Posts mit dem Label Katzen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Katzen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 13. Oktober 2026

Katzenmusik

 

Alexander Puschkin - Ich lebte damals in Odessa
aus "Onegins Reise" 


 

 „Ich lebte damals im Getümmel Odessas, dieser staub’gen Stadt,
Die viel Verkehr, viel heitern Himmel und einen lauten Hafen hat.
Dort wehen schon Europas Lüfte, dort streut der Süden Glanz und Düfte
Pulsiert das Leben leichtbeschwingt, Italiens holde Sprache klingt
Auf allen Straßen: hier Slowenen, dort Spanier, Frankreich, Griechenland
Hat reiche Kaufherrn hergesandt. Armenier feilschen mit Rumänen, 
selbst aus Ägypten stellt sich dar, Held Mor-Ali, der Ex-Korsar“

*

(Puschkin lebte von 1823 bis 1824 für etwa 13 Monate in Odessa, nachdem er 
wegen kritischer Gedichte dorthin verbannt bzw. versetzt worden war)

Dienstag, 6. Oktober 2026

Katzenmusik

 

Jessenin: Verstummt ist der goldene Hain - Volkslied 


 

 Menschenversion: Gruppe Orera aus Georgien (1974)

  

Der goldene Hain hat aufgehört,
in seiner fröhlichen Birkensprache mit mir zu sprechen,
und den Kranichen, wenn sie traurig dahinfliegen,
ist es um niemanden mehr leid.

Um wen sollte es einem leid sein? Denn jeder in der Welt ist
   ein heimatloser Wanderer -
er geht seinen Weg, er kommt herein, und von neuem verläßt er das Haus.
Von allen, die fortgegangen sind, träumt das Hanffeld
mit dem breiten Mond über dem blauen Teich.

Ich stehe allein inmitten der nackten Ebene,
und der Wind trägt die Kraniche fort in die Ferne,
ich bin voll von Gedanken an die fröhliche Jugend,
aber um nichts in der Vergangenheit ist es mir leid.

Nicht leid ist es mir um die vergeblich verschwendeten Jahre,
nicht leid um die Fliederblüte der Seele.
Im Garten brennt der Scheiterhaufen der roten Eberesche,
aber niemanden kann er wärmen.

Die Blütenbüschel der Eberesche werden nicht verkohlen,
das Gras wird nicht daran zugrunde gehen, daß es gelb wird.
Wie der Baum leise seine Blätter fallen läßt,
so lasse ich traurige Worte fallen.

Und wenn die Zeit als Wind in sie hineinfährt
und sie alle zusammenharkt zu einem unnützen Haufen...
so sagt: Der goldene Hain
hat aufgehört, in seiner lieben Sprache zu sprechen. 

dt: Ludolf Müller, hier gefunden 

Dienstag, 22. September 2026

Katzenmusik

 

"Es rauschte das Schilf" - russisches Volkslied
Hier zum Katzendrama gemacht - Weg nach Hause nicht mehr gefunden... 


 

So klingt die menschliche Version - Zhanna Bichevskaya


 

Und noch eine ganz besondere Interpretation: Jelena Kamburova


 

Und der Text (ach wie bequem, wenn mir KI nun die Übersetzungsarbeit abnimmt,
auch wenn ich es mit etwas Mühe besser gemacht hätte )
:

  Das Schilf rauschte, die Bäume neigten sich tief,
und die Nacht war dunkel.
Ein Liebespaar
wanderte gemeinsam bis zum Morgengrauen.

Und am Morgen erhoben sie sich.
Ringsum war das Gras zertreten –
und nicht nur das Gras war zertreten;
auch meine Jugend war zertreten.

Du wirst heimkehren, und sie werden fragen:
„Wo bist du gewandert? Wo bist du gewesen?“
Und du musst sagen: „Ich wanderte im Garten;
ich fand den Weg nach Hause nicht.“

Und wenn sie zu Hause mit dir schimpfen,
dann komm wieder hierher zurück ...
Sie kam zurück – doch er war nicht da;
er würde nie mehr dort sein.

Sie bedeckte ihre Augen mit dem Tuch
und begann laut zu weinen:
„Wohin ist meine Schönheit entschwunden?
Wem habe ich mein Glück gegeben? ...“

Das Schilf rauschte, die Bäume neigten sich tief,
und die Nacht war dunkel.
Ein Liebespaar
wanderte gemeinsam bis zum Morgengrauen.

