Donnerstag, 29. Oktober 2026

Monatscollage Oktober

 

 

 

Der Oktober ist viel zu schnell verflogen...und heute 
lädt die liebe Birgitt wieder zur Monatscollage ein.
Ich bin gerne dabei.
 


 
Der Monat der Farben könnte ewig dauern für mich.
Auch wenn sie diesjahr doch wesentlich matter, blasser waren.
Nach diesem Sommer und der anhaltenden Trockenheit ist vieles müde. 
 
Das erste Drittel des Oktober hat uns noch einmal mit warmen 
sonnigen Tagen verwöhnt, die fast schöner waren als im Sommer.
Das war ein guter Abschlusz der freundlichen Zeit.
 
 

 
Dann gab es etwas Regen (bitte bitte mehr!) und die Kälte ist ganz schnell
in alle Winkel des Hauses gekrochen und hat sich eingenistet.
Raumtemperaturen von 13-14° sind nicht mehr gemütlich.
Ich versuche, in Bewegung zu bleiben und bei längerem Sitzen tut eine
Wärmflassche auf den Knien - mit Decke darüber - gute Dienste.
Gaspreiserhöhung plus Wohngeldkürzung auf ein noch unbekanntes Minimum 
- gerade zu der Zeit, wo die Rechnungen fällig sind - ist eine echte Sorge jetzt. 
Da musz ich das noch knappere Heizkontingent für Frosttage aufsparen.
 
Natürlich wird auch das zum Luxusproblem, wenn ich an Menschen denke,
die gar kein Dach mehr überm Kopf haben.
Da wird der Winter wirklich zum Härtetest, das will
und kann ich nicht vergessen. 
 
 

 
Ansonsten hatte ich eine gute Zeit mit meinem alten Katzentier,
dem es wieder besser geht. Bis auf eine recht deutlich Demenz,
die mich an Alter und Abschied erinnert.
Aber nutzen wir die gemeinsame Zeit, die noch bleibt! 
 
 

 
Die Apfelernte ist dieses Jahr fast ausgefallen: statt zweier groszer Körbe
nur ein kleines Körbchen. Die Äpfel sind am Baum winzig klein geblieben
- haben kein Wasser gehabt - und so überlasse ich sie nun den Vögeln.
 
 

 
Nach zwei Küchen-Groszgeräten und dem Spülkasten (den ich übrigens
 ganz alleine neu eingebaut habe, schulterklopf!)....ging nun auch noch
das Türschlosz kaputt. Ist eben alles alt und dann geschieht sowas in Serie.
Andere hätten das alles längst erneuert, aber ich versuche dann meist Provisorien
zu finden, mit denen sich doch noch einige Zeit leben läszt. 

Erfreulicherweise kann ich nach 2 Monaten Pause nun wieder
zur "Tafel" gehen und so ist im Kühlschrank wieder genügend drin.
Der geht übrigens noch, obwohl er auch schon seine 30 Jahre hat. 
 


 
Highlights gab es diesen Monat gleich mehrere:
einmal Eis essen zum Sommerausklang 
und der Besuch einer Ausstellung hier vor Ort.
 
Gern würde ich mich dieser Malgruppe für Menschen mit und ohne 
Behinderung  anschlieszen... aber die Treffen finden immer am 
Tafel-Tag statt und zwei Unternehmungen - besonders die Bewältigung der
für mich langen Wegstrecken - schaffe ich kräftemäszig nicht mehr. 
Bleibt nur Daheim-Bleiben und Lesen. Oder puzzeln... 
 
 

 
Am 24. Oktober war der 127. Geburtstag meiner Oma.
Zu ihrem Gedenken kam ein schöner Blumenstrausz auf den Tisch.
Und eine kleine Gedenkfeier.
Highlight Nummer drei. So läszt es sich leben!
 
 

 
Die Zeitumstellung hat mir dieses mal gar nichts ausgemacht.
Erinnert mich nur daran, dasz der Sommer vorbei ist. 
Und ich geniesze jeden noch milden, lichten sonnigen Tag.
 
 

 
 Habt eine gute Zeit im November.
Bis zum nächsten mal und : danke für den Besuch :) 
 
*

PS: wenn ich hier die Realität meines Alltags beschreibe, dann geschieht das
nicht, um mich darüber zu beklagen - es ist für mich ein ganz normales Leben,
das ich gewohnt bin und kaum anders kenne.
Allerdings: es gibt offizielle Armuts-Berichte, Statistiken und ab und an mal
Zeitungsartikel zum Thema. Ganz private Schilderungen, wie sich so ein Alltag 
gestaltet, gibt es kaum, denn die meisten Menschen in prekärer Situation
bloggen nicht und schämen sich oft auch, das offen zuzugeben und so
nimmt kaum jemand wahr, dasz Alltag auch ganz anders als der Eigene sein kann.
Da möchte ich einfach für etwas mehr Sichtbarkeit sorgen.
Sorry, wen solche Textabschnitte triggern oder unangenehm berühren!
Es ist einfach auch eine der verschiedenen Lebensrealitäten hier in Deutschland. 
 
