Freitag, 19. Juni 2026

FreitagsFüller

 

 


Immer freitags, immer bei Barbara: der Lückentext. Das Original.
Wobei er heute dem vom letzten Freitag verdammt ähnlich sieht.
Aber es sind ja immer mehrere Antworten möglich. 
 
*
 
1.  Meine Bikinifigur - äh, bitte was? 

2.   Gestern muszte ich den Haushaltgeräteservice anrufen.
Spülmaschine kaputt. Aber nur die Tür, das wird hoffentlich zu reparieren
sein und nicht zu teuer - 

3.  Wollte ich nicht die Küche schon lange gründlich saubermachen?
Jetzt ist die beste Gelegenheit dazu
(wobei - ich glaube, ich wollte das eigentlich nicht - - - ).

4.  Am Sonntag ist mein Schatz wieder nach B. unterwegs.
Bahnfahren wird immer mehr zum Abenteuer. Mal sehn, wann die Bahn
dafür einen Erlebniszuschlag kassiert! ;)

5.  Die Modesünde des Sommers ist mir noch nicht aufgefallen.
Sowas geht an mir vorbei - ich habe andere Interessen.

6.   Ja nun, man hat eben mannchmal Mückenstiche.
Das gehört zum Sommer dazu.

7. Was das Wochenende angeht, das wird heisz werden.
 
 
 

Friedensgebet

 

Sufis im Iran 


 

Mittwoch, 17. Juni 2026

Wordless - без слов -

 

 

 (a scanned paper print, made by me around 2003)

Shared with Wordless Wednesday, WW@CatSynth 

 

Das Mittwochslied

 

Ferienstimmung in Georgien... 


 

Friedensgebet

 

HARPA DEI - Gregorianischer Gesang zum HEILIGSTEN HERZEN JESU
„Nehmt mein Joch auf euch“

 

Dieses Video ist Teil einer Serie von gregorianischen Gesängen, die die „ureigensten Worte Jesu“ (IPSISSIMA VERBA) vertonen. 
Hier finden Sie eine Meditation zu den in diesem Gesang vertonten Worten:
https://harpadei.com/de/die-wahre-ruhe/


Dienstag, 16. Juni 2026

Bücherliebe - 13 -

 


 

Fach 13 ist eine Taschenbuchsammlung. Doppelreihig.
Lesefutter eben.
 
 

 
Bleibt auch nicht alles ewig so drin. Ist vieles austauschbar davon.
 

 
Damm hänge ich mal Fach 14 gleich mit an.
Um mit diesem Regal abzuschlieszen - die interessanteren Bücher
kommen ja erst noch....
 
 

 
Auch dies nochmal ein Sammelsurium, vorwiegend Asiatisches und Katzen.
 
 

 
 

 
Hat sich längst ein Stapel davor angesammelt, 
den ich eben weggeräumt hatte fürs Foto. 
 
 

 
Jetzt noch die Lieblingsbücher: 
 
 

 
Neben dem Regal, in der Nische zur Wand, stehn noch einige XL-Bücher.
Besonders mag ich diesen Bild-Text-Band:
 
 
 

*

(Keine Werbung, alle Bücher selbst gekauft, geerbt, gefunden, gesammelt  oder privat geschenkt bekommen)

 

Friedensgebet

 

HARPA DEI - Richtet nicht 


 

 Dieses Video ist Teil einer Serie von gregorianischen Gesängen, die die „ureigensten Worte Jesu“ (IPSISSIMA VERBA) vertonen. 
Hier finden Sie eine Meditation zu den in diesem Gesang vertonten Worten:
https://harpadei.com/de/nicht-richten/
https://harpadei.com/de/keine-steine-...

Montag, 15. Juni 2026

Friedensgebet

 

 Verklärung der Hl. Dreifaltigkeit, Kloster Svjatohirsk, Ukraine
 30.5. 26


 

Sonntag, 14. Juni 2026

Freitag, 12. Juni 2026

Zwölf von zwölf im Juni

 

 

5:15Uhr: Morgengrau und beginnender Sprühregen - nix mit Farben... 

 *

Heut ist der Zwölfte, Zeit für die grosze Reality-Show im Blogger-TV ;)
Alles, was Rang und Namen hat...
versammelt sich bei Caro von Draussen nur Kännchen,
die diese Bloggetradition Monat für Monat für uns am Leben hält.
Dafür mal ein Dankeschön! 
 
