John Gorka - Let them in
Das ist die Vertonung eines Gedichts, das eine Frau aus Oakland im Sommer 1942 schrieb, als die Nachrichten von der Front alles andere als gut klangen und Söhne von Freundinnen unter den Gefallenen waren.
Elma Dean war keine bekannte Dichterin. „Letter to St. Peter“ erschien im November 1942 im Magazin „The American Mercury“ und entwickelte danach ein Eigenleben, das die Bekanntheit seiner Autorin bei weitem überstieg: in den Congressional Record aufgenommen, in „National Geographic“ abgedruckt, an die Mauer eines amerikanischen Soldatenfriedhofs in England gemeißelt, von einem Senator an einem europäischen Gräberfeld vorgetragen. Ein Gebet, gerichtet nicht an Gott, sondern an Petrus, den Torhüter des Himmels: (Quelle)
Lass sie rein, Peter,
Let them in, Peter,
Sie sind sehr müde
They are very tired
Gib ihnen Sofas, auf denen die Engel schlafen
Give them couches where the angels sleep
Und zünde diese Feuer an
And light those fires
Lass sie wieder gesund aufwachen
Let them wake whole again
Zu brandneuen Anfängen
To brand new dawns
Mit der Sonne befeuert
Fired with the sun
Nicht die verdammten Waffen der Kriegszeit
Not wartime's bloody guns
Möge ihr Friede tief sein
May their peace be deep
Denken Sie daran, wo die gebrochenen Körper liegen
Remember where the broken bodies lie
Gott weiß, wie jung sie waren
God knows how young they were
Sterben müssen
To have to die
Gott weiß, wie jung sie sterben mussten
God knows how young they were to have to die
Gib ihnen Dinge, die sie mögen
Give them things they like
Lass sie etwas Lärm machen
Let them make some noise
Geben Sie Roadhouse-Bands, keine goldenen Harfen
Give roadhouse bands, not golden harps
Auf diese unsere Jungs
To these our boys
Und lass sie lieben, Peter
And let them love, Peter
Weil sie keine Zeit hatten
Cause they've had no time
Sie sollten Bäume und Vogelgesang haben
They should have trees and bird songs
Und Hügel zum Erklimmen
And hills to climb
Der Geschmack des Sommers in einer reifen Birne
The taste of summer in a ripened pear
Und Mädchen, süß wie Wiesenwinde
And girls sweet as meadow winds
Mit wallendem Haar
With flowing hair
Sagen Sie ihnen, wie sehr sie vermisst werden
Tell them how they are missed
Und sag, du sollst keine Angst haben
And say not to fear
Es wird alles gut
It's gonna be alright
Bei uns hier unten
With us down here
Lass sie rein, Peter
Let them in, Peter
Quelle: LyricFind
Sage nie, Du hast keine Lust - das Leben sagt: du muszt!
(alter Poesiealbum-Spruch)
Ja, die Sache mit dem Müssen. Wenn das nur immer so einfach wäre!
"Einen Scheisz musz ich" ist das Thema der Blogparade von Silke Geissen.
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Gerhard Heusinger - ein Vorbild für die Bundeswehr?
Derartige Entgleisungen sind heute kein Tabu mehr - da weisz man, wie man dran ist.
Und kriegt das Grausen.
Ein Artikel zum 22. Juni 1941.
Klaus Lutz - Der Stern
Der Stern
Der Treppe fehlt eine Stufe.
Die eine Stufe zum Leben. Die
eine Stufe zur Erkenntnis. Die
eine Stufe zur Kunst. Die eine
Stufe zur Liebe. Morgens
war die Stufe einfach weg.
Und keiner weiss was diese
Stufe war. Ich denke, diese
Stufe war der Mut. Und der
Wille den Traum zu leben.
Dem Haus fehlt eine Tür.
Die eine Tür zur Welt. Die
eine Tür zur Treue. Die eine
Tür zum Licht. Die eine Tür
zum Glück. Und keiner
weiss was diese Tür war.
Ich denke, diese Tür war
der Tag. Und der Wille
die Zeit zu lieben.
Dem Zimner fehlt ein Fenster
Das eine Fenster zur Reise.
Das eine Fenster zur Welt.
Das eine Fenster zum Fest.
Das eine Fenster zum Spiel.
Und keiner weiss was dieses
Fenster war. Ich denke, dieses
Fenster war der Glaube. Und
der Wille das Leben zu wollen.
Dem Himmel fehlt ein Stern.
Der Stern war die Stufe. Der
Stern war die Tür. Der Stern
war das Fenster. Und keiner
weiss was dieser Stern war.
War dieser Stern die Kunst?
War dieser Stern die Phantasie?
War dieser Stern die Welt? Ich
denke, dieser Stern war das
Glück. Und die Freude die
Liebe zu sein!
(C)Klaus Lutz
Music: LiteSaturation
Bild/Rezitation: Uschi Rischanek
Statt Gesang heute ein georgischer Kurzfilm
Aldi ist der letzte Bewohner des Dorfes. Er muss sein Leben fortsetzen und durch Rituale seine Seele zurückgewinnen, die von seltsamen Träumen heimgesucht wird.
Produktionsleitung: Giorgi Arabuli
Drehbuch: Giorgi Arabuli, Mari Bekauri
Produktionsleitung: Temo Macharadze
Produktionsdesign: Berdia Arabuli
Kostümbild: Mariam Gigauri
Musik/Ton: Nika Paniashvili (Avi Musaifi)
Schnitt/Farbkorrektur: Nodar Nozadze
Produzent: David Pirtskhalava
Mitwirkende: Gogia Gigauri, Gaga Chincharauli, Nikoloz Khutsishvili, Shota Arabuli, Vazha Ivaniashvili, Nikoloz Avlakhashvili, Kakhaber Khutsishvili