 
 

Friedensgebet

 

 

Stabat Mater von Joanna Garbacz in Lublin 

 



Mittwoch, 28. Oktober 2026

Dienstag, 27. Oktober 2026

Ein Buch mit sieben Siegeln

 



 

Gelesen hab ich es noch nicht - die Siegel sind noch verschlossen. 
War ein Zufallsfund in einer virtuellen Ramschkiste.
Sozusagen der Beifang zu dem, was ich dort eigentlich fischen wollte... 
Ob es mir etwas sagen wird - und was - weisz ich noch nicht.
Bin aber schon gespannt darauf.
 
 

 

Friedensgebet

 

Meine Seele lobt den Herrn" - St. Nikolo-Ugreshskiy-Kloster 


 

Montag, 26. Oktober 2026

Ein Stück Himmel - кусочек неба -

 

 
 


 12.10.  7:48
 
 

13.10.  7:26
 
 

15.10.  7:46



 

16.10.  7:36




16.10.  8:53
 
 


17.10.  8:09



 22.10.  7:49
 
 

23.10.  8:12 


 

Friedensgebet

 

Ehre sei Deinem Heiligen Namen! (französisch) 


 

Sonntag, 25. Oktober 2026

Sonntagsmatinee

 

Colin Lu, der junge Xylophonist - Csárdás (V. Monti)
Charity Concert of the Montreal Huaxia Philharmonic Art Troupe, Juni 26
Am Klavier: Richard Wong


 

 

Samstag, 24. Oktober 2026

Es macht immer tut-tut

 

 



 Zugegeben: bei der gestrigen Blognacht habe ich wieder
mit Voll-Abwesenheit geglänzt.
Ich hatte gerade ein kuscheliges Date mit meiner Katze.
Der Sommer ist vorbei, sie ist wieder mehr im Haus und sowieso
ist diese Stunde, kurz vor dem Schlafengehen, immer "unsere" Zeit.
Da mochte ich nicht einfach die Tür schlieszen und sie aussperren.
Für Nichtkatzenbesitzer ist das vermutlich jetzt eine
besonders dumme Ausrede ;)  
 
Der Impuls ist diesmal "Freizeichen".
Und da denke ich natürlich an mein gestörtes Verhältnis zum Telefon.
Naja, einen gleichnamigen Roman von Ildiko von Kürthy gibt es auch noch,
aber diese Bücher liegen mir so gar nicht. 
 
Also: Telefon und ich - das geht so gut wie garnicht.
Aus uns wird kein Paar!
 
* 
 
Nun komme ich aus einem Land, wo es völlig unüblich war, dasz Normalbürger
ein Telefon besaszen - das war Vorrecht der Funktionäre und sonstigen wichtigen
Leute, wie z.B. Ärzten und Klempnern. 
 
Nach vielen Jahren der Wartezeit bekam meine Oma ein Telefon, 
dafür hatte sich der Blindenverband vehement eingesetzt.
Ansonsten: Null Chance!
 
Hat mich aber nicht weiter gestört.
Wenn man wirklich mal telefonieren muszte (mit Firmen oder Behörden),
ging man zur Telefonzelle, warf drei Groschen ein, wählte und dann ertönte das
Freizeichen.
Oder auch nicht, denn oft waren die Geräte kaputt oder gerade  besetzt
und manchmal stand da auch eine Schlange vor der Zelle.
Das förderte dann die ungeplante Kommunikation.
"Sozialistische Wartegemeinschaft" nannte man die Schlangen, 
derer es nicht wenige gab. 
Hatte man darauf keine Lust, ging man zur nächsten Zelle weiter (viele gab es 
davon gerade nicht) und so kam man gleich zu einem Spaziergang.
War alles ganz easy und wenns wirklich mal dringend war, 
wurde einfach ein Telegramm verschickt.
Muszte man natürlich zum Postamt laufen. 
Oder wir zur Oma.
 
Erst als ich in der Lehre war, lernte ich die Nervigkeit eines unerwartet
klingelnden Telefons kennen. 
Die Lehrwerkstatt hatte nämlich eines und das klingelte öfter. 
Die ältere Meisterin sasz oft gerade an einer komplizierten Arbeit und 
konnte nicht immer so schnell aufstehen. Also rief sie "Geht doch mal einer ran!"
Ich flüchtete meist sofort aufs Klo, um nicht rangehen zu müssen.
Ich wuszte einfach nicht, was ich da sagen soll so schnell und überhaupt 
überforderte mich die Situation, da ohne jegl. Vorbereitung mit einem fremden
Menschen, den ich nicht einmal sehen konnte... Kommunikation zu führen. 
(merke: Autisten müssen sich quasie auf jede kleine soziale Situation
vorher einstellen und vorbereiten können, sowas geht nie intuitiv).
Also meist drückte ich mich und ich habe auch selten im Leben jemanden
von mir aus angerufen.  Es liegt mir einfach nicht bzw. die Situation
überfordert mich bis heute.
 
