Dienstag, 18. August 2026

Momentaufnahme

 

 


 

Ich habe mir ein Buch gekauft über einen tschechischen Künstler,
der hierzulande nicht allzu bekannt ist.
Ich zeige es Schatz und er hat sofort sein Handy dabei und googelt,
was es im Web über Ota Janecek zu sehen gibt.
Da wird ihm als erstes mein Buch angezeigt, also wirklich mein Exemplar.
Geht man auf die Seite des Anbieters, wird es als "verkauft" deklariert.
Weil es ja nun bei mir ist, freu!
(Dieser Anbieter schickt einem wirklich immer genau das abgebildete Exemplar)
 
(Keine Werbung, das Buch ist von 1973 und sowieso in D kaum zu kriegen) 

Katzenmusik-Zeit

 

Wieder ein Odessaer Couplet:  Über die Meere, über die Wogen


 

 Über die Meere, über die Wogen

 Du, Matrose, bist ein stattlicher Bursche,
gerade erst zwanzig Jahre alt.
Lieb mich, Matrose, von ganzem Herzen.
Was wirst du darauf antworten?

Refrain (zweimal):

Über die Meere, über die Wogen,
heute hier, morgen fort.
Über die Meere, die Meere, die Meere, die Meere – oh!
Heute hier, doch morgen fort!

Du, Matrose, wirst das tiefe blaue Meer befahren
und mich voller Kummer zurücklassen;
und ich werde weinen und schluchzen
und an dich denken, mein Matrose.

Weine nicht, weine nicht, meine Marusja,
ich werde das Handwerk des Seemanns meistern.
Es gibt keinen Grund zu weinen und zu schluchzen
oder so oft an mich zu denken.

- Text: Wassili Mezhevych - 



Friedensgebet


 Es ist wieder Wallfahrtszeit:

Pilger aus Wolhynien kommen am Kloster Pochajiv an, 
zum Gedenktag der Hl. Gottesmutter von Pochajiv, 3.8.26 

 


Der grosze Pilgerweg (200-250km zu Fusz) zum Kloster Pochajiv startet 
diesjahr am 19.8. in Kamjanez-Podilski , aber es kommen wohl schon
den gesamten August über Pilgergruppen aus versch. Teilen der Ukraine zum 
Himmelfahrtskloster 

 

 

Montag, 17. August 2026

Freitag, 14. August 2026

FreitagsFüller

 

 


 

Fast immer freitags, und dann immer bei Barbara: der Lückentext.
Es freut mich, wenn es einen Neuen gibt :) 
 
*
 
1.  Dieser Sommer ist echt belastend. Und zum ersten mal im Leben bin ich froh, 
wenn ein Sommer vorüber ist - früher konnte ich nie genug Sommer bekommen.

2.  Vielleicht nutzt ein Ventilator. Aber ich habe keinen. Meine Mutter nannte
die Dinger immer Miefquirl. Und Strom kosten sie auch. Stark steigender 
Stromverbrauch tut dem Klima nicht gut und Windräder sind auch
nicht die Super-Lösung, wie oft behauptet wird. Lies dazu mal hier.

3. Zur Abkühlung gehe ich ins Schwimmbad, lecke ein selbst eingefrorenes 
Wasser-Eis oder halte meine Arme/Füsze in kühles Wasser

4. Da ich Kaffee nicht mag, gibts bei mir keinen Eiskaffee.

5. Wie wird wohl der kommende Winter? Genauso extrem? 

6. Darüber zu spekulieren ist noch zu früh.

7. Was das Wochenende angeht, da hoffe ich auf den Sonntag, 
der kühler werden soll. Und natürlich auf Regen.
 
 
 

Friedensgebet

 

 

 

Koran-Rezitation mit Raad Mohammad al Kurdi

 Rezitiere am Morgen diese bescheidene Rezitation der Sure An-Nazi'at, um dich an die großartige Belohnung zu erinnern und dein Herz mit Frieden und Geborgenheit zu erfüllen – Paradise Mosque

Lass dich in der morgendlichen Stille durch diese bewegende Rezitation der Sure An-Nazi'at an den großen Tag des Gerichts erinnern und dein Herz mit Frieden und Geborgenheit erfüllen.

