Donnerstag, 5. Februar 2026

#WMDEDGT - Stupid winter, stupid work....



 

 
Heute ist der Fünfte und es steht wieder die Frage an 
"Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"
 
Ins Leben gerufen wurde diese Tagebuch-Blog-Aktion von Frau Brüllen
und dort verlinke ich auch meinen Beitrag. 
 
*
 
Nun ist schon wieder Anfang Februar.
Lichtmesz ist vorbei und die sichtbaren Tage sind schon deutlich länger.
Real herrscht schon seit etlichen Wochen Winter und wenn ich mich im Januar
noch darüber gefreut habe...geht er mir inzwischen auf den Keks.
Die ewige Kälte - drauszen wie auch drin - die verharschten Schneeberge
an den Straszenrändern und all diese Einschränkungen der Mobilität
und damit des nötigen Alltags.
Winterschlaf wäre jetzt das Beste! 
Ist aber wohl nicht vorgesehn für Menschen. 
 
Ich stehe erst nach 6:00 auf, weil ich früher noch keine Lust hab.
Vollziehe die üblichen Morgenrituale, zerkleinere Fleisch 
und taue es auf für die Raubtierfütterung.
Wenn mein Hausherr mit dem Schnurrbart alles hat, was er begehrt,
setze ich mich an den PC zum digitalen Zeitunglesen. 
Tagesspiegel und Junge Welt und was sonst noch am PC zu erledigen ist. 
Darüber wird es hell - der Himmel zeigt die übliche Wintersuppe. 
 
 

 
Dann gibt es Frühstück für mich und danach gehe ich kurz an den Arbeitstisch.
Raumtemperatur 14°, das ist aber ziemlich normal gerade. 
Mir sind die Kartonblätter für meine Bilderbucharbeit ausgegangen 
und so habe ich 60 grosze Kartonbögen bestellt.
Die wollen jetzt alle angerissen und zugeschnitten werden.
 
 

 
Lange kann ich mich damit nicht aufhalten, 
denn heute ist der 14tägige Tafel-Tag. 
Da musz ich bald los. 
Über Nacht hat es geschneit: nur gerade soviel, die Straszen für Radfahrer
 wieder unpassierbar zu machen. Also schieben bis ans andere Ende der Stadt.
Es ist stellenweise glatt, die gefühlte Temperatur liegt ungefähr bei - 10°
und der eisige Wind treibt mir die Tränen in die Augen.
Meine Finger sind trotz Handschuhen zu Eiszapfen geworden, 
als ich dort endlich ankomme.
Heute findet die geplante Digitalisierung statt und es dauert am Empfang
recht lange bis bei jedem Besucher alles erledigt ist. 
Dafür gibt es diesmal auch reichlich, freu!
 
Mit einer Last von geschätzten 15-20kg (Kartoffeln, Zwiebeln, Möhren, 
Konserven haben schon allein viel Gewicht) mache ich mich wieder
auf den Heimweg. Der wird nochmal so lang.
Aber wenigstens geht kein Wind mehr und ich werde endlich warm.
Frischluft ist immer gut. 
 
Daheim alles sichten, teils verputzen, einteilen 
und unterbringen - das dauert seine Zeit. 
Zum Glück hab ich noch Wirsingkohleintopf von gestern zum Mittag.
Schatz absolviert gerade seine monatliche mehrtägige Reise zwecks 
Mutter-Besuch. Ich bin ganz froh, heute hier allein zu sein,
denn Tafel-Tage sind immer anstrengend.
 
Eigentlich wollte ich heute noch Blut spenden gehn, aber das wird erstens 
viel zu spät (Aktion geht nur bis 14:00) und zweitens geht es über meine
Kräfte, jetzt nochmal einen weiten Weg zu machen. 
 
Also setze ich mich wieder an die Arbeit.
Die Raumtemperatur inzwischen auf 15° geklettert...
 
 
  
Einmal längs durchschneiden musz ich die Bögen mit der Schere.
Alle Sechzig. Stück für Stück. 
 
 
 
Die kleinen Schnitte erledigt dann die Hebelschere gut und schnell.
So bekomme ich aus einem 50x70-Bogen jeweils 6 Blätter heraus,
mein Standardformat 23x25cm ist also ganz praktisch entstanden. 
 
 

Damit es nicht so langweilig wird, lege ich ein Hörbuch ein.
Allerdings kann ich das ganze Gerede bald nicht mehr ertragen
und drücke die AUS-Taste.
Stille ist besser! Selbst lesen auch.
Dieses Buch aber wohl nicht, das ist ganz und gar nicht mein Geschmack.
Da bin ich mir nach einer halben Stunde Zuhörens ziemlich sicher. 
 


