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Mittwoch, 5. November 2025

#WMDEDGT - Sonne tanken vor einem Winter

 

 

Der Himmel um 7:38
 
  
Heute ist wieder Tagebuchbloggen mit Frau Brüllen an der Reihe. 
Mache ich doch gerne mit!
 
* 
 
Aufgestanden im morgendlichen Dunkel gegen 5:00 Uhr.
Zubereitung des Rinder-Opfers für die feliden Götter.
Samt Streicheleinheiten konnte ich sie gnädig stimmen
und der Tag war mir hold. 
 
Nach allmorgendlicher PC-Sitzung - mit Nachrichten lesen etc. -
in den Himmel geschaut, siehe oben.
Ich konnte mich gar nicht satt sehen und habe das Schauspiel länger 
beobachtet und auch paarmal fotografiert.
Aber das ist hier nicht 12von12 und so bringe ich nur wenige Bilder.
Frühstück und Telefonat mit Schatz, der heute endlich etwas mehr Ruhe
hat (und braucht) nach all seinem Umzugsstresz und - Chaos.
 
Dann lachte die Sonne und es wurde wundervoll warm.
Kurz in die Stadt zu Ro**mann, das wollte ich schon seit zwei  Wochen...
aber nun muszte es sein. Danach noch in der Arztpraxis nach einem Termin 
zum Hautcheck gefragt (ich telefoniere sehr ungern auszer mit Schatz), der
ist aber erst im kommenden Jahr. - Aha, das Jahr ist fortgeschritten!
Bei diesem fast sommerlichen Wetter könnte ich das glatt vergessen.
 
Also tief durchatmen und die Sonne genieszen.
Alle Fenster öffnen, denn drauszen ist es bedeutend wärmer als im Haus.
Mittags paar Möhrchen in die Pfanne gehaun, das reichte für mich allein.
Die restlichen Zimmerpflanzen umgetopft, ins Haus geholt und auf den 
Fensterbänken verteilt. Sind immer zu viele... jedes Jahr dasselbe!
 


 
 
Auf dieses Fenster schaue ich vom PC aus.
 
 
 Auf der Dachterrase blüht auch noch einiges.
 


 
Und wieder: hinsetzen, durchatmen, Sonne genieszen.
Tut einfach gut nach dem langen grauen und stressigen Oktober.
 
Am Nachmittag sogar noch im Garten im Liegestuhl gelegen.
Lesen mit Katze auf dem Bauch...
 
Unspektakulärer entspannter Tag mit Kleinkram und viel Sonne.
Seele auftanken vor dem Winter.
Da fällt mir gleich ein Gedicht dazu ein, das ich seit Anfang der 80er kenne.
Es ist zwar jetzt November, doch nach all dem Oktobergrau 
fühle ich mich heute in den September zurückversetzt. 

*
 
 Vor einem Winter

Ich mach ein Lied aus Stille
Und aus Septemberlicht.
Das Schweigen einer Grille
Geht ein in mein Gedicht.

Der See und die Libelle.
Das Vogelbeerenrot.
Die Arbeit einer Quelle.
Der Herbstgeruch von Brot.

Der Bäume Tod und Träne.
Der schwarze Rabenschrei.
Der Orgelflug der Schwäne.
Was immer es auch sei,

Das über uns die Räume
Aufreißt und riesig macht
Und fällt in unsre Träume
In einer finstren Nacht.

Ich mach ein Lied aus Stille.
Ich mach ein Lied aus Licht.
So geh ich in den Winter.
Und so vergeh ich nicht.


Eva Strittmatter
Hundert Gedichte
Aufbau-Verlag 2001
 
*
 
Am Nachmittag kam noch eine unschöne Überraschung mit der Post...
- sonst wäre der Tag ja auch zu perfekt -  
Nun schon wieder Dunkel und bald Zeit, beim Foodsharing 
vorbei zu schauen - ich könnte etwas zu Essen brauchen. 
Mal sehn, ob ich Glück habe und was ich da auftreibe!
 
 

 
Gehabt Euch wohl bis nächstes mal.
Danke für den Besuch :) 
 

Donnerstag, 21. November 2024

Regenbogenbunt auf blauem Grund

 


 Eigentlich wollte ich diese Woche nichts posten, denn
erstens hab ich eine Menge andere Arbeit und Sorgen und
zweitens ist es an meinem PC-Schreibtisch so saukalt, 
dasz ich da gar nicht länger sitzen kann...
 
 

 
Aber jetzt habe ich vom Foodsharing so tolle Chrysanthemen mitgebracht
in allen Regenbogenfarben - solche habe ich noch nie gesehn! 
 
