Mittwoch, 31. August 2022

Irgendwas stimmt hier nicht

 

...eventuell mit Google?
 
Ist schon seltsam: normalerweise verzeichnet meine Blogstatisik
- selbst wenn ich tagelang nichts Neues schreibe -
pro Tag eine Anzahl zwischen 150 und 300 Aufrufen.
Und wenn ich frühmorgens das Friedensgebet bringe,
wird das doch immer sehr rasch etliche Male gezielt angeklickt.
 
Heute früh hatte ich von der Nacht her ganze 9 Aufrufe 
und bis jetzt sind es 15.
Zwei davon waren mein Schatz.
Er kann die Beiträge über RSS-Feed sehen und dann aufrufen.
Aber sonst offenbar fast niemand - 
Die Einstellung auf "öffentlich" wurde nicht verändert.
Auch nicht versehentlich - ich habe nachgeschaut.

Bitte nicht falsch verstehn: die Statistik ist mir ziemlich egal
und oft schaue ich da gar nicht hin.
Ich kann damit leben, keine Beachtung zu finden.
Aber irgendwie wunderte es mich schon, als ich vorhin mal reinschaute.
Grad wenn der Monat ansonsten über 6000 Aufrufe hat.
 
Geht das anderen Blogger:innen vielleicht heute ebenso?
 
 
 

 


 

Das Mittwochslied

 


 

Friedensgebet

 

"Nimm Gott an"
eine Komposition von Alexandre Kosolapov
Solo: Protodiakon Roman Melnik, 31.8.22
 

 Hier noch zwei ältere Aufnahmen
 
9.4.22
 

 19.6.21
 

 

Dienstag, 30. August 2022

Sommers Ende

 


 

Nun jag ich die Wärme nicht mehr hinaus
aus den Zimmern
wenn drauszen am Morgen wieder der Nebel
steht.
Nun bin ich dankbar für jedes Strahlen
das Wärme hineinbringt -
mal sehn, wie lange es ohne Heizung gut
geht.
Nun raschelt das Laub, vorzeitig abgeworfen
wegen verheerender 
Trockenheit.
Im Schwimmbad wirds kühler, doch schwimm ich noch immer
mit Blätterschiffchen auf dem Wasser in trauter 
Einigkeit.
 Bis auf wenige sehr heisze Tage hab ich den Sommer genossen voll 
Dankbarkeit.
Nun zähl ich die Sonnentage bis zum Ende
und konserviere lichte Momente in meiner Seele für die
karge Zeit.

Nachdenkliches

 

Die Ukraine und ihre
 - von westlichen Staaten so hochangesehene - 
Demokratie...
Die sich unter Selenskij kein biszchen verbessert hat.

Und die unrühmliche Rolle von USA und EU.
 

Freitag, 26. August 2022

Friedensgebet

 

Schutzengelprozession nach Pochajiv
am Morgen des 25.8.22 
 

 
Und hier die Ankunft am Nachmittag: 
 

 

Donnerstag, 25. August 2022

Friedensgebet

 

"Gott bewahre die Ukraine"
(hochgeladen vor 19h) 
 

 
Ich bin noch nicht zurück zum Bloggen,
wollte nur mal kurz etwas Aktuelles bringen, das ich gerade fand,
als ich mal kurz online war.
 
Auch Metropolit Unufrij, Oberhaupt der ukrainisch-orthodoxen Kirche,
hat vor wenigen Tagen zu russischen Kriegsgefangenen gesprochen
und wichtige Worte gegen Hasz und Gewalt gefunden.
Mögen sich auch die Weltlichen diese zu Herzen nehmen!
 
Ein deutschsprachiger Artikel dazu hier
 

Donnerstag, 18. August 2022

Wieder keine Zeit und Kraft zum Bloggen

 

Wenn man Projekte ums Haus herum erstmal angefangen hat...
zeigt sich dann schnell immer weiterer Bedarf
und es geht manchmal ganz schön über die Kräfte.
Zumal mich die monatelange Schlaflosigkeit so fest im Griff hat,
dasz die permanente Erschöpfung leider auch sehr enge Grenzen setzt.
 
Hier im Blog geht es wohl erst in ein paar Tagen weiter.
 

 

Mittwoch, 17. August 2022

Das Mittwochslied

 

Ein Song von Bettina  Wegner,
leider bei youtube nur Coverversionen und nicht im Original zu kriegen
...aber hier versteht man wenigstens noch den Text
(ansonsten bin ich mit der Interpretation nicht sehr glücklich)
 

 

Dienstag, 16. August 2022

Friedensgebet

 


 

 Für ein Kind

Ich habe gebetet. So nimm von der Sonne und geh.
Die Bäume werden belaubt sein.
Ich habe den Blüten gesagt, sie mögen dich schmücken.


