Dienstag, 7. April 2026

Friedensgebet

 

Das grosze Prokeimenon "Du hast uns das Erbe gegeben" 
ukrainisch, ohne Ortsangabe, 29.3.26 
 

Erklärung:
 
 Ein Prokeimenon (griechisch für „das Vorhergehende“) ist ein
liturgischer Vers aus der Heiligen Schrift, meist den Psalmen, der in der orthodoxen Kirche vor der Lesung des Apostels (Epistel) gesungen oder gelesen wird. Es dient als thematische Einführung, oft aus dem Oktoechos (Achtton-System), und besteht aus einem Kehrvers, der zwischen Leser/Diakon und Chor alterniert. 

Hauptmerkmale des Prokeimenons:

    Funktion: Es bereitet die Gemeinde auf die Lesung vor, indem es eine freudige Stimmung schafft und inhaltlich auf das Thema des Tages oder Festes einstimmt.

    Struktur: Der Diakon oder Leser verkündet den Ton und den Text, der Chor wiederholt ihn als Kehrvers (Refrain). Nach weiteren Zwischenversen des Lesers wird das Prokeimenon meist abschließend erneut vom Chor gesungen.

    Vorkommen: Es wird hauptsächlich vor der Epistel-Lesung in der Göttlichen Liturgie, bei der Vesper oder den Matinen verwendet.

    Ausnahmen: An bestimmten Festtagen wird das normale Prokeimenon durch ein „Großes Prokeimenon“ ersetzt, das feierlicher ist und mehr Verse umfasst.

    Allaluia-Verse: Die Verse, die speziell vor dem Evangelium gesungen werden, sind ebenfalls eine Form des Prokeimenons, werden aber oft als „Alleluja-Verse“ bezeichnet. 

Es handelt sich um ein wesentliches Element der byzantinischen Liturgie, das die Verbindung zwischen Psalmgebet und neutestamentlicher Lesung herstellt.

Montag, 6. April 2026

Foto-Fragen

 
 
..stellt sich derzeit der Amateurphotograph
um aus seinem Kreativitätsloch herauszukommen 
...und er lädt uns ein, diese auch zu beantworten.
 
Mit Kreativitätslöchern ist das so eine Sache, sag ich jetzt mal aus Erfahrung. 
Und manche sitzen fest und gehen tief.
Besonders, wenn ihnen bittere Erfahrungen vorausgegangen sind.
Nicht eben "einfach so" habe ich vor 25 Jahren meine(n)Beruf(ung)
als Textilgestalterin und Malerin aufgegeben...aber das ist eine andere Geschichte.
Jedenfalls war es mehr als eine pure Malblockade, die ich bis heute nicht 
überwinden konnte. Entwickelt hat sich danach die Bucharbeit - eine vergleichsweise
simple Art, die eigene Freude an Farben doch ein wenig auszuleben. 
 
Im Gegensatz zu Bernhard, der fotografisch immer sehr kreativ 
drauf war mit seinen Altglas-Experimenten und besonderer Sicht... 
rechne ich mein jetziges Knipsen nicht zur Kreativität.
Das kann ja heute jeder, dafür reicht schon ein Handy oder ein
kleines digitales Schächtelchen.
Und: was für Wert hat heute noch ein Foto, wenn das Web mit Bildern überflutet 
wird, die nicht einmal mehr von Menschen gemacht sind? 
 
Die Zeiten, da ich mit einer Pentacon Six wirklich fotografiert und dann im Labor
 nicht nur entwickelt, sondern die Bilder durchaus auch weiterentwickelt habe...
sind lange vorbei. Das könnte ich heute finanziell gar nicht mehr.
Somit beginnt für mich die Kreativität dann auch erst hinterher, beim
Einbinden meiner Knipser in Bilderserien oder beim gelegentlichen
Verändern mit einem Fotoprogramm. Mache ich aber selten, denn
meinen Augen bekommt die Bildschirmarbeit gar nicht gut. 
 