 

  
Es waren zwei Sträusze mit je drei Stängeln unterschiedlicher Farbe.
Ich hab sie gekürzt und sie sehen noch richtig frisch aus.
Vermutlich sind sie jetzt im Handel nicht mehr gefragt(?) 
 
 

 
Ich freue mich auf jeden Fall ganz riesig über diese
leuchtenden Farben und ich habe einfach, als Ausblick auf die kommende 
Saison, schon mal zwei goldene Tierchen dazu gestellt. 
Herbstabschied und Adventszeit-Willkommen...
 
 

 
Freude geteilt mit Friday-Flowerday

Mittwoch, 2. Oktober 2024

Tristesse eines Nebeltages

 
 
 

 Ein paar müde, beim Foodsharing gerettete Nelken versuchen
in ihrer blauen Glasvase etwas Farbe hineinzubringen
in das Grau des Nebel-Nieseltages und mein septemberliches
Arrangement aus trockenen Samenständen
 mit den fliehenden Schwalben darüber...
 

 
Heute habe ich zum ersten mal geheizt -
es ging einfach nicht mehr anders!
 

 
Die Katze musz sich nun wieder an angelehnte, 
statt sperrangelweit geöffnete Türen gewöhnen.
 
 


Meine Sommerblusen und Kleider habe ich heute weggehängt.
 


Meine pinkfarbene Herbst-Ecke ist völlig durchnäszt.
In der Stadt sah ich eine Frau mit einem Südwester...
 
 Geteilt mit Friday-Flowerday

Donnerstag, 26. September 2024

Herbstlich

 

 

Heute sind die Blumen einmal frisch bei mir
und damit der Jahreszeit angemessen. 
 
 

 
So 2-3mal im Jahr brauche auch ich einen richtig schönen Strausz, 
den ich mir selbst ausgesucht habe.
Farben, die mich derzeit wärmen... Futter für die Seele. 

 
 
Auch die Deko ist grösztenteils Futter...
 

Herbststimmung mit einem letzten Hauch Sommer.


Geteilt mit Friday-Flowerday

 

Donnerstag, 12. September 2024

Zwölf von zwölf im September

 

Heute steigt wieder die grosze Realityshow des Zwölften.
Bei Caro sind Schreiber:innen und Leser:innen an der richtigen Adresse.

 

  Zur Einstimmung - wie immer - der Himmel von heute früh.
 
 
Um ein Haar wäre ich diesmal nicht mit dabei,
denn es war ganz schön viel Trödel in letzter Zeit.
Am 31.8. die Inbetriebnahme einer modernen Fritzbox,
die wohl mit meinem uralten Anschlusz nicht so recht klar kam.
Und am 9.9. sollte endlich  der Anschlusz erneuert werden.
Aber der Techniker, der da vorbeikam, gab sich nicht allzu viel Mühe.
Ein Handgriff am Hausanschlusz und: Tschüss! 
Ich fragte nach der TAE-Dose, er meinte, dafür nicht zuständig zu sein.
 
So war ich dann ganz und gar abgeklemmt statt erneuert
und wartete den ganzen Tag, ob da nochmal jemand käme.
Kam aber nicht. Und melden konnte ich mich ja auch nicht: 
Telefon und Internet tot. Handy nicht vorhanden. 
 
Erst am nächsten Morgen radelte ich zu meinem Schatz und versuchte,
 es von dort aus zu klären. Was sehr schwierig war
und ich war drauf und dran, den Anschlusz zu kündigen und künftig
aufs Internet zu verzichten. Solche Dinge kann ich nur ganz schwer regeln,
weil man da ewig herumtelefonieren musz.
 
Drei Tage war ich ganz und gar abgeschitten von der Welt,
dann kam ein MA der Telekom und hat es in Ordnung gebracht.
Dazu bedurfte es allerdings etwas mehr als nur eines Handgriffs. 
 
Jippiiee! jetzt bin ich also wieder online und es wird wieder mehr
Eigencontent geben als die vorausgeplanten morgendlichen Friedensgebete.
Die sind auch ganz im Selbstlauf erschienen, ohne mein Zutun.
 
 
 
Heute ist Kleidersammlung und ich hab den Sack rausgestellt.
All die schönen Kleidungsstücke, die mich durch gute und schlechte Tage
begleitet haben... werden nun anderen Frauen dienen. 
Weil ich leider herausgewachsen bin. 
 
 

 Auf den Megastresz der vergangenen Tage hab ich mir erst einmal
ein Puzzle gegönnt. Zum Entspannen. 
 
Als ich es fertig habe, beschliesze ich, eine Gegend zu erkunden,
wo ich seit Kinderzeit nie mehr war. Und auch damals nur ganz selten.
 
 

Dort sind mehrere Teiche, ansonsten sieht es heute ganz anders aus.
Heut steht da gleich nebenan eine Plattenbausiedlung, 
wo früher nur Brache und dann eine Müllhalde war 
(die mich als Kind mehr interessierte als die Teiche).


 
Nachdem ich nun nicht mehr schwimmen gehn kann, hab ich so Sehnsucht
nach Wasser. Und im Hinterkopf die Idee, irgendwo eine Badestelle zu finden.
Die mich unabhängig macht von den Launen eines Bademeisters, 
der erst Mitte Juni öffnet und Ende August wieder schlieszt.
 Selbst wenn es dann wochenlang noch bis 30°sind - wie z.B. im Vorjahr.

Also begebe ich mich jetzt mal auf Radtour zu den Teichen.
Die Bänke am Ufer sind grösztenteils von Alkoholikern besetzt.
Und der vor langer Zeit aspaltierte Weg hat auch seine Verwerfungen 
und Tücken, die für sehschwache Radler leicht zur Falle werden können.
 


Also fahre ich etwas weiter, wo es mir weniger belebt erscheint.
Allerdings liegen auch hier noch die leeren Flaschen herum.
Doch der See-Blick ist schön!
 
 

Ich bin mir aber nicht ganz sicher, ob ich es wagen kann,
hier ganz alleine zu schwimmen.
Die Gegend und das nahe gelegene Wohnviertel sind mir nicht ganz geheuer. 
 


Junge Pappeln haben des Asphalt aufgebrochen - das nenne ich Stärke!
 
 

 Irgendwann bin ich an der Rückseite des ehemailgen KZs angelangt.
Die Richtung stimmt also. Schatz und ich könnten die Gedenkstätte
 einmal besuchen. Von vorn durch den Eingang.

Mein heutiger Weg wird immer unwegsamer und irgendwann hängt 
mein Fahrrad in Rosendornen und Brombeeren fest.
Vielleicht ist da noch ein verwunschenes Schlosz gut versteckt?
Leider habe ich aber kein Schwert mit dabei.
In Zeiten der Debatte zu Messerverboten sollte man das lieber lassen ;)



Ich schaue also noch einmal aufs Wasser und trete
den Rückweg über offizielle Brücken und Straszen an.
 


Es war ein schöner Ausflug und ich habe mir
einige Souveniers mit heimgebracht.
 


 
Habt eine gute Zeit bis zum nächsten Zwölften.


 

Donnerstag, 23. November 2023

Margeriten des Herbstes

 


 ...nenne ich sie gern, diese Sorte Astern.
Da sie mich immer an Margeriten erinnern.
 

 
 Vor 2 Jahren ein halbvertrocknetes Töpfchen mit drei Trieben
im Vorraum des K*uflandes gratis zum Mitnehmen,
haben sie im Vorjahr schon üppig geblüht.
 
Diesjahr in groszen Topf ist der Busch nun zur Höchstform aufgelaufen.
 

 
 Er war so grosz, auf der Dachterrasse,
dasz der Wind ihn parmal umgeschubst hat.
Und so stellte ich ihn in eine geschützte Ecke.
 

 
 Wo er dann zu wenig Sonne bekam.
Und so öffneten sich die Blüten erst sehr spät.
 

 
 Dienstag im letzten Tageslicht
habe ich wenigstens einen Teil der Blüten abgeschnitten.
Gerade noch rechtzeitig vor dem ersten Frost.
Ich wollte sie retten.
 
 So sind jetzt hier diverse Vasen damit gefüllt
- in der Küche steht auch noch eine... 
 
 

 
Also laszt uns noch einmal die Fülle feiern
bevor die karge Zeit in der Natur beginnt
und wir aus einer anderen Fülle schöpfen - 
 
Als Kontrast zu rohem Holz und Flechtwerk 
darf dann auch schon ein Krönchen glitzern... 
 

Geteilt mit Friday-Flowerday
 

Sonntag, 12. November 2023

Zwölf von zwölf im November

 


 

Die Bilder des Tages - hinauf-und hinuntergeschaut - werden auch heute
 wieder zur groszen Bloggerparty bei Caro geschickt.
 
 












 
Nicht im Bild festgehalten:
 
Das Summen des Teewassers
das Klickern der Tastatur
das Schnurren der Katze
das Schmeicheln und Betteln um eine extra-Futterportion 
 
Die Stille der Wiesen
der lautlose Flug kleiner Vögel über dem Wasser 
das Fallen der Blätter
der Herbstgeruch nach feuchtem Laub 
 
*
 
Habt noch einen schönen November!
Es ist die Zeit, da sich Wintertore langsam öffnen 
und eine neue Art Wunder sichtbar wird.