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Donnerstag, 22. September 2022

Grünes auf dem Tisch

 


Nachdem ich die kleine Buchsbaumhecke
- das so ziemlich einzige Grün derzeit in meinem Garten - 
geschnitten hatte... lag da nun ein Haufen Zweige,
die ich nicht alle so einfach verkommen lassen konnte. 
 

Also habe ich einige in eine schlichte 
unglasierte Keramikvase gestellt.
Ein Kürbis dazu (der bald gegessen wird) und ein paar
farblich passende Kerzen - fertig ist nun
auch meine Herbstdekoration!






Das war vor einigen Tagen.
Inzwischen hat mir ein - sehschwächebedingter - Sturz mit dem Fahrrad
eine extrem schmerzhafte Knieverletzung (Kreuzband?) eingebracht.
Ich kann das Bein nicht mehr strecken, auch nicht weit beugen und
zur Fortbewegung nicht mehr nutzen - es knickt nur noch weg.
Komme nicht mehr aus dem Haus, besonders Treppen sind unmöglich...
und damit ist mein Alltag zur Herausforderung geworden.
Insbesondere mit der Nahrungsbeschaffung, die ja bei mir schon jahrelang 
völlig jenseits von Einkäufen organisiert wird...ist es jetzt vorbei.
Mal sehn, wie das nun weitergeht! Der letzte Kreuzbandrisz (am andren Knie)
hat ein ganzes Jahr gebraucht um zu verheilen und 2 Monate lang 
kam ich nicht mehr aus der Wohnung.
Dann ging irgendwann Radfahren - ganz vorsichtig - wieder... 
Mit sowas braucht man immer viel Geduld.

Geteilt mit Friday-Flowerday

 

Freitag, 12. November 2021

Zwölf von zwölf im November

 

Der Zwölfte des Monats.
Dokumentiert bei sehr vielen Blogger:innen 
und, wie immer, gesammlt bei Caro.


Der Himmel am Morgen: wenig Farbe, aber Licht
 

Katze am Morgen: es ist kalt!
 

Dachterrasse: Tristesse macht sich breit
 

 Warmes Zeug
 
 
Dinner for two: Brokkolicremesuppe gekocht
 
 
Ich freue mich auf die Lektüre!
 

Noch sonnig im Garten 


Alpenveilchen allüberall...


Nicht Winterhartes austopfen
 

Outdoor-Abwasch
 

Feierabend!


Einen schönen Abend und ein gemütliches Wochenende wünsche ich Euch

 

Donnerstag, 22. Juli 2021

Duft im ganzen Haus

 


 

Eigentlich schneide ich keine Zweige von Sträuchern ab,
um sie in die Vase zu stellen.
So, wie ich eigentlich alles lieber drauszen im Garten belasse.
 
Allerdings hat das feuchtwarme Wetter das Grün so üppig und chaotisch werden lassen,
dasz ich kaum noch durchkomme durch diesen Dschungel.
Besonders die Buddleia war sehr in die Breite gewachsen (ja, in die Höhe auch,
aber das darf sie gerne) und ragte längst über den Zaun
(was in solcher ordentlichen Kleinstadt nicht sein darf)
und beschattete mir das gesamte Himbeerbeet.
 
Schweren Herzens habe ich dann zu Säge und Schere gegriffen,
um diesen riesigen Busch in die Schranken zu weisen. Seufz! 
So viele Blüten lagen dann am Boden...

Ich hatte viel zu tun mit dem Bündeln der Zweige 
und so stellte ich die Blüten erst einmal provisorisch 
in Wassergefäsze in meiner Wirtschaftsecke im Hof.

 

Mit dem Groben fertig, sammelte ich Vasen ein, so viele ich finden konnte
und verteilte die duftenden Sträusze im ganzen Haus.
 
Küchenfenster:
 

 Bibliothek:
 
 


 
Mein Kreativ-und Wohlfühlraum:
 


 
Kammer:

 
Ich habe keine Ahnung, wie lange sie sich halten werden,
aber der Duft zieht jetzt hier durchs ganze Haus, das ist einfach wundervoll!
Ich hätte es nie fertiggebracht,
die Blüten einfach wegzuwerfen.
 


Actually, I don't cut branches from bushes to put them in the vase. 
 Just like I prefer to leave everything outside in the garden ... 
 However, the warm and humid weather has made the green so lush and chaotic, 
 that I can barely get through this jungle. 
 Especially the buddleia had grown a lot in width (yes, in height too,  
but it's allowed to do that) and has long been sticking out over the fence 
 (which is forbidden in such a neat little town) 
 and shaded the entire raspberry patch. 
 With a heavy heart I grabbed the saw and scissors, 
 to put this huge bush in its place. Sigh!  
So many flowers were then on the ground ... 
 I had a lot to do with bundling the branches and so I put the flowers 
provisionally in water pots in the corner of the courtyard. 
 
Finished with the rough, I gathered up as many vases as I could find  
and distributed the fragrant bouquets throughout my home.
 Don't know, how long they'll last, but the scent is wafting through the whole house now, 
that's just wonderful! I could never throw away the flowers.
 


Mittwoch, 4. November 2020

#staying home II - oder: Im Kokon (?)

