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Freitag, 2. Oktober 2026

FreitagsFüller

 

 


Immer freitags, immer bei Barbara: der Lückentext. Das Original. 

*

 1.  Regen kam endlich heute nacht. Scheinbar etwas länger als 30min und 
etwas mehr als 0,1l/qm. In der Tonne sind jetzt 10cm(!) Wasser drin.
Unsere Region gehört auf der Karte zum Gebiet der extremsten Trockenheit.

2. Die bei den Wahlen abgestrafte CDU sollte endlich dafür
Verantwortung übernehmen.

3. Ja nun, ich sollte nicht so viel ungeliebten Kleinram unerledigt
vor mir herschieben .

4. Ich werdee den Mist endlich abarbeiten und zwar jetzt sofort .
Bei schlechtem Wetter ist dazu die beste Gelegenheit.

5. Der große Unterschied zwischen Heizungswärme und natürlicher
Wärme ist mir dieser Tage wieder so recht klar geworden.
Und ich habe die "zu" warmen Tage sehr genossen, denn das mit der 
Heizungswärme wird ja nun noch spärlicher wegen der Kosten - es war
letzten Winter schon schwierig genug!

6. Eine Eistüte zum Ausklang des Sommers macht mich glücklich.

7. Was das Wochenende angeht,  da werd ich mich endlich an den Anbau des neuen 
Spülkastens wagen. Nicht, dasz ich sowas kann...aber es musz ja gemacht werden.
Schietbeschäftigung, oder? ;) 

 

 

Freitag, 25. September 2026

FreitagsFüller

 

 


Immer freitags, immer bei Barbara: der Lückentext. Das Original.
Heute mit der Nummer 888. 

*

1.  Mir ist aufgefallen, dasz es in meinem Hof und Garten keine Ameisen mehr
 gibt. Voriges Jahr gab es noch welche, aber schon viel weniger als früher
und sie waren winzig klein. Das ist kein gutes Zeichen.

2.  Gregor Gysi meinte neulich "Wenn wir die Entwicklung stoppen wollen, 
müssen wir die AfD inhaltlich widerlegen. Nicht nur beschimpfen, 
das reicht nicht aus!" 

3. Das nächste Mal werde ich wohl wieder Die Linke wählen - die
Grünen waren alles andre als meine Herzens-Entscheidung. Nur taktisch.
Und das hat zumindest geklappt und eine Sitzmehrheit der Blauen 
konnte wenigstens noch verhindert werden.
Ansonsten bin ich sehr besorgt.

4. Dasz die Rechten irgendwann immer Krieg anfangen wollen, habe ich
 schon verstanden. Nur jeder denkt in der aktuellen Situation jetzt nicht so weit.

5. Danke an Barbara für die kontinuierliche Mühe, Lückentexte für uns 
zu erfinden.  Ich weisz es zu schätzen!

6. Kein Mensch im Westen nimmt wahr bzw. kommt mal auf die Idee, dasz
das Wahlergebnis im neuen Bundesgebiet auch ein Ausdruck von Kriegsangst ist
und gegen diesen pauschalen Russenhasz. Alle altbundesdeutschen demokratischen 
Parteien sind längst zu Kriegsparteien geworden und damit für viele 
Mensche nicht mehr wählbar. Soviel dazu.

7. Was das Wochenende angeht, das verbringe ich mit meinem Schatz.
Aus diversen Gründen ist das in letzter Zeit etwas zu kurz gekommen

 

 

Donnerstag, 24. September 2026

Monatscollage September

 


 Ein paar Tage hat er noch, der September... aber heute ist der letzte Donnerstag.
Heute lädt die liebe Birgitt wieder zur Monatscollage ein. 
 
 

 
 Auch dieser Monat brachte nicht den ersehnten Regen.
Den Morgendunst, das Septemberlicht, das ich so liebe...
muszte ich mir dazu denken. Aber immerhin kann ich das.
 
 

 
Zeit zum Lesen, Zeit zu Gartenarbeit - die Schäden der Trockenheit beseitigen...
 Gerümpel wegräumen... und Alltagskram eben.
Herbstsonne im Faulenzer genieszen - das gabs öfter.
 
