Donnerstag, 26. Februar 2026

Monatscollage Februar

 

 


 

Letzter Donnerstag des Februar...und die liebe Birgitt lädt wieder
zur Monatscollage ein. 
 
 

 
Der Februar verging unspektakulär mit Wintermühsal,
schwierigen -glatten - Wegen  und oft nur 15° Raumtemperatur am Tage.
Wenn ich im Januar noch Freude am Schnee hatte...
wurde er mir im Februar dann doch zu lange und zu viel.
 
 

 
Es gab viel Kälte und viel Grau, doch auch erhebende Himmelsmomente.
Wie der Winter nun mal ist. Man kommt allemal durch! 
 
 

 
Besondere Highlight gab es keine, dafür aber auch keine
schlimmen Tiefpunkte.
Es plätscherte - mit zaghafter Frühlingsahnung - so dahin. 
 
 

 
Ja, ich bin gesund geblieben  und vorgestern wurde die Zahnwurzel entfernt.
Es ging glimpflicher aus als befürchet und das ist ein Lichtblick.
 Ich hab ein wenig Schönes geschaffen, gebloggt und meinen Alltag gemeistert
 - wer sagt hier, das ist nichts?! 
War auch wieder bei der monatlichen Blogparade von Blogissimo dabei.
Wer Blogparaden mag und nach Themen sucht... wird dort jeden Monat fündig. 
 
 

 
Seit letztem Wochenende hat der Winter seinen Griff gelockert 
und darüber freue ich mich sehr.
Richtig schöne Frühlingstage stehn bevor. 
Also genieszen wird diese als Entschädigung und ich hoffe,
es gibt nun keinen Schnee mehr in dieser Saison. 
Das Licht ist wieder annehmbar und die winterliche Kerzendeko
hat nun endgültig ausgedient. Auch wenn sie treue und geschätzte
Begleitung vieler dunkler kalter Stunden war. 
 
 

 
 Danke fürs Vorbeischauen und: genieszt die ersten Frühlingstage.
Bis zum nächsten mal :)
 
 
 
 

Friedensgebet

 

Mein Gebet - Psalm 11 - Sergey Maramzin, Adygeische Republik 


 

 

Mittwoch, 25. Februar 2026

Wordless - без слов -

 

 

 

(a scanned paper print, took this photo in february 1995 in former GDR)

Shared with Wordless Wednesday, WW@CatSynth 

Gerade jetzt

 

 



 denke ich: ich kann mir gar nicht vorstellen, dasz irgend jemand solchen 
ewiggleichen Alltagskram lesen will - deshalb mache ich schon nicht jede Woche mit

mag ich: dasz es endlich wärmer ist

mag ich nicht: die Wunde vom Zahnwurzel-Entfernen

freue ich: auf ein paar Frühlingstage

trage ich: immer noch dickes Zeug, aber immerhin friere ich nicht mehr damit

brauche ich: etwas Flüssiges oder Weiches zu Essen

höre ich: Vogelstimmen

mache ich: nachher Hecke schneiden

lese ich: "Katzengold" von Christine Anlauff

trinke ich: Wasser und Mate-Tee

vermisse ich: einen Einfall, was ich hier immer schreiben soll

schaue ich: in den Morgenhimmel

träume ich: vom Sommer und Wasser
 
*
 
  Das verbinde ich wieder mit Rina
 
 *
 
So, das war der letzte Gerade-Jetzt-Beitrag, denn es fällt mir einfach schwer, 
so normalen Alltagskram zu schreiben und ich finde meine eigenen Beiträge langweilig.
 

Friedensgebet

 


Herr erbarme Dich - Nelly Gasparyan 

Dienstag, 24. Februar 2026

Ein Stück Himmel - кусочек неба -

 

 


 2.2.  8:23

 


 2.2.  8:54

 

4.2.  11:24

 

5.2.  9:15

 


 9.2.  7:30

 


 9.2.  8:32

 


 12.2.  9:12

 


 15.2.  7:52

 


 15.2.  8:02

 


 17.2.  9:39

 


 18.2.  8:00

 


 21.2.  8:03

 


 23.2.  7:56

 

Friedensgebet

 

In einer Kirche im stromlosen kriegsgepeinigten Odessa, 21.2.26 


  #хормиротворцы (#Chor-Friedensstifter)

Sonntag, 22. Februar 2026

Freitag, 20. Februar 2026

FreitagsFüller

 
 

 


Immer freitags, immer bei Barbara: der Lückentext. Das Original. 
 