Als ich fertig bin, brauche ich schon wieder Licht.
360 Blatt Karton - das reicht bis nächsten Winter! 
 
Zwischendurch gabs Katzenkuscheln und ein leckeres Walnuszbrötchen
zum Nachmittags-Tee.
Und jetzt kann ich mich an den PC begeben, meinen Post zu schreiben.
Noch Kleinkram im Haushalt erledigen und hoffentlich bald 
eine email von Schatz bekommen - so geht der Tag langsam zur Neige.
 
 

Aufgrund des tiefen Winters mag ich den leuchtenden 
Origami-Stern immer noch gern als Deko.
 
*
 
Das wars von mir, danke fürs Lesen.
Habt eine gute Zeit bis zum nächsten mal :) 
 
 

Friedensgebet

 


 

Mittwoch, 4. Februar 2026

Gerade jetzt

 



 
 denke ich: ich müszte mal wieder was bringen, damit der Blog nicht nur aus
youtube-Posts besteht (die dank Vorbereitung automatisch erscheinen), 
aber bei der Kälte hier im Raum ist Sitzen am PC kein Vergnügen

mag ich: heute den ganzen Tag für mich

mag ich nicht: dasz diese blöde Heizung nur so niedrige Temperaturen 
macht - so krieg ich keinen Raum warm im Winter!
(und 24h durchlaufen lassen wird zu teuer - das zieht hier doch nur alles weg)

spüre ich: Kälte

freue ich: bald leckeres Frühstück

fühle ich: Knieschmerzen und andre auch noch

trage ich: den halben Kleiderschrank

brauche ich: mehr frisches Obst und Gemüse

höre ich: lauwarme Heizkörper leise summen

mache ich: Collagen

lese ich: immer noch "Schkid, die Republik der Strolche"
(noch nicht mal ein Drittel, weil ich nicht zum Lesen komme)

trinke ich: Schwarztee, Wasser

vermisse ich: 
meine gute alte Heizung, die hats im Winter geschafft

schaue ich: in einen wieder nur neblig-grauen Himmel

träume ich: von einem Land, wo man nicht zu heizen braucht
 
*
 
  Das verbinde ich wieder mit Rina


Das Mittwochslied

 

 Oh meine Nachtigall - Volkslied aus Tatarstan


 



 

Friedensgebet

 


 

Dienstag, 3. Februar 2026

Sonntag, 1. Februar 2026

Ein Stück Himmel - кусочек неба -

 

Die Himmel des Januar passen in einen einzigen Post.
Mehr Ausbeute war nicht. 
 

 3.1.  9:25

 

 5.1.  8:37

 

5.1.  8:56

 

 

5.1.  9:25

 


 6.1.  8:23

 


 6.1.  16:22

 


 7.1.  8:16

 


 7.1.  8:43

 


 11.1.  10:14

 


 16.1.  8:57

 


 22.1.  8:28

Für den Rest des Januar war immer nur der gleiche weisz-graue Einheitsbrei.

 

 28.1.  8:31
 
 



Sonntagsmatinee

 

Litauische Polyphonie 
mit Kotryna Stasikėlė, Laurita Peleniūtė und Eglė Jačauskienė


 

Freitag, 30. Januar 2026

FreitagsFüller

 

 


 

Immer freitags, immer bei Barbara: der Lückentext. Das Original. 
 
*
 
1.   Ich gebe ungerne zu, dass ich ein Putzmuffel bin.
Wenn ich schon mal putze, dann soll man das hinterher auch sehn! Ergo putze
 ich erst dann, wenn gar nicht mehr anders geht. Und dann sieht man das auch.

2.   Meine Winterstiefeletten sind uralt, aber sehr bequem.

3.   Mein Impulskauf beim Einkaufen ist besonders gutes oder neues Katzenfutter.
Das kommt bei der Katze meist gar nicht gut an.
(für mich selbst kaufe ich ja sehr selten ein und dann nur das Allernötigste)

4.    Ich sollte meinen Schlendrian aufgeben, aber ich will es eigentlich nicht.

5.    Wenn ich heute frei hätte, juchu, ich habe als Rentnerin immer frei!

6.    Meine Kramsschublade ist eine Fundgrube vergessener kleiner Dinge.
Und ich liebe Kramschubladen!

7. Was das Wochenende angeht, da bewegt sich Planet Jupiter 
im Sternbild der Zwillinge und der Vollmond kommt Samstag früh 
ganz dicht an den Jupiter heran (hier nachzulesen).
Ansonsten geht es weiter mit dem Winter. Was auch sonst?!
 
 
 

Friedensgebet

 

Hayya Ala Salah - Ilyas Mao & AbuBakr Mao 


 

Donnerstag, 29. Januar 2026

Monatscollage Januar

 

 

 

Schon ist derJanuar verflogen und die liebe Birgitt lädt heute wieder
zur Monatscollage ein. 
 