Aber jetzt zu Bernhards Fragen: 
 
 
 Was hat mich bisher an der Fotografie begeistert?
 
Das im Gegensatz zur Malerei sehr unkomplizierte Abbilden der 
Umgebung, das Festhalten von Momenten und auch die bewuszte Gestaltung
der Aufnahmen durch Labor(nach)arbeit, Filtereinsatz...ja und
heute das Digitale. Das eher weniger, nicht gar so mein Ding. 


Wie zufrieden bin ich mit meinen fotografischen Ergebnissen?
 
Von mittelprächtig bis sehr zufrieden - oder auch mal gar nicht -  
das ist oft Glücksache, wie mir ein Bild gelingt. 
Und in gewisser Weise ist fotografieren für mich eine Art Sehhilfe geworden, die mir 
am Bildschirm zeigt, was meine Augen in natura nicht mehr wahrnehmen.
Leider sind das zunehmend auch Mülleimer oder Verkehrsschilder  - 
sowas wäre mir früher nicht passiert! 


Bin ich in meiner Kreativität stehen geblieben, wenn ja, wo 
und wann bin ich falsch abgebogen?
 
Stehengeblieben sicher schon. Aber: will ich noch weiter? 
 Wie gesagt, fotografieren rechne ich persönlich nicht unbedingt zu Kreativität. 


Habe ich mich unbewusst oder bewusst einem Trend angepasst?
 
Nein, ich passe mich keinen Trends an, ich mache mein eigenes Ding.
Und manche Trends nerven mich: z.B. wenn ein Blogbeitrag -zig Fotos
 enthält, die alle im 45°-Winkel verdreht sind. Das mag ich mir nicht anschauen. 


Was bedeuten für mich Fotoregeln?
 
Hm. Straszenverkehrsregeln halte ich (meistens) ein, aber Fotoregeln
interessieren mich kaum - es kommt dadurch niemand zu Schaden!
Ich entscheide intuitiv, wie viel Himmel oder Vordergrund drauf soll
und wie ich mein Bild gestalte. 


Welche befolge ich typischerweise?
 
Ich wurde früher oft für den "godenen Schnitt" gelobt, 
aber das geschah bei mir auch eher intuitiv. 
 
 
Was ist mein Fazit? 
 
Ich werd wohl weiterhin knipsen und das Brauchbare davon für 
meine Blogbeiträge verwenden, in ursprünglicher oder veränderter Form.
Der ganze Blog ist so eine Art Rest-Kreativität für mich, die ich mir im
Alltag einfach bewahren möchte. 
Mehr Ehrgeiz habe ich nicht (mehr). 
 

Nachdem ich mir gestern meine Nikon D60 geschreddert habe,
fühle ich mich gerade etwas unkomplett. Nicht, dasz ich eine
Spiegelreflex täglich brauche, aber manchmal eben schon. 
 
 

Friedensgebet

 

Metropolit Onufrij in seiner Heimat: Kloster Banchen, Ukraine
29.3.26 
 

 

Sonntag, 5. April 2026

#WMDEDGT am Ostersonntag

 
 

 


Am heutigen Ostersonntag lädt Frau Brüllen wieder zum
Tagebuchbloggen ein - Was machst Du eigentlich den ganzen Tag? 
 
 *
 
Ich schrecke gegen 5:30 aus einem wirren Traum auf, und versuche aufzustehn .
Im Traum war ich in meinem Zimmer schlafen gegangen
und morgens in einer Art Seminarhaus erwacht. Noch fünf weitere Frauen
sind in meinem Zimmer und überall wuseln Leute herum. Eine Frau meint:
ich hätte so schlecht geschlafen und will mir gleich Nahrungsergänzungen verkaufen. 
Das WC ist unbenutzbar, weil eine Teilnehmerin es als persönlichen
Kleiderschrank betrachtet und das Klobecken mit Hippiekleidern überhäuft hat.
Die Tür zum Waschraum musz ich sofort wieder schlieszen: darin sitzt ein 
Dutzend nackter Leute auf dem Flieseboden und meditiert. 
Woanders wird gemalt, irgendwo gesungen und zum Glück wache ich auf. 
Bin wie benommen (sonst gar nicht meine Art morgens) finde nur schwer 
in die Realität. Bin derzeit sowieso ziemlich angeschlagen.