 

 Warme sonnige Tage, kühle Nächte - Übergang und Einstimmung
auf kommende Zeiten - mal sehen, wie es diesmal werden wird!
 
 
 
 
 Der September war ein Sorgenmonat,
in dem die Lebensmittel von der "Tafel" gefehlt haben,
nötige Dinge kaputt gingen, deren Ersetzen schwierig wird... 
 
 
  
 
 Highlights gab es keine, Tiefpunkte dafür etliche.
Und die Erkenntnis, dasz mein altes liebes Katzentier nun in die 
allerletzte Lebenphase eingetreten ist.
Es könnte schnell gehen oder auch noch einige Zeit dauern.
Noch ungewisz.  Aber es nimmt mich ziemlich mit. 
Dasz Leben endlich ist, versucht man doch immer möglichst zu vergessen -  
 
 
 

 
 

Zwei Ausflüge haben ohne mich stattgefunden. Bei der ÖV-Version
ist das Laufpensum für mich einfach nicht mehr zu schaffen.



 
 
Diesen Beitrag schrieb ich gestern.
Heute morgen hat es dann endlich kurzzeitig etwas mehr geregnet
als nur 0,1l pro qm - ein Lichtblick, wenn auch ein Wolkenverhangener!
 
 

 
 
Nun, denn: habt eine gute Herbstzeit voller Farben und Lichtmomente.
Bis zum nächsten mal :)
 
*
 
Verlinkt auch bei Judith Peters 

 

Freitag, 18. September 2026

FreitagsFüller

 

 


Doch noch heute... und wie immer bei Barbara: der Lückentext.
Bin grad dabei, einen Gartentisch zusammen zu montieren,
aber für den FreitagsFüller lasz ich mich doch gerne stören ;) 
 
*
 
1. Gute Nachrichten sind Gold wert. 
Sieht aus, als schaffe ich den Tisch ganz alleine!

2. Social Media 
ist definitiv nicht der richtige Platz für
 ernsthafte und konstruktive politische Auseinandersetzungen.
Aber wie und wo erreicht man die jüngere Generation überhaupt noch?

3. Kürben ist ein seltsames Wort. Noch nie gehört!

4. So vieles könnte besser sein.
Aber man kann sich auch mal zufrieden geben, wie es ist.
(meint jetzt natürlich nicht die (Welt-)politische Lage)

5. Das Zimmer müszte mal aufgeräumt und gesaugt werden.
Oder am besten gleich das ganze Haus. Hats nötig.

6. Überall gibt es Herbstblumen zu kaufen.
Nur im Garten blühen keine, die sind vertrocknet.
Bis auf die wilden Alpenveilchen, die Knollen haben den Sommer überstanden.

7. Was das Wochenende angeht, heute wird das Gartenabfallzeug zur
Straszensammlung rausgebracht und dann steht ein Geburtstag 
zum Feiern an. Aber nicht meiner. 
 
 

Samstag, 12. September 2026

Zwölf von zwölf im September

 

 


 

Heute heiszt es wieder: auf zur Party der Chronist*innen des Alltags.
Wo findet die statt?   - Natürlich bei Caro. -  Also nichts wie hin! 
 
*
 
Es ist ein grauer stiller Tag heute. Überhaupt eine seltsame Zeit:
kein Sommer mehr und auch kein Herbst. Kein goldener, farbiger. 
Durch extreme Trockenheit und Hitze ist vieles vorzeitig vergangen.
Kein Regen, kein Grün, kein Gras, keine Beeren... nur winzige Äpfelchen am Baum.
Alles ist im vergebenen Warten auf Regen erstarrt.
 
 

Frühstücksbrötchen. Aufgebacken.
 Hab gut hausgehalten mit meiner Ration vom letzten Samstag. 
 
 
 
  
 Auf dem Weg zur Haustür springt der Einohrkatz aus meinem dort abgestellten Einkaufskorb. 
Bettelt mich an und schreit, als ob er seit Wochen nichts
gefressen hätte. Dabei hat er heut schon drei Portionen intus.
(das eine Ohr wurde entfernt wegen Plattenepithelkarzinom)
 
Ich gebe ihm also noch etwas Futter, erst dann darf ich raus.
Ich will zum N*TTO, etwas Wasser und neues Katzenfutter besorgen.
Wie ich mich kenne, finde ich aber überall etwas Schönes für ein Bild.
 


