Montag, 20. Januar 2020

Jöjj vissza vándor - Come back wanderer




The wanderer is gone
Took the taste with him
That we love in summer
Green leaves, colorful light, colorful meadows
Leave us just the fall
He left us standing in the gray




The wanderer is gone
Starlings and swallows moved together with him
where the forests glow in the sky blue arch
Where you don't know ice and snow
And where the summer never ends




There where the winter never is coming
in human hearts with it's cold
Are wanderers and swallows waiting protected
 until the cold and hoarfrosts goes away






And they are come back
when flames and lights 
warm our hearts with hope again
And memories so long forgotten
are coming back in spring



There where the winter never is coming
in human hearts with it's cold
Are wanderers and swallows waiting protected
 until the cold and hoarfrosts goes away




Come back wanderer
Bring us the summer
what's tastes so sweet of life
Bring us swallows and the colors of the meadows
Bring us summer back to our hearts
Come back wanderer….










A song from my youth days (1973):
the Hungarian Band "Bergendy" sung it in German
I've liked it!


And the Hungarian original 



Mittwoch, 15. Januar 2020

Traum



Auf einer Baustelle nächtens eine Kreissäge geklaut.
Mit dem Fahrrad.
Das Monstrum war urst schwer und ich muszte es
dazu in Teile zerlegen - meine gröszte Sorge war,
die massive Tischplatte in den Keller eines Plattenbaus
zu verbringen ohne dasz die Hausgemeinschaft
etwas davon mitbekommt.
Später stellte sich heraus, ich bin Test-Diebin
um die Sicherheit von Firmen
zu überprüfen und das war mein Job.
Schön, für solcherart "ehrliche Arbeit" Geld zu bekommen ;-)

Nachher traf ich im Schwimmbad Latane Barton und Marie C.,
Mutter und Tochter, wohnhaft in Virginia und Oregon.
Mir beide durchs Bloggen wert und vetraut.
Schöne Begegnung, leider niemals real...

Was man so zusammenträumt - - -


Montag, 13. Januar 2020

You're Mine








Sunday morning I wake up,
You're beside me, breathing so loud.
The wall is empty and so flat,
the world around me is too large. Oh.

And I know that I'm slow in the morning.
As I fall into a hole,
and on and on until,
Silently, I look at you
and all the mirrors
vanish from my mind.

Oh, oh whoa oh-oh uh-oh
Oh, oh whoa oh-oh uh-oh
You're mine....

Shared with Photo Tunes

Samstag, 11. Januar 2020

Guten Morgen Marc Aurel und Zebedäus



... hier sind wir drei: Leokadia, Mü und Brumm



Es sind so graue dunkle Tage hier
da lockt es uns wahrhaftig nicht nach drauszen.
Zebedäus ist auch abgereist :(

Aber wir haben Post bekommen, freu!



Lieber Zebedäus, lieber Brumm, liebe Leokadia und liebe Mü!

Wir haben uns sehr über Eure Blogposts in letzter Zeit gefreut! Auch wir
wünschen Euch ein wundervolles neues Jahr mit viel Gesundheit, Licht und
Freude! Schön, dass Ihr Mü so herzlich aufgenommen habt! Sie war ja
einige Zeit bei uns zu Hause bevor sie zu Euch weiter gereist ist. Hier
hat sie oft auf meinem Schoss gesessen und von da aus meiner
Menschenfrau beim Arbeiten zugeguckt. Wir hatten auch ein schönes
Weihnachtsfest, obwohl meine Menschenfrau krank war und immer noch nicht
fit ist. Besonders schön ist es immer von Euch und Euren Abenteuern zu
lesen! Ich freue mich auf den Frühling und dann komme ich Euch wieder
besuchen! Fest versprochen. Denn ich sehne mich nach Euch!

Liebe Grüße von Marc Aurel und seiner Menschenfrau



Wir bedanken uns herzlich und wünschen Deiner Menschenfrau
viel Licht und Energie, damit sie bald wieder auf die Beine kommt.
Wir schicken ihr eine Tageslichtlampe gegen Winterdepression mit,
wenn der Mann wieder hinfährt.
Ja, wir warten auch sehnsüchtig auf den Frühling und die Sonne,
denn wir müssen hier fast den ganzen Tag die Lampen brennen lassen.

