Mittwoch, 9. September 2026

Wordless - без слов -

 




 

Shared with Wordless Wedneday, WW@CatSynth 

Das Mittwochslied

 

 Canadian Resistance Army - Lake Ontario

 


 

Friedensgebet

 

Zwei hohe Würdenträger der Ukrainisch-Orthpodoxen Kirche beten
im Kloster der Hl. Theophanie* in Dykivka, 8.8.26 


 Am Vorabend des Gedenktages des heiligen Großmärtyrers und Heilers Pantaleon fand im Kloster der Heiligen Theophanie im Dorf Dykivka eine feierliche Ganznächtliche Vigil statt.

Ein gemeinsames Gebet in dem heiligen Kloster wurde von zwei Hierarchen der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche geleitet: Seiner Eminenz Metropolit Bogoljop, dem Oberhaupt der Eparchie Oleksandrija, und Seiner Eminenz Erzbischof Damian von Fastiv, Vikar der Metropolie Kiew.

Die Hierarchen richteten gemeinsam mit der Geistlichkeit Gebete an den Herrn und den heiligen Großmärtyrer Pantaleon; sie baten um Frieden, Gottes Barmherzigkeit, geistliche Stärkung und Gesundheit für alle, die sich im Glauben an den heiligen Heiler wenden.

Während des Gottesdienstes beteten Äbtissin Theophanie, die Nonnen des Klosters der Heiligen Theophanie sowie Pilger, die gekommen waren, um an der Freude des Festgottesdienstes teilzuhaben.

Der heilige Großmärtyrer Pantaleon, der sein ganzes Leben dem Dienst am Nächsten und der Hilfe für Leidende widmete, ist heute ein besonderer Fürbitter für jene, die sich in Krankheit und Kummer befinden.

Nach der Ganznächtlichen Vigil richteten die Oberhirten Worte geistlicher Ermutigung an die Anwesenden und gratulierten ihnen zu dem bevorstehenden Fest.

Möge der Herr durch die Fürbitten des heiligen Großmärtyrers und Heilers Pantaleon alle im Glauben stärken sowie Gesundheit, Frieden und Seine Barmherzigkeit schenken.

(google-übersetzt aus dem Ukrainischen)

 

* Theophanie bedeutet Gotteserscheinung, es ist also kein Frauen-Name

Dienstag, 8. September 2026

Tagesbild

 

 


 

 

Katzenmusik-Zeit

 

"Zitronen" Ein altes Odessaer Gaunerlied 


 

 Ich weiß, wie man sie ausnimmt
Ich weiß, wie man etwas abzweigt
Ich weiß, wie das Hütchenspiel läuft
Und wie man Taschen nach außen kehrt
Oh, kleine Zitronen, meine kleinen Zitronen
Die auf Sonyas Balkon wachsen
Oh, kleine Zitronen, meine kleinen Zitronen
Die auf Sonyas Balkon wachsen
Trubel und Lärm auf dem Markt
Man tuschelt sich Dinge zu
Jemand hat einen Koffer mitgehen lassen
Und die Zitronen vergessen
Oh, kleine Zitronen, meine kleinen Zitronen
Die auf Sonyas Balkon wachsen
Oh, kleine Zitronen, meine kleinen Zitronen
Die auf Sonyas Balkon wachsen
Sonya trat auf den Balkon hinaus
Und ließ auch eine Zitrone mitgehen
Zitronen hier, Zitronen dort
Ich würde mein Leben für Zitronen geben
Oh, kleine Zitronen, meine kleinen Zitronen
Die auf Sonyas Balkon wachsen
Oh, kleine Zitronen, meine kleinen Zitronen
Die auf Sonyas Balkon wachsen
Ich verbrachte die Nacht bei meiner Tante
Meine Tante hatte Gäste
Ich bat meine Tante um etwas
Sie sagte: „Warte bis später“
Oh, kleine Zitronen, meine kleinen Zitronen
Die auf Sonyas Balkon wachsen
Oh, kleine Zitronen, meine kleinen Zitronen
Die auf Sonyas Balkon wachsen
Ich weiß, wie man sie ausnimmt
Ich weiß, wie man etwas abzweigt
Ich weiß, wie das Hütchenspiel läuft
Und wie man Taschen nach außen kehrt
Oh, kleine Zitronen, meine kleinen Zitronen
Die auf Sonyas Balkon wachsen
Oh, kleine Zitronen, meine kleinen Zitronen
Die auf Sonyas Balkon wachsen

*

So klingt die menschliche Version - Felix Shinder 
(vermutlich in Odessa aufgenommen)

 


Friedensgebet

 

Einziger Gott (bosnisch) 

  Ehre sei dir,
Ehre sei dir, unser Vater.
Denn du erweckst uns täglich.