Dienstag, 15. September 2026

Dienstag, 8. September 2026

Katzenmusik-Zeit

 

"Zitronen" Ein altes Odessaer Gaunerlied 


 

 Ich weiß, wie man sie ausnimmt
Ich weiß, wie man etwas abzweigt
Ich weiß, wie das Hütchenspiel läuft
Und wie man Taschen nach außen kehrt
Oh, kleine Zitronen, meine kleinen Zitronen
Die auf Sonyas Balkon wachsen
Oh, kleine Zitronen, meine kleinen Zitronen
Die auf Sonyas Balkon wachsen
Trubel und Lärm auf dem Markt
Man tuschelt sich Dinge zu
Jemand hat einen Koffer mitgehen lassen
Und die Zitronen vergessen
Oh, kleine Zitronen, meine kleinen Zitronen
Die auf Sonyas Balkon wachsen
Oh, kleine Zitronen, meine kleinen Zitronen
Die auf Sonyas Balkon wachsen
Sonya trat auf den Balkon hinaus
Und ließ auch eine Zitrone mitgehen
Zitronen hier, Zitronen dort
Ich würde mein Leben für Zitronen geben
Oh, kleine Zitronen, meine kleinen Zitronen
Die auf Sonyas Balkon wachsen
Oh, kleine Zitronen, meine kleinen Zitronen
Die auf Sonyas Balkon wachsen
Ich verbrachte die Nacht bei meiner Tante
Meine Tante hatte Gäste
Ich bat meine Tante um etwas
Sie sagte: „Warte bis später“
Oh, kleine Zitronen, meine kleinen Zitronen
Die auf Sonyas Balkon wachsen
Oh, kleine Zitronen, meine kleinen Zitronen
Die auf Sonyas Balkon wachsen
Ich weiß, wie man sie ausnimmt
Ich weiß, wie man etwas abzweigt
Ich weiß, wie das Hütchenspiel läuft
Und wie man Taschen nach außen kehrt
Oh, kleine Zitronen, meine kleinen Zitronen
Die auf Sonyas Balkon wachsen
Oh, kleine Zitronen, meine kleinen Zitronen
Die auf Sonyas Balkon wachsen

*

So klingt die menschliche Version - Felix Shinder 
(vermutlich in Odessa aufgenommen)

 


Dienstag, 1. September 2026

Katzenmusik-Zeit

 

 "Die Chrysanthemen sind längst verblüht" von Nikolai Charito (1910) 
(es soll ein Lieblingslied der russischen Zarenfamilie gewesen sein)


Im Garten, wo wir uns begegneten,
blühte dein liebster Chrysanthemenstrauch,
und auch in meiner Brust erblühte
ein Gefühl heller, zarter Liebe...

Die Chrysanthemen im Garten sind längst verblüht,
doch die Liebe lebt noch immer

in meinem schmerzenden Herzen...

Unser Garten ist leer; du bist längst fort,
ich wandle einsam, voll tiefer Müdigkeit,
und unwillkürlich rollen Tränen herab
vor dem welken Chrysanthemenstrauch...

Die Chrysanthemen im Garten sind längst verblüht,
doch die Liebe lebt noch immer

in meinem schmerzenden Herzen...

Die Chrysanthemen im Garten sind längst verblüht,
doch die Liebe lebt noch immer
in meinem schmerzenden Herzen...
Doch die Liebe lebt noch immer
in meinem schmerzenden Herzen...
Doch die Liebe lebt noch immer

in meinem schmerzenden Herzen...
 

(auch das hat jetzt KI übersetzt - hach, ich brauch ja garnix mehr zu tun!) 

 

Dienstag, 25. August 2026

Katzenmusik-Zeit

 

"Das Hähnchen wird verhaftet"
 Eines der subversiven Lieder der jungen Sowjetunion der 20er-30er Jahre,
erwähnt in etlichen Büchern, z.B. in "Schkid, die Republik der Strolche"  

 


Gebratenes Huhn,
Gedämpftes Huhn,
Ging spazieren.
Sie schnappten es sich,
Nahmen es fest,
Verlangten seinen Pass.

