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Samstag, 2. Mai 2026

Bücherliebe - 2 -

 

Heute das 2. Fach von unten im selben Regal.
Allerdings ist da nicht allzu viel zu gucken... denn die drei unteren Fächer 
sind eher die Brauch-und Sammelsuriums-Ecke für all das, 
was anderswo nicht mehr untergekommen ist.
 
Wobei seit der Sortierung 2015 (als ich die beidem groszen Regale
vom Vater erbte) inzwischen ganz vieles Neue nicht mehr untergekommen ist
und nun irgendwo in Kartons oder auf Stapeln herumliegt.
Zum vorsorglichen Platz-Lassen waren es schon damals viel zu viele Bücher... 
 
Aber zumindest habe ich fast alle Wörterbücher und Nachschlagewerke 
in einer Ecke beisammen und diese wird eigentlich am Häufigsten genutzt.
Ja, ich habe noch Lexika und Sachbücher, auch wenn es doch alles
heute im Internet gibt.  - Natürlich recherchiere ich vieles im Web,
aber es geht mir doch nichts über Holzbücher!
Die ich meist zuerst zur Hand nehme und gerne einfach so 
mal aufschlage, um ein wenig Zufälliges zu lesen
oder mir Grafiken und Bilder anzuschauen.
Für schlechte Augen ist das entspannender und es macht mir 
einfach Freude, in Lexika zu schmökern.
Kann sein, dasz ich dann im Web weitersuche, 
wenn ich etwas Interessantes gefunden habe.
Und auch trotz Google-Translators nutze ich diverse Wörterbücher weiterhin.
An dieser Gewohnheit wird sich wohl bis zu meinem Lebensende
auch nichts mehr ändern. 
 
Nein, ich werde meine Holzbücher nicht ausmisten, nur weil es Internet gibt!
Insofern widerspreche ich der Ausmist-Coachin Uli Pauer
(die ich menschlich sehr schätze) ganz entschieden. 





Der Rest des Faches enthält noch die Bände bis 20...
 
*
 
So, und hier noch ein Buch aus dem unteren Fach, das ich eigentlich
nicht wirklich "brauche" und nicht gelesen habe bis jetzt.
Ich fand es mal in einem öffentl. Bücherschrank und nahm es mit,
weil mich der Einband faszinierte.
Und seither hüte ich es als besonders Schätzchen.
Lesen ist für irgendwann später auch noch geplant.
 



 
 
 
 Im Web(!) finde ich dazu folgende Informationen:
 
 Dieses Werk ist als vierter Band der achtzehnten (Allgemeinen) Jahresreihe des Volksverbandes der Bücherfreunde hergestellt worden. Es wurde in Teutoburg-Schrift gedruckt durch die Spamer A.-G. in Leipzig, gebunden in echtes Ziegenleder von der Buchbinderei-Abteilung des Volksverbandes der Bücherfreunde, Wegweiser-Verlag G.m.b.H., Berlin-Charlottenburg.

*

Die Umschlagdecken dieses Bandes sind mit altsiamesischen Zeichnungen geschmückt. Es sind Ausschnitte aus dem Seitenteil eines Bücherschrankes in der Nationalbibliothek Bangkok. Der Schrank, in dem früher die heiligen Palmblatthandschriften des Tripitaka (Buddhistische Bibel) aufbewahrt wurden, stammt ursprünglich aus einem buddhistischen Kloster. Der Maßstab der Zeichnung ist gegen das Original nur wenig verkleinert. Das Ornament besteht aus Goldplattierung auf einer Unterlage von Schwarzlack. Es ist eine der seltenen erhaltenen Arbeiten aus der Zeit vor der Zerstörung Ayuthias im Jahre 1767. Die beiden Ausschnitte sind der Tafel 27 des Werkes Döhring, Kunst und Kunstgewerbe in Siam, Band 2, entnommen.
(Quelle)
 
Ergo ist das Web eben doch unverzichtbar ;)

 

Donnerstag, 9. Juli 2020

Bücherschätze





Wieder einige Bücherschätze,
die bei mir neu eingezogen sind.
Gesucht, gefunden... bzw. einige fanden eher mich,
um nun gelesen und geliebt zu werden.

