Immer freitags, immer bei Barbara: der Lückentext. Das Original. Heute mit der Nummer 888.
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1. Mir ist aufgefallen, dasz es in meinem Hof und Garten keine Ameisen mehr gibt. Voriges Jahr gab es noch welche, aber schon viel weniger als früher und sie waren winzig klein. Das ist kein gutes Zeichen.
2. Gregor Gysi meinte neulich "Wenn wir die Entwicklung stoppen wollen, müssen wir die AfD inhaltlich widerlegen. Nicht nur beschimpfen, das reicht nicht aus!"
3. Das nächste Mal werde ich wohl wieder Die Linke wählen - die Grünen waren alles andre als meine Herzens-Entscheidung. Nur taktisch. Und das hat zumindest geklappt und eine Sitzmehrheit der Blauen konnte wenigstens noch verhindert werden. Ansonsten bin ich sehr besorgt.
4. Dasz die Rechten irgendwann immer Krieg anfangen wollen, habe ich schon verstanden. Nur jeder denkt in der aktuellen Situation jetzt nicht so weit.
5. Danke an Barbara für die kontinuierliche Mühe, Lückentexte für uns zu erfinden. Ich weisz es zu schätzen!
6. Kein Mensch im Westen nimmt wahr bzw. kommt mal auf die Idee, dasz das Wahlergebnis im neuen Bundesgebiet auch ein Ausdruck von Kriegsangst ist und gegen diesen pauschalen Russenhasz. Alle altbundesdeutschen demokratischen Parteien sind längst zu Kriegsparteien geworden und damit für viele Mensche nicht mehr wählbar. Soviel dazu.
7. Was das Wochenende angeht, das verbringe ich mit meinem Schatz. Aus diversen Gründen ist das in letzter Zeit etwas zu kurz gekommen
Kiever Stadtteil Theophania: Kloster St. Panteleimon 25.6.26 Zur Feier des Namentstages Seiner Seligkeit Onufrij, Metropolit der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche.
Den Platz vor dem Eingang schmückt ein Blütenteppich.
Anfangs links im Bild: Onufrij
(Er hat einen interessanten spirituellen Werdegang - ich las seine Erinnerungen - und jetzt ganz gewisz kein leichtes Leben, so wie die UOC von Prüfungen heimgesucht wird... so, wie der Krieg eine Kirche nach der anderen zerstört - den Rest erledigen dann Ukrainische Behörden mit der Enteignung von Kirchen und Inhaftierung von Geistlichen, sowie der Aberkennung der Staatsbürgerschaft Onufrijs, der nun staatenlos ist...)
Übersetzte Zusammenfassung:
Am 25. Juni 2026 hielt Metropolit Sergius von Ternopil und Kremenets anlässlich des Gedenktages des himmlischen Schutzpatrons des Primas der Ukrainischen Orthodoxen Kirche, Seiner Seligkeit Metropolit Onufry von Kiew und der ganzen Ukraine, eine Glückwunschrede im Namen des Heiligen Synods, des Episkopats, des Klerus, der Mönchsgemeinschaften und aller gläubigen Kinder der Ukrainischen Orthodoxen Kirche.
In seiner Ansprache gratulierte Bischof Sergius Seiner Seligkeit herzlich zu seinem Namenstag und dem Gedenktag seines himmlischen Schutzpatrons, des Ehrwürdigen Onufry des Großen, und würdigte dabei den langjährigen, selbstlosen Dienst des Primas zum Wohle der Heiligen Kirche.
Wie Metropolit Sergius hervorhob, dient Seine Seligkeit Metropolit Onufry Christus, dem Erlöser, seit seiner Jugend mit Eifer und Verantwortungsbewusstsein; unermüdlich unterweist er die Gläubigen darin, nach der Wahrheit Gottes zu leben, dem orthodoxen Glauben treu zu bleiben und die Einheit des kirchlichen Lebens zu wahren.
„Die Jahre Ihres Primats waren geprägt von unermüdlicher Sorge und Fürsorge für alle Aspekte des geistlichen Lebens, auf dass die kanonische Ordnung und die kirchliche Einheit in der Kirche Christi bewahrt bleiben“, merkte Metropolit Sergius an.
Die Ansprache betonte zudem die besondere Rolle Seiner Seligkeit bei der Wahrung der Treue zu den kirchlichen Kanones sowie bei der Förderung des geistlichen Lebens, der Jugend-, Missions-, Sozial- und Mönchsarbeit; hervorgehoben wurde auch sein beständiger Aufruf zu Glaube, Hoffnung, Versöhnung, Buße und Erlösung.
„Ihre maßgebliche Stimme hat stets zu Glaube, Hoffnung, Versöhnung und Eintracht, zu Buße und Erlösung aufgerufen – und tut dies auch heute“, sagte der Oberhirte. Abschließend wünschte Metropolit Sergius Seiner Seligkeit Metropolit Onufry Gesundheit, Gottes gnädigen Beistand und die reiche Barmherzigkeit des Herrn für seinen mühevollen Dienst als Primas zum Wohle der Ukrainischen Orthodoxen Kirche und des ukrainischen Volkes.
Das ist die Vertonung eines Gedichts, das eine Frau aus Oakland im Sommer 1942 schrieb, als die Nachrichten von der Front alles andere als gut klangen und Söhne von Freundinnen unter den Gefallenen waren.
