Freitag, 20. September 2019

Donnerstag, 19. September 2019

Guten Morgen Zebedäus und Ihr alle





... wir sind es endlich mal wieder:
Brumm und Leokadia.

Wir haben leckeren Kuchen zum Frühstück.
Den haben wir geschenkt bekommen
mit einem kleinen Schirmchen darauf -
so eines hatte die Frau auch als Kind und sie hat es geliebt und gehütet.
Da gab es noch nicht so viel Zeug wie heute, da war das
noch etwas ganz Besonderes und wurde wertgeschätzt.
Für Leokadia ist das jetzt aber auch so und wir haben uns dolle gefreut.

Ist soviel gewesen inzwischen: der Pflaumenbaum ist noch mehr abgebrochen
und die Frau hat den letzten Pflaumenkuchen davon gebacken...
Und in der Stadt bei der Bibliothek gab es ein Märchenfest!



Ansonsten ist es ziemlich herbstlich und kühl
und wir hätten uns schon lange wieder mal Deinen Besuch gewünscht,
lieber Zebedäus, aber wir verstehen natürlich auch, dasz Du jetzt lieber
bei Deinem kranken Menschen bleiben möchtest und wir hoffen immer noch
auf ein Wunder - damit er nächste Woche nicht noch einmal ins
Krankenhaus musz.



Inzwischen sind die Alpenveilchen am Erwachen und ich hab sie alle umgetopft.



Die ganze Arbeit habe ich allein gehabt,
während sich Leokadia wieder eine Diva präsentiert und räkelt.
Katzen sind halt so!



Sie hat ein neues Plaisier gefunden: Kamelreiten.
Am liebsten reitet sie nach Ägypten zu den Pyramiden auf ihrem Kamel.





In Ägypten gibt wunderbar exotische Blüten
(das hier ist die kleine Pflanze, die die Frau bei der Tafel bekam)





Ich schaue mir das auch alles gerne an
aber ich hab auch immer die Arbeit, alle verwelkten
Blüten aufzulesen, damit unser Paradies sauber bleibt.
Ich bin jetzt hier der Paradiesgärtner.









Heute ist ein ganz besonderer Tag: die Menschenfrau von Marc Aurel
hat Geburtstag und sie sitzt jetzt gerade in der Bahn hierher.
Vielleicht liest sie das schon unterwegs und da sagen wir natürlich jetzt schon

Herzlichen Glückwunsch


Wir sind sehr gespannt auf den heutigen Tag
und neugierig, ob sie wohl Marc Aurel auch mitbringt
und wahrscheinlich machen wir heute noch alle zusammen
einen Auflug.

Voller Neugier und Vorfreude
grüszen wir Euch jetzt alle ganz herzlich
und wünschen allen Lesern einen schönen Tag

Brumm und Leokadia


Mittwoch, 18. September 2019

Traumbilder - I -



Da war ein Berg die sehr
steile Strasze mit dunklem
Katzenkopfpflaster kaum zu
erklimmen am linken Rand
standen windschiefe Häuser aus
Holz einst bunt jetzt
verschossen alt und
verlassen
leer
Fachwerk war auch dabei man
konnte die frühere Buntheit noch etwas
erahnen und ich erinnerte mich als
Kind dort schon einmal
gewesen zu sein Mutter sagte damals das ist
die Verlängerung des Ratskopfes (einer
Strasze in meiner Stadt) und da
kommt man nur ganz schwer
und selten einmal hin.

Ich erinnerte die Häuser damals
bewohnt noch gesehen zu haben seltsame
Leute, klein und verhutzelt
skurril standen
in den Türen und schauten uns an nie wieder
habe ich es geschafft diese
Strasze zu finden bisher 
nun waren
wir hier und stiegen den Berg
hinan und oben hörten
die Häuser auf da stand
nur noch ein Tor dahinter nichts nur
ein kleiner Kasten verstaubt und
von Gras zugewachsen schon
doch das Holztor war mit ganz
neuem rosa Tüll umwickelt und
eingeschnitzt ins Tor die
Inschrift: der Plattenspieler
ist hier zuhause sein
Besitzer beging
Selbstmord am...

*

Mein Schatz hat mich ermutigt, meine oft seltsamen, meist bunten
und poetischen Träume mal in Worten festzuhalten.
Es ist ein Versuch, wobei ich diese Bilder mit Worten zu malen
ziemlich schwierig finde.
Ich bin ein Mensch, der mehr in Bildern als in Worten denkt.

Montag, 16. September 2019

"Dream" by Boris Pasternak


















*


(Please click on "play at youtube", there it's running - 
I could not found another record of this great song, sorry)

Мне снилась осень в полусвете стёкол,
Друзья и ты в их шутовской гурьбе,
И, как с небес добывший крови сокол,
Спускалось сердце на руку к тебе.

Но время шло, и старилось, и глохло,
И паволокой рамы серебря,
Заря из сада обдавала стёкла
Кровавыми слезами сентября.