Wobei das mit der Liebe oft so eine Sache ist.
Wie diesmal bei Kerstin Hensel:

Wieder holte ich mir Anregung in Wildgans's Weblog,
wobei ich mir das beschriebene Buch der Autorin (noch)
nicht leisten konnte - ist noch zu neu (aber dafür hab ich ja 
meine Wunschliste, da kann es mitunter ewig warten...).
Kerstin Hensel schätzte ich schon zu DDR-Zeiten als Lyrikerin.
Prosa kannte ich von ihr noch nicht.

Also versuchte ich es mit "Federspiel". Drei Liebesnovellen.
Was mich erwartete, war jedoch das kalte Grausen:
Liebe in ihrer destruktivsten Form.
Besitzergreifend. Manipulierend.
In nüchterner Sprache ohne Schnörkel, ohne Schnickschnack.
Leider auch völlig unpoetisch, nicht einmal im Kleinen, so am Rand.
Als die erste Geschichte dann immer groteskere Züge annahm, 
legte ich das Buch nach der knappen Hälfte weg.
Von solchen Büchern bekomme ich einfach kalte Füsze.
Nein, das war kein Buch für mich, das musz ich nun wirklich nicht haben!

Ist wahrhaftig nicht so, dasz ich nur positive Sachen lese - 
ganz im Gegenteil: es ist schon sehr viel Schlimmes, Grausiges dabei... 
aber es kommt für mich immer auf die Art an, wie der Text geschieben ist!
Von einer Lyrikerin hatte ich irgendwie anderes erwartet.

Nicht enttäuscht hat mich - wie immer - Andrei Makine (hier neu).
Alle Vier las ich mit sinnlicher Freude und Neugierde und ich wurde nicht enttäuscht!
Wobei "Das Verbrechen der Olga Arbelina" noch einmal etwas ganz Besonderes 
für mich war. Seine Art, das Alltägliche... das Nichts... poetisch zu beschreiben...
 fand hier noch eine Steigerung und das war dann genau ein Buch für mich.
Was ich nicht mehr weglegen mochte.

Engültig weggelegt habe ich dagegen Edith Whartons "Sommer".
Hatte mich auf sommerliche Leichtigkeit gefreut... aber solche ellenlangen subtilen Personenbeschreibungen haben mich schon immer zu Tode gelangweilt. 
Und mit zunehmendem Alter und wachsenden Stapeln an noch zu Lesendem...
sehe ich mich nicht mehr verpflichtet, so etwas bis zum Ende durchzustehn.
War schon das zweite Buch von Edith Wharton, welches mich nicht ansprach.
Ein Drittes werde ich nicht mehr beginnen.

Gespannt bin ich nun auf Wolfgang Hilbig, den anderen Part von
 Natascha Wodins "Nachtgeschwistern", also dieselbe Geschichte
 aus der anderen Sicht. 
Wobei ich natürlich auf Einiges gefaszt bin.
Wie gesagt, für mich zählt vor allem die Art, wie etwas geschrieben ist.




Geteilt mit Leben mit Büchern 

Sonntag, 10. Mai 2020

Bücherschätze



Gefunden, gezielt oder zufällig gekauft, gerade gelesen
- oder noch nicht - ich freue mich über jedes
dieser für mich neuen Bücher sehr.



Und ich freue mich auch über das frühsommerliche Wetter
weil ich am liebsten im Liegstuhl im Garten
 - mit Katze auf dem Bauch - lese.
Das hat mir über Winter sehr gefehlt!



(Archivbilder)

Geteilt mit Leben mit Büchern

Mittwoch, 29. April 2020

Bücher der letzten Wochen



Geschenkt bekommen, gekauft, uralter Besitz...
 oder im öffentichen Bücherschrank gefunden.
Sehr unterschiedlich, aber alle gern gelesen.

Über das erste oben links hier schon einmal
ausführlich geschrieben




Und damit lasse ich mich endlich auch einmal wieder