Seit Mü da ist, haben wir hier aber viel öfter Musik als früher,
weil sie die zum Üben braucht.
Das ist schön und mit Musik puzzelt es sich auch gleich nochmal so gut
und Mü hilft da jetzt auch mit.






So haben wir das Bild diesmal in 4 Tagen fertig bekommen.





Und das andre schafften wir sogar in drei Tagen.
(das war aber auch einfacher)



Das sind unsre einzigen Abenteuer im Moment.
Wir liegen meist lange im Bett am Morgen,
lesen und erzählen uns was und Mü meint:
in Finnland ist es noch viel finsterer!
Da können wir voll verstehen, dasz sie ausgewanfdert ist...

Wir wünschen Eich alles Liebe und ganz viel Licht
- und die beiden Puzzles bekommt ihr auch bald,
Ihr könnt Euch schon mal vor-freuen...

Viele Grüsze

Leokadia, Mü und Brumm


(jetzt sind die Damen in der Überzahl, jetzt haben sie mich überzeugt,
dasz ich mich immer erst zum Schlusz nennen soll)

Montag, 6. Januar 2020

Mehr oder weniger?



...ist das Monatsmotto für den Januar bzw. eigentlich fürs ganze Jahr,
aber die Links möchte Die.Zitronenfalterin in diesen Monat sehen.




"Ich hoffe, im neuen Jahr wieder mehr wollen zu können,
und weniger müssen zu müssen."

- Hans „Johnny“ Klein (1931-1996) -


Der Satz könnte von mir sein, wenn er nicht bereits
von jemand anderem formuliert worden wäre.
Den kann ich voll unterschreiben.

Während ich mich mit "weniger Routinen, mehr Leben" schon
 nicht mehr wirklich identifizieren kann.
Für Autisten/Asperger sind Routinen überlebensnotwenig.
denn sie geben dem Alltag Struktur, ein Gefühl der Sicherheit und bilden 
den Rahmen, in dem man überhaupt erst agieren kann.
Sonst ist man aufgeschmissen, extrem gestreszt und handlungsunfähig.
Da stellt sich schnell ein Gefühl der Ohnmacht, Orientierungslosigkeit,
Entwurzelung...gar Heimatlosigkeit ein.
Am schlimmsten ist es in Krankenhäusern,
wo einem jegliche Selbstbestimmung genommen wird.
Auch andre fremde Orte (z.B.Ferienquartier) können sehr viel Stresz bedeuten,
aber da kann man immerhin versuchen, sich selbst wieder einzurichten,
da braucht man nur die nötige Ruhe und etwas mehr Zeit. Dann geht das schon.



Das Schlimmste - so empfinde ich - sind die vielfach gestörten Routinen.
Unterbrechungen mitten in einem Handgriff, einer Tätigkeit, 
wie sie tagtägl. gefühlte hundertmal vorkommen. 
Das ist mein schlimmster Streszfaktor und der macht mich ziemlich krank.

Es ist aber wenig dran zu ändern, sonst hätte ich es längst...
Für Asperger ist es so: erst die erfolgreich absolvierten tägl. Routinen
geben die nötige Energie und den Freiraum für Schönes.
Sonst steckt man völlig erschöpft im Alltagschaos fest
und kommt da nicht raus bzw. hat keine Kräfte mehr frei.

Routinen sind für mich also nicht das tägliche Hamsterrad,
was die meisten Menschen darunter verstehen, sondern der Königsweg,
 im Alltag genügend Freiheit zum Leben zu erlangen.

So, das sollte jetzt kein "Jammern" sein, sondern nur eine sachliche Erklärung.
Weil Menschen nun mal sehr verschieden ticken.
(und, wie ich inzw. gelern habe, in meine Worte und Sätze meist Dinge
hineininterpretieren, an die ich selbst mit keiner Silbe gedacht habe.
Bei mir sind Worte einfach nur sachlich und im einfachen Wortsinn gemeint)




Was ich mir sehr wünsche, ist mehr Selbstbestimmtheit und mehr Zeit für mich.
Zeit, die ich auch mal vertrödeln darf ohne das Gefühl, mich ständig
dafür rechtfertigen zu müssen (bin so erzogen worden, das wirkt lange nach).