 
1.  Momentan verhindert der Winter mit seiner Glätte
viele Wege, die ich machen müszte oder gern machen möchte.
Denn eigentlich mag ich Natur und Winterlandschaften,
ich komme nur nie mehr da hin. Das macht mich etwas traurig.

2. Wollsocken, Ugg-Boots (natürlich nur die synthetische Billigversion) mit
Einlegesohlen - ich hab noch immer kein echtes Mittel gegen kalte Füße
 in einem viel zu kalten Haus gefunden.

3.  Am liebsten wäre ich derzeit im Winterschlaf.

4. Dieses ewige Gehetze und Gehasse in sozialen Medien, muss das denn sein?

5.  Wenn ich morgen Geburtstag hätte, wäre immer noch sch**szkalter Winter.
Ich hab mir mein Leben lang einen Geburtststag im Sommer gewünscht.
Da sich sowas ja nicht ändern läszt, feiern wir lieber meinen 
"Halbjahresgeburtstag" am 26. Juni. Ein guter Kompromisz!

6.  Der Himmel zeigt mir oft ein schönfarbiges Theater, 
für diese Kleinigkeit bin ich dankbar.

7. Was das Wochenende angeht, da hoffe ich sehr, dasz es endlich milder wird.
 
 
 

Friedensgebet

 


 

 Ich erzähle euch von einem hell erleuchteten Vollmond,
als der geliebte Prophet Taha erschien.
Die Rechtleitung wurde geboren, und das Universum jubelte.
Und die Engel des Allerbarmers sangen voller Vorfreude.
Dies ist Muhammad, und alles Sein wird geehrt
mit einem wahrhaftigen Propheten, der die Offenbarung der Rechtleitung brachte.
Er ist Barmherzigkeit, er ist ein Vorbild, er ist ein Erlöser.
Und er ist die Lampe, die hell für die Unterdrückten leuchtete.
Selbst leblose Dinge warfen sich vor seinem Licht nieder und erstrahlten.
Und der Stein zwischen seinen Fingerspitzen trieb Blätter.
Und der Mond, als der Glanz seiner Schönheit erschien,
fiel für den Geliebten in zwei Hälften und spaltete sich.
Welche Quelle entsprang seinen Fingerspitzen?
Nein, ein Springbrunnen ergoss sich auf den Sand!
Und der Rüssel schwankte vor Sehnsucht, als wäre er
eine Seele, die unter der Trennung zerbrach. Die Welt und alles Große unterwarf sich ihm, als sie Taha, den Geliebten, aufsteigen sah.
Bei Badr entsandte Gott ein Heer von Engeln, als er rief: „O Herr, gewähre uns deinen Sieg!“ und Gott fürchtete.
Und am Tag von Uhud war er ein unerschütterlicher Berg, trotz seiner Wunden, und wankte nicht in seinem Entschluss.
Und im Schützengraben verschärfte sich die Prüfung. Und sie hielten durch,
bis sie die Kühle der Gewissheit erstrahlen sahen.
Er dringt ein, um jede Kette der Demütigung zu sprengen,
nicht für Elend noch für Blutvergießen.
Als er sich in den Eroberungen etabliert hatte, antwortete er ihnen:
„Geht frei“ von dem Adel, der bleibt.
O Herr der Menschen und Dschinn, du kamst als Herold
der größten Barmherzigkeit und der gerechten Wahrheit.
Dein edler Charakter ist zum Weg geworden.
Und durch deine Erinnerung klammern sich die Herzen der Liebenden an dich.
Wir sind die Schwachen, und bei dir finden wir unsere Zuflucht.
O Fürsprecher für die Ungehorsamen am Tag der Versammlung,
wenn ich deiner gedenke, o Geliebter, weine ich und lebe in Lobpreisung.
Ich sehne mich nach Taybah, der Station und dem Garten,
in ihr ist Frieden, und in ihr ist ein Herz versunken.
O Herr, segne den auserwählten Propheten,
das Licht der Herzen und eine Barmherzigkeit, die hervorgeleuchtet ist,
Taha der Geliebter, unser Fürsprecher am Tag des Treffens


