Montag, 31. August 2026

Friedensgebet

 

Die Wallfahrer in Belarus kommen in Minsk an (wie ich schon vermutet hatte).
 Hier sind sie losgegangen und, wie ich jetzt erfahre, war dies die fünfte Wallfahrt 
in Belarus - die Wiederbelebung dieser Tradition liegt also noch nicht so lange zurück.


 

 

Sonntag, 30. August 2026

Tagesbild

 

 


 


Sonntagsmatinee

 

Einsam tret ich auf den Weg, den leeren  (Lermontov)


 

 Einsam tret ich auf den Weg, den leeren,
Der durch Nebel leise schimmernd bricht;
Seh die Leere still mit Gott verkehren
Und wie jeder Stern mit Sternen spricht.

Feierliches Wunder: hingeruhte
Erde in der Himmel Herrlichkeit…
Ach, warum ist mir so schwer zumute?
Was erwart ich denn? Was tut mir leid?

Nichts hab ich vom Leben zu verlangen
Und Vergangenes bereu ich nicht:
Freiheit soll und Friede mich umfangen
Im Vergessen, das der Schlaf verspricht.

Aber nicht der kalte Schlaf im Grabe.
Schlafen möcht ich so jahrhundertlang,
Dass ich alle Kräfte in mir habe
Und in ruhiger Brust des Atems Gang.

Dass mir Tag und Nacht die süße, kühne
Stimme sänge, die aus Liebe steigt,
Und ich wüsste, wie die immergrüne
Eiche flüstert, düster hergeneigt.

Dt. Nachdichtung: Rainer Maria Rilke 


Samstag, 29. August 2026

Investment kontra Liebe?

 

 


Huch, jetzt hab ich doch die Blognacht versemmelt! 
Donnerstag noch daran gedacht... Freitag wars weg.
Nein, ich war nicht zu müde, mich wenigstens ein halbes Stündchen 
blicken zu lassen, ich habs einfach verschwitzt. 
Mich mit Katzen verlustiert, Futter "investiert",
Schnurren und Schmeicheln zurückbekommen. 
Ja, so geht die Rechnung auf. 
 Aber nicht immer - und das musz sie auch nicht.
 
Der Impuls die Blognacht lautet Investment
 
Ein Begriff, den ich überhaupt nicht mag.
Insofern hab ich wohl nix versäumt(?).
 
Ein paar Gedanken dazu möchte ich dennoch in die Tasten hacken. 

*
 
Investment ist für mich ein grausiges Wort.
Es gehört eindeutig nicht zu den Natürlichen, den Göttlichen, 
auch nicht zu den Menschengemachten...wenn man bedenkt,
 dasz sich Sprache über Jahrtausende entwickelt hat. 
Es gibt so schöne alte Worte... doch jetzt werden sie scheinbar immer
weiter verdrängt. Von diesen Neuzeit-Worten.
Von solchen wie Investment.
 
Ein Begriff aus der Ökonomie. Mit Kosten-Nutzen-Erwartung verbunden.
Ein Investmentfonds soll Rendite ausschütten, Zugewinn bescheren.
Und wenn in eine Eisenbahnbrücke investiert wird... ein Jahr später dann
die Strecke stillgelegt - ja, das nennt man dann Fehlinvestition
(Beispiel willkürlich hier aus der Region gewählt).
 
*
 
Immer mehr wird der Begriff nun auch im menschlichen Miteinander angewandt.
Ich kann in Freundschaften investieren, in Beziehungen...
in meinen guten Ruf oder meine Beliebtheit.
Allerdings impliziert der Begriff unterschwellig eine Erwartungshaltung: 
wenn ich investiere, erwarte ich auch etwas von anderen zurück.
Rendite, wie ich sie mir vorgestellt habe. 
Kommt das nicht rüber, gibt es Frust. Und der Weg zum Vorwurf,
zur Schuldzuweisung oder gar zum Bruch ist nicht mehr weit. 
 
Und ich höre schon wieder die Sätze: Was, Sie haben keine Kinder?! 
Wer sorgt denn dann nachher im Alter für Sie?
 