 

 
Heut ist wieder einer dieser gefühlten 100 Düstertage.
Mal sehn, wie ich zwölf Fotos hinbekomme!
Bis 9:30 hat es sich eingeregnet. 
 
 

Also reserviere ich mir erstmal einen Blutspendetermin
und erledige Kleinkram im Haushalt.
 
 

Gegen 11:00 beginnen die Vögel zu singen.
Das bedeutet, dasz der Regen bald aufhören wird.
 
Ergo packe ich mein Badezeug und mache mich auf den Weg zum Schwimmbad.
 

 
Seit gestern ist das Bad endlich offen. An den hochsommerlichen Tagen
hatte man das Öffnen nicht nötig, das ist jedes Jahr dasselbe.
Erst wenn eine Sportveranstaltung ansteht, wird schlieszlich doch geöffnet.
Dann kann das Wetter sein, wie es will. 
 
Bei 13° Lufttemperatur ist das Wasser geringfügig wärmer
(beheizt ist das Bad nicht) und das Schwimmen macht mir Freude. 
Ich gehe bei jedem Wetter, auch wenn es bei Sonnenschein deutlich gemütlicher ist. 
Ich geniesze das Wasser und hab den Teich heut für mich allein. Freu!
Nach 24 Bahnen (600m) ist mir aber erstmal kühl genug.
 
 

 Grüner Heimweg.
 
 

 Zuhause brauche ich erstmal ein Heiszgetränk.
 
 
  
Zum Mittag heute Kartoffeln mit einem Rest Krautsalat.
Auszer ein paar angematschten Tomaten (gestern schon verbraucht) gab es
bei der Tafel diesmal kein Gemüse. Nur jede Menge Kartoffeln, eine Handvoll
Schoko-Osterhasen  und stilles Wasser mit MHD 10/25(!). 
Aber das kann man noch trinken. 
Grenzwertiger war die Tüte mit 26 gekochten und bereits abgepellten Eiern,
die wiesen schon leichte Verformung auf und hatten Flüssigkeit abgesondert.
Verfalldatum 31.5. - also mal ehrlich, die esse selbst ich nicht mehr!
Wo ich ansonsten doch recht hart im Nehmen bin. 
 
In den letzten Monaten hat sich das früher recht gute Angebot der "Tafel"
ziemlich verschlechtert und oft sind es Sachen, die man kaum gebrauchen kann. 
Der 1,8-Liter-Kanister Austernsauce mag ja gut sein, ist aber in einem
Privathaushalt kaum rechtzeitig zu verbrauchen, selbst wenn ich täglich für
2 Personen asiatisch koche... und das ist mit vielen Dingen so.
Aber das musz ich nehmen, wie es ist. 
Mich freuen, wenn es etwas Brauchbares/Verwertbares gibt. 
 
 

Auf dem Hof herrscht immer noch Regenstimmung 
und das wird heut auch so bleiben.
 
 

Zum letzten bühenden Allium gesellen sich Margariten.
 
 

Das grosze Geläute setzt auch langsam ein.
Solange die Glockenblumen blühen, wird die Wiese nicht gemäht. 
 
 

 Eine schwere nasse Rose hält sich an der Wäscheleine fest...
 
Womit ich die 12 für heute geschafft habe.
Auch wenn es nichts Besonderes ist.  Regen - Alltag eben.
 
*
 
Gehabt Euch wohl bis zum nächsten Zwölften
und danke für den Besuch :) 
 
 

FreitagsFüller

 

 


Oh hurra, jetzt gibt es doch noch einen frischen Lückentext für heute!
Und wo? - Natürlich bei Barbara

 *

1.  Vorübergehend ist schon wieder düsteres Regenwetter.
Also ich hoffe, dasz das nur vorübergehend ist!

2.  Ich habe selten etwas vom Grill. Wir grillen nicht.

3.  Ich könnte mal wieder so richtig faul sein, tagträumen und relaxen.

4.  Ein paar Buchseiten lese ich abends immer noch, egal wie müde ich bin.

5.  Mein Rezept für Entspannung ist besonders sinnlich.
Schöne Farben und Düfte gehören auf jeden Fall dazu.
Nach dem Regen duften Blüten übrigens ganz besonders intensiv.

6.  Es sind nur 14°, aber schwimmen gehe ich nachher trotzdem.
Seit gestern hat das Bad endlich geöffnet. Anbaden war ich schon.