Ich wünsche mir eine effektivere und schnellere Alltagsbewältigung
und mehr Freiraum für mich selbst.
Oder sollte ich sagen: einfach weniger Alltag?

Das hakt vor allem an der fehlenden Mobilität, die sehr viel Zeit 
zum Zurücklegen von Wegen verbraucht, 
also nicht wirklich zu ändern ist. 
Ich versuche schon immer, Wege zu rationalisieren oder ganz wegzulassen, 
wo es irgend geht, aber meist geht das nicht
und wenn ich mir gerade einen Weg eingespart hatte, 
wird mir von Mutter dafür ein andrer abverlangt - - -

Also im Prinzip wünsche ich mir mehr Geistesblitze, wie sowas zu verbessern ist.
Kontinuierliches Daran-Arbeiten hats noch nicht gebracht.



Ich wünsche mir mehr Kreativität und mehr Flow (ohne aller 10min gestört zu werden).
Im Moment ist ein Puzzlespiel so ziemlich der einzige Flow-Zustand,
der auch recht schmerzlos und jederzeit unterbrochen werden kann
und trotzdem erlange ich ihn dann schnell wieder.
Zum Malen, was ich am liebsten täte... ist das schon schwieriger,
da komme ich nicht aller Viertelstunde so ganz ohne Anlauf wieder rein in den Prozesz,
da benötige ich zusammenhängende 3-4 Stunden, am liebsten den ganzen Tag...



Ich wünsche mir wieder mehr Mayröcker-Lesen bzw. Mayröcker-Abschreiben 
zum meditativen Durchdringen ihrer Texte. 
Für sie ist Schreiben ein Alpenglühn und dieser Glanz
färbt ab auf den, der das Lesen zu zelebrieren vermag.
Die Jahre, wo ich das tat, tun konnte... waren sehr glücklich für mich.

Also Flow beim Malen und beim Lesen.




Ich wünsche mit bald Frühling und mehr Regen als die letzten Jahre,
hier in unserer Region.



Ich wünsche mir mehr leckeres Essen.
Gute Zutaten zum Kochen und weniger selbst kochen müssen - 
einfach kochen lassen und genieszen in einem Lokal... 


Weniger Bratkartoffeln, Maisgriesz, Buchweizen...
 dafür mehr schönes glutenfreies Brot und süszes Gebäck.




Mehr Himmelstheater!

Überhaupt: mehr Kultur.
Mal ein Menschen-Theater besuchen zu können oder ein Konzert.
Mal einen Ausflug machen und etwas Schönes sehn, was ich nicht alle Tage hier habe.




Ich wünsche mir mehr frische Luft in der Natur.
Weniger in Haus und Garten sein, mehr in den Wald gehen.




Und mehr Frischluft-Kick beim Schwimmen im Freibad.
Öffnungszeiten vom 15.5. bis 15.9. - wie es früher immer war.
Dieser Tage im September, wenn sie dann wieder vorzeitig geschlossen haben...
fehlte mir der Frischluftkick meines 1000m-Bahnen-Ziehens ganz ungeheuer.
61 000 m waren es letztes Jahr und ich kann
den Tag der Wiedereröffnung kaum erwartwn.
Zähle jetzt schon die Tage.



Ich wünsche mir manchmal Schwimmen in einem See. Denn ein See bedeutet 
Freiheit, Bahnen ziehn im Becken ist dagegen wie ein Tier im Käfig...
(ein Wunsch, für den eine gute Fee nötig wäre, hoffe, sie kommt bald!)




Ich wünsche mir mehr Zeit mit meinem Liebsten.
Diese kam durch seine mehrfache Erkrankung und die Situation
mit seinen Eltern, sowie auch mit meiner Mutter(93) im letzten Jahr
absolut zu kurz.



