Donnerstag, 30. Januar 2020

Blumen




... stehen seit ein paar Tagen auch mal hier auf dem Tisch.



Es kommt ja nicht oft vor, aber wir wissen es
zu schätzen, wie Blumen den Alltag aufwerten,
das Leben verschönern.



Kerzen müssen natürlich auch noch sein, wenn es drauszen dunkler wird.
Und da darf auch noch ein Stern dabei sein
auf meiner Tischdecke "Winterhimmel mit Schneeflocken"



Wenn es schon nicht schneit, dann wenigstens etwas Weisz
noch auf dem Tisch, um Winterstimmung zu erzeugen.


Wir erfreuen uns sehr an diesem wundervollen Bouquet.



Montag, 27. Januar 2020

Russian winter







(photos from my archive, we haven't snow in this year)

Again a band from Hungary, a song from 1978



Frozen land, a winter gale
Dimitri tells me Lena's tale
A beauty queen
She was just perfect in the role
Remember her
We rode together through the snow
It's just a tale, a winter gale
These stormy times had passed away
Lena was gone
When came the light of the dawn
She was my love
And now the troika stands alone
Frozen land, a winter gale
I'm sad that now it's just a tale
She was a queen
If I could be with her again
Outside the snow and by her side I feel the same

Sonntag, 26. Januar 2020

Donnerstag, 23. Januar 2020

Traumbilder II



In einer verfallenen Klinik
Jugendstilbau mit bunten Glasfenstern, teilweise kaputt
lange verlassen der Ort, doch imer noch
einiges vorhanden an medizinischem Gerät...
hatten sich Gothics als Kurgäste versamelt.
Gestalten in wallendem schwarzem Gewand mit schwindsuchtbleichen 
Gesichternwandelten durch die Gänge, lagen in Decken eingepackt
im herbstlich vertrocknetem Garten auf Liegen zwischen den Hecken
- ein Traum in Sepia also -

Eine junge Frau wollte einen "Trip" und wurde verdrahtet
mit einem alten EKG-Gerät und dann damit
durch Gänge geschoben in eine ruhige, helle Glasvveranda, dort bekam sie
eine Holzkiste übergestülpt und ich sollte
bei ihr bleiben, damit nichts passiert - ich wuszte nicht genau, was ich da
tun sollte, aber sie bat mich so vertrauensvoll darum -
und war so happy, ihren Trip zu kriegen...
Strom war ja schon lange nicht mehr und das meiste wohl Kopfkino
für die Beteiligten...

Da gab es natürlich auch Vampire und Pratajew* himself eilte durch die Gänge
man konnte machmal noch einen Blick auf den wehenden Rockschosz
erhaschen und die Russian Doctors* arbeiteten dort
 und waren wahrscheinlich sowieso
der Auslöser für diesen Traum
voller skurriler malerischer Gestalten - das Ganze
war in Leipzig und ich dachte - im Traum! - ich sollte mich
hier mir jemand verabreden und noch einmal hinfahren mit Kamera...
Ach nee, was ich so immer zusammenträume, doch selten kann ich
so klar den ganzen Film noch erinnern der Früh.

*


* Pratajew, ein russischer Dichter, ist eine Kunstfigur,
erdacht von ein paar kreativen Leipzigern, 
die als "Prumskibeat" bzw. "The Russian Doctors"
nichtkommerzielle Mussik machen. Das alles ist wunderbar phantasievoll
und es gibt sogar ein gedrucktes Pratajew-Lexikon - darin zu lesen 
ist für mich immer wieder Spasz und Inspiration,
 so ein liebenswerter, gut gemachter Nonsens
und sogar die Herkunft Rosamunde Pilchers wird dort "geklärt" ;-)
Solche Dinge bereichern mein Leben auf leichte schöne Art und ich habe mir oft
gewünscht, solch phantasievolle Leute hier in der Umgebung zu kennen...
Aber das gibt es wohl nicht in solchem Spieszernest, wo jede Form von
 Anderssein geächtet wird und mir hat immer
 das Geld gefehlt, um z.B. zum Wave-Gothic-Treffen zu fahren 
oder irgendwohin, wo sich Menschen von solchem Schlage begegnen...
Da bleibe ich auf Träume angewiesen, die manchmal ganz groszes Kino sind bei mir.
Und vielleicht ist solch Kino auch schöner als die Realität (?) 

Pratajew wurde auch in der "Lyrikzeitung" erwähnt - dadurch kam
ich seinerzeit drauf. Ansonsten ist diese Werbung unbestellt und unbezahlt - ich 
finde einfach keine andre Seite im Web, die das Lexikon zeigt.

Mittwoch, 22. Januar 2020

Alltagskram. Zufallsdinge.




Versucht, ein wenig Sonnengelb in die Küche zu bringen.
Was aber beim äuszeren Dunkel auch nicht so recht zieht...
und auf dem matschigen Foto schon garnicht.
Ein paar Lichter-Sterne dürfen bei mir noch sein,
schlieszlich reicht die Nachweihnachtszeit noch mindestens
bis zum Beginn der Fastenzeit und die Tulpen und Frühlingsdinge
dürfen bei mir getrost noch etwas warten.

Der dritte Montag im Januar gilt als der traurigste Tag des Jahres,
hat der britische Psychologe Dr. Cliff Arnall herausgefunden.
Naja, nun haben wir ihn überstanden!

Heute in einem Textil-und Nonfoodmarkt eine junge Frau vor mir an der Kasse.
Meinte: "hach, Mama hat wieder keine Tüte dabei" und griff flugs nach einer
der riesigen Kunststofftaschen.
Als sie weg war meinte ich zur Kassierein: "diese Riesentaschen
verbrauchen doch viel mehr Rohstoff als die dünnen Plastetüten"
Ihre Antwort: "Ja, die Greta richtet uns noch alle zugrunde!"
Ich frage mich, wie unreflektiert Leute eigentlich sind -
Mein Einwand, das habe die EU längst vor Greta beschlossen,
wurde überhört - - - 


Jetzt noch etwas Schönes: dasz ich Mayröcker-Fan bin,
ist ja nichts Neues, das stand hier im Blog schon mehrmals drin.

Noch relativ neu ist dieses Interviev mit ihr,
die im Dezember 95. Geburtstag hatte.

Es ist erstaunlich, wie alles zusammenhängt und sich wiederfindet:
Begriffe und Sätze aus ihren gewaltig-schönen Sprachbildern 
entdeckte ich im Interview zuhauf  (also geschrieben-gelebtes Leben)
und Interessantes auch,
zum Beispiel, dasz sie Elisabeth von Samsonow erst 1993
zufällig kennen gelernt hat. - Ich las den Namen
schon ziemlich bald darauf in ihren Texten...

Und ich sollte endlich wieder mehr Mayröcker lesen.
Mich selbst poetischer verhalten.
Um den Alltag besser auszuhalten.


Der Katzen-Onlinekongress, der am 4.1. beginnen sollte 
und dann verschoben wurde... findet anscheinend nun gar nicht statt.
Dafür erreichte mich heute eine mail mit dem Link
zu einer Seite, wo man gratis und ohne Anmeldung
die Interviews und Vorträge anhören kann.
Eine Zeitberschränkung wurde nicht angegeben - also, wer
Interesse an Katzengesundheit und Alternativ-Veterinärmedizin
hat, kann jetzt  hier klicken.


 So, das war mal eine kleine Plauderei, wie ich sie selten bringe.
Nicht sicher, ob sowas mein Blog rein gehört (?) 
 (habe ja sämtl. verbalen Wochenrückblicke und andre Alltagsdinge bewuszt wieder abgeschafft - - )

Ansonsten gibt es im Moment nix zu sagen oder zu bloggen.

Montag, 20. Januar 2020

Jöjj vissza vándor - Come back wanderer




The wanderer is gone
Took the taste with him
That we love in summer
Green leaves, colorful light, colorful meadows
Leave us just the fall
He left us standing in the gray




The wanderer is gone
Starlings and swallows moved together with him
where the forests glow in the sky blue arch
Where you don't know ice and snow
And where the summer never ends




There where the winter never is coming
in human hearts with it's cold
Are wanderers and swallows waiting protected
 until the cold and hoarfrosts goes away






And they are come back
when flames and lights 
warm our hearts with hope again
And memories so long forgotten
are coming back in spring



There where the winter never is coming
in human hearts with it's cold
Are wanderers and swallows waiting protected
 until the cold and hoarfrosts goes away




Come back wanderer
Bring us the summer
what's tastes so sweet of life
Bring us swallows and the colors of the meadows
Bring us summer back to our hearts
Come back wanderer….










A song from my youth days (1973):
the Hungarian Band "Bergendy" sung it in German
I've liked it!


And the Hungarian original 



Freitag, 17. Januar 2020

Mittwoch, 15. Januar 2020

Traum



Auf einer Baustelle nächtens eine Kreissäge geklaut.
Mit dem Fahrrad.
Das Monstrum war urst schwer und ich muszte es
dazu in Teile zerlegen - meine gröszte Sorge war,
die massive Tischplatte in den Keller eines Plattenbaus
zu verbringen ohne dasz die Hausgemeinschaft
etwas davon mitbekommt.
Später stellte sich heraus, ich bin Test-Diebin
um die Sicherheit von Firmen
zu überprüfen und das war mein Job.
Schön, für solcherart "ehrliche Arbeit" Geld zu bekommen ;-)

Nachher traf ich im Schwimmbad Latane Barton und Marie C.,
Mutter und Tochter, wohnhaft in Virginia und Oregon.
Mir beide durchs Bloggen wert und vetraut.
Schöne Begegnung, leider niemals real...

Was man so zusammenträumt - - -


Montag, 13. Januar 2020

You're Mine








Sunday morning I wake up,
You're beside me, breathing so loud.
The wall is empty and so flat,
the world around me is too large. Oh.

And I know that I'm slow in the morning.
As I fall into a hole,
and on and on until,
Silently, I look at you
and all the mirrors
vanish from my mind.

Oh, oh whoa oh-oh uh-oh
Oh, oh whoa oh-oh uh-oh
You're mine....

Shared with Photo Tunes

Samstag, 11. Januar 2020

Guten Morgen Marc Aurel und Zebedäus



... hier sind wir drei: Leokadia, Mü und Brumm



Es sind so graue dunkle Tage hier
da lockt es uns wahrhaftig nicht nach drauszen.
Zebedäus ist auch abgereist :(

Aber wir haben Post bekommen, freu!



Lieber Zebedäus, lieber Brumm, liebe Leokadia und liebe Mü!

Wir haben uns sehr über Eure Blogposts in letzter Zeit gefreut! Auch wir
wünschen Euch ein wundervolles neues Jahr mit viel Gesundheit, Licht und
Freude! Schön, dass Ihr Mü so herzlich aufgenommen habt! Sie war ja
einige Zeit bei uns zu Hause bevor sie zu Euch weiter gereist ist. Hier
hat sie oft auf meinem Schoss gesessen und von da aus meiner
Menschenfrau beim Arbeiten zugeguckt. Wir hatten auch ein schönes
Weihnachtsfest, obwohl meine Menschenfrau krank war und immer noch nicht
fit ist. Besonders schön ist es immer von Euch und Euren Abenteuern zu
lesen! Ich freue mich auf den Frühling und dann komme ich Euch wieder
besuchen! Fest versprochen. Denn ich sehne mich nach Euch!

Liebe Grüße von Marc Aurel und seiner Menschenfrau



Wir bedanken uns herzlich und wünschen Deiner Menschenfrau
viel Licht und Energie, damit sie bald wieder auf die Beine kommt.
Wir schicken ihr eine Tageslichtlampe gegen Winterdepression mit,
wenn der Mann wieder hinfährt.
Ja, wir warten auch sehnsüchtig auf den Frühling und die Sonne,
denn wir müssen hier fast den ganzen Tag die Lampen brennen lassen.

Seit Mü da ist, haben wir hier aber viel öfter Musik als früher,
weil sie die zum Üben braucht.
Das ist schön und mit Musik puzzelt es sich auch gleich nochmal so gut
und Mü hilft da jetzt auch mit.






So haben wir das Bild diesmal in 4 Tagen fertig bekommen.





Und das andre schafften wir sogar in drei Tagen.
(das war aber auch einfacher)



Das sind unsre einzigen Abenteuer im Moment.
Wir liegen meist lange im Bett am Morgen,
lesen und erzählen uns was und Mü meint:
in Finnland ist es noch viel finsterer!
Da können wir voll verstehen, dasz sie ausgewanfdert ist...

Wir wünschen Eich alles Liebe und ganz viel Licht
- und die beiden Puzzles bekommt ihr auch bald,
Ihr könnt Euch schon mal vor-freuen...

Viele Grüsze

Leokadia, Mü und Brumm


(jetzt sind die Damen in der Überzahl, jetzt haben sie mich überzeugt,
dasz ich mich immer erst zum Schlusz nennen soll)

Montag, 6. Januar 2020

Mehr oder weniger?



...ist das Monatsmotto für den Januar bzw. eigentlich fürs ganze Jahr,
aber die Links möchte Die.Zitronenfalterin in diesen Monat sehen.




"Ich hoffe, im neuen Jahr wieder mehr wollen zu können,
und weniger müssen zu müssen."

- Hans „Johnny“ Klein (1931-1996) -


Der Satz könnte von mir sein, wenn er nicht bereits
von jemand anderem formuliert worden wäre.
Den kann ich voll unterschreiben.

Während ich mich mit "weniger Routinen, mehr Leben" schon
 nicht mehr wirklich identifizieren kann.
Für Autisten/Asperger sind Routinen überlebensnotwenig.
denn sie geben dem Alltag Struktur, ein Gefühl der Sicherheit und bilden 
den Rahmen, in dem man überhaupt erst agieren kann.
Sonst ist man aufgeschmissen, extrem gestreszt und handlungsunfähig.
Da stellt sich schnell ein Gefühl der Ohnmacht, Orientierungslosigkeit,
Entwurzelung...gar Heimatlosigkeit ein.
Am schlimmsten ist es in Krankenhäusern,
wo einem jegliche Selbstbestimmung genommen wird.
Auch andre fremde Orte (z.B.Ferienquartier) können sehr viel Stresz bedeuten,
aber da kann man immerhin versuchen, sich selbst wieder einzurichten,
da braucht man nur die nötige Ruhe und etwas mehr Zeit. Dann geht das schon.



Das Schlimmste - so empfinde ich - sind die vielfach gestörten Routinen.
Unterbrechungen mitten in einem Handgriff, einer Tätigkeit, 
wie sie tagtägl. gefühlte hundertmal vorkommen. 
Das ist mein schlimmster Streszfaktor und der macht mich ziemlich krank.

Es ist aber wenig dran zu ändern, sonst hätte ich es längst...
Für Asperger ist es so: erst die erfolgreich absolvierten tägl. Routinen
geben die nötige Energie und den Freiraum für Schönes.
Sonst steckt man völlig erschöpft im Alltagschaos fest
und kommt da nicht raus bzw. hat keine Kräfte mehr frei.

Routinen sind für mich also nicht das tägliche Hamsterrad,
was die meisten Menschen darunter verstehen, sondern der Königsweg,
 im Alltag genügend Freiheit zum Leben zu erlangen.

So, das sollte jetzt kein "Jammern" sein, sondern nur eine sachliche Erklärung.
Weil Menschen nun mal sehr verschieden ticken.
(und, wie ich inzw. gelern habe, in meine Worte und Sätze meist Dinge
hineininterpretieren, an die ich selbst mit keiner Silbe gedacht habe.
Bei mir sind Worte einfach nur sachlich und im einfachen Wortsinn gemeint)




Was ich mir sehr wünsche, ist mehr Selbstbestimmtheit und mehr Zeit für mich.
Zeit, die ich auch mal vertrödeln darf ohne das Gefühl, mich ständig
dafür rechtfertigen zu müssen (bin so erzogen worden, das wirkt lange nach).


Ich wünsche mir eine effektivere und schnellere Alltagsbewältigung
und mehr Freiraum für mich selbst.
Oder sollte ich sagen: einfach weniger Alltag?

Das hakt vor allem an der fehlenden Mobilität, die sehr viel Zeit 
zum Zurücklegen von Wegen verbraucht, 
also nicht wirklich zu ändern ist. 
Ich versuche schon immer, Wege zu rationalisieren oder ganz wegzulassen, 
wo es irgend geht, aber meist geht das nicht
und wenn ich mir gerade einen Weg eingespart hatte, 
wird mir von Mutter dafür ein andrer abverlangt - - -

Also im Prinzip wünsche ich mir mehr Geistesblitze, wie sowas zu verbessern ist.
Kontinuierliches Daran-Arbeiten hats noch nicht gebracht.



Ich wünsche mir mehr Kreativität und mehr Flow (ohne aller 10min gestört zu werden).
Im Moment ist ein Puzzlespiel so ziemlich der einzige Flow-Zustand,
der auch recht schmerzlos und jederzeit unterbrochen werden kann
und trotzdem erlange ich ihn dann schnell wieder.
Zum Malen, was ich am liebsten täte... ist das schon schwieriger,
da komme ich nicht aller Viertelstunde so ganz ohne Anlauf wieder rein in den Prozesz,
da benötige ich zusammenhängende 3-4 Stunden, am liebsten den ganzen Tag...



Ich wünsche mir wieder mehr Mayröcker-Lesen bzw. Mayröcker-Abschreiben 
zum meditativen Durchdringen ihrer Texte. 
Für sie ist Schreiben ein Alpenglühn und dieser Glanz
färbt ab auf den, der das Lesen zu zelebrieren vermag.
Die Jahre, wo ich das tat, tun konnte... waren sehr glücklich für mich.

Also Flow beim Malen und beim Lesen.




Ich wünsche mit bald Frühling und mehr Regen als die letzten Jahre,
hier in unserer Region.



Ich wünsche mir mehr leckeres Essen.
Gute Zutaten zum Kochen und weniger selbst kochen müssen - 
einfach kochen lassen und genieszen in einem Lokal... 


Weniger Bratkartoffeln, Maisgriesz, Buchweizen...
 dafür mehr schönes glutenfreies Brot und süszes Gebäck.




Mehr Himmelstheater!

Überhaupt: mehr Kultur.
Mal ein Menschen-Theater besuchen zu können oder ein Konzert.
Mal einen Ausflug machen und etwas Schönes sehn, was ich nicht alle Tage hier habe.




Ich wünsche mir mehr frische Luft in der Natur.
Weniger in Haus und Garten sein, mehr in den Wald gehen.




Und mehr Frischluft-Kick beim Schwimmen im Freibad.
Öffnungszeiten vom 15.5. bis 15.9. - wie es früher immer war.
Dieser Tage im September, wenn sie dann wieder vorzeitig geschlossen haben...
fehlte mir der Frischluftkick meines 1000m-Bahnen-Ziehens ganz ungeheuer.
61 000 m waren es letztes Jahr und ich kann
den Tag der Wiedereröffnung kaum erwartwn.
Zähle jetzt schon die Tage.



Ich wünsche mir manchmal Schwimmen in einem See. Denn ein See bedeutet 
Freiheit, Bahnen ziehn im Becken ist dagegen wie ein Tier im Käfig...
(ein Wunsch, für den eine gute Fee nötig wäre, hoffe, sie kommt bald!)




Ich wünsche mir mehr Zeit mit meinem Liebsten.
Diese kam durch seine mehrfache Erkrankung und die Situation
mit seinen Eltern, sowie auch mit meiner Mutter(93) im letzten Jahr
absolut zu kurz.



Wenn mal eine gute Fee hier vorbeikäme zur Wünscherfüllung:
Ich wünsche mir weniger Isolation und mehr Menschen.
Nicht im Web, sondern vor Ort, für einen guten Kontakt
und um etwas gemeinsam zu unternehmen.
Mehr Mobilität ohne Stresz durch die permanente 
Reizüberflutung, die Wege zum Bahnhof und Nutzung des ÖV für mich bedeuten.

Das alles sind Dinge, an denen ich selbst nichts ändern kann.
Sonst hätte ich es längst getan.



Hatte da nicht mal jemand ein Buch über 
"Bestellungen ans Universum" geschrieben? ;-)


So, und jetzt wünsche ich allen ein schönes Neues Jahr
in dem jeder nach eigener Fasson selig werden kann und darf.

Und vor allem: weniger Lärm und mehr Stille,
weniger Dunkel und mehr Licht!