naturdonnerstag & Mein Freund der Baum

Shared with Willy Nilly Friday


Mittwoch, 5. Dezember 2018

Lieber Zebedäus


hier sind Leokadia und Brumm.




All diese kalten Morgen lang verbringen
wir unsere Lesezeit am liebsten im Bett.
Da ist es gemütlich.
Und, was für eine Freude:
gestern haben wir Post bekommen
von Marc Aurel. - Du ja auch, ganz sicher,
aber es ist uns ein Vergnügen, von ihm zu lesen
und sogar sein Bild zu sehn.
Auch ein Bücherbär...


Und er schreibt:

"Lieber Zebedäus, lieber Brumm,

ich freue mich immer, von Euch zu lesen! Deshalb sende ich Euch heute einen Adventsgruß aus der großen Stadt! Die Frau meint ja, dass ich ein Philosophenbär bin, deshalb heiße ich auch Marc Aurel! Und tatsächlich lese ich sehr gern ... wie Zebedäus. Noch lieber denke ich aber nach. Es gibt so viel in der Welt, über das ich gerne reflektiere ... zum Beispiel über diese Tatsache: Alle nenne die Advents- und Weihnachtszeit besinnlich. Doch es gibt kaum eine Zeit, die so unbesinnlich ist. Die meisten Menschen haben Stress. Die Frau, bei der ich wohne, macht das aber anders. Wir leben hier ein ganz normales Leben mit vielen Büchern und Gedanken ... uns macht die Besinnlichkeit keinen Stress!

Ich wünsche Euch eine schöne Zeit!

Herzliche Grüße auch an Leokadia und die beiden Menschen!

Liebe Grüße Marc Aurel"

Ja, das ist sehr gut, bei einer Menschenfrau zu leben,
die sich im Advent keinen Stresz macht!
Ich glaube, die Menschen habe da etwas falsch verstanden
wenn sie meinen, sie müssen alles perfekt machen
und Essen und Geschenke... - denn eigentlich
bekommen sie ja das Geschenk und da sitzt man
doch lieber ganz andächtig da und wartet. Würde ich sagen.


Leokadia sieht das noch etwas anders.
Schlieszlich ist sie ein Engel .
Sie meint, jetzt ist jetzt eine besondere, heilige Zeit
wo in der Dunkelheit die Dinge zu leuchten beginnen
und alles wie verzaubert ist.


Aber die meisten Menschen können das wohl nicht sehen
oder es wird ihnen abgewöhnt schon als kleines Kind.
Wenn der Zauber erlischt, viel zu früh
und alle nur noch Alltag haben.
Dabei geht das Staunen verloren und das Sehen
der wirklichen Dinge.


Leokadia sieht die Welt wie auf diesen Bildern
und ich kann es auch ein wenig, ich übe es noch
und sie hilft mir dabei.
Aber die Menschen sehen das Leuchten offenbar nicht
und das natürliche Funkeln und Strahlen überall.
Und so meinen sie, es sei ganz dunkel auf der Welt 
und dann zünden sie Kerzen an und dekorieren
 jede Menge Glitzerzeug.
Das ist eigentlich die unbewuszte Erinnerung
und das Fühlen, das da noch viel mehr ist.
Nur erinnern sie das nicht richtig und machen viel zuviel
Lärm und Gerenne in ihrer Sehnsucht nach dem,
was sie ahnen und doch nicht mehr wissen.


Unsere Menschen haben auch Stresz, aber den
haben sie fast immer und es hat nichts mit Advent zu tun.
Aber sie versuchen, die Zeit besser zu nutzen
um das Heilige ein wenig schauen zu dürfen.
Und sie feiern dafür auch mit den Wesen im Wald
und bringen ihnen Geschenke.
Da dürfen sie das Tor zum Festsaal öffnen
denn sie kommen in friedlicher Absicht
und das ist immer ein schöner feierlicher Tag.
Das ist am 21. Dezember.
Da wird das sichtbare Licht neu geboren
und der Heiland der Menschen kommt dann am Heiligen Abend an.



Lieber Zebedäus,
wir sehnen uns nach Dir und möchten dich bitten,
noch einmal die gräszliche Reise auf Dich zu nehmem im Fahrradkorb
und uns hier zu besuchen in dieser Zeit.
Wenn Dein Mensch am 21. Dezember hier her kommt,
möchte er Dich doch bitte mitbringen
und dann bleib doch einfach hier bei uns während 
Dein Mensch in die grosze Stadt fährt!
Er kann seine Höhle ja einfach mal zuschlieszen
damit Du nicht aufpassen muszt in der Zeit.
Und wir werden es hier bestimmt sehr schön haben
alle zusammen.

Ganz liebe Grüsze an Dich
und an Marc Aurel, der sicher
das hier auch lesen wird.

Euer Brumm und Leokadia.