Nur allzu oft gehen solche Rechungen nicht auf.
Führen zu Verbitterung, wenns die Kinder dann eben nicht tun.
Oder sie werden dazu gezwungen. Auch das ist für keine Seite schön.
Sag ich aus Erfahrung. 
 
Menschen sind in ihrer Entscheidung frei. 
Und Liebe ist keine Aufrechnungssache, keine Verpflichtung.
Es kann natürlich 1000 Gründe haben, warum es nicht funktioniert.
Erkennen und Akzeptieren, die Liebe vielleicht nach anderswo lenken
- das ist etwas anderes. Das kann schon sinnvoll sein, wo man 
"Verschwendung" erkennt.
Aber niemals Liebe als Investition betrachten.
 
 *
 
Verschwendung ist per se auch nicht immer negativ.
Freigebigkeit/Verschwendung gehört zum Leben. 
Nicht pingeliges Gegeneinander-Aufrechnen.
Die Natur macht es vor.. 
Sie investiert nicht in die Zufkunft. Sie verschwendet.
Nicht aus jeder Blüte wird ein Apfel, nicht jedes Samenkorn
findet fruchtbare Erde. Verschwendung tut manchmal not.
Insekten, Fische, Lurche etc...haben oft hunderte Eier.
Dasz vieles vergeht, gefressen wird und nicht heranreift, ist vorgeplant. 
Doch einige Larven werden zum Käfer, zum Schmetterling...
und setzen die Kette fort. 
 Oder das Wunder. 
Möchte ich manchmal schon sagen.
 
Katzen bekommen fünf Junge, Elefanten oder Menschen nur eins.
Das wird dann behütet, es muszs überleben.
Das Wenige, das Eine bekommt dann die gesamte Liebe ab.
Die Liebe, die keine Investition ist.
 
*
 
Nein, ich investiere nicht und ich rechne nicht auf.
Ich gebe Liebe in meine Beziehung(en) und natürlich Energie.
Und ich erfreue mich am Liebsten und an dem, was er mir freiwillig schenkt.
 
Ich investiere nicht in andere und auch nicht in mich selbst.
Ich versuche, mir und anderen mit Achtsamkeit und Liebe zu begegnen.
Eine gewisse Leichtigkeit und Freiheit ist mir sehr wichtig. 
Statt der Erwartung, dasz meine Investition Früchte trägt. 
 
Ich investiere auch nicht in meinen Blog.
Natürlich gebe ich Zeit und Liebe in seine Gestaltung.
Denn er ist mein Fenster zur Welt, ich habe Freude daran,
mich - meist eher visuell - auszudrücken. Sichtbar zu sein.
Vielleicht Kontakte zu finden, die ich sonst nicht hätte.
Aber das ist niemals Erwartung oder Musz.
 
Investieren kann man in ein Haus, einen Bausparvertrag,
eine Zusatzrente. 
 
Den Begriff Investment überlasse ich denen, die ökonomisch denken.
Denken müssen. Ohne das geht es im Groszen ja offenbar nicht mehr.
 
In meinem kleinen Kreis aber schon!
 
 
 
 

Friedensgebet

 

Tag 5 des Pilgerweges von Kamjanez-Podilskiy zum Kloster Pochajiv 


Für Interessierte: hier noch eine ungeschnittene authentische Aufnahme von Tag 4


 

Und hier ganz frisch (und kurz): Abend im Kloster - sie sind also gestern angekommen.
Filmische Zusammenfassung folgt in ein paar Tagen.

 


 

Freitag, 28. August 2026

FreitagsFüller

 


Immer freitags, immer bei Barbara: der Lückentext. Das Original. 
 
*
 
1. Die letzten Sommertage haben doch immer eine leise Wehmut.
Aber der September hält meist auch noch allerhand Sommertage bereit,
nur leider ohne Schwimmbad. Das schlieszt hier immer am 31.August :(

2. Lesend mit Katze im Bett ist eine schöne Art, den Tag zu beenden.

3. Wir haben immer irgendwas Schönes zum Tee am Nachmittag.
Es musz kein Stück Kuchen sein - das gibts meist nur sonntags (weil es Sa.
Abend beim Foodsharing meist auch Plunderteilchen etc. gibt)

4. An unserer einfachen Lebensweise hat sich nichts verändert.
Als Kind bekam ich eine Stulle und eine Flasche selbst gebrühten Tee 
mit in die Schule  und heute ist das noch genauso meine Wegzehrung, 
nur dasz die Flasche nun nicht mehr aus Plaste ist. 