Allerdings musz ich noch sagen, dasz ich die alten Wählscheiben toll fand.
Das war das einzig faszinierende am Telefon. 
 
*
 
Erst Mitte der 90er wurden wir hier flächendeckend mit 
Telefonanschlüssen versorgt. Und dann hatte ich auch eines.
Bis auf wenige Ausnahmen - gute Gespräche mit Menschen, die ich real nie 
treffen konnte (z.B. Musiker oder CD-Tauschpartner aus der Gothicszene)
 und die meist vorher vereinbart waren... habe ich meine Telefon-Aversion 
nie wirklich abgelegt. 
Ein klingelndes Telefon bedeutet auch heut noch eine mittlere Katastrophe.
So etwas wie ein Raubüberfall. Ich stottere dann herum und brauche 2 min. bis
 ich mich akklimatisiert habe und ein Gespräch führen kann.
Bis dahin hat der andre meist genervt und frustriert aufgelegt  - - -  
 
Auch die Tatsache, mal einen Telefonjob gemacht zu haben, hat daran 
nichts geändert. Denn im Job spiele ich eine Rolle - das bin nicht ich. 
Das ist quasie auswendig gelernt. 
Und es klingelte da auch nie unverhofft, denn ich war die ganze Zeit über
im System geschaltet: ergo eine Dienstsituation.
 
Ich privat kann immer noch nicht telefonieren. 
Ausnahme ist mein Schatz, aber auch diese Gespräche
 finden meist zu vereinbarter Zeit statt. Sind ein lieb gewordenes Ritual.
Wir leben zwar in der gleichen Stadt, aber in getrennten Wohnungen.
 
Übrigens nutze ich immer noch diesen uralten schnurgebundenen Apparat, 
den  Mitte der 90er Jahre kaufte.
 Nein, eine Wählscheibe hat er (leider!) nicht mehr. Und auch kein Display. 
Dafür macht es aber noch immer ganz einfach nur tut-tut.
 
Ein Handy habe ich nie besessen und brauche das auch nicht.
Ich würde es einfach nur furchtbar finden, beim Spazierengehen
oder sonst in einer aushäusigen Situation auch noch telefonieren zu müssen.
 
Auf die übrigen Segnungen eines Smartphones verzichte ich freiwillig.
Ist mir nicht wichtig genug. 

 
*
 
Zum Abschlusz noch etwas, das ich mal in einer Zeitschrift las.
Die Katze einer Familie liebte es, des nachts, wenn alle schliefen..den Hörer 
vom Telefon zu schubsen und auf den Tasten herumzutrampeln.
Offenbar erwischte sie dabei oft die Wahlwiederholung und die Fam. bekam
Beschwerden von Bekannten wegen nächtlicher Anrufe.
Die Katze hat das Tut-tut wohl geliebt.
Gerade in der nächtlichen Stille. 
 



 

Friedensgebet

 

"Gott, Du kennst mein Streben"
Eine Fahrt zum teilweise zerstörten Kloster Svjatogorsk im Donbass 
27.9.26

Hilfsgütertransport inclusive, denn dieses Kloster beherbergt und versorgt
 hunderte Geflüchtete, Ausgebombte etc.


 

Dienstag, 20. Oktober 2026

Tagesbild

 

 


 

 

Friedensgebet

 

Drei Engel - Vasilissa und der Chor des Sretensker-Klosters 


(die Sängerin wirkt auf mich immer wie eine KI-Gestalt, aber sie scheint echt zu sein, 
denn sie hat vor KI-Zeiten schon gesungen  und sie gibt auch Live-Konzerte, bisher unter dem Namen Miravi) 

 

 

Montag, 19. Oktober 2026

Ein Stück Himmel - кусочек неба -

 


 

 1.10.  7:28

 


4.10.  7:44

 



 6.10.  7:51

 


7.10.  7:22




 


7.10.  7:49




8.10.  7:37 





9.10.  7:32



Friedensgebet

 

Paradies, mein Paradies - Schwestern des Klostergutes St. Georg
bei Rivne, Ukraine


 

Sonntag, 18. Oktober 2026

Tagesbild

 

 


 

 

Sonntagsmatinee


Witzlav von Rügen (14.Jh.) - Tanz nach "Der herbest kumpt uns riche nuch"
 "Scholares Minores pro Musica Antiqua" und der Szczygiełki-Chor
aus Ponatowie, Polen


 


Samstag, 17. Oktober 2026

Friedensgebet

 

Seht Euch die Demut Gottes an 
 
Frères de Saint-Jean à Rimont und Brother John of the Cross


 

Freitag, 16. Oktober 2026

Tagesbild


 


 

 *

FreitagsFüller fällt heute aus, Barbara macht Urlaub. 

 

Friedensgebet

 

 Durr- zi Darya-i Haqiqat | Farsi Ginan | Nawishta-i Ali


Fortführung der Tradition des Rezitierens der tiefgründigen persischen 
Kalams von Pir Nasir-i Khusraw 

Donnerstag, 15. Oktober 2026