Kommst du zum Strom, da wartet ein Fährmann.
Zur Nacht läutet sein Herz übers Wasser.
Sein Boot hat goldene Planken, das trägt dich.


Die Ufer werden bewohnt sein.
Ich habe den Menschen gesagt, sie mögen dich lieben.
Es wird dir einer begegnen, der hat mich gehört.

- Günter Bruno Fuchs - 

Aus: Die Wundertüte. Alte und neue Gedichte für Kinder. 
Hrsg.: Heinz-Jürgen Kliewer und Ursula Kliewer. 
Reclam Stuttgart 1989 und 2005
 

 
For a child 
 
 I prayed. So take from the sun and go. 
 The trees will be leafy. 
 I told the flowers they may decorate you. 
 
 If you come to the river, there is a ferryman waiting. 
 At night his heart rings out over the water. 
 His boat has golden planks that carry you. 
 
  The shores will be inhabited. 
 I told people they may love you.  
You will meet someone who heard me. 
 
 - Günter Bruno Fuchs -
 

Montag, 15. August 2022

Samstag, 13. August 2022

Freitag, 12. August 2022

Zwölf von zwölf im August

 

Die Chronik des Alltäglichen wird an jedem Zwölften 
bei Caro gesammelt - ich bin gerne wieder dabei. 
 

 Der Himmel um 5:30 - wolkenlos - verspricht schönes Wetter.


 Es ist noch angenehm kühl - also gründlich durchlüften.
 
Herein dringt schon wieder das Heulen von Sirenen und Feuerwehrfahrzeugen
- im Hochharz brennt der Wald.
 
 
Die erste Stunde des Tages gehört den Katzen
(und der Futterzubereitung),
die zweite dem PC und dann gibts heut ein megaleckeres Frühstück. 
 
Gestern war nämlich der 14tägige Tafel-Tag und zwar richtig gut wie lange nicht mehr.
Der riesige Ansturm der Ukrainer war diesmal kleiner ausgefallen
und so hat es denn auch mal wieder für alle gereicht.
Viele der früheren Stammgäste kommen inzwischen längst nicht mehr.
Ich möchte den ehrenamtlichen Helfern ein dickes Lob und Danke aussprechen,
weil sie immer noch versuchen, das Angebot aufrecht zu erhalten 
und dabei längst an ihre Grenzen gekommen sind.
Anderswo wurden Tafeln schon deshalb geschlossen...

 

Auf den Bemmchen (Brotscheiben) ist vegetarischer Fleischsalat 
und das Weisze im Glas ist Zaziki-Smoothie,
eine Eigenkreation von mir:
 
1 Salatgurke 
500ml weiszer Joghurt
1-2 Knoblauchzehen
eine Handvoll Walnuszkerne
etwas Zucker, Salz, Pfeffer, Minze
in einen Mixer geben - fertig! 
Das mag ich zu gern.

Schöne Früchte hab ich heut auch (nicht selbstverständlich)
und das untere wird unser Mittagessen.


Und auch das hier fand ich gestern in meiner Tafel-Tüte,
- also da muszte ich doch echt schmunzeln!
 
Es gibt ja dort öfter auch Dinge aus Haushaltsauflösungen,
da kann sich jeder etwas nehmen davon...
Aber weil ich gestern so spät kam, hatte es wohl ein Helfer gut gemeint 
und mir dies nostalgische Ledertäschchen zugedacht
und es gleich mit Futtervorrat aufgefüllt. 

Das Bild muszte jetzt einfach hier rein
 
*
Nach dem Frühstück gehts aber erstmal ins Schwimmbad.

Während der Sommerferien gibt es freitags eine Frühschwimmerzeit
schon vor der eigentlichen Öffnung um 9:00.
Gelegenheit, in aller Ruhe Bahnen zu ziehen,
ohne dabei ständig gestört zu werden - das geniesze ich sehr.
Die Morgensonne auf dem Wasser und (noch) himmlische Ruhe
- das ist für mich perfektes Sommerglück!
 


Seit 30.5. (Eröffnung) bin ich bis incl. heute 53 650 m geschwommen.
Damals hatte das Wasser noch eisige 15°... heute angenehme 21° .
Was doch so ein paar Grad Unterschied ausmachen!
Beheizt wurde unser Bad noch nie, ich finds aber auch nicht nötig.
 
 Der übrige Vormittag wird arbeitsam: eine Müllecke im Hof ausräumen.
Der unterste Balken des Hauses ist völlig verrottet
(eine perfekte Eintrittspforte für Mäuse)
und ich wollte eigentlich versuchen, da etwas abzudichten.
 