5. Die letzte Person, die ich umarmt habe war mein Schatz.
Ich mag die Umarmerei mit weniger vertrauten Personen nicht wirklich.

6. Wilde Möhren sind aktuell meine Lieblingsblumen der Saison.
Auszer diesen blüht hier nix mehr, das ist alles vertrocknet. Bis auf die wenigen 
Liter letzten Donnerstag kam immer noch kein Tropfen Regen.

7. Was das Wochenende angeht, da werd ich die letzten Male schwimmen 
gehn und ansonsten hoffe ich auf Regen.
Der Abschied vom Bad ist  für mich das Schlimmste am Sonmmer-Ende.
 
 
 
 
 

Friedensgebet

 

Muslime in Deutschland mit Abdul Rahman Alakhrass 


 

 

Donnerstag, 27. August 2026

Monatscollage August

 



Letzter Donnerstag im August - heute lädt die liebe Birgitt wieder
zur Monatscollage ein. Ich bin gern dabei, wie immer. 

 



"Herr, es ist Zeit.
Der Sommer war sehr grosz. "
möchte ich jetzt mit Rilke sagen.
Und das ist das erste mal in meinem Leben, dasz ich das überhaupt sage.
Denn normalerweise kann ich vom Sommer nie genug bekommen.
 
 

 

Diesen Sommer empfand ich als anstrengend und belastend.
Höchstwahrscheinlich ging das aber nicht nur mir so - 
 
Und die Trockenheit ist verheerend.
Sachsen-Anhalt gilt inzwischen als das trockenste Bundesland.
 
 

 
Aus Grün ist längst Braun geworden (politisch leider auch).
Bäume und Sträucher haben teils ihr Laub verloren und ich hatte Mühe,
hier noch ansprechende Fotos zu finden und die Farbstimmung einigermaszen
hinzubekommen - der Monat hinterläszt in real einen schwierigen Eindruck. 
 
 

 
Highlight im Alltag war für mich/uns die Sonnenfinsternis.
Ansonsten wurschtelte das Leben sich halt so dahin. Tag um Tag.
 
 
 

Ich bin fast täglich schwimmen gewesen - das Bad ist der einzige
für mich noch erreichbare Ort.
Einige Tage habe ich aber auch ausgelassen, wenn die Kraft dazu nicht da war. 
Das ist mir auch zum ersten mal passiert in einem Sommer.
Der heftige CFS/ME-Schub dieses Frühjahrs hat leider eine dauerhafte
merkliche Verschlechterung hinterlassen und Laufen geht jetzt gar nicht mehr. 
 
 

 
 Ansonsten hab ich gelesen, gebloggt, Alltag gemeistert und
schöne Himmel angeschaut. 
Die Tage genossen, die nicht zu heisz waren.
 
 

 
So wünsche ich Euch jetzt einen angenehmem temperierten September
mit allem, das dieser Frühherbstmonat an Schönem zu bieten hat.
Bis dann und danke für den Besuch :) 
 
 

 
 Verlinkt auch bei Judith Peters


Friedensgebet

 

 Bischöfliche Göttliche Liturgie im Kloster Kremenez, 
Diözese Vinniza, Ukraine


 