Kein Pass –
Rück das Geld raus.
Kein Geld – zieh die Jacke aus.
Gebratenes Huhn,
Gedämpftes Huhn,
Ein Huhn darf man ruhig schikanieren.

Kein Pass –
Rück das Geld raus.
Kein Geld – zieh die Hose aus.
Gebratenes Huhn,
Gedämpftes Huhn,
Ein Huhn braucht keine Hose.

„Ich bin kein Sowjet,
Ich bin kein Kadett,
Ich bin kein Parteibolschewik!“
Gebratenes Huhn,
Gedämpftes Huhn,
Auch ein Huhn will leben.

Er holte seinen Pass hervor,
Schlug ihnen ins Gesicht,
Und wanderte dann in den Knast.
Gebratenes Huhn,
Gedämpftes Huhn,
Wozu? Warum in den Knast?

Gebratenes Huhn,
Gedämpftes Huhn –
Auch Hühner wollen leben!
Sie packten ihn,
Hielten ihn auf,
Verlangten seinen Pass.  

- Es gibt diverse Textvarianten davon, von Kinderlied bis vulgär  - 

Dienstag, 18. August 2026

Katzenmusik-Zeit

 

Wieder ein Odessaer Couplet:  Über die Meere, über die Wogen


 

 Über die Meere, über die Wogen

 Du, Matrose, bist ein stattlicher Bursche,
gerade erst zwanzig Jahre alt.
Lieb mich, Matrose, von ganzem Herzen.
Was wirst du darauf antworten?

Refrain (zweimal):

Über die Meere, über die Wogen,
heute hier, morgen fort.
Über die Meere, die Meere, die Meere, die Meere – oh!
Heute hier, doch morgen fort!

Du, Matrose, wirst das tiefe blaue Meer befahren
und mich voller Kummer zurücklassen;
und ich werde weinen und schluchzen
und an dich denken, mein Matrose.

Weine nicht, weine nicht, meine Marusja,
ich werde das Handwerk des Seemanns meistern.
Es gibt keinen Grund zu weinen und zu schluchzen
oder so oft an mich zu denken.

- Text: Wassili Mezhevych - 



Dienstag, 11. August 2026

Katzenmusik-Zeit

 

"Nebliger Morgen" - eine alte russische Romanze 

 
* 

So klingt das Original:


 

Ein nebliger Morgen, ein Morgen in Grautönen,
Düstere Felder, von Schnee bedeckt.
Wohl oder übel denkst du an die Vergangenheit,
Erinnerst dich an Gesichter, längst vergessen.

Du denkst an leidenschaftliche, innige Worte,
An Blicke, so sehnsuchtsvoll und zärtlich aufgefangen,
An erste Begegnungen und letzte Abschiede,
An den geliebten Klang einer leisen Stimme.

Du denkst an den Abschied mit einem seltsamen Lächeln,
Erinnerst dich an vieles, das längst vergessen war,
Lauschst dem unaufhörlichen Rattern der Räder,
Blickst nachdenklich hinauf zum weiten Himmel.

 - Iwan Turgenjew - 


Dienstag, 4. August 2026

Katzenmusik-Zeit

 

Neu-heidnische Katzen: "Der wollene Monolith" 


 Auf jeden Fall hat es mir der Schlagzeuger angetan ;) 

Mittwoch, 1. Juli 2026

Das Mittwochslied

 

Ein echt niedliches Video: alte Zigeuneromanze (im Russischen sagt man noch so!)
auch im Text sehr verändert - ich habe es bei youtube auf Untertitel-Übersetzung
eingestellt und hoffe, das klappt jetzt auch im Blog -  


 (nein, das klappt leider nicht mit der Übersetzung - dazu kann man nur das Lied bei youtube aufrufen 
und dann beim Zahrad-Symbol Untertitel "automatish übersetzen" anklicken und Deutsch auswählen)

 

 

Donnerstag, 4. Juni 2026

Bücherliebe - 11 -

 

 


 

Noch ein Katzenfach.
Vieles zum Anschauen und allerhand zum Schmökern auch. 
Und: nein, ich wische nicht Staub vorm Fotografieren. In der Zeit lese ich lieber.
Hier wird nicht inszeniert, es bleibt so, wie es ist. Authentisch.

 


 

 


Empfehlung:
 


 

 



Und wenigstens eine Rosina Wachtmeister darf bei mir auch nicht fehlen!
Farbenfreude pur.
 

 

*

(Keine Werbung, alle Bücher selbst gekauft, geerbt, gefunden, gesammelt  oder privat geschenkt bekommen)
 

Montag, 11. Mai 2026

Fundstück

 

Berechnung der "Mausleistung" einer Katze...

..und wenn sie älter wird und das nicht mehr schafft, wird sie fortgejagt.
Zumindest war das früher so - Illustration von Lisbeth Zwerger
zu "Die Bremer Stadtmusikanten"
(ersch. bei "Schweizerische Bibliothek für Blinde und Sehbehinderte" 2008)
 
Leider ist das Buch ziemlich klein und das Bild ganz und gar -
ich hoffe, man erkennt die nette Zeichung noch auf dem Scan,
am besten auf das Bild klicken zum Vergröszern. 
 
 

(keine Werbung, Buch antiquarisch gekauft) 

Mittwoch, 31. Dezember 2025

Das Geisterhaus (?)

 

Das meint jetzt nicht das Buch von Isabel Allende...sondern 
eines meiner derzeit ungelösten Alltagsrätsel. 
 
Das Haus hat unten Küche/Bad, einen groszen Raum, den wir durch die
 Anwesenheit von ca. 10000 Büchern "Bibliothek" nennen - da steht an der Seite 
zur Strasze der Esztisch und an der Hofseite mein PC-Arbeitsplatz...
 und eine Tür zu meiner Schlafkammer gibt es dort auch.
Merula hat darin einen Lieblingsstuhl (abseits vom Tisch) und zwei übereinander
liegende Schaffelle als nächtlichen Schlafplatz.
Morgens legt sie sich meist in mein Bett, um bis Mittag - bis mein Schatz
zum Essen kommt - zu schlafen. Jetzt im fortgeschrittenen Alter 
legt sie sich auch nachmittags da wieder hin, um erst zur Dämmerung 
hinauszugehen und zu späterer Stunde wieder reinzukommen. Dann kommt 
sie fast immer zu mir ins Bett, das ist so unser Abendritual.
 
Im Falle von Besuchern wird dieser Rythmus gestört, da haut sie immer 
sofort ab, kommt dann aber zurück, wenn die Luft wieder rein ist.
 
Oben unterm Dach ist noch mein Arbeitsraum und zwei kleine Kammern. 
Da gibt es ein Futonbett und ein rundes Bodenkissen als Sitz-und Schlafplätze.
Gelegentlich genutzt, vornehmlich, wenn ich auch oben bin.
Türen sind immer angelehnt - sie kann also kommen und gehen, wann 
und wohin sie möchte. Der Heizkostenrechnung bekommt das nicht so gut, 
aber inzwischen wird ja hier sowieso nur noch sehr spärlich geheizt, 
da macht es nicht mehr so viel aus.
Ein freies selbstbestimmtes Leben für die Katz ist doch die Hauptsache, oder? 
 
 
Am 2. Weihnachtstag kam frühmorgens mein Bruder kurz zu Besuch.
Wir saszen in der Biblio am Tisch und redeten leise, denn Merula 
lag in meinem Bett. Sie schaute kurz um die Tür herum und legte sich 
- ganz ungewöhnlich - wieder hin statt abzuhauen.
Mein Bruder verhält sich Katzen gegenüber auch nicht ungebührlich
- sie haben ja selbst welche. 
Es hatte kein Krachen oder Klirren gegeben, nichts ist
herunter gefallen, auch kein Papiergeraschel, nichts. 
 Doch plötzlich sprang Merula auf und flüchtete, ziemlich panisch.
Als mein Bruder weg war, sah ich sie im Garten und wollte sie herein lassen.
Da flüchtete sie sogar vor mir! 
 
Es waren 8° Frost, doch sie kam den ganzen Tag nicht mehr ins Haus
(wie in ganz frühen Jahren nach einem Tiwerarztbesuch immer).
Nahm auch kein Futter an. 
Erst abends, als ich oben sasz, kam sie rein als wäre nichts gewesen.
Liesz sich füttern und ewig streicheln, schlief die Nacht dann oben. 
 
So ist es seither geblieben: tagsüber und unten, flüchtet sie selbst vor mir
und angebotenen Futternäpfen. Schläft nicht, läuft irgendwo
in der Kälte herum.
Begegnet sie mir oben, ist es wie immer.
Unten betritt sie seither keinen Raum mehr.
 