Der Rücken schmerzt bei jeder Positionsänderung und behindert
den aufrechten Gang - so schlimm wars schon lange nicht mehr. 
Meinen Selbstversuch mit Nikotinpflastern werde ich heut erstmal pausieren.
Nein, ich war nie Raucherin, aber nachdem ich nun mehrfach gelesen habe, 
dasz Nikotinpflaster bei CFS/ME die Symptome (Erschöpfung, Muskelschmerz, Schlaflosigkeit) lindern können und mir der Wirkmechanismus einleuchtet... 
wollte ich es nun doch selbst ausprobieren. 
Ganz langsam und schwach dosiert, da ich auf jegl. Substanzen sehr stark reagiere.
Schrittchen für Schrittchen und auch nur stundenweise aufgeklebt.
Aber entweder ist das jetzt die Erstverschlimmerung... oder es war doch 
noch zu stark...oder etwas ganz anderes - weisz der Kuckuck!
Hatte mir dafür extra Tage ausgesucht, an denen sonst nichts anliegt.
Und das war richtig so. 
 
Ich habe Mühe, die Katze zufriedenzustellen, da ich mich so schlecht
bücken kann und von meinem Schlafmatte am Boden nicht wieder
hochkomme. Wo sie immer wieder Streicheleinheiten einfordert... 
 
Ich lese am Bildschirm ein paar Artikel, dann ist Frühstückszeit.
Eine ganz leckere Salatbox mit Babyspinat, Äpfeln, Zwiebeln, pulled
Pork auf Nudeln - sowas habe ich ganz selten!
Hat sich die stundenlange Warterei aufs Foodsharing gestern Abend 
also gelohnt und ich hab etwas Schönes erwischt (gelingt nicht immer).
 
Dann rufe ich Schatz an, wie jeden Morgen und anschlieszend 
lege ich ein paar Puzzleteilchen.
 
 

 
Ich realisiere aber sehr schnell, dasz Sitzen bzw. über den Tisch gebeugte
Haltung Gift für den Rücken sind und mache lieber paar Übungen.
Um einer Totalblockierung der LWS zu vorzubeugen, denn die ist nicht lustig.
Danach radele ich ein Stückchen raus, Bewegung ist besser.
Das Wetter ist mild, aber trübe und stark windig. 
 
Unterwegs begehe ich mal schnell ein paar Straftaten.
Das Nicht-Beachten roter Fuszgängerampeln an Ecken, wo sonntags 
eh kein Auto vorbeikommt... bleibt trotzdem eine solche.
Aber die Polizei feiert jetzt Ostern und sowieso:
ein Hauch von Kriminalität steht doch jeder Frau ;) 
 
Wieder daheim, begebe ich mich in die Küche, um aus den Zufallsfunden
des gestrigen Foodsharings ein Festtagsmenü zu zaubern.
Mit etwas Kreativität gelingt mir das und wir haben ein schönes
Dinner for two, Schatz und ich. 
 
Anschlieszend ist gemeinsames Relaxen, Lesen und Kaffetrinken angesagt.
Ich schneide Schatz noch die Haare, die für die Rasurschere
schon längst wieder viel zu lang sind.
Unseren angedachten Osterspaziergang verschieben wir auf morgen, 
in der Hoffnung, mein Rücken könnte dann besser sein. 
 
Danach will ich in den Garten, eine schöne Nahaufnahme 
von der blühenden Blutpflaume machen.
Damit es hier etwes Nettes anzuschauen gibt und nicht nur Miesepeterei. 
Ich stelle den Kamerarucksack auf die Kommode und wechsele Schuhe.
Da kippt der Rucksack um, fällt herunter und das wars:
Verschlusz kaputt an meiner geliebten NIKON D60.
Heute ist echt nicht mein Tag! 
 