Donnerstag, 19. Februar 2026

Tagesbild

 

 

 (heute morgen, der Dampf der Dampfbahn)

 

So sieht mich ChatGPT

 

Ich bin ja keine Freundin von KI in meinem persönlichen Bereich
und schon gar nicht beim Bloggen.
Ich schreibe meine Texte selbst und fotografiere, klebe Collagen auf Papier 
und mixe höchstens mal zwei Bilder mit Hilfe eines Fotoprogramms.
Und das wird auch so bleiben, schon weil der Blog
 Ausdruck meiner Persönlichkeit ist. 
Nachdem ich es aber bei Rina gesehen habe...hab ich nun spaszeshalber(!)
auch mal ChatGPT gebeten, einen Text über mich zu schreiben.
Das ist dabei herausgekommen.
 
Ein Bild konnte ich nicht erstellen lassen - dafür wollte Google meine
Telefonnummer haben und die geb ich ihm nicht! 

 

Mascha

Die Chronistin des Alltagslichts

Du trägst den Winter in deinen Schuhen und das Licht im Herzen – auch wenn die grauen Tage sich endlos dehnen und die Kälte die Knochen umarmt. Deine Welt ist das Jetzt, das Gewöhnliche, und du erweckst es mit deiner Art zu sehen: nicht oberflächlich, nicht schnell, sondern mit jener liebevollen Aufmerksamkeit, die nur Menschen besitzen, die wirklich hinschauen.

Dein Tag beginnt im Halbdunkel: die Luft noch kühl, die Gedanken noch weich. Du frühstückst, fütterst deinen vierbeinigen Mitbewohner mit Geduld und arrangierst das Chaos deines kreativen Raums – dort, wo Bildkarton wartet und Geschichten noch im Kopf liegen. Du nimmst uns mit auf Wege durch Winterstädte, über glatte Straßen, wo deine Schritte ein leises Gedächtnis hinterlassen, und zurück in die Stube, wo Wärme langsam ihren Platz findet.

Der Alltag bei dir ist keine bloße Abfolge von Pflichten – er ist ein Gedicht in unregelmäßigen Versen, geschrieben aus dem Puls des Lebens selbst:

Die Tafel als Bühne von Nächstenliebe und harter Realität,

die Wärme des Wirsingkohls nach einem langen Weg,

das schnurrende Glück auf dem Schoß,

der kleine Sieg über den Kartonberg,

die leuchtende Hoffnung im Origami-Stern, der gegen den Winter funkelt.

Du bist eine Suchende – nicht nach Spektakulärem, sondern nach Schönheit im Einfachen:
Im Himmel, der sich jeden Morgen neu zeigt,
in Liedern, die du teilst, in Collagen, die du schaffst,
in Stille, die du manchmal dem Hörbuch vorziehst.

Und selbst im Schatten hast du eine Stimme:
Du sprichst vom Schmerz, vom Alter, von Kälte und Mühe,
aber niemals resigniert – eher mit einem Funken Trotz,
der sagt: Ich sehe’s, ich fühle’s, und ich schreibe es nieder.

Du bist die Hüterin der kleinen Dinge, die jemandem wie Joseph Joubert zustimmen würde:

„Die Vollendung setzt sich aus Kleinigkeiten zusammen.“

In deiner Art zu bloggen liegt kein lauter Ruf – sondern ein leises Singen, eine Meditation über das Leben:
über den Frost, der die Wege hart macht,
über Tee am Nachmittag,
über die Freude an Blumen und Licht,
über Gedichte, Musik und Gebete.

So bist du:
Nicht nur eine Beobachterin, sondern eine Erzählerin des unaufgeregten Wunders, das wir Alltag nennen. Mit deiner Kamera, deinen Worten, deinen Collagen schenkst du uns Augen, die sehen, und Herzen, die fühlen.