Am 6. November 2024, dem Tag der Verehrung der Ikone der Muttergottes „Freude aller Betrübten“, feierte Metropolit Warsonofij von Winnyzja und Bar gemeinsam mit Bischöfen der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche (UOK) die Göttliche Liturgie im Epiphanias-Kloster von Kremenez.
Geleitet wurde der Gottesdienst vom Verwalter der Eparchie Ternopil, Metropolit Sergius von Ternopil und Kremenez. Mit ihm konzelebrierten: Metropolit Kliment von Nischyn und Pryluky; der Vorsteher der Mariä-Entschlafens-Lawra von Potschajiw, Metropolit Wolodymyr von Potschajiw; Metropolit Warsonofij von Winnyzja und Bar; Metropolit Wiktor von Chmelnyzkyj und Starokostjantyniw; der Rektor des Theologischen Seminars von Potschajiw, Erzbischof Job von Schumsk; Erzbischof Johannes von Solotonoscha; Bischof Athanasius von Kamin-Kaschyrskyj sowie Geistliche der Diözese Ternopil und weitere Gäste im geistlichen Stand.
Anwesend waren zudem die Äbtissin des Klosters Kremenez, Äbtissin Dimitria (Holjuk), die Äbtissin des Klosters Brailiw, Äbtissin Antonia (Stezenko), weitere Äbtissinnen und Schwestern sowie zahlreiche Pilger, für die die Klosterkirche leider nicht genügend Platz bot.
Während der Liturgie sprachen die Bischöfe und Geistlichen besondere Gebete für den Frieden auf ukrainischem Boden, für die Befreiung vom Feind und für die Heilige Kirche, die in ihrer jüngsten Geschichte Verfolgung erleidet. Sie beteten darum, dass der Herr sich unseres Volkes erbarmt und jene bewahrt, die verzweifelt sind und ihre Heimat verloren haben, sowie um Gottes Segen für Menschen guten Willens, die Bedürftigen helfen. In ihrem Gebet erflehten die Hierarchen Gottes Barmherzigkeit für das ukrainische Volk und baten darum, dass der Herr der Regierung Weisheit verleihe, den Mut der Soldaten stärke, Gefangene befreie, Kranke heile und den Heimatlosen Zuflucht gewähre.
Nach dem Kommunionvers richtete Metropolit Kliment von Nischyn und Pryluky eine Predigt an die anwesenden Gläubigen. Zum Abschluss fand eine feierliche Prozession um das Kloster von Kremenez mit dem dort verehrten Heiligtum – dem wundertätigen Bildnis der Muttergottes „Die Leidende“ – statt, woraufhin ein feierlicher Glückwunsch zum Jubiläum ausgesprochen wurde. Schließlich gratulierte Metropolit Sergius allen zum Festtag und dankte dem Oberhirten, dem Klerus sowie den zahlreichen Gläubigen, die sich an diesem Tag zum gemeinsamen Gebet in dem heiligen Kloster eingefunden hatten. 

Dienstag, 25. August 2026

Tagesbild

 



 

 

Katzenmusik-Zeit

 

"Das Hähnchen wird verhaftet"
 Eines der subversiven Lieder der jungen Sowjetunion der 20er-30er Jahre,
erwähnt in etlichen Büchern, z.B. in "Schkid, die Republik der Strolche"  

 


Gebratenes Huhn,
Gedämpftes Huhn,
Ging spazieren.
Sie schnappten es sich,
Nahmen es fest,
Verlangten seinen Pass.

Kein Pass –
Rück das Geld raus.
Kein Geld – zieh die Jacke aus.
Gebratenes Huhn,
Gedämpftes Huhn,
Ein Huhn darf man ruhig schikanieren.

Kein Pass –
Rück das Geld raus.
Kein Geld – zieh die Hose aus.
Gebratenes Huhn,
Gedämpftes Huhn,
Ein Huhn braucht keine Hose.

„Ich bin kein Sowjet,
Ich bin kein Kadett,
Ich bin kein Parteibolschewik!“
Gebratenes Huhn,
Gedämpftes Huhn,
Auch ein Huhn will leben.

Er holte seinen Pass hervor,
Schlug ihnen ins Gesicht,
Und wanderte dann in den Knast.
Gebratenes Huhn,
Gedämpftes Huhn,
Wozu? Warum in den Knast?

Gebratenes Huhn,
Gedämpftes Huhn –
Auch Hühner wollen leben!
Sie packten ihn,
Hielten ihn auf,
Verlangten seinen Pass.  

- Es gibt diverse Textvarianten davon, von Kinderlied bis vulgär  - 

Friedensgebet

 

Offenbar gibt es gerade auch in Belarus eine Wallfahrt (mir bisher unbekannt).
Sie startete am 21.8. vom Kloster Zhirovichi aus und führt vermutlich
 zur Minsker Gottesmutter, deren Feiertag der 26.8. ist. 