7. Was das Wochenende angeht, da werden wir am Sonntag zum Blutspenden 
in die Neuapostolische Kirche gehn. Danach gibt es dort ganz leckeres Essen.
 
 
 

Friedensgebet

 

Tanzende Derwische im Iran 


 

Donnerstag, 11. Juni 2026

Dienstag, 9. Juni 2026

Bücherliebe - 12 -

 

 


 Fach 12 ist wieder Sammelsurium und eine Mischung aus Asien und Katzen.
Alles, was in die anderen Fächer nicht mehr rein ging... 
 
 

  In der Mitte ein Kasten mit Postkartensammlung.
 

 
Empfehlung: ein Buch über Schriftsteller, die Katzen haben bzw. hatten
und eines speziell über alte Katzen - in Wort und Bild schön und anrührend. 
Auszerdem die Romane von Yoko Ogawa (ohne extra Bild)
 
 


*

(Keine Werbung, alle Bücher selbst gekauft, geerbt, gefunden, gesammelt  oder privat geschenkt bekommen)


 


 

Friedensgebet

 

Idrîsî Ensemble - Ότι Θεός / Oty Theos 


 

 Der alt-römische Gesang gewährt einen seltenen Einblick in die Traditionen der Spätantike und steht an der Schnittstelle zwischen den alten Liturgien Syriens, Ägyptens, Jerusalems und Konstantinopels. Die griechischen Alleluja-Gesänge bilden seinen kostbarsten Schatz: Sie zeugen von der römischen Liturgie des 4. und 5. Jahrhunderts – als diese noch auf Griechisch gesungen wurde – und sind ein einzigartiges Relikt des alt-byzantinischen Gesangs. Diese spezielle Gesangsform wurde zuvor noch nie aufgenommen.

Gesangssolistin: Dunja Botic
Leitung: Thomas Fournil

Chor (von links nach rechts): Alex Tay, Henry Tozer, Leonard Maassen, Clara Serra López, Keziah, Kerttu Sormunen, Noémie Ducimetière, Eliza Oakes, Johanna Burnheart

Kamera: Adey Zookrow
Tonaufnahme und Schnitt: Ignacio Lusardi Monteverde

Montag, 8. Juni 2026

Vom äuszeren Rand

 

 


"Man gönnt sich ja sonst nichts"  war das Thema der 69. Blognacht 
mit Anna Koschinski.
Ich hab auch diesmal mit Abwesenheit geglänzt, weil ich am Abend
einfach zu kaputt und weder kommunikations-noch denkfähig war.
Wenn der Tag um 4:00 früh beginnt...
 
Aber es fällt mir schon allerhand dazu ein.
 
 
 
Als erstes denke ich an die Art Blogs, die fast nonstop von tollen Reisen,
Ausflügen, Erlebnissen, Restauranttouren berichten  und am Ende des Beitrags
 wird noch die Riesen-Eistüte triumphierend wie eine Fackel ins Foto gereckt. 
Seht her, wir gehören dazu, wir können es uns leisten!
Das sei jedem gegönnt.
Aber auch erschreckend, wie die eigenes Existenz - zumindest die nach
 Auszen getragene, doch vom Konsum bestimmt wird.
 
Klar, dasz das Menschen sind, die etwas leisten.
Damit sie es sich leisten können.
Oder die einfach das Glück haben, am richtigen Ort zu leben, die richtigen
Beziehungen zu haben und den richtigen - gut bezahlten - Job. 
 
Und dann denke ich an die äuszeren/unteren Ränder
der gutbürgerlichen Wohlstandsgesellschaft in unserem Land.
An Menschen, die vor Kriegen, Verfolgung oder Not geflüchtet sind 
und die alles verloren haben.
Im Gastland begegnet ihnen dafür nicht selten Ablehnung und Hasz.
 
Und an die, die immer hier lebten, aber das schützende Dach überm Kopf
durch mannigfaltige Umstände verloren haben.
Man sieht sie im Stadtbild, sie leben sozusagen öffentlich, wenn auch
 kaum wahrgenommen  - Rückzugsorte haben sie nicht.
 
Leben, aufs Existenziellste reduziert, eine Art realer Minimalismus.
Im Gegensatz zum selbstgewählten Lifestyle, der doch oft nur Fassade ist. 
 
 Nicht alle sind selbst schuld an ihrer Lage. Das wird gern übersehn. 
 