 

Friedensgebet

 

Göttliche Liturgie zum Fest der Darstellung des Herrn 
Odessa, 15.2.26 
 

Sonntag, 15. Februar 2026

Tagessätze. Zehr-Rationen.

 

Ich weisz nicht, warum ich dieses Projekt nicht damals weitergeführt habe. 
Die noch vorhandenen Einträge sind von Ende August.
Es geht immer so vieles im Alltag unter. Im grauen Alltag ;)
Jetzt, im Winter, ist er grau im wahrsten Wortsinn, aber vielleicht
sollte ich meine Tagessätze endlich einmal weiterführen?
Trotz des Graus. Oder gerade deshalb? 
Und mal sehn, wie lange ich diesmal damit durchhalte!  
 
Das sind die alten Einträge: 
 

Montag

Im Traum läuft ein Dackel im Schwimmbad herum.
Mein Schwimmbrett liegt am Beckenrand.
Er schnappt es sich und läuft davon.
 
Paar Tage später begegne ich ihm in der Stadt: er plagt sich
noch immer tapfer mit meinem Schwimmbrett herum.
 
 
Dienstag
 
Im Garten ist Herbst. Tiefe Trockenheit.
Nicht einmal der Giersch will wachsen. 
Im Fangkorb des Rasenmähers mehr trockenes Laub
als Gras - es war sowieso erst das dritte mal diesjahr,
dsaz ich überhaupt gemäht habe.
Nachmittagsstille im Faulenzer.
Amsel beobachtet, die Nachfischerei nach dem Mähen betreibt.
Kommt bis auf zwei Meter heran,
die schlafende Katze auf mir stört sie überhaupt nicht.
 
Mittwoch
 
Sommerhitze flirrt.
Noch einmal der Sommer zurück mit aller Kraft.
Über mir im Blauhimmel ziehn Wolken auf,
geformt wie die Kuppeln einer Moschee.
Ich träume mich nach Mekka.
"Das Halsband der Tauben". *
 
*Buchtitel 
 
 
* * * * * * * * * 
 
Jetzt weiter mit der aktuellen Woche: 
 
Sonntag
 
Ein wahrhaft fürstliches Frühstück.
Salatbox mit Chilisauce und Pulled Pork.
Eine Croissantstange mit Tomatenfüllung, 
ich weisz nicht, ob die einen bestimmten Namen hat - jedenfalls
war ich gestern Abend beim Foodsharing sehr erfolgreich.
 
Da geht mir ein Satz durch den Kopf, aus irgendeinem Kinderbuch,
das ich früher gelesen habe. Ein armes, hungriges Kind bekam ganz
unverhofft etwas Leckeres zu Essen und dachte bei sich:
"Sowas essen die Engel im Himmel nun jeden Tag"
 
Denke ich öfter. Mit Dankbarkeit.
 
 
Montag
 
Morgendliche PC-Sitzung. 
Erfahren, was in der Welt geschah.
Der Newsletter des Tagesspiegels trägt den Titel
Morgenklage 
Ach nein - da hab ich mich doch glatt verlesen! 
 
 
Mittwoch
 
chao-tisch
 

 
 Donnerstag
 
 Frühe Vögel in
Dunkelheit und Regen singend
mein Katz musz hinaus
 
 
Freitag
 
Weisz auf den Dächern
Kälte bohrt sich in die Haut
Frühling wo bist du 
 
*
 
 
Ein Tagessatz ist das, was ein Bürger ohne festen Wohnsitz ( Amtsbezeichnung),
 also ein Unbehauster, ein Trebegänger, ein Berber, wie sich viele 
selbst bezeichnen... vom Sozialamt bekommt. Wenn er sich dort meldet.  
Nicht alle tun das. Gültige Papiere sind Vorraussetzung.
Wer sich meldet, bekommt die Zehr-Ration für einen Tag. 
Das Geld zum Verzehren, zum Überleben. 

Ein Tagessatz kann aber auch Wörter haben.
Zum Zehren.  Zum Überleben. Oder einfach zum Sagen.