Da frage ich mich langsam wirklich: was ist hier los? 
Gibt es einen Katzengeist, der hier umgeht und den evtl. mein Bruder 
mitgebracht hat? Sind es irgendwelche schlimmen Erinnerungen?
Brüderlein hatte allerdings nicht mit Rasierwasser gespart - vielleicht kennt sie den 
Duft von früher aus angstbesetzter Situation? Vielleicht roch ein TA mal so?
Wie lange erinnern sich Katzen überhaupt an ihre ersten Jahre? 
Sie ist seit 2011 bei mir, die Vorgeschichte unbekannt.
Aber dasz sie jetzt selbst vor mir wieder davonläuft? 
 
 
Seit gestern hat es sich noch einmal verschärft:
 sie betritt nun auch oben keinen Raum mehr sondern hockt nur noch
im eiskalten Treppenhaus herum.
Zwar flüchtet sie dort vor mir nicht mehr und sie nimmt auch Futter an
- krank wirkt sie nicht -  aber schläft nicht, liegt irgendwie nur
auf der Lauer. Mein Versuch, ihre Schaffelle mit raufzubringen, 
brachte auch nur vorwurfsvolle Blicke.
Sie geht nicht raus - es schneit ja auch - hockt nur da, oben 
im Korridor oder auf der halben Treppe. 
Ich habe nichts verändert: nicht aufgeräumt oder saubergemacht,
alles steht an seinem Platz, ich habe auch keine Duftkerzen oder 
Raumspray benutzt. Und oben ist auch mein Bruder nicht gewesen
und sonst niemand auszer Schatz und mir. Wie immer. 

Ich hoffe, das geht heut Abend gut, denn oben im Korridor hört man die 
Knallerei noch viel lauter und wir hatten es uns die letzten Jahre
unten gemütlich gemacht, jeder auf seinem Lager und die Tür
zu mir offen gelassen, so dasz sie jederzeit kommen konnte.
Das wird nun wohl diesjahr auch nichts.
 
 
Was nehmen Katzen wahr, was Menschen nicht sehen???
 
Ich erinnere mich an Murrer (Nachbarskater) vor paar Jahren.
Er war zum Küchenfenster reingekommen, hatte sich ein gefülltes 
Näpfchen erbettelt und wollte/sollte wieder gehn.
Dann stand er lange wie angewurzelt vor den Stufen im Korridor.
Ging nicht hinunter.
Als ich ihm schlieszlich einen Anstupser gab, flog er in hohem Bogen über 
die drei Stufen runter bis zur Haustür. Als hätte jemand auf der
Treppe gestanden, an dem er nicht vorbeigehn konnte - - - 
 
Merlin damals hatte auch manchmal so komische Tage.
Wo er uns wie ein Geisterseher vorkam.
 
* 
 

(Bild hat nichts mit dem Text zu tun - ist nur eines aus meiner Sammlung) 
 
Ziemlich ratlos geschrieben für Christianes Maunztag*51

Mittwoch, 24. Dezember 2025

Schöne Weihnachten

 


 

Ich möchte allen ständigen Leser:innen für ihre Treue danken und 
Euch allen ein schönes Weihnachtsfest wünschen.
 
Und da Christianes Maunztag sogar heute stattfindet,
gibt es noch das Puzzle dazu, das ich mir letztes WE gegönnt habe.
Natürlich mit Cat-Content - was auch sonst?! 
 
 

 
Also behaltet Eure Katzen gut im Auge, damit kein Baum umfällt.
Mit Raschelpapier und anderen Dingen zum Entdecken werden sie 
heute sicher gut versorgt.
 
Nur Merula mag das überhaupt nicht: knisternde Tüten und raschelndes Papier 
erschrecken und ängstigen sie schon wieder so, dasz sie flüchtet. 
Hinter ihre Traumata werde ich wohl nie kommen, aber ich bemühe mich
immer, in ihrer Gegenwart kein Papier zu knüllen und mit Knistertüten 
in einen anderen Raum zu gehen.
 
Na ja, Menschen haben ja auch oft ihre Trigger 
und was man weisz, kann man im Umgang mit den Nächsten vermeiden. 
In dem Sinne: schöne, friedliche und entspannte Feiertage :)