 

 

Samstag, 22. August 2026

Ein Stück Himmel - кусочек неба -

 

 

 


 24.7.  4:45
 
 

24.7.  5:47
 
 

27.7.  8:15
 
 

29.7.  4:41
 
 

2.8.  4:59
 
 

5.8.  4:43
 
 

 5.8.  5:29
 
 

 5.8.  6:13
 
 

 8.8.  4:47
 
 

8.8.  5:34
 
 

12.8.  19:02
 
 
 

 

 

Friedensgebet

 

Rumänien:  Die Tronos-Psaltergruppe
Viorel Papuc (Panflöte) und Mihail Bucă, Fr. Grigorie Moraru


 

Freitag, 21. August 2026

FreitagsFüller

 

 


 

Oho, heut gibt es doch einen Lückentext! Hatte gar nicht damit gerechnet,
weil die gute Barbara ja im Urlaub ist. Also ein extra-Dankeschön dafür :)
 
*
 
1. Regen gab es endlich in der Nacht zu gestern. Zigmal hatte der Wetterbericht
welchen "versprochen", aber bis zu uns kam er meist doch nicht.
Und auch jetzt wars noch viel zu wenig - es müszte dringend so weiterregnen!

2.  Ich sollte mal sämtliche Zimmerpflanzen umtopfen, wenn ich 
mich dazu aufraffen kann.

3. Die Bäume sehen traurig aus, viele haben schon ihre Blätter verloren.
Nicht alle werden überleben - es ist ja nicht die erste schlimme Trockenzeit!

4. Ich hoffe, die Waldbrandgefahr ist dank Regen bald abgewehrt.

5. Bald gibt es wieder Kastanien, Eicheln und Bucheckern.

6. Die bevorstehende Wahl in meinem Bundesland wird ganz sicher
ein Desaster, oder etwa nicht?

7. Was das Wochenende angeht, da freue ich mich auf eine ruhige,
 spätsommerliche Zeit und dasz mein Schatz morgen Abend wiederkommt.





Friedensgebet

 

 Meine Augen sehnen sich nach ihm - Die Haschemitische Inshad-Gruppe


 

 

Dienstag, 18. August 2026

Momentaufnahme

 

 


 

Ich habe mir ein Buch gekauft über einen tschechischen Künstler,
der hierzulande nicht allzu bekannt ist.
Ich zeige es Schatz und er hat sofort sein Handy dabei und googelt,
was es im Web über Ota Janecek zu sehen gibt.
Da wird ihm als erstes mein Buch angezeigt, also wirklich mein Exemplar.
Geht man auf die Seite des Anbieters, wird es als "verkauft" deklariert.
Weil es ja nun bei mir ist, freu!
(Dieser Anbieter schickt einem wirklich immer genau das abgebildete Exemplar)
 
(Keine Werbung, das Buch ist von 1973 und sowieso in D kaum zu kriegen) 

Katzenmusik-Zeit

 

Wieder ein Odessaer Couplet:  Über die Meere, über die Wogen


 

 Über die Meere, über die Wogen

 Du, Matrose, bist ein stattlicher Bursche,
gerade erst zwanzig Jahre alt.
Lieb mich, Matrose, von ganzem Herzen.
Was wirst du darauf antworten?

Refrain (zweimal):

Über die Meere, über die Wogen,
heute hier, morgen fort.
Über die Meere, die Meere, die Meere, die Meere – oh!
Heute hier, doch morgen fort!

Du, Matrose, wirst das tiefe blaue Meer befahren
und mich voller Kummer zurücklassen;
und ich werde weinen und schluchzen
und an dich denken, mein Matrose.

Weine nicht, weine nicht, meine Marusja,
ich werde das Handwerk des Seemanns meistern.
Es gibt keinen Grund zu weinen und zu schluchzen
oder so oft an mich zu denken.

- Text: Wassili Mezhevych - 



Friedensgebet


 Es ist wieder Wallfahrtszeit:

Pilger aus Wolhynien kommen am Kloster Pochajiv an, 
zum Gedenktag der Hl. Gottesmutter von Pochajiv, 3.8.26 

 


Der grosze Pilgerweg (200-250km zu Fusz) zum Kloster Pochajiv startet 
diesjahr am 19.8. in Kamjanez-Podilski , aber es kommen wohl schon
den gesamten August über Pilgergruppen aus versch. Teilen der Ukraine zum 
Himmelfahrtskloster 

 

 

Montag, 17. August 2026

Freitag, 14. August 2026

FreitagsFüller

 

 


 

Fast immer freitags, und dann immer bei Barbara: der Lückentext.
Es freut mich, wenn es einen Neuen gibt :) 
 
*
 
1.  Dieser Sommer ist echt belastend. Und zum ersten mal im Leben bin ich froh, 
wenn ein Sommer vorüber ist - früher konnte ich nie genug Sommer bekommen.