 

 
Das war mal ein richtiger Wintermonat, voll mit Eiseskälte, Schnee, 
Glatteis, Grau und dazwischen einem kurzen Frühling. 
Ein Winter, wie er im Buche steht.
 
 

 
Da sind Busse ausgefallen und Schule fand nicht statt...
woanders sicher noch schlimmer... jedenfalls:
es hat gereicht, um den Alltag  noch schwieriger zu machen.
Wenn Wege nicht erledigt werden können oder einfach über die Kräfte gehn.
 
 

 
Und trotz allem gefällt mir der Winter irgendwie doch! 
Da ich nicht mehr rauskomme, nach nirgendwohin... und es keinerlei Kultur 
oder sonstige Zerstreuung für mich gibt (kostet immer Geld und ist 
unerreichbar) habe ich angefangen, Schneekatzen in die Welt zu setzen.
Meine ersten Versuche sind ganz sicher noch nicht die Letzten.
Da kann ich mich noch verbessern. 
 
 

 
Einmal hatte ich lieben Besuch - das ist so selten,
vielleicht einmal im Jahr... und somit ein Highlight.
 
 

 
 Geschafft habe ich eigentlich nichts - erst gestern bin ich endlich
zum ernsthaften Arbeiten an meinen Bilderbüchern gekommen
(letzte Wintersaison um diese Zeit hatte ich schon über 100 Blätter fertig) 
 
 

 
 Dafür habe ich mir einen Zahn ganz und gar abgebrochen,
da musz nun die Wurzel ausgefräst werden, davor graust es mir ziemlich.
Bzw. es graust mir eher vor dem Danach. Das findet im Februar statt.
Aber ich habe Glück, dasz ich diesmal keine so stressige Ganztagsfahrt
bis nach Braunschweig unternehmen musz deshalb - meine jetzige
Zahnärztin erledigt das selbst. Hier vor Ort. Das ist daran der Lichtblick.
 
 

 
Die Farbfotos dieses Monats wirken oft wie Schwarzweiszbilder.
Trotzdem empfand ich den Monat insgesamt als schön und von guter Tagesqualität. 
  
 

 
Danke fürs Vorbeischauen und:
habt einen schönen Februar mit Lichtmesz und Frühlingsahnung. 
 
 
Verlinkt auch bei Judith Peters 
 

Friedensgebet

 

Einkleidung des Metropoliten Onufrij von Kiev und der gesamten Ukraine 
im Kloster Bancheny (Region Tschernowez), 25.1.26
 

 

Mittwoch, 28. Januar 2026

Das Mittwochslied

 

MIRAVI & Merab Amzoevi - Das Rauschen der Birken 


The light of the birches —
It's in my heart forevermore
That light of the birches —
The light of the birches
 
On the roads of Earth,
Much like love, has been carried away.
Much like love
To our good old Earth.
 
Through the
https://lyricstranslate.com/ru/miravi-shum-berez-english
hier gibt es eine englische Übersetzung des Textes

Gerade jetzt

 

 


 
denke ich: noch soo lange bis 24. Februar, bis die Zahnwurzel 
rausgefräst werden soll (hoffentlich wirds bis dahin nicht schmerzhafter)

mag ich: den Schnee - sieht schön aus!

mag ich nicht: den Schnee, wenn ich Wege schaffen musz

spüre ich: meine Beine, kann das Linke kaum bewegen

freue ich: Januar fast rum - es wird wieder heller!

fühle ich: starke Schmerzen

trage ich: das übliche warme Zeug

brauche ich: schönes Obst

höre ich: die Katze vor sich hinquackeln

mache ich: endlich neue Bilderbücher

lese ich: "Schkid, die Republik der Strolche" (Bjelych/Pantelejew)

trinke ich: Grüntee und Wasser

vermisse ich: meine frühere Beweglichkeit

schaue ich: immer noch in dunklen Himmel - ob da heut wohl
endlich mal wieder ein schöner Sonnenauufgang wird?

träume ich: war in Hamburg zu Besuch, es war ein seltsames 
heruntergekommenes Mietshaus, wo überall Wasser durch die Decken kam, 
es gab aber nicht einmal Toiletten, da muszte man nach drauszen gehn. 
Ich wollte eigentlich meine Verwandten besuchen, hatte aber die Adresse
 gar nicht... und war deswegen dort gelandet. 
 
*
 
  Das verbinde ich wieder mit Rina
 

Friedensgebet

 

 


 (heute gleich nochmal portugiesisch)

Sonntag, 25. Januar 2026

Sonntagsmatinee

 

 Estuaire - Live @Montréal 
Kiya Tabassian, Ablaye Cissoko, Patrick Graham