Jetzt habe ich zwei funktionsuntüchtige Nikon D80 und eine kaputte D60
(jaja, das ist hier ein Technikmuseum ;) ) und keine ernsthafte Kamera mehr.
Wobei die beiden D80 nicht wirklich kaputt sind, da ist nur die Höchstzahl 
an Auslösungen erreicht und dann streiken sie eben. Ist so eingerichtet.
Neukauf ist zwar nicht nachhaltig, hilft aber der Wirtschaft.
Wobei ich nie Kameraus neu kaufe, das könnte ich gar nicht.
Aber es gibt wohl keinen vernünftigen Trick, das Bildzählwerk wieder ganz 
auf  Null zu kriegen - das 12monatige Liegenlassen der Kamera ohne
Batterien funktioniert nur bei der kompakten Coolpix4600, aber
nicht bei den Spiegelreflex. Denn die reagieren dann auch nicht mehr 
auf Zurücksetz-Befehle oder sonstigen Zuspruch. 
 
So gibts heut zum Abschied denn auch nur ein Knipsbildchen
aus der kleinen Coolpix. 
Wenigstens eine, die mich nie für immer im Stich läszt... 
 
 
 


 
Danke fürs Vorbeischauen und:
habt einen schönen Ostermontag noch :)
 
 
 
   

Ostergrüsze

 

 
 


 

 

 

Sonntagsmatinee

 

Georgien:  Nino Nakeuri und Mutter - Ich werde alt ohne dich
 
 

 
 
 
 

Samstag, 4. April 2026

Lerche oder Eule?

 

 


...das fragt Erik in seiner diesmonatigen Blogparade

*

"Wir stehen früher auf. Sachsen-Anhalt."
 
Das war mal ein ziemlich dämlicher Werbespruch, der nicht so gut ankam.
Der auf mich persönlich allerdings zutrifft: 
ich hatte nie ein Problem mit frühem Aufstehn. 
 
Als Kind ging ich 6:30 aus dem Haus, weil die Schule um 7:00 begann.
Das fand ich ganz normal. 
Später, in der Lehre, muszte ich das Haus um 5:30 verlassen,
um meinen Bus zu kriegen - auch das ging ganz easy
und ich hatte vorher ordentlich gefrühstückt und mich in Ruhe fertig gemacht.
Zur Berufsschule muszte ich weiter weg, das war ein Internat.
Doch statt am Sonntag nachmittag loszufahren...nahm ich oft Montag früh
den ersten Bus um 3:50. Naja, das war dann schon arg früh.
Aber trotzdem besser, als mir den Sonntag zu versauen.
 
In späteren Jahren begann mein Dienst als Postzustellerin um 6:15.
Da wurde noch alle angekommene Post manuell sortiert und das
machten die Zustellerinnen vor ihrer eigentlichen Tour.
Ich brauchte keinen Wecker, ich hatte ja meine innere Uhr.
Ein einziges mal hab ich verschlafen und der Chef hatte meinen Arbeitsplatz 
schon anderweitig besetzt, weil er davon ausging, ich müsse krank sein. 
 
Ich hab immer gern Frühschichten gemacht und stehe auch heute noch
am liebsten zw. 5 und 6:00  auf, denn morgens ist der Tag am schönsten.
Wenn er da so ruhig und lang vor mir liegt - da kann noch alles werden!
 
Zugegeben, manchmal verschlafe ich jetzt auch, da ich seit 13 Jahren unter 
gravierenden Schlafstörungen leide. Aber das fühlt sich dann nicht gut an:
 es ist schon so spät, ich komme nicht ausm Knick und der Tag ist quasie gelaufen! 
Dann geht irgendwie alles langsamer von der Hand.
 
 
Abends bin ich dafür schnell müde und kaum noch kommunikationsfähig.
Das kann echt doof sein, wenn man ein kulturinterressierter Mensch ist.
Denn das meiste Kulturelle findet nun mal abends statt.
Da kann ich nur abwägen: ist mir das so wichtig, dasz ich trotzdem hingehe
(und mir anschl. die Nacht um die Ohren schlage, weil an Schlaf nicht mehr 
zu denken ist)  oder verzichte ich darauf?
Das hab ich immer von Fall zu Fall entschieden.
 