2.  Vielleicht nutzt ein Ventilator. Aber ich habe keinen. Meine Mutter nannte
die Dinger immer Miefquirl. Und Strom kosten sie auch. Stark steigender 
Stromverbrauch tut dem Klima nicht gut und Windräder sind auch
nicht die Super-Lösung, wie oft behauptet wird. Lies dazu mal hier.

3. Zur Abkühlung gehe ich ins Schwimmbad, lecke ein selbst eingefrorenes 
Wasser-Eis oder halte meine Arme/Füsze in kühles Wasser

4. Da ich Kaffee nicht mag, gibts bei mir keinen Eiskaffee.

5. Wie wird wohl der kommende Winter? Genauso extrem? 

6. Darüber zu spekulieren ist noch zu früh.

7. Was das Wochenende angeht, da hoffe ich auf den Sonntag, 
der kühler werden soll. Und natürlich auf Regen.
 
 
 

Friedensgebet

 

 

 

Koran-Rezitation mit Raad Mohammad al Kurdi

 Rezitiere am Morgen diese bescheidene Rezitation der Sure An-Nazi'at, um dich an die großartige Belohnung zu erinnern und dein Herz mit Frieden und Geborgenheit zu erfüllen – Paradise Mosque

Lass dich in der morgendlichen Stille durch diese bewegende Rezitation der Sure An-Nazi'at an den großen Tag des Gerichts erinnern und dein Herz mit Frieden und Geborgenheit erfüllen.

Deine Lebensumstände sind wichtig; bedenke dabei, dass im Wort Allahs Heilung und Barmherzigkeit liegen.

Donnerstag, 13. August 2026

Tagesbild

 

 




 

Friedensgebet

 

Die Stimme der Glocke (kroatisch) 

 


Heute ist ein milder Tag,
Sonntag, Gottes Ruhetag.
Der Klang der Kirchenglocken,
Eine weiße Taube, himmlischer Bote.

Der Herr ruft sein Volk,
Zu seinem irdischen Haus zu kommen.
Früh in die Kirche zu gehen.
Diesem Augenblick entgegenzusehen.

Der Duft von Weihrauch beruhigt die Seele,
Ein Gebet voller Schätze, das den Weg weist.
Der Herr pflanzt Wahrheit ins Leben,
Der Herr ruft uns in die Freiheit.

Der Klang der Glocke hallt wider,
Das Licht flackert ruhig.
Der Herr heißt seine Kinder willkommen,
Lasst die Wahrheit im Glauben bekannt werden.

Der Duft von Weihrauch beruhigt die Seele,
Ein Gebet voller Schätze, das den Weg weist.
Der Herr pflanzt Wahrheit ins Leben,
Der Herr ruft uns in die Freiheit.

Mein Kind, denk an mich,
Der Sonntag ist ein milder Tag.
Der Klang der Kirchenglocken,
Kind, verlass mich nicht.

Der Klang der Glocke hallt wider,
Das Licht flackert ruhig.
Der Herr heißt seine Kinder willkommen,
Lasst die Wahrheit im Glauben bekannt werden.

Der Duft von Weihrauch beruhigt die Seele,
Ein Gebet voller Schätze, das den Weg weist.
Der Herr pflanzt Wahrheit ins Leben,
Der Herr ruft uns in die Freiheit. 

 

Das Video ist ganz sicher mit KI erstellt, beim Lied weisz ich es nicht genau 

Mittwoch, 12. August 2026

Zwölf von zwölf im August

 



 

Heute ist wieder Zeit für die grosze Party des Zwölften - die Chronist*innen 
des Alltags versammeln sich zahlreich bei Caro, der Gastgeberin.
Ich bin gerne dabei.

