Schon wieder Samstag. Und der Fünfte.
Heute lädt Frau Brüllen zum Tagebuchbloggen ein.
Heute lädt Frau Brüllen zum Tagebuchbloggen ein.
*
Ich stehe um 5:40 auf, hab sogar fast 5h geschlafen, freu (seltener Lichtblick).
Absolviere die morgendlichen Verrichtungen, deren Hauptteil die
Katzenfutterbereitung ist. Und der Morgen geht, wie meistens, in Chaos
und Verzweiflung unter, denn es ist alles andere als einfach, ein altes,
anspruchsvolles Katzentier zufrieden zu stellen.
Eines? Nein, eigentlich zwei - der Nachbar, genauso alt, kommt auch
wieder regelmäszig vorbei. Es scheint ihm besser zu gehen,
was mich natürlich freut.
Aaaaaaaaaaber:
andere Leute machen Yoga, meditieren oder schreiben Morgenseiten - an all das
brauche ich nicht einmal zu denken! Ich werde schon bei meiner PC-Sitzung
gefühlt aller 2 min. aufgescheucht, teils mit lautem Geheul, teils anderswie
drastisch... ich kann also keinen Abschnitt lesen, keinen Satz fertig schreiben etc.
Schlieszlich flüchte ich in die Küche und verbarrikadiere mich hinter
verschlossener Tür. Bereite mein Frühstück zu.
Hinterher gehts weiter.
Naja, bis 9:00 ist dann endlich Ruhe, einer trollt sich, weil er satt ist,
und meiner schläft nun endlich. - Zeit, meinen Schatz anzurufen.
Danach kann dann endlich mein Tag beginnen -
(so jetzt hab ich mal detailliert geschildert, was ich sonst nur mit Raubtierfütterung plus Service abtue)
Aber denkste: Katzentier ist wieder aufgestanden, verlangt die 4. Futtersorte,
die es aber dann auch nicht friszt. Heute wieder besonders mäkelig.
Aber ich kann nicht den ganzen Tag pures Rindfleisch füttern.
Also nochmal Service und Streicheln in den Schlaf.
Nachbarskatzentier lauert inzwischen an der Vordertür und nimmt
die nicht angerührte Portion gerne.
Bis ich selbst endlich soweit bin, das Haus zu verlassen... ist es bereits 10:30.
Also in die Stadt, noch paar preiswerte Dosen kaufen, damit der Nachbar hier
nicht immer das Allerteuerste wegfriszt. Aber: bei "Pferdmann" sind restlos
alle Dosen ausverkauft, auch die Schleckerli und was ich sonst noch wollte.
Das Regal ist ratzekahl leer. Die Märkte sind alle weit drauszen, das schaffe
ich heute nicht, da ich ja kein Auto habe... also die letzten noch vorrätigen
und viel teureren Tütchen genommen - was bleibt mir übrig?!
Dann zur Bibliothek, die Lokalzeitung von dieser Woche lesen.
Zu mehr als flüchtigem Blättern reicht die Zeit allerdings nicht,
dann musz ich heim und in die Küche.
Um 13:00 gibts Dinner for two.
Danach erledigt Schatz ein PC-Problem und wir essen noch ein
kleines selbstgemachtes Eis auf der Dachterrasse.
Währenddessen hat der nimmersatte Nachbar auch noch das Trockenfutter weggefressen.
Als ob der hier nicht schon genug bekäme!
Ich stopfe die mitgebrachte Wäsche in die Maschine und gehe auf den Hof.
Habe gestern Rosen und Sträucher geschnitten und alles liegt voller Zeug.
Denn es überraschte mich ein Regen (endlich!) und nun musz ich das alles
noch zerkleinern, verpacken oder die gröszeren Teile bündeln.
So geht der Nachmittag dahin.
Zwischendurch kleine Teepause, Wäscheaufhängen etc.
Abends zum Foodsharing. Nachdem ich diese Woche von der Tafel
nichts mitnehmen konnte...ist es jetzt doppelt nötig.
Futter für die nächsten Tage erjagen/erstreiten. Glücksache, ob das gelingt.
Das Sonntagsmenü wird bei uns immer von Zufällen bestimmt.
Dasz ich noch eine 5. und 6. Futtersorte aufgemacht habe... brauche ich sicher
nicht erwähnen. So richtige Gnade fand davon nichts.
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Das wars für heute. Habt einen schönen September und:
Danke für den Besuch :)
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