Mit Partnern ständig zusammengelebt habe ich ja nie, weil ich getrenntes 
Wohnen immer bevorzugt habe...also waren da höchstens an Wochenenden mal 
Kompromisse angesagt. Da hab ich dann eben das halbe Tagewerk
schon hinter mir und das gemeinsame Frühstück ist mein Zweites.
Sowas läszt sich allemal einrichten. 
 
Als ich noch TV hatte, hab ich für gute Filme eben
den Recorder programmiert.
 
Ich bin ein Morgenmensch und werde es auch bleiben.
Alle Versuche, daran schrittweise etwas zu ändern, brachten nichts 
als Schlafdefizit und miese Stimmung. 
Insofern kritisiere ich auch nicht an anders gelagerten Personen herum.
 
Die Zeitumstellung im Frühjahr macht mir weniger aus als die im Herbst,
das hab ich gerade wieder erfahren. 
 
 
 
 
 

Friedensgebet

 

Ostern im Kiever Höhlenkloster, 30.3.26
Metropolit Antonin Pakanych 
 

 

Freitag, 3. April 2026

KarFreitagsFüller

 
 

 


Sogar am Karfreitag und bei all ihren Reiseaktivitäten...
gibt uns die gute Barbara noch einen Lückentext aus. 
 
*
 
 1.  Gesetzt den Fall es regnet zu Ostern...habe ich allemal noch ein Puzzle. 

2.  Ein Naturspaziergang gehört für mich unbedingt zum Osterfest.
Analog zu Goethes Osterspaziergang.

3.   Eine Mini-Auszeit am Tag ist eigentlich viel zu wenig .

4.   Ich habe schon lange kein Brot mehr gebacken.

5.   Wenn die Kirschblüten sich öffnen, wünsche ich mir nichts sehnlicher,
als in einer alten Kirschplantage zu sein. Aber das geht nur mit Auto, also nicht :(
In der für mich erreichbaren Umgebung sind alle Obstplantagen gerodet
und das Gelände längst zugebaut worden.

6.   Schwimmen gehn in einer viel zu vollen und zu lauten
Sportschwimmhalle -  nein danke!

7. Was das Wochenende angeht, mal sehen, wie wir es hinbekommen!
 
 

 

Friedensgebet

 


 Die trauernde Mutter steht am Kreuz (ukrainisch)

Donnerstag, 2. April 2026

Friedensgebet

 

Pantomime des Kreuzweges. 04.12.2019 
Kloster der Väter Wassilijan  in Butchatch bei Ternopil, Ukraine
Kirche der Erhöhung des Heiligen Kreuzes 
 
Spielgruppe „Die Farbe der Liebe“
 

 
 
 
 

Mittwoch, 1. April 2026

Wordless - без слов -

 

Some cards of the Rabbit Tarot by Louisart 

 





 This isn't an ad; I bought the tarot for myself. Just wanted to share because it's so cute.
 
Happy Easter :) 

*

 Shared with Wordless Wednesday, WW@CatSynth

Friedensgebet

 

22.3 26: Kiev verabschiedet sich von Metropolit Philaret,
dem Wegbereiter einer autokephalen ukrainisch-orthodoxen Kirche
und dem sogenannten Maidan-Priester 
 

 
 

 
(eine recht umstrittene Figur, wer mehr wissen möchte: hier ist es gut zusammengefaszt)

Dienstag, 31. März 2026

Friedensgebet

 

Cherubimhymne (aus der orientalischen Liturgie)
Brüder des Hl. Johannes aus Rimont 
 

 

Montag, 30. März 2026

Tagesbild

 

 

  28.3.  6:24
(ein "Tagesbild" musz nicht unbedingt am selben Tag entstanden sein,
das meint einfach nur, dasz ich am heutigen Tag ein Bild bringe und sonst nix) 
 
 
 

 

Friedensgebet

 

Zum Beginn der Karwoche wieder der Text des Georgiers
Davit Guramishvili  zur Heiligen Woche
 
 



(einfach die schönste Rezitation, die ich kenne, auch ohne die Worte zu verstehen) 

Samstag, 28. März 2026

Tagessätze. Zehr-Rationen.