Wand-Zeichnungen.
 
 

Ein verwunschenes Schlosz (leider eingezäunt).
 
 

Unterwegs in einer Verschenk-Kiste ein Glas mit Muscheln und Schnecken gefunden.
Second-Hand-Erinnerungen von irgendwem.
Setzen mein Kopfkino in gang. Auch wenn ich selbst nie am Meer sein kann. 
 
 

 
Nach dem kleinen Einkauf zur Bibliothek radeln.
Lokalzeitungen von dieser Woche lesen. Eigenes Abo ist unerschwinglich.
Die Bäume an der Strasze sind licht und braun wie im Herbst. 
Farben hat dieser Tag keine. 
 
 

Privater Einblick. Früher hinter Mauer.
 
 
 
 
 Kleiner Exkurs in die (Literatur-)Geschichte:
hier lebte um 1770 herum der Pfarrerssohn Friedrich Victor Lebrecht Plessing
mit seinen Eltern. Er hatte Goethes "Die Leiden des jungen Werther" gelesen
und war davon so mitgenommen, dasz er mehrere Briefe an Goethe schrieb
und ihm seine eigene Verzweiflung schilderte. 
Das Buch hatte unter jungen Menschen eine wahre Welle ausgelöst und Goethe
bekam ganz sicher noch viel mehr Leserpost... über Plessings Briefe war
er jedenfalls besonders besorgt. Ende 1777 begab er sich auf Harzreise .
Machte Station in Wernigerode. Logierte im Gasthof "Zur roten Forelle" 
und suchte die Familie Plessing zuhause auf. Incognito.
 
Lyrisch fand Fr. Plessing Eingang in das Gedicht "Harzreise".
Allerdings gibt es noch weitere Erwähnungen seiner Person in Schriften (Briefen?),
die ich einmal früher gelesen habe und da kommt Plessing ganz schlecht rüber.
Leider finde ich diese Textabschnitte nicht im Internet und kann mich nicht mehr 
genau genug daran erinnern, was das war.
Goethe war wohl sehr befremdet vom Seelenzustand des jungen Mannes.
Er hat ihn später aber in Duisburg wieder getroffen und sie blieben in Kontakt.
Nach Fr. Plessings Tod haben seine Nachfahren leider sämtliche Goethe-Briefe 
einfach vernichtet - wie das leider so oft geschieht.
 
Was mir persönlich an dieser Geschichte Spasz macht, ist die Tatsache,
dasz 200 Jahre später (das Haus ist noch immer in Kirchenbesitz) hier ein
Superintendent namens Gottfried Werther mit seiner Frau Charlotte lebte.
Nein, das hat kein Stadtführer je erzählt... das habe ich bei meiner Arbeit als
Postbotin in den 80er Jahren gesehen: Briefe an Frau Charlotte Werther.
Ich muszte jedes Mal grinsen: 200 Jahre später hat ein Werther seine
Lotte schlieszlich doch gekriegt! 
Und hat auch noch im gleichen Haus gewohnt. 
Jetzt kann ich es wohl öffentlich machen, denn die genannten Personen sind längst verstorben. 
 
 

 Hier findet dieses WE ein kleines Streetfood-Festival statt.
Zu gern würde ich etwas kosten - ich weisz ja so gar nicht, was es heute alles gibt!
Auszer der obligaten Würstchenbude und dem in ein trockenes Brötchen
eingeklemmten Hering (der Standardimbisz in der DDR) kenne ich so gut wie nichts.
Denn ich habe seit damals nie wieder unterwegs etwas anderes gegessen
als von zuhause mitgenommenen Stullen. 
Und so schleiche ich mich denn auch jetzt wieder weg und esse zuhause mein Brot. 
Aber ganz sicher finde ich heute Abend beim Foodsharing irgendein
leckeres Gebäckteilchen, was ich auch noch nie hatte.
 Dank Foodsharing lerne ich inzwischen doch so einiges kennen
 (wonach ich in Märkten nicht  schaue, weil es einfach nie drin ist).
 