Но время шло и старилось. И рыхлый,
Как лёд, трещал и таял кресел шёлк.
Вдруг, громкая, запнулась ты и стихла,
И сон, как отзвук колокола, смолк.

Я пробудился. Был, как осень, тёмен
Рассвет, и ветер, удаляясь, нёс,
Как за возом бегущий дождь соломин,
Гряду бегущих по небу берёз.


Transliteration by Ida Zamirskaya, found here


I had a dream: the fall in glassy night noon,
You and your friends’ circle acting the buffoon,
Onto your palm descending bleeding heart
That’s like a falcon full with heaven’s blood.

While passing, time was getting old, lost ears,
The daybreak silvered over window-frames
And blushed until September shed the tears
Under the reddish screen onto window-panes.

While passing, time was getting old. The silk
Of easy-chairs tore, was no stronger.
Suddenly your resounding talking ceased, -
The dream subsided like the bells ding-donging.

When I woke up, the autumn morning dawned.
As if the straw behind a hay-cart stormed,
The range of birches bolted down the wind
Upon the sky remaining their print.

Nie wieder Plastetüte? - Ohne mich!



So, hier kommt mal wieder das Kontrastprogramm
bzw. die etwas anderen Gedanken zum Thema umweltfreundlich leben.


Ich oute mich jetzt mal als Jutebeutel-Muffel.
Ich hab gefühlte 50 Stück, ich weisz gar nicht, wo die alle herkommen...
 und ich brauche sie nicht.
Höchstens mal zum Hagebutten- oder Pilzesammeln, 
da hab ich zeitlebens Stoffbeutel verwendet.
Ich hab keine Ahnung, wie die zusammen gekommen sind,
gekauft habe ich jedenfalls keinen davon.
Haben nun barmherzige Menschen gedacht, sie müszten mir welche schenken,
weil ich mir die nicht kaufen kann?
Oder hatten sie selber zu viele davon?

Sowas kann man ja dann auch nicht einfach wegwerfen.
Ich wage jetzt mal die ebenso so vorsichtige wie ketzerische Annahme,
dasz andere Leute ebenfalls längst zu viele haben.
Sofern sie keine radikalen Wegschmeiszer sind. Kondo-mäszig.

Die Produktion dieser Beutel verbraucht jedoch auch Ressourcen: Material,
Wasser, Energie... und das nicht zu knapp.
Das rentiert sich erst, wenn ein solcher Beutel 120-130mal benutzt wird.
Macht das aber wirklich jemand?
Die Dinger sehen schnell usselig aus, nach der Wäsche müszte man sie wenigstens bügeln.

Stoffbeutel sind nach meiner Meinung nur dann wirklich umweltfreundlich, wenn sie aus 
altem ,im Haushalt sowieso vorhandenem Material selbst genäht werden.
Das habe ich früher jahrzehntelang getan: die noch heilen Beine alter Hosen zerschnippelt
und daraus möglichst grosze Beuteltaschen genäht.
Da ging alles rein, vom Einkauf übers Yogazeug bis zum gesammelten Feuerholz,
als ich noch einen Ofen hatte (schön war das!).
Habe sie regelmäszig gewaschen, was ihnen nicht geschadet hat.
Die Taschen hielten jahrelang, gelegentlich nehme ich sie noch heute.
Obwohl ich inzwischen meist einen schönen Korb benutze, 
der perfekt aufs Fahrrad paszt.
Und auch Jahre hält.




Tja, und sonst? Habe ich eine ganze Reihe wohlgehüteter Plastetüten.
Und ich denke gar nicht daran, mich von ihnen zu trennen!
Sie sind einfach praktisch und passen in jedes Rucksäckchen,
jede Handtasche hinein.
Und da bleiben sie auch. Für Man-weisz-ja-nie-Situationen.
Die sind Jahre alt und werden gefühlte 100mal benutzt, haben sich dadurch
wirklich bewährt und rentiert. - Warum sollte ich sie also wegwerfen?

Als der grosze Plastetüten-Verzicht-Hype begann in den Geschäften,
rollte eine einzigartige Produktionswelle an Beuteln und Taschen an.
Der bescheidene naturfarbene Jutebeutel bekam Konkurrenz.
Grosze werbebedruckte Baumwolltaschen (die nicht in die Handtasche passen) 
und auchKunststoff(!)taschen von mittel- bis riesengrosz.
Auch davon haben sich hier längst etliche angesammelt, ohne zu kaufen.
Auch die bekommt man ja öfter mal geschenkt.
Und ich beobachte in Geschäften, wie Kunden sich Taschen kaufen.
Weil sie eben keine dabei haben gerade.

Auch hier vermute ich, dasz jeder zuhause mindestens 5 solcher Taschen hat.
Welche Rohstoffverschwendung!
Aber die Produktion dieser Dinge werden wir wohl doch nicht verhindern können,
wenn wir keine davon kaufen.
Das ist das Vertrackte.
Alles zieht wieder neue Produktion, neues Geschäft nach sich.
Da noch von "der Umwelt zuliebe" zu sprechen finde ich zweifelhaft.