*

Was ich jetzt meine, ist die Grauzone ein klein wenig darüber.
Die sieht man meist nicht. Denn Armut versteckt sich. 
Und sie ist zahlreich. Vielfältig. Abgehängt und ausgeblendet. 
 
Nein, ich rede jetzt nicht vom vielgeschmähten Bürgergeld.
Sondern von Billiglöhnern, bei denen es kaum zum Überleben reicht.
Von prekären Freiberuflern, die ewig und verzweifelt kämpfen. 
Von Renten im mittleren dreistelligen Bereich. 
Häufig bedingt durch Krankheit oder Behinderung. 
 
Das Existenzminumum in Deutschland wurde 2025 auf 11 940 Euro beziffert.
Garantiert gibt es hinreichend Menschen, die längst nicht soviel haben.
Denen die Teilhabe am normalbürgerlichen Lifestyle völlig abgeht.. 
 
" Laut statistischen Erhebungen liegen die durchschnittlichen monatlichen Konsumausgaben für einen Single-Haushalt bei etwa 1.700 Euro 
bis 1.918 Euro". Info im Internet gefunden.
 Aha! 
Konsum heiszt hier wohl: auszerhalb der nötigen Wohn-und Fixkosten. 
 
*
 
 Statistisch nicht erfaszt ist, in wie vielen Wohnungen die Heizung im Winter
 kalt bleibt. Höchstens auf Frostschutz-Niveau läuft. 
Und wie viele Hausfrauen keine Sonntagsmenü-Planung machen,
da die Ernährung längst zum Zufall geworden ist.
Tafel, Foodsharing, Container...- Glücksache eben.
(besonders schwierig bei medizinisch notwendiger Diät)
 
Mit vielem kann man leben. Musz man leben.
Mit dem Wegfall jeglicher Kultur. Kein Theater, kein Kino. Nichts mehr.
Mit der Unmöglichkeit, je den Wohnort zu verlassen, weil ÖV unbezahlbar ist. 
Das tolle Deutschlandticket ist für viele zu teuer.
Oder gar ein Umzug an den Ort, wo man so gerne leben möchte.
Wohnungsfindung ist schwierig ohne nachweisbare Sicherheiten. Umzug kostet.
Da ginge nur Pappkarton unter Brücke. Nicht wirklich eine Option. 
 
Kein Zeitungsabo, kein Seminar, kein Bildungsurlaub. 
Überhaupt niemals eine Reise oder ein Ausflug.
Da bricht dann auch jegliche Sozialstruktur über kurz oder lang weg.
Denn wo treffen sich erwachsene Menschen?
Im netten Café, in der VHS, zu einem Konzertbesuch, auf einem Festival.
Vergisz es! 
(und bald wirst auch du vergessen sein.) 
 
Wenn das über sehr lange Zeiten so geht, wächst daraus eine Hemmschwelle
gegenüber jeglicher Normalität. 
Da geht man nicht mehr einfach in ein Yogastudio oder eine Bibliothek.
Man fühlt sich selbst dann viel zu sehr "drauszen"
und kann die Kluft kaum noch überwinden. 
Und zeigen, anmerken lassen...darf man sich die Armut auf keinen Fall.
Denn das löst bei anderen oft Aggressionen aus, die wohl aus
der Angst vor dem eigenen sozialen Abstieg gespeist werden.
Anders kann ich es mir jedenfalls nicht erklären. 
 
Arme sind schlechtere Menschen. Sind nicht mehr wertvoll an sich.
Das wird einem immer wieder schmerzhaft deutlich gemacht. 
Anfeindungen gibt es auch hier am laufenden Band. 
 
 
So ein Leben mit all seinen Sorgen ist Auszenstehenden kaum zu erklären.
All diese Kleinigkeiten, die da eben im Alltag ganz anders sind.
Das summiert sich unendlich aus scheinbarer Nichtigkeit.
Hier fehlt die Briefmarke... da das Eintrittsgeld. 
Da geht man nicht fix mal etwas Schönes essen und die Eistüte gibt es 
nur ein- bis zweimmal im Jahr.
Man nimmt nicht einfach ein Taxi, wenn man unterwegs 
gestürzt ist und sich ernsthaft verletzt hat. 
Man musz auf die nötige Brille jahrelang sparen.
Sparen heiszt immer: schmerzhafter Verzicht auf fast alles. 
Man wird von Zahnärzten kaum noch behandelt, wenn man 
Privatleistungen von vornherein ablehnt. Ablehnen musz. 
Man wird das gesamte Haushaltsgeld gleich auf einmal in der Apotheke los,
 für Dinge, ohne die es mit zunehmendem Alter nicht mehr geht.
Man weisz kaum noch, wie das Lieblingsgericht eigentlich schmeckte,
wenn die Zutaten dafür nie alle auf einmal vorhanden sind.  
Man stopft ein Loch mit dem anderen, lebt von einem Hammer zum nächsten. 
Wie oft geschieht Unvohersehbares oder es gehen nötige Dinge kaputt. 
Wer seine alltäglichen Probleme mit Geld bewerfen kann, ist fein raus.
 Wer nicht, benötigt eine Menge Kreativität. 
Überlebenskunst eben.
 
Für Menschen, die sich eigentlich nichts gönnen können... wird
"Gönnen" damit zur Lebensnotwendigkeit. Zum Rettungsanker.
Das kleine Wenig-Mehr als Musz. 
 
Das mag jetzt unverständlich klingen:
trotz aller Sorgen, trotz allem Sparzwangs braucht man ab und zu unbedingt
einen Blumenstrausz, einen Schokoladentafel oder sonst etwas "Unnötiges".
Was den Tag heller macht und das eigene Befinden. 
Auch wenn man weisz: das Geld war eigentlich für die Rezeptgebühr.
Oder anderes.  
 
Man gönnt sich ja sonst nichts! 
 
 
Was ich persönlich mir gern und ausgiebig sonst noch gönne:
 
- Phantasie und Spielfreude 
  - die Freude, in den Himmel zu schauen, in die Weite, in die Blumen, 
die Freude an Farben überhaupt - sie sind überall! 
- den Luxus, so oft wie möglich Stille zu genieszen, fern vom zivilisatorischen
Lärm, von Podcasts , TV oder Dudelradio.
- auf natürliche Klänge zu lauschen: Regenrauschen, Frosch- oder Vogelkonzert
- den Luxus, mich farbig und individuell zu kleiden 
(dafür braucht man heute überhaupt nicht viel Geld)
- meine persönliche Umgebung ästhetisch zu gestalten: im Groszen
 kann ich nichts ändern, das Haus nicht sanieren nach meinem Bedarf, ja nicht 
einmal reparieren...aber im Kleinen kann ich Schönheit schaffen um mich herum
- mich mit Grün zu umgeben und auch in den Fugen zwischen den Steinen
Kräuter und Blümchen wachsen lassen  - das belohnt mich nicht nur mit
dem Anblick, sondern auch mit Insektengesumm
- den Luxus des Lesens und einer persönlichen Bibliothek, 
(auch die musz nicht unbediungt so viel kosten)
- ein wenig Lässigkeit: nicht so oft Staub zu wischen, Fenster zu putzen etc. 
- schöne Gemeinschaft mit meinem Schatz 
- überhaupt: Lebensfreude, trotz allem
(auch wenns an manchen Tagen nicht so geht, auch gesundheitlich nicht und das kann schon oft belastend sein)
 


*
 
 
PS:wer jetzt anfängt zu applaudieren und meint: ja, die Freude an den kleinen Dingen - das haben wir immer gesagt 
und den anderen geraten... - bitte sofort aufhören damit! 
Man kennt nie die Umstände und Hintergründe eines anderen Lebens und steckt niemals drin. 
Nicht jeder schafft das so gut - insofern bin ich vielleicht doch noch etwas prilegierter bzw. mit entsprechender Resilienz gesegnet 
und bekomme es doch ganz gut hin.
Aber Ratschläge von Menschen, die nie in entsprechender Situation waren und nicht wissen, was jemand selbst nicht längst alles probiert 
hat und welche Erfahrungen... oder jemanden in Notsituation zu Anträgen zu raten, die man selber nie stellen muszte - 
das ist niemals Hilfe, sondern pure Übergriffigkeit.
 
 
 

Friedensgebet

 

HARPA DEI - Ich bin der gute Hirt 


 Dieses Video ist Teil einer Serie von gregorianischen Gesängen, die die „ureigensten Worte Jesu“ (IPSISSIMA VERBA) vertonen. 
Hier finden Sie eine Meditation zu den in diesem Gesang vertonten Worten:
https://harpadei.com/de/dem-guten-hir...