 
 
Allerdings: als ich die Dose mit Bauschaum in der Hand habe, verläszt mich der Mut.
Wenn ich all die Gefahrenwarnungen darauf so lese...und ich hab
noch nie mit sowas gearbeitet - ich bin einfach kein Heimwerkertyp
(ich musz nur irgendwie immer machen, was nötig ist)
- ich glaube, ich lasse das lieber!
Aber der ganze Plunder soll auch endlich weg bzw. in ein Regal sortiert
 werden, was davon noch brauchbar ist. 
 
Ich vertage die Entscheidung und begebe mich erstmal in die Küche.
Aus dem oben gezeigten Gemüse wird ein Dinner for two. 
 
Heute nicht auf den Hof, denn der liegt voller Gerümpel. 
Da essen wir mal wieder drin.



 Nachmittägliches Lesestündchen im Faulenzer im Garten


...und endlich das Buch zuende gelesen.
Das war ein sehr guter Tip von Eva, der Schwabenfrau!
Einen Autor entdeckt, den ich noch nie gelesen hatte,
mit dem ich nun aber noch lange nicht fertig bin.
So gut geschrieben, wie heutige Bestseller kaum jemals... 
Doch aus Geschichte wird offenbar nicht wirklich gelernt - - - 
 

 
Wieder reinkommen und in der Küche Tee machen...


..und diesen mit Schatz auf dem Dach genieszen.

 
Spätnachmittagssonne im Badfenster
und jetzt nochmal raus, auf dem Hof weiter machen.

Vorher verlinke ich noch schnell meinen Beitrag
und wünsche Euch einen schönen Tagesausklang.

Summertime - and the living is easy...

(KEINE bestellte/ bezahlte Werbung- alle gezeigten Produkte selbst gekauft
 oder von der "Tafel" geschenkt bekommen)
 

Friedensgebet

  

 Liturgie am 2.8. im Kloster Lviv
 

(in der Beschreibung ist von einem Thronfeiertag die Rede - das kann ich 
nicht zuordnen, da ist mir aus dem orthodoxen Kalender nichts bekannt und ich
 finde auch nichts im Web, evtl. handelt es sich um eine regionale Tradition?)

Donnerstag, 11. August 2022

Küchen - und Wildkräuter

 

 
Die Petersilie bekam ich heute bei der "Tafel".
Den Rosmarinzweig und den Salbei auch.
Eine der Helferinnen bringt öfter Kräuter aus dem eigenen Garten mit
und jeder Besucher bekommt ein duftendes Zweiglein.
Das sind so die kleinen Lichtmomente im Alltag
und es duftete aus meiner Tasche beim Nachhausegehn...

 


Ich hab sie erstmal in ein Glas gestellt
und noch paar letzte Wildkräuterblüten aus meinem Garten dazu.
Sind die einzigen, die derzeit noch blühen,
alles Übrige haben Hitze und Trockenheit dahingerafft... 
 
 


Dazu fand ich ein passendes Gedicht

 

Der Rosmarin


Aus des stillen Gärtchens Frieden

Sind vorm heißen Sonnenstrahl

Schon die Rosen hingeschieden,

Nelk' und Rose allzumal.
 

 
Auch die andern Blumen starben,
 
Neigend vor der Hitze sich;

Traurig flohn die heitern Farben,
 
Selbst der Blätter Grün verblich.
 


Nur dort abwärts, grün wie immer,
 
Steht du noch, mein Rosmarin!
 
Willst du von dem bunten Schimmer
 
Ernst zu dir die Seele ziehn?
 

 
Ja, du sagst: Wenn alle schieden,
 
Wenn erlosch der Blumen Glanz,
 
Biet' ich, stillen Orts, dem Müden
 
Meinen ernsten, dunkeln Kranz.
 
- Karoline Luise Marie Brachmann (1777 - 1822) -

 


 Dazu ein Tellerchen mit Silberkugeln
und ein schöner Löffel - alles aus der Werkstatt meines Opas... 


 
 
Freude geteilt mit Friday-Flowerday

 


Nachdenkliches

 


 

Fünf mal fünf - rund um Worte

 

Lange hab ich keine Shortlist nicht mehr gebracht, 
heut endlich mal wieder eine...