*

Gilt genauso für andere Dinge.
Die von vielen Leuten nun entsorgt und durch "bessere" Varianten ersetzt werden.
Neuer Müll und neue Produktion.

Bambusgeschirr z.B. ist melaminbelastet, also gesundheitlich bedenklich -
kann man da nicht besser das alte Campinggeschirr aus Plaste behalten?
Meine Vorratsdosen im Küchenschrank sind über 40 Jahre alt. Natürlich aus Plaste.
Was damals noch keine schädlichen Weichmacher enthielt. Sich ganz anders anfühlte.
Ich denke gar nicht daran, sie wegzuwerfen, solange
sie ihren Dienst tun - warum sollte ich auch?
Nicht genereller Verzicht, sondern überlegter Umgang mit bereits 
vorhandenem Plaste ist für mich persönlich die bessere Option.


Ich würde Plastetüten nicht verbieten, sondern mit 2 Euro Schutzgebühr versehen.
Dann ist der Anreiz zur Mehrfachnutzung gröszer und das Geld geht an einen Umweltfonds.
Die Ökobilanz von Plastetüten ist gar nicht so schlecht
und ihr Anteil an der Plasteverschmutzung ziemlich gering.
Da sollte man eher woanders ansetzen.

Was mich noch bewegt: kann man diesen ganzen Taschen-und 
Beutelkramdenn nicht ganz und gar verbieten?
Wieso musz denn jeder Händler, jeder Markt heute Taschen bereithalten?!?
Gab es früher in der DDR ja auch nicht.
Und jeder hatte seine individuelle Tasche dabei.

Verlinkt mit einfach. nachhaltig. besser. leben. , wo ich mich sonst eher raushalte.
Aber das muszte einfach mal gesagt werden jetzt.


Samstag, 14. September 2019

The Weekend Roundup


Playing a new round with Tom

1. Starts with "K":

Katze, Kirschen, Kirche, Kloster, Karotten, Kohlroulade, Kino, Kassenbon, Kabolzschieszen, Klettergerüst, Kobold, Karre, Kutsche, Käfig, Kellertür, Kartoffeln, Kohlen, Kichererbsenmus, Konfitüre, Kasten, Kaltmamsell, Klabautermann, Kontrolleur, Kittchen, Kanzleramt, Kühlschrankmutter, Krauseminze, Kerbel, Küchenfenster, kerngesund, Känguruh, Kühe, Kartenspiel, Kollaborateur, Klempner, Klamotten, Kitsch, Kunst, Kostenfalle, Kackhaus, Kontogebühr, Kreditkarte, Kamillentee, Karamelmilch, Karussell, Köter, Knickerbocker, Koitus, Kürassier, Kantenhocker, Kölnisch Wasser, Klause, Kartause, Kerze, Kennenlernpaket, Kalmücken, Kalzium, Kalium, Kotztüte, Kalbfleisch, Kalkstein, Kobaltblau, Karminrot, Käfer, Kanne, Korb, Kachel, Kartenspiel, Kompasz, Kolibri, Kreidefelsen, Karaffe, Kreiszsaal, Kaliber, Karamellen, Kamel, Kamelle, Kolumne, Kombucha, Kochtopf, Kessel, Kleider, Kuchen, Kekse, Kasserolle, Kurkuma, Kandelaber, Kalschnikow, Kernspintomographie, Kandare, Kitz, Kipferl, Kalmus, kugelrund, Klassenraum, Katheder, Kanzel, Kerker, Kanalratte, Karzinom, Kulleraugen, Kaiserschnitt, Körnerbrot und Kaffeepott
 - what by the fuck starts with "K" in English?!?


Well, let's take killer: here's our domestic mouse killer





A favorite: knitwear





Kinds: some kinds of apples and fruits



As a bonus the sound of Kitaro


Freitag, 13. September 2019

Kirchen - Licht



Einige Fotos aus einem Album von 1995.
Da sie gut zum Monatsmotto der Zitronenfalterin passen.

Die Bilder machte ich mit einer älteren analogen Praktica
und teils mit Fog-bzw. Streak-Filter, um das Licht besser zu streuen.
Das erklärt auch die leichte Unschärfe.
Digital habe ich sie jetzt nicht weiter bearbeitet.
So sind sie im Original. Auf Papier.
































Shared with Tuesday's Treasures

Mittwoch, 11. September 2019

Mein heutiger Eintrag...



... über Septemberlicht, Bäume und Natur
befindet sich in Color of Hope,
wo er ohne Hinweis wahrscheinlich von den meisten 
Besuchern meines Hauptblogs nicht gefunden wird.




Er hat mir einfach farblich hier nicht so recht hineingepaszt.
Ich würde mich freuen, wenn er dort gelesen wird.

So, das biszchen Selbstmarketing muszte jetzt sein ;-)