 
 
 
 
 

Sonntag

Tiefe Nacht.
Ich war kurz auf und will mich
wieder hinlegen.
Da mauzt es auffordernd vom Schaffell.
Da ist noch einer wach und will 
gestreichelt werden.
Gibt es öfter, 
diese nächtliche Kuschelrunde.
 
 
Montag
 
Wort des Tages: Raffkraft.
 
Wenn die ganze Familie incl. (fast) erwachsener Kinder
beim Foodsharing anrückt und sich dann so
um die Kisten herum positioniert,
dasz niemand sonst mehr herankommt:
ja dann haben sie einfach mehr Raffkraft als Einzelne,
die somit leer ausgehen.
Oder den letzten Beutel restlos verfaulter Möhren
einpacken können, von dem auch nach Abwaschen und Sortieren 
nur noch Kompost übrig bleibt... 
 
So läuft es seit eineinhalb Jahren 
und besagte Familie läszt keine einzige der sieben Abholungen
im Laufe der Woche aus.
Es sei denn, sie sind gerade im Urlaub
(nein, arm sind die nicht, 
aber Foodsharing ist ja auch kein soziales Projekt).
Als es noch etliche Kisten mehr gab,
 fiel das nicht so stark ins Gewicht als jetzt,
 wo nur noch 2-3 Kisten ankommen.
Von Fair-Teilen kann jedenfalls keine Rede sein dort. 
 
 
Dienstag
 
Die SPD steht auf und richtet das Krönchen.
Formuliert ihre Ziele neu.
Für Menschen mit 3000-4000 Euro pro Monat
das Leben besser zu machen.
Also da fühle ich mich nicht abgeholt mit meinem Fünftel
dieser 3000 Euro.
Aber ich bin ja auch Rentnerin.
Warum sollte sich die Partei der Arbeiter
für mich interessieren? 
 
Die Frage ist nur: gibt es diese Arbeiterschaft eigentlich noch, 
für die die SPD immer stand? 
Wer sperrt die Partei denn endlich mal
in eine Museumsvitrine ein?! 
 

 Mittwoch

Türkische Taube, bist wieder da. 
Heute morgen hörte ich erstmals
Deinen Ruf und freute mich.
Warst Du in Mekka
oder wo
hast Du den Winter verbracht?
 
 
Donnerstag
 
Schicksal, Trübsal, Labsal Mühsal, Drangsal... 
Alte Worte,
als Kind in Bildern gedacht.
Das war wie ein Seil oder ein starkes farbiges Band,
das mich da immer an irgendwas festhielt.
Denken eigentlich alle Kinder in Bildern?
Schatz tat es auch.
Ich eigentlich heute immer noch.
 
 
Freitag 
 
Das Genie beherrscht das Chaos.
Ich bin kein Genie, aber ich arbeite daran.
Also am Chaos. 
 

 *

Ein Tagessatz ist das, was ein Bürger ohne festen Wohnsitz ( Amtsbezeichnung),
 also ein Unbehauster, ein Trebegänger, ein Berber, wie sich viele 
selbst bezeichnen... vom Sozialamt bekommt. Wenn er sich dort meldet.  
Nicht alle tun das. Gültige Papiere sind Vorraussetzung.
Wer sich meldet, bekommt die Zehr-Ration für einen Tag. 
Das Geld zum Verzehren, zum Überleben. 

Ein Tagessatz kann aber auch Wörter haben.
Zum Zehren.  Zum Überleben. Oder einfach zum Sagen. 
 