Fünf besonders schöne Worte 

Vogelweide
Sonnentanz
Traumgespinst
Lichtmesz
Alizarinblau

Fünf gräszlich klingende Worte

Pillepalle
Ubuntu
Sznoezelen (sprich: snuusheln)
Hygge
Scrabble
 
 
Fünf kaum noch benutzte Worte
 
 Firlefanz
Siebensachen
Kurzweil 
Trübsal
Vielliebchen
(nein, das ist keine leichte Dame, sondern eine Nusz/Mandel mit zwei Kernen)


Fünf bescheuerte Abkürzungen

Göga
 Ubup
Saukisümo
ELG Bämüko
Bafög


Fünf beängstigende Worte

Waffenlieferung
Krieg
Arzttermin 
Krankenhaus
rigoros

Friedensgebet

 

"Der wahre Cherubim" - byzantinischer Gesag 
Chor des Klosters Valaam




Mittwoch, 10. August 2022

Das Mittwochslied

 

Da ist ein Russe gar nicht begeistert
über die Politik seines Landes:
 
Maksim Pokrofsky (Nogu Svelo!) mit "Generation Z"
 

 

Kleiner Tip: bei youtube direkt ansehn und rechts unten
unter dem Bearbeiten-Symbol (Zahnrad) Untertitel Deutsch
auswählen, dann wird es verständlich.
Es sind sehr viele vulgär-Ausdrücke drin, das kann ich
mit meinem Schul-Russisch nicht so gut übersetzen, sorry.

Friedensgebet

 

"Verzage nicht"
Die Brüder des Klosters der Schlucht von Marijampolè in Litauen
 
(ein Gebiet, das ist beiden Weltkriegen und auch schon 
bei den Nürnberger Prozessen eine Rolle spielte und
bis heute von strategisch wichtiger Bedeutung ist)
 

 

Wordless - без слов -

 



 

Shared with Wordless Wednesday

Dienstag, 9. August 2022

Friedensgebet

 

Heute aus Georgien mit Vater Serafim,
gesungen in aramäischer Sprache 
 

 

Understudy

 


 

Life is not meant to give us what we want, 
unless what we want is to be broken open 
so the light can get free.
 
- storypeople -  
 












 

Montag, 8. August 2022

Friedensgebet

 

"Eine Geschichte dem Dunkel erzählt" 
von Rainer Maria Rilke

aus: Geschichten vom lieben Gott. 1904
Gelesen von Martina Gedeck
 

 

Sonntag, 7. August 2022

Sonntagsmatinee

 


 

Gedanken

 

 Wie werde ich alt?

Die Frage las ich gestern in einem Blog.
Spontan fiel mir das dazu ein.
Auch wenns nicht sehr positiv klingt, aber so ist es nun mal.
 

Wie werde ich alt?

Das sind die kleinen Schritte
die zurück und nicht nach vorn
all das, was nicht mehr geht irgendwann
und der Fusz will nicht mehr bis zur Nasenspitze
aber das ist noch das kleinste Übel daran….
Da ist der nie einfach gewesene Alltag
der ganz viele Kräfte nimmt
und jetzt das ganze Leben bestimmt
immer weniger Freiraum läszt für Schönes Kreatives
da fehlt immer mehr die Zeit-Energie
Da schlägt der Autismus wieder voll zu
so lange versteckt und geschickt überspielt
ist nun nichts mehr zu verbergen
dafür reichts es einfach nie.
Da sind die ewigen Schmerzen
die jetzt stärker werden
kaum noch auszuhalten und es greift
keine Gegenstrategie.
Von den anderen Wehwehchen gar nicht zu reden…
Auf sich allein gestellt
ohne jede Sozialstruktur
– das war schon immer aber nun
wird es schlimmer
wenn die eigene Kraft nicht mehr reicht.
Um Hilfe bitten unmöglich
Hilfe annehmen auch
sowieso keiner da wo welche
zu erwarten wär…
Das geht und geht einher
und irgendwann nicht mehr.

Samstag, 6. August 2022

Friedensgebet

 

"Maria, reine Jungfrau"
Chor des Valaam-Klosters 
 

 

Alte Industrie - Old industry

 


 
Dies sind alte Analog-Fotos, gemacht mit einer "Practica", um 2004.
Damals hatte ich noch keine Digitalkamera. 
Ich habe die Bilder eingescannt, denn heute könnte ich sie nicht mehr machen.
All die schönen alten Fabriken auf dem Gebiet der früheren DDR
sind längst abgerissen.
Oder für mich - ohne Auto - nicht mehr erreichbar.
Deshalb sind mir diese Aufnahmen besonders wertvoll.
 


 
These are old analogue photos, taken with a "Practica", around 2004. 
 I didn't have a digital camera back then. 
 I scanned the pictures because I couldn't do them today. 
 All the beautiful old factories on the territory of the former GDR 
 have long since been demolished. 
 Or for me - without a car - no longer accessible.  
These picitures are very valuable to me.