 


 

Nochmal etwas Schönes für Astrid und gleichzeitig fürs Monatsmotto "Im Kokon" ,
denn ich bin mit meiner Homestory noch lange nicht fertig... 
Und weil ich dieses spätherbstliche Schönwetter so sehr liebe,
geht der Post nun auch noch zur Gartenglück-Linkparty
 


Die Morgensonne scheint heut so schön
in den kleinen Waschraum, wo ich mich schminke und wo 
meine vielen Klunkern (Modeschmuck-Ohrringe) alle liegen...
Wo ich mich immer aufs Raugsgehen  vorbereite.
 

 
Spieglein, Spieglein an der Wand...

 
... und etwas zum Anziehen hängt auch gleich an der Tür.
Immer sichtbar. Immer greifbar. 
 
 Rausgehen, auf die Strasze, das braucht für mich
 ja immer ein ganz besonderes Ritual.
Das geht nicht einfach - so fix raus wie bei anderen Menschen.
Die Auszenwelt mit all ihrer Reizüberflutung,
den Schwierigkeiten und sozialen Situationen,
denen ich nicht gewachsen bin...
das braucht immer eine Art "Schutzzauber" und Vorbereitung.
Also mir vergewärtigen, was alles auf mich zukommen könnte
und versuchen, mich darauf einzustimmen ein wenig.
Da gehört Schminken und besondere Kleidung einfach dazu
um bewuszt diesen Grenzübertritt zu vollziehen,
zu wagen.
 
 
Aber heute musz ich ja nicht rausgehn auf die Strasze.

 
Jetzt wird erstmal gelüftet.
Frischluft mag ich nämlich sehr.
Und vorm Kammerfenster die Wildrose
wächst alles zu, ist noch grün und trägt Hagebutten.

 
Vorm Bibliotheksfenster ist die Glyzinie  herbstlich gelb.

 
Bibliothek, die immer weiter wächst.
Die Ungelesenen auf der Treppe hatte ich ja schon gezeigt.
Und hier ist der Stapel der Gelesenen, die bleiben dürfen,
aber noch keinen Platz für sich gefunden haben...

 
Und Opas kupfergehämmertes Selbstporträt sucht auch noch
einen würdigen Platz, genau wie Mutters Tauben...

 
Aber jetzt ziehe ich erstmal Schuhe an und gehe auf den Hof!


Der Dschungel beginnt bei mir gleich hinter der Tür.

 
Heute ist blauer Himmel.
Aber der alleine macht es nicht: ich sehe sie nicht,
doch ich höre ihr Rufen - die Schneegänse ziehn heute über mich hinweg.
In riesigen Schwärmen, stundenlang.
So hoch, so weit - da möchte ich mitfliegen.
Da kann ich nicht im Zimmer bleiben!


 
Des nachts hat es Blätter geschneit.
 
 
Und überhaupt müszte mal aufgeräumt werden.
 
 
Der Vogel stammt vom Grabstein meiner Groszeltern.
Das Grab wurde dieses Jahr geräumt.
Nun ist er bei mir - leider konnte ich den Grabstein,
einen kleinen ovalen Naturstein, nicht bewältigen - er war viel zu schwer.
Wenigstens den Vogel...


Kaum bin ich drauszen, findet sich auch schon
die Katze ein, die immer bettelt.

 
Direkt über ihr eine Spiegelung im Fenster
 
 
Kränze...
 
 
...und noch jede Menge Blumen.
 

Cocooning macht heut nur das müde Laub.
Ich hab noch jede Menge zu tun und bin ja so gern drauszen.

 
Gartenmöbel einmotten...
 

 
...raufgehen ins Offene.

 
Fahle Hortensie, sommermüd.
 
 
Ein Schmetterlingshaus unterm Hasel.


 Hortensien auch bei der alten Teppichstange
 

 Zu jeder Jahreszeit schön!
 


 
Letzte Blätter an der Magnolie

 
Und die Blutpflaume ist auch schon fast kahl

 
und darüber der klarblaue Himmel und scheinbar aus dem Nichts,
aus der ewigen Weite der Zugvogelklang.
 
Zu meinen Füszen das Gras voll trockener Blätter
 

 Und wilde Alpenveilchen allüberall...

 
Nun gehe ich erstmal wieder hinunter
 
 
..die vom Nachbarn herübergewehten Walnüsse ausbreiten
(das ganze Walnuszlaub musz ich ja auch immer absammeln von meinen Beeten)


 Und Frühstückspause machen mit einem herzhaften
Zaziki-Smoothie - auch eine eigene Kreation. 
 

Dazu 500ml weiszen Joghurt
eine Salatgurke
1-2 Knoblauchzehen 
1Tl Zucker, etwas Salz und Pfeffer
und eine Handvoll Walnüsse in den Mixer geben - fertig! 
 
 
Drei leckere Mandarinen habe ich auch noch.
Und das Schälchen fand ich bei Mutter im Keller.
Das war das erste Schälchen, welches ich als kleines Kind hatte
und es wurde Haferkuchennäpfchen genannt.
Ich wollte immer Kuchen essen, aber der war nicht für mich.
Ich bekam Haferbrei und sie nannten es Haferkuchen.
Und so habe ich denn mein Näpfchen geleert...
 
Und ich habe mich gefreut, es jetzt noch wiederzufinden.


 

So, das war es für heute von meinem Tag.
Bleibt alle gesund, beschützt und behütet.