 

Friedensgebet

 

Abschied von Ilia II. Patriarch der Georgisch-orthodoxen Kirche
verstorben am 17.3. 2026 
 

 

 

 

Freitag, 27. März 2026

FreitagsFüller

 

 


Was wäre der Freitag ohne Lückentext? Auch heute wieder bei Barbara... 

 *

1. Keine Ahnung warum diese Blogspot-Software in letzter Zeit
immer öfter spinnt, den aktuellen Post oder Veränderungen in der
Blogliste nicht speichert. Aber ich musz ja auch nicht alles verstehn!

2.  Mein Arbeitstisch ist mein Lieblingsort im Haus.
Und im Sommer die Dachterrasse, ich freu mich schon, sie bald wieder
nutzen zu können.

3.  Es ist nur wenn man rausschaut, ein schöner Tag.
Beim Rausgehen merkt man schnell: es ist fies kalt!
Fensterguckewetter nannte meine Mutter das immer...

4.   Mein Zuhause ist mein absoluter Lieblingsort auf der ganzen Welt.
Ich bin ja nie weit rumgekommen (naja, zu DDR-Zeiten immerhin fast bis zum Ural)
und auf Reisen sieht man eigentlich nichts wirklich, weil es viel zu kurz ist.
Ich hab immer davon geträumt, mal ein ganzes Jahr an einem anderen Ort, in
einem anderen Land zu sein - nur so kann man einen Bezug dazu entwickeln 
und eventuell einen Lieblingsort finden.
Aber mit Grenzöffnung bzw. Wiedervereinigung gab es dann nur noch
Überlebenskampf und sehr prekäre Situation...da hab ich die offenen
Grenzen nie nutzen können, da fehlte schon das Fahrgeld bis in die nächste
gröszere Stadt... Da hat es sich nun also so ergeben. Aber das ist auch okay.

5.  Ich frag mal den hundertjährigen Kalender, wie Ostern wird
und ob wir da vielleicht ein Picknick im Bürgerpark machen können.
Der öffnet am Karfreitag wieder und darauf freue ich mich schon.

6.   In der Regel gehe ich 2-3mal pro Tag an meinen PC, emails ect. checken.
Handy hab ich nicht, also bin ich meistens offline. Das genügt mir so.

7. Was das Wochenende angeht, da wirds wieder saukalt, aber 
man kann ja auch drin eine gute Zeit haben. 
 
 
 
 

Friedensgebet

 


 Ein Gebet von Allama Iqbal
 
 
 

Donnerstag, 26. März 2026

Monatscollage März

 
 


Letzter Donnerstag des Märzen... und die liebe Birgitt lädt wieder
zur Monatscollage ein. 
 
 

 
Auf den Flügeln der Zeit geht es voran
und es gibt wieder mehr Farben.
Sonnige Frühlingstage lieszen den Winter vergessen
und der Garten holte auf - Schneeglöckchen im März...
Krokusse, Alpenveilchen, Lenzrosen und erste Insekten. 
 
 

 
Und doch war es ein sehr ruhiger Monat.
Aber so sollte es ja auch sein in der Fastenzeit. 
 
 

 
Stille Frühlingsmagie...Aufbruch und Besinnung.
 
 
 
 
Seit letzter Woche fühle ich mich ziemlich krank. 
Auch wenn mich die Grippe-und Erkältungswelle diesjahr verschont hat 
 - es gibt noch mehr fiese Sachen!
 
 

 
Erste Gartentage und die Wäsche trocknet nun wieder drauszen.
 
 

 
Ich war recht produktiv am Arbeitstisch, habe allerhand gelesen, gebloggt,
 den Frühling genossen und mich an den Farben erfreut.
 
 


 
Habt eine gute Zeit und: Frohe Ostern!
Danke fürs Vorbeischauen.
 
 *
 
Geteilt mit Judith Peters 
 
 

Friedensgebet

 

Göttliche Liturgie zum Feiertag der Ikone "Mutter Gottes, Fürsprecherin der Sünder" 
20.3.26, Korez, Ukraine, Metropolit Antonin Pakanych