 
 

 Kaum komme ich heim, werde ich schon wieder nach Futter angebettelt.
 
 
 

 Im Garten ist alles braun und trocken.
Ich habe Ende Juni das zweite und letzte Mal den Rasen gemäht. 
Seither wächst einfach kein Gras mehr .
Aber schau genau hin: auf den Knollen der wilden Alpenveilchen regt sich etwas! 
 
 
 

 Und nun beginnt er wieder - der Elfentanz des Herbstes.
Es werden jedes Jahr mehr. 
 
*
 
Das wars für dieses mal. 
Gehabt Euch wohl und danke fürs Vorbeischauen. 
 
 

 

Samstag, 5. September 2026

#WMDEDGT - Von Mäkelmiez und Samstags-Alltag

 

 


Schon wieder Samstag. Und der Fünfte.
Heute lädt Frau Brüllen zum Tagebuchbloggen ein.

*

Ich stehe um 5:40 auf, hab sogar fast 5h geschlafen, freu (seltener Lichtblick).
Absolviere die morgendlichen Verrichtungen, deren Hauptteil die 
Katzenfutterbereitung ist. Und der Morgen geht, wie meistens, in Chaos 
und Verzweiflung unter, denn es ist alles andere als einfach, ein altes, 
anspruchsvolles Katzentier zufrieden zu stellen. 
Eines? Nein, eigentlich zwei - der Nachbar, genauso alt, kommt auch 
wieder regelmäszig vorbei. Es scheint ihm besser zu gehen, 
was mich natürlich freut. 
Aaaaaaaaaaber:
andere Leute machen Yoga, meditieren oder schreiben Morgenseiten - an all das
brauche ich nicht einmal zu denken! Ich werde schon bei meiner PC-Sitzung
gefühlt aller 2 min. aufgescheucht, teils mit lautem Geheul, teils anderswie 
drastisch... ich kann also keinen Abschnitt lesen, keinen Satz fertig schreiben etc.
Schlieszlich flüchte ich in die Küche und verbarrikadiere mich hinter
verschlossener Tür. Bereite mein Frühstück zu.
Hinterher gehts weiter. 
 
Naja, bis 9:00 ist dann endlich Ruhe, einer trollt sich, weil er satt ist,
und meiner schläft nun endlich. - Zeit, meinen Schatz anzurufen. 
Danach kann dann endlich mein Tag beginnen -  
(so jetzt hab ich mal detailliert geschildert, was ich sonst nur mit Raubtierfütterung plus Service abtue) 
 
Aber denkste: Katzentier ist wieder aufgestanden, verlangt die 4. Futtersorte,
die es aber dann auch nicht friszt. Heute wieder besonders mäkelig.
Aber ich kann nicht den ganzen Tag pures Rindfleisch füttern.
Also nochmal Service und Streicheln in den Schlaf. 
Nachbarskatzentier lauert inzwischen an der Vordertür und nimmt
die nicht angerührte Portion gerne.
Bis ich selbst endlich soweit bin, das Haus zu verlassen... ist es bereits 10:30.
Also in die Stadt, noch paar preiswerte Dosen kaufen, damit der Nachbar hier
nicht immer das Allerteuerste wegfriszt. Aber: bei "Pferdmann" sind restlos 
alle Dosen ausverkauft, auch die Schleckerli und was ich sonst noch wollte. 
Das Regal ist ratzekahl leer. Die Märkte sind alle weit drauszen, das schaffe
ich heute nicht, da ich ja kein Auto habe... also die letzten noch vorrätigen 
und viel teureren Tütchen genommen - was bleibt mir übrig?! 
 
Dann zur Bibliothek, die Lokalzeitung von dieser Woche lesen.
Zu mehr als flüchtigem Blättern reicht die Zeit allerdings nicht,
dann musz ich heim und in die Küche.
Um 13:00 gibts Dinner for two.
 
 

 
Danach erledigt Schatz ein PC-Problem und wir essen noch ein
kleines selbstgemachtes Eis auf der Dachterrasse.
Währenddessen hat der nimmersatte Nachbar auch noch das Trockenfutter weggefressen.
Als ob der hier nicht schon genug bekäme! 
Natürlich mein Fehler, denn ich hab die Tür nicht richtig zugemacht. 
 
Ich stopfe die mitgebrachte Wäsche in die Maschine und gehe auf den Hof. 
Habe gestern Rosen und Sträucher geschnitten und alles liegt voller Zeug.
Denn es überraschte mich ein Regen (endlich!) und nun musz ich das alles
noch zerkleinern, verpacken oder die gröszeren Teile bündeln.
So geht der Nachmittag dahin. 
Zwischendurch kleine Teepause, Wäscheaufhängen etc.
 
Abends zum Foodsharing. Nachdem ich diese Woche von der Tafel
nichts mitnehmen konnte...ist es jetzt doppelt nötig.
Futter für die nächsten Tage erjagen/erstreiten. Glücksache, ob das gelingt.
Das Sonntagsmenü wird bei uns immer von Zufällen bestimmt. 
 
Dasz ich noch eine 5. und 6. Futtersorte aufgemacht habe... brauche ich sicher
nicht erwähnen. So richtige Gnade fand davon nichts. 

*
 
Das wars für heute. Habt einen schönen September und:
Danke für den Besuch :) 
 
 
 
 
 

Freitag, 4. September 2026

FreitagsFüller

 

 


 

Immer freitags, immer bei Barbara: der Lückentext. Das Original. 

*

 1. Ich habe herausgefunden dasz ich dem ewig bettelnden Nachbarskater etwas
 vorsetzen sollte, was er nicht mag. Dann kommt er mal nicht gar so oft vorbei.

2.  Hier ist schon ewig nichts mehr ins Wasser gefallen.
Ich wünschte, es würde endlich mal heftig und lange regnen!

3. Im Anschluss an Weihnachten kommt die am schwersten zu
überstehende Jahreszeit. 

4. Es fällt alles von oben nach unten. Nicht umgekehrt.
Ist aber auch ganz praktisch, sonst müszte man ja die Leiter holen, 
um vom Tisch gefallene Gegenstände aufzuheben.

5. Der knappe Zeitraum von 2,5 Monaten ist für eine Badesaison einfach zu kurz.

6. Bald kommt wieder die Zeit, da begrüsze
ich jeden Sonnenstrahl freudig.

7. Was das Wochenende angeht, da hoffe ich immer noch auf Regen.
Und natürlich gehe ich am Sonntag zur Wahl um den Supergau vielleicht
doch noch etwas kleiner zu halten. 
 
 
 

Freitag, 28. August 2026

FreitagsFüller

 


Immer freitags, immer bei Barbara: der Lückentext. Das Original. 
 
*
 
1. Die letzten Sommertage haben doch immer eine leise Wehmut.
Aber der September hält meist auch noch allerhand Sommertage bereit,
nur leider ohne Schwimmbad. Das schlieszt hier immer am 31.August :(

2. Lesend mit Katze im Bett ist eine schöne Art, den Tag zu beenden.

3. Wir haben immer irgendwas Schönes zum Tee am Nachmittag.
Es musz kein Stück Kuchen sein - das gibts meist nur sonntags (weil es Sa.
Abend beim Foodsharing meist auch Plunderteilchen etc. gibt)

4. An unserer einfachen Lebensweise hat sich nichts verändert.
Als Kind bekam ich eine Stulle und eine Flasche selbst gebrühten Tee 
mit in die Schule  und heute ist das noch genauso meine Wegzehrung, 
nur dasz die Flasche nun nicht mehr aus Plaste ist. 

5. Die letzte Person, die ich umarmt habe war mein Schatz.
Ich mag die Umarmerei mit weniger vertrauten Personen nicht wirklich.

6. Wilde Möhren sind aktuell meine Lieblingsblumen der Saison.
Auszer diesen blüht hier nix mehr, das ist alles vertrocknet. Bis auf die wenigen 
Liter letzten Donnerstag kam immer noch kein Tropfen Regen.

7. Was das Wochenende angeht, da werd ich die letzten Male schwimmen 
gehn und ansonsten hoffe ich auf Regen.
Der Abschied vom Bad ist  für mich das Schlimmste am Sonmmer-Ende.
 
 
 
 
 

Donnerstag, 27. August 2026

Monatscollage August

 



Letzter Donnerstag im August - heute lädt die liebe Birgitt wieder
zur Monatscollage ein. Ich bin gern dabei, wie immer. 

 



"Herr, es ist Zeit.
Der Sommer war sehr grosz. "
möchte ich jetzt mit Rilke sagen.
Und das ist das erste mal in meinem Leben, dasz ich das überhaupt sage.
Denn normalerweise kann ich vom Sommer nie genug bekommen.
 
 

 

Diesen Sommer empfand ich als anstrengend und belastend.
Höchstwahrscheinlich ging das aber nicht nur mir so - 
 
Und die Trockenheit ist verheerend.
Sachsen-Anhalt gilt inzwischen als das trockenste Bundesland.
 
 

 
Aus Grün ist längst Braun geworden (politisch leider auch).
Bäume und Sträucher haben teils ihr Laub verloren und ich hatte Mühe,
hier noch ansprechende Fotos zu finden und die Farbstimmung einigermaszen
hinzubekommen - der Monat hinterläszt in real einen schwierigen Eindruck. 
 
 

 
Highlight im Alltag war für mich/uns die Sonnenfinsternis.
Ansonsten wurschtelte das Leben sich halt so dahin. Tag um Tag.
 
 
 

Ich bin fast täglich schwimmen gewesen - das Bad ist der einzige
für mich noch erreichbare Ort.
Einige Tage habe ich aber auch ausgelassen, wenn die Kraft dazu nicht da war. 
Das ist mir auch zum ersten mal passiert in einem Sommer.
Der heftige CFS/ME-Schub dieses Frühjahrs hat leider eine dauerhafte
merkliche Verschlechterung hinterlassen und Laufen geht jetzt gar nicht mehr. 
 
 

 
 Ansonsten hab ich gelesen, gebloggt, Alltag gemeistert und
schöne Himmel angeschaut. 
Die Tage genossen, die nicht zu heisz waren.
 
 

 
So wünsche ich Euch jetzt einen angenehmem temperierten September
mit allem, das dieser Frühherbstmonat an Schönem zu bieten hat.
Bis dann und danke für den Besuch :) 
 
 

 
 Verlinkt auch bei Judith Peters


Freitag, 21. August 2026

FreitagsFüller

 

 


 

Oho, heut gibt es doch einen Lückentext! Hatte gar nicht damit gerechnet,
weil die gute Barbara ja im Urlaub ist. Also ein extra-Dankeschön dafür :)
 
*
 
1. Regen gab es endlich in der Nacht zu gestern. Zigmal hatte der Wetterbericht
welchen "versprochen", aber bis zu uns kam er meist doch nicht.
Und auch jetzt wars noch viel zu wenig - es müszte dringend so weiterregnen!

2.  Ich sollte mal sämtliche Zimmerpflanzen umtopfen, wenn ich 
mich dazu aufraffen kann.

3. Die Bäume sehen traurig aus, viele haben schon ihre Blätter verloren.
Nicht alle werden überleben - es ist ja nicht die erste schlimme Trockenzeit!

4. Ich hoffe, die Waldbrandgefahr ist dank Regen bald abgewehrt.

5. Bald gibt es wieder Kastanien, Eicheln und Bucheckern.

6. Die bevorstehende Wahl in meinem Bundesland wird ganz sicher
ein Desaster, oder etwa nicht?

7. Was das Wochenende angeht, da freue ich mich auf eine ruhige,
 spätsommerliche Zeit und dasz mein Schatz morgen Abend wiederkommt.





Dienstag, 18. August 2026

Momentaufnahme

 

 


 

Ich habe mir ein Buch gekauft über einen tschechischen Künstler,
der hierzulande nicht allzu bekannt ist.
Ich zeige es Schatz und er hat sofort sein Handy dabei und googelt,
was es im Web über Ota Janecek zu sehen gibt.
Da wird ihm als erstes mein Buch angezeigt, also wirklich mein Exemplar.
Geht man auf die Seite des Anbieters, wird es als "verkauft" deklariert.
Weil es ja nun bei mir ist, freu!
(Dieser Anbieter schickt einem wirklich immer genau das abgebildete Exemplar)
 
(Keine Werbung, das Buch ist von 1973 und sowieso in D kaum zu kriegen) 

Freitag, 14. August 2026

FreitagsFüller

 

 


 

Fast immer freitags, und dann immer bei Barbara: der Lückentext.
Es freut mich, wenn es einen Neuen gibt :) 
 
*
 
1.  Dieser Sommer ist echt belastend. Und zum ersten mal im Leben bin ich froh, 
wenn ein Sommer vorüber ist - früher konnte ich nie genug Sommer bekommen.

2.  Vielleicht nutzt ein Ventilator. Aber ich habe keinen. Meine Mutter nannte
die Dinger immer Miefquirl. Und Strom kosten sie auch. Stark steigender 
Stromverbrauch tut dem Klima nicht gut und Windräder sind auch
nicht die Super-Lösung, wie oft behauptet wird. Lies dazu mal hier.

3. Zur Abkühlung gehe ich ins Schwimmbad, lecke ein selbst eingefrorenes 
Wasser-Eis oder halte meine Arme/Füsze in kühles Wasser

4. Da ich Kaffee nicht mag, gibts bei mir keinen Eiskaffee.

5. Wie wird wohl der kommende Winter? Genauso extrem? 

6. Darüber zu spekulieren ist noch zu früh.

7. Was das Wochenende angeht, da hoffe ich auf den Sonntag, 
der kühler werden soll. Und natürlich auf Regen.
 
 
 

Mittwoch, 12. August 2026

Zwölf von zwölf im August

 



 

Heute ist wieder Zeit für die grosze Party des Zwölften - die Chronist*innen 
des Alltags versammeln sich zahlreich bei Caro, der Gastgeberin.
Ich bin gerne dabei.

 


Morgenarbeit: Schatzens Rucksack reparieren 

 


Wenn man mit Ungeschick plus Sehschwäche einen Knopf samt Gegenknopf
annähen musz...braucht es meist mehrere Versuche. 
Letztendlich habe ich aber alle drei Knöpfe doch geschafft - schulterklopf!
Nein, ein DIY-Fan bin ich wahrhaftig nicht, schon meine Handarbeitslehrerin
 nannte mich Prudel-Lieschen.  Aber Nötiges erledige ich trotzden.
  

Sommer-Impression: Schwimmen gewesen.
Katze futtert drauszen - Suchbild ;)

 

 


 Am Abend bin ich mit Schatz und A. zur Sonnenfinsternis verabredet.
Ich erinnere mich noch gut am 1999 - da war es bedeckt und sowieso ein düsterer Tag.
Der dann plötzlich so fahlgrau wurde. Die Sonne selbst sah man nicht.
Heute ist es klar und die Chancen stehen besser, das einmal im Leben zu erleben. 
 
 

Abendlicher "Lustgarten" 
 
 

Der falsche Ort dafür, wenn auch schön in der Gesamtheit.
 
 
 
Von hier aus ist es besser 
 
 

Rübergeschaut. Mit bloszem Auge bzw. Kamera sieht man es nicht.
 
 

 Eine Sonnenfinsternis-Brille vor die kleine Kamera gehalten.
Aber das verwackelt und so sieht man es auch nicht auf dem Bild.
Ist nur ein wenig herzförmig geworden. 
Mit unseren Brillen konnten wir es aber deutlich sehen.
Und die Lichtstimmung veränderte sich merklich (ich bin nur kein Fotoprofi).
 
 

 Da war es vorüber und mündete in einen schönen Sonnenuntergang.
 
 

Heimweg. Nochmal der eingerüstete Kirchturm. Näher dran.
 
* 
 
Bonusbild (das machte A.): wir mir unseren Brillen.
 

 
 So, das war diesmal ein denkwürdiger Zwölfter, wie es ihn nicht noch einmal gibt.
Danke für den Besuch und habt eine gute Spätsommerzeit :)