Deine Lebensumstände sind wichtig; bedenke dabei, dass im Wort Allahs Heilung und Barmherzigkeit liegen.

Donnerstag, 13. August 2026

Tagesbild

 

 




 

Friedensgebet

 

Die Stimme der Glocke (kroatisch) 

 


Heute ist ein milder Tag,
Sonntag, Gottes Ruhetag.
Der Klang der Kirchenglocken,
Eine weiße Taube, himmlischer Bote.

Der Herr ruft sein Volk,
Zu seinem irdischen Haus zu kommen.
Früh in die Kirche zu gehen.
Diesem Augenblick entgegenzusehen.

Der Duft von Weihrauch beruhigt die Seele,
Ein Gebet voller Schätze, das den Weg weist.
Der Herr pflanzt Wahrheit ins Leben,
Der Herr ruft uns in die Freiheit.

Der Klang der Glocke hallt wider,
Das Licht flackert ruhig.
Der Herr heißt seine Kinder willkommen,
Lasst die Wahrheit im Glauben bekannt werden.

Der Duft von Weihrauch beruhigt die Seele,
Ein Gebet voller Schätze, das den Weg weist.
Der Herr pflanzt Wahrheit ins Leben,
Der Herr ruft uns in die Freiheit.

Mein Kind, denk an mich,
Der Sonntag ist ein milder Tag.
Der Klang der Kirchenglocken,
Kind, verlass mich nicht.

Der Klang der Glocke hallt wider,
Das Licht flackert ruhig.
Der Herr heißt seine Kinder willkommen,
Lasst die Wahrheit im Glauben bekannt werden.

Der Duft von Weihrauch beruhigt die Seele,
Ein Gebet voller Schätze, das den Weg weist.
Der Herr pflanzt Wahrheit ins Leben,
Der Herr ruft uns in die Freiheit. 

 

Das Video ist ganz sicher mit KI erstellt, beim Lied weisz ich es nicht genau 

Mittwoch, 12. August 2026

Zwölf von zwölf im August

 



 

Heute ist wieder Zeit für die grosze Party des Zwölften - die Chronist*innen 
des Alltags versammeln sich zahlreich bei Caro, der Gastgeberin.
Ich bin gerne dabei.

 


Morgenarbeit: Schatzens Rucksack reparieren 

 


Wenn man mit Ungeschick plus Sehschwäche einen Knopf samt Gegenknopf
annähen musz...braucht es meist mehrere Versuche. 
Letztendlich habe ich aber alle drei Knöpfe doch geschafft - schulterklopf!
Nein, ein DIY-Fan bin ich wahrhaftig nicht, schon meine Handarbeitslehrerin
 nannte mich Prudel-Lieschen.  Aber Nötiges erledige ich trotzden.
  

Sommer-Impression: Schwimmen gewesen.
Katze futtert drauszen - Suchbild ;)

 

 


 Am Abend bin ich mit Schatz und A. zur Sonnenfinsternis verabredet.
Ich erinnere mich noch gut am 1999 - da war es bedeckt und sowieso ein düsterer Tag.
Der dann plötzlich so fahlgrau wurde. Die Sonne selbst sah man nicht.
Heute ist es klar und die Chancen stehen besser, das einmal im Leben zu erleben. 
 
 

Abendlicher "Lustgarten" 
 
 

Der falsche Ort dafür, wenn auch schön in der Gesamtheit.
 
 
 
Von hier aus ist es besser 
 
 

Rübergeschaut. Mit bloszem Auge bzw. Kamera sieht man es nicht.
 
 

 Eine Sonnenfinsternis-Brille vor die kleine Kamera gehalten.
Aber das verwackelt und so sieht man es auch nicht auf dem Bild.
Ist nur ein wenig herzförmig geworden. 
Mit unseren Brillen konnten wir es aber deutlich sehen.
Und die Lichtstimmung veränderte sich merklich (ich bin nur kein Fotoprofi).
 
 

 Da war es vorüber und mündete in einen schönen Sonnenuntergang.
 
 

Heimweg. Nochmal der eingerüstete Kirchturm. Näher dran.
 