Ehre sei dir,
Ehre sei dir, unser Vater.
Denn du liebst uns Sünder durch Buße.

Gott ist einer,
Gott ist Macht.
Gott schenkt dir
Engelsflügel.

Ehre sei dir,
Ehre sei dir, unser Vater.
Denn du nimmst unsere Schwächen an.

Ehre sei dir,
Ehre sei dir, unser Vater.
Denn du heilst unsere Wunden.

Gott ist einer,
Gott ist Macht.
Gott schenkt dir
Engelsflügel.




Samstag, 5. September 2026

#WMDEDGT - Von Mäkelmiez und Samstags-Alltag

 

 


Schon wieder Samstag. Und der Fünfte.
Heute lädt Frau Brüllen zum Tagebuchbloggen ein.

*

Ich stehe um 5:40 auf, hab sogar fast 5h geschlafen, freu (seltener Lichtblick).
Absolviere die morgendlichen Verrichtungen, deren Hauptteil die 
Katzenfutterbereitung ist. Und der Morgen geht, wie meistens, in Chaos 
und Verzweiflung unter, denn es ist alles andere als einfach, ein altes, 
anspruchsvolles Katzentier zufrieden zu stellen. 
Eines? Nein, eigentlich zwei - der Nachbar, genauso alt, kommt auch 
wieder regelmäszig vorbei. Es scheint ihm besser zu gehen, 
was mich natürlich freut. 
Aaaaaaaaaaber:
andere Leute machen Yoga, meditieren oder schreiben Morgenseiten - an all das
brauche ich nicht einmal zu denken! Ich werde schon bei meiner PC-Sitzung
gefühlt aller 2 min. aufgescheucht, teils mit lautem Geheul, teils anderswie 
drastisch... ich kann also keinen Abschnitt lesen, keinen Satz fertig schreiben etc.
Schlieszlich flüchte ich in die Küche und verbarrikadiere mich hinter
verschlossener Tür. Bereite mein Frühstück zu.
Hinterher gehts weiter. 
 
Naja, bis 9:00 ist dann endlich Ruhe, einer trollt sich, weil er satt ist,
und meiner schläft nun endlich. - Zeit, meinen Schatz anzurufen. 
Danach kann dann endlich mein Tag beginnen -  
(so jetzt hab ich mal detailliert geschildert, was ich sonst nur mit Raubtierfütterung plus Service abtue) 
 
Aber denkste: Katzentier ist wieder aufgestanden, verlangt die 4. Futtersorte,
die es aber dann auch nicht friszt. Heute wieder besonders mäkelig.
Aber ich kann nicht den ganzen Tag pures Rindfleisch füttern.
Also nochmal Service und Streicheln in den Schlaf. 
Nachbarskatzentier lauert inzwischen an der Vordertür und nimmt
die nicht angerührte Portion gerne.
Bis ich selbst endlich soweit bin, das Haus zu verlassen... ist es bereits 10:30.
Also in die Stadt, noch paar preiswerte Dosen kaufen, damit der Nachbar hier
nicht immer das Allerteuerste wegfriszt. Aber: bei "Pferdmann" sind restlos 
alle Dosen ausverkauft, auch die Schleckerli und was ich sonst noch wollte. 
Das Regal ist ratzekahl leer. Die Märkte sind alle weit drauszen, das schaffe
ich heute nicht, da ich ja kein Auto habe... also die letzten noch vorrätigen 
und viel teureren Tütchen genommen - was bleibt mir übrig?! 
 
Dann zur Bibliothek, die Lokalzeitung von dieser Woche lesen.
Zu mehr als flüchtigem Blättern reicht die Zeit allerdings nicht,
dann musz ich heim und in die Küche.
Um 13:00 gibts Dinner for two.
 
 

 
Danach erledigt Schatz ein PC-Problem und wir essen noch ein
kleines selbstgemachtes Eis auf der Dachterrasse.
Währenddessen hat der nimmersatte Nachbar auch noch das Trockenfutter weggefressen.
Als ob der hier nicht schon genug bekäme! 
Natürlich mein Fehler, denn ich hab die Tür nicht richtig zugemacht. 
 
Ich stopfe die mitgebrachte Wäsche in die Maschine und gehe auf den Hof. 
Habe gestern Rosen und Sträucher geschnitten und alles liegt voller Zeug.
Denn es überraschte mich ein Regen (endlich!) und nun musz ich das alles
noch zerkleinern, verpacken oder die gröszeren Teile bündeln.
So geht der Nachmittag dahin. 
Zwischendurch kleine Teepause, Wäscheaufhängen etc.
 
Abends zum Foodsharing. Nachdem ich diese Woche von der Tafel
nichts mitnehmen konnte...ist es jetzt doppelt nötig.
Futter für die nächsten Tage erjagen/erstreiten. Glücksache, ob das gelingt.
Das Sonntagsmenü wird bei uns immer von Zufällen bestimmt. 
 
Dasz ich noch eine 5. und 6. Futtersorte aufgemacht habe... brauche ich sicher
nicht erwähnen. So richtige Gnade fand davon nichts. 

*
 
Das wars für heute. Habt einen schönen September und:
Danke für den Besuch :) 
 
 
 
 
 

Friedensgebet

 

 Ali Giva – Dapa Project in Galiläa


 


Das „Dapa Project“ ist ein Ensemble, das neue, vom Stammescharakter geprägte hebräische Musik erschafft.

Die Ensemblemitglieder leben in der Judäischen Wüste; sie sind Musiker, die aus der Verbundenheit mit den umliegenden Kulturen des Nahen Ostens schöpfen, Arabisch als Zweitsprache sprechen, Instrumente wie Oud, Kanun, Ney und Kamanja spielen und lokale Folklore-Musik mit kraftvollem Stammesgesang kreieren.

Das Projekt schafft Neues im Genre der nahöstlichen Volksmusik, die sich durch einfache, rhythmische Melodien auszeichnet und Themen wie den Lebenszyklus, Feiern, Hochzeiten, landwirtschaftliche Ereignisse und die Verbundenheit mit dem Land behandelt.

Die Lieder umfassen Piyyutim (liturgische Gedichte) über das gute Land, arabische Volkslieder, kurdische Berglieder und Beduinenlieder aus der Wüste, die zu einem hebräischen Werk voller Seele und Groove zusammengeführt werden.

Freitag, 4. September 2026

FreitagsFüller

 

 


 

Immer freitags, immer bei Barbara: der Lückentext. Das Original. 

*

 1. Ich habe herausgefunden dasz ich dem ewig bettelnden Nachbarskater etwas
 vorsetzen sollte, was er nicht mag. Dann kommt er mal nicht gar so oft vorbei.

2.  Hier ist schon ewig nichts mehr ins Wasser gefallen.
Ich wünschte, es würde endlich mal heftig und lange regnen!

3. Im Anschluss an Weihnachten kommt die am schwersten zu
überstehende Jahreszeit. 

4. Es fällt alles von oben nach unten. Nicht umgekehrt.
Ist aber auch ganz praktisch, sonst müszte man ja die Leiter holen, 
um vom Tisch gefallene Gegenstände aufzuheben.

5. Der knappe Zeitraum von 2,5 Monaten ist für eine Badesaison einfach zu kurz.

6. Bald kommt wieder die Zeit, da begrüsze
ich jeden Sonnenstrahl freudig.

7. Was das Wochenende angeht, da hoffe ich immer noch auf Regen.
Und natürlich gehe ich am Sonntag zur Wahl um den Supergau vielleicht
doch noch etwas kleiner zu halten. 
 
 
 

Friedensgebet

 

 Irr nicht achtlos umher, du Narr - Ahura Rhythm Ensemble, 2019 


 

Inspiriert vom Werk Kul Himmets aus dem 16. Jahrhundert – der seinen Aufstand gegen Ungerechtigkeit durch eine Lebensphilosophie verewigte – begaben wir uns auf eine Reise unter dem Motto: „Irr nicht achtlos umher, du Narr!“ Diese Reise führte uns bis in das Dorf Sazak; dort empfingen uns die schmerzliche Geschichte und die Echos eines Volkes, das seine Heimat im 20. Jahrhundert verlassen hatte.

Während wir uns bemühen, diese Echos in die Gegenwart zu tragen, danken wir all jenen, die uns unterstützt haben: unseren Freunden, die unsere Anliegen teilten; denjenigen, die allen Schwierigkeiten zum Trotz durchhielten; unserem Mut; unserer unerschütterlichen Selbstkritik; unserer Wertschätzung von Freundschaften sowie unserer Fähigkeit, trotz allem zu lächeln.

Unser Dank gilt zudem der Stadtverwaltung von Izmir und der Gemeinde Karaburun für ihre Unterstützung. 

Donnerstag, 3. September 2026

Ein Stück Himmel - кусочек неба -

 



17.8.  5:23

 

18.8.  5:35
 


 19.8.  5:34
 


 20.8.  5:27
 
 

 20.8.  5:57
 
 

20.8.  6:10
 
 

 22.8.  10:33
 
 

25.8.  5:36
 
 

 29.8.  5:34
 
 

29.8. 5:51
 
 

30.8.  5:46
 
 
 

 

Friedensgebet

 

6. Gesang beim Glockenturm, Kloster Pochajiv


 

 

Dienstag, 1. September 2026

Katzenmusik-Zeit

 

 "Die Chrysanthemen sind längst verblüht" von Nikolai Charito (1910) 
(es soll ein Lieblingslied der russischen Zarenfamilie gewesen sein)


Im Garten, wo wir uns begegneten,
blühte dein liebster Chrysanthemenstrauch,
und auch in meiner Brust erblühte
ein Gefühl heller, zarter Liebe...

Die Chrysanthemen im Garten sind längst verblüht,
doch die Liebe lebt noch immer

in meinem schmerzenden Herzen...

Unser Garten ist leer; du bist längst fort,
ich wandle einsam, voll tiefer Müdigkeit,
und unwillkürlich rollen Tränen herab
vor dem welken Chrysanthemenstrauch...

Die Chrysanthemen im Garten sind längst verblüht,
doch die Liebe lebt noch immer

in meinem schmerzenden Herzen...

Die Chrysanthemen im Garten sind längst verblüht,
doch die Liebe lebt noch immer
in meinem schmerzenden Herzen...
Doch die Liebe lebt noch immer
in meinem schmerzenden Herzen...
Doch die Liebe lebt noch immer

in meinem schmerzenden Herzen...
 

(auch das hat jetzt KI übersetzt - hach, ich brauch ja garnix mehr zu tun!) 

 

Momentaufnahme

 

 
Der fönige Wind texturiert den Wasserspiegel
und treibt die Armmada der braunen Blätterschiffchen voran.
Die Bäume haben Laub abgeworfen wie sonst im Spätherbst.
Ein letztes Mal tauche ich ein
das kühle Wasser zu genieszen 
und noch ein paar Bahnen zu ziehn.
 
Schatz und ich verweilen noch länger unter "unserer" Pappel
 die deutlich am Absterben ist.
Irgendein Verständnisloser hat nun auch noch ihre knorrigen Wurzeln
entfernt und damit den Rasen (den es nicht mehr gibt)
für den Mäh-Traktor geebnet.
 
Auszer uns und einer kurzzeitigen Schwimmerin
die gleich wieder geht... ist das Bad leer.
Ein kleiner Rundgang noch und Sitzen 
am plätschernden Kinderbecken.
Das war also der Sommer. 
Aus und vorbei. 
Der Abschied vom Bad fällt mir jedes Jahr schwer. 
 
Abends ein Gewitter mit wenigen Minuten heftigen Regens.
So schnell vorbei wie gekommen. 
Bitte - wir brauchen davon viel mehr! 
 
31.8.26 

Friedensgebet

 

5. Gesang in der Nähe des Glockenturmes, Kloster Pochajiv, Ukraine
27.8.26


Montag, 31. August 2026

Friedensgebet

 

Die Wallfahrer in Belarus kommen in Minsk an (wie ich schon vermutet hatte).
 Hier sind sie losgegangen und, wie ich jetzt erfahre, war dies die fünfte Wallfahrt 
in Belarus - die Wiederbelebung dieser Tradition liegt also noch nicht so lange zurück.