 


Morgenarbeit: Schatzens Rucksack reparieren 

 


Wenn man mit Ungeschick plus Sehschwäche einen Knopf samt Gegenknopf
annähen musz...braucht es meist mehrere Versuche. 
Letztendlich habe ich aber alle drei Knöpfe doch geschafft - schulterklopf!
Nein, ein DIY-Fan bin ich wahrhaftig nicht, schon meine Handarbeitslehrerin
 nannte mich Prudel-Lieschen.  Aber Nötiges erledige ich trotzden.
  

Sommer-Impression: Schwimmen gewesen.
Katze futtert drauszen - Suchbild ;)

 

 


 Am Abend bin ich mit Schatz und A. zur Sonnenfinsternis verabredet.
Ich erinnere mich noch gut am 1999 - da war es bedeckt und sowieso ein düsterer Tag.
Der dann plötzlich so fahlgrau wurde. Die Sonne selbst sah man nicht.
Heute ist es klar und die Chancen stehen besser, das einmal im Leben zu erleben. 
 
 

Abendlicher "Lustgarten" 
 
 

Der falsche Ort dafür, wenn auch schön in der Gesamtheit.
 
 
 
Von hier aus ist es besser 
 
 

Rübergeschaut. Mit bloszem Auge bzw. Kamera sieht man es nicht.
 
 

 Eine Sonnenfinsternis-Brille vor die kleine Kamera gehalten.
Aber das verwackelt und so sieht man es auch nicht auf dem Bild.
Ist nur ein wenig herzförmig geworden. 
Mit unseren Brillen konnten wir es aber deutlich sehen.
Und die Lichtstimmung veränderte sich merklich (ich bin nur kein Fotoprofi).
 
 

 Da war es vorüber und mündete in einen schönen Sonnenuntergang.
 
 

Heimweg. Nochmal der eingerüstete Kirchturm. Näher dran.
 
 
Bonusbild (das machte A.): wir mir unseren Brillen.
 

 
 So, das war diesmal ein denkwürdiger Zwölfter, wie es ihn nicht noch einmal gibt.
Danke für den Besuch und habt eine gute Spätsommerzeit :) 
 
 
  

Das Mittwochslied

 

Heute etwas Nostalgie: "Die Heimat lauscht"
Ein Lied von Dmitrij Schostakowitsch, Lyrik Jewgenij Dolmatowskij
1950 geschrieben und zuerst interpretiert vom Sveschnikow-Chor 
mit dem Kinder-Solisten Zhenija Talanov


 

Es wurde später vom Groszen Rundfunk-Kinderchor gesungen mit Generationen
von jungen Solisten - ich mochte Igor Danilow aus den Siebzigern am liebsten.
Hier eine Aufnahme seiner Stimme, aus welchen Gründen auch immer vom TV-Sender später
mit dem Bild von Dima Puschkarjow (80er Jahre) versehen. Diese klaren Jungenstimmen
gab es ja immer nur für wenige Jahre, bis sie in den Stimmbruch kamen.
 Ich habe das Lied als Kind übrigens auch gern gesungen, kenne den Text bis heute auswendig.


 

Chor des Moskauer Konservatoriums - die professonellste Aufzeichnung:

  

Die Heimat lauscht,
Die Heimat weisz,
Wo ihr Sohn durch die Wolken fliegt.
Mit freundlicher Wärme und zärtlicher Liebe,
Der purpurnen Sterne der Moskauer Türme –

Der Türme des Kremls –
Wacht sie über dich.

Die Heimat lauscht,
Die Heimat weisz,
Wie hart erkämpft der Sieg ihres Sohnes ist,
Doch er weicht nicht zurück – aufrecht und kühn!
Mit deinem eigenen Schicksalbe wahrst du,
Verteidigst du die große Sache des Friedens.


Die Heimat lauscht,
Die Heimat weisz,
Was ihrem Sohn auf seinem Wege begegnet,
Wie du dir den Weg durch die Wolken bahnst.
Mag der schwarze Sturm auch toben,
Komme, was da wolle:
Bleib standhaft, Kamerad!
 
(von mir etwas nachgebesserte KI-Übersetzung) 

Friedensgebet

 

Jesus Christus - Gott als Mensch,  Komposition des 14./15. Jahrhunderts
Scholares Minores pro Musica Antiqua