Wenn mal eine gute Fee hier vorbeikäme zur Wünscherfüllung:
Ich wünsche mir weniger Isolation und mehr Menschen.
Nicht im Web, sondern vor Ort, für einen guten Kontakt
und um etwas gemeinsam zu unternehmen.
Mehr Mobilität ohne Stresz durch die permanente 
Reizüberflutung, die Wege zum Bahnhof und Nutzung des ÖV für mich bedeuten.

Das alles sind Dinge, an denen ich selbst nichts ändern kann.
Sonst hätte ich es längst getan.



Hatte da nicht mal jemand ein Buch über 
"Bestellungen ans Universum" geschrieben? ;-)


So, und jetzt wünsche ich allen ein schönes Neues Jahr
in dem jeder nach eigener Fasson selig werden kann und darf.

Und vor allem: weniger Lärm und mehr Stille,
weniger Dunkel und mehr Licht!

Dienstag, 31. Dezember 2019

Lieber Marc Aurel!



... hier ist Zebedäus.



Ich schreibe Dir zum letzten Mal in diesem Jahr und ich
wünsche Dir und Deiner Menschenfrau ein schönes ruhiges Silvester.
Wir haben die Katze heute sediert - es ist besser, sie bleibt drin!
Sie schläft jetzt friedlich bei der Frau im Bett.
Mein Mensch bleibt auch in seiner Höhle, denn er ist krank.

Uns Übrigen geht es gut.
Mü schläft immer im Kleiderschrank.



Die Kleinen haben ein Puzzle begonnen, aber sie kommen
nicht recht voran, weil Mü immer beim grande battement
mit ihrer Ballettschuspitze die Teilchen durch die Luft kickt,
so dasz sie bis auf den Fuszboden fliegen.






Brumm musz dauernd welche aufsammeln.



Leokadia meint, solche Allüren kann sie sich zulegen, wenn sie mal Primaballerina ist, 
aber das ist sie noch lange nicht, da musz sie noch viel arbeiten.
Die Frau korrigiert sie oft beim Üben und eigentlich sollte sie
nebenan bleiben, aber ihr gefällt es so besser...



Inzwischen haben sie sich zusammengerauft und Mü puzzelt auch mit.
Sind jetzt schon ganz schön weit und wollen es dieses Jahr noch schaffen.




Wir machen uns auf eine schlimme Böllernacht gefaszt
und haben schon Ohropax herausgelegt.
Wir finden, dieser Unfug gehört abgeschafft, weil es die Umwelt sinnlos belastet 
und die Luft ist am nächsten Mittag noch total verpestet.
Man kann ja in jeder Stadt ein organisiertes Feuerwerk abbrennen, was dann
alle Leute sehn, aber der Verkauf von Knallzeug gehört verboten!


Und nun wünschen wir allen einen guten Start ins Neue Jahr.

Euer Brumm, Leokadia, Mü und
Zebedäus.

Montag, 30. Dezember 2019

You want it darker



















If you are the dealer, I'm out of the game
If you are the healer, it means I'm broken and lame
If thine is the glory, then mine must be the shame
You want it darker
We kill the flame

Magnified, sanctified, be thy holy name
Vilified, crucified, in the human frame
A million candles burning for the help that never came
You want it darker

Hineni, hineni
I'm ready, my lord

There's a lover in the story
But the story's still the same
There's a lullaby for suffering
And a paradox to blame
But it's written in the scriptures
And it's not some idle claim
You want it darker
We kill the flame

They're lining up the prisoners
And the guards are taking aim
I struggled with some demons
They were middle class and tame
I didn't know I had permission to murder and to maim
You want it darker

Hineni, hineni
I'm ready, my lord

Magnified, sanctified, be thy holy name
Vilified, crucified, in the human frame
A million candles burning for the love that never came
You want it darker
We kill the flame

If you are the dealer, let me out of the game
If you are the healer, I'm broken and lame
If thine is the glory, mine must be the shame
You want it darker

Hineni, hineni
Hineni, hineni
I'm ready, my lord

Hineni
Hineni, hineni
Hineni

Songwriters: Leonard Cohen / Patrick Leonard