 
Bonusbild (das machte A.): wir mir unseren Brillen.
 

 
 So, das war diesmal ein denkwürdiger Zwölfter, wie es ihn nicht noch einmal gibt.
Danke für den Besuch und habt eine gute Spätsommerzeit :) 
 
 
  

Das Mittwochslied

 

Heute etwas Nostalgie: "Die Heimat lauscht"
Ein Lied von Dmitrij Schostakowitsch, Lyrik Jewgenij Dolmatowskij
1950 geschrieben und zuerst interpretiert vom Sveschnikow-Chor 
mit dem Kinder-Solisten Zhenija Talanov


 

Es wurde später vom Groszen Rundfunk-Kinderchor gesungen mit Generationen
von jungen Solisten - ich mochte Igor Danilow aus den Siebzigern am liebsten.
Hier eine Aufnahme seiner Stimme, aus welchen Gründen auch immer vom TV-Sender später
mit dem Bild von Dima Puschkarjow (80er Jahre) versehen. Diese klaren Jungenstimmen
gab es ja immer nur für wenige Jahre, bis sie in den Stimmbruch kamen.
 Ich habe das Lied als Kind übrigens auch gern gesungen, kenne den Text bis heute auswendig.


 

Chor des Moskauer Konservatoriums - die professonellste Aufzeichnung:

  

Die Heimat lauscht,
Die Heimat weisz,
Wo ihr Sohn durch die Wolken fliegt.
Mit freundlicher Wärme und zärtlicher Liebe,
Der purpurnen Sterne der Moskauer Türme –

Der Türme des Kremls –
Wacht sie über dich.

Die Heimat lauscht,
Die Heimat weisz,
Wie hart erkämpft der Sieg ihres Sohnes ist,
Doch er weicht nicht zurück – aufrecht und kühn!
Mit deinem eigenen Schicksalbe wahrst du,
Verteidigst du die große Sache des Friedens.


Die Heimat lauscht,
Die Heimat weisz,
Was ihrem Sohn auf seinem Wege begegnet,
Wie du dir den Weg durch die Wolken bahnst.
Mag der schwarze Sturm auch toben,
Komme, was da wolle:
Bleib standhaft, Kamerad!
 
(von mir etwas nachgebesserte KI-Übersetzung) 

Friedensgebet

 

Jesus Christus - Gott als Mensch,  Komposition des 14./15. Jahrhunderts
Scholares Minores pro Musica Antiqua


 

Dienstag, 11. August 2026

Tagesbild

 


 


 


Katzenmusik-Zeit

 

"Nebliger Morgen" - eine alte russische Romanze 

 

So klingt das Original:


 

Ein nebliger Morgen, ein Morgen in Grautönen,
Düstere Felder, von Schnee bedeckt.
Wohl oder übel denkst du an die Vergangenheit,
Erinnerst dich an Gesichter, längst vergessen.

Du denkst an leidenschaftliche, innige Worte,
An Blicke, so sehnsuchtsvoll und zärtlich aufgefangen,
An erste Begegnungen und letzte Abschiede,
An den geliebten Klang einer leisen Stimme.

Du denkst an den Abschied mit einem seltsamen Lächeln,
Erinnerst dich an vieles, das längst vergessen war,
Lauschst dem unaufhörlichen Rattern der Räder,
Blickst nachdenklich hinauf zum weiten Himmel.

 - Iwan Turgenjew - 


Friedensgebet

 

 Nachtwache zu Ehren des Ehrwürdigen Antonius aus den Kiewer Höhlen
Kiev, 22.7.2026  Metropolit Onufrij und A. Pakanych


 

Sonntag, 9. August 2026

Zweifelhafte Werbung

 

Eben gelesen:

Morgens sprühen, nachmittags tot. 
Vernichtet 100+ Unkräuter. Regenfest in nur 2 Std. 

 Nein danke, das ist mir zu riskant! Ich will noch bissel leben. 
(und da sollte es meinen Unkräutern ebenfalls gut gehn...)

Aber vielleicht ist es ganz praktisch, wenn die "Vernichter" selbst auch gleich tot umfallen ;)

 

Da fällt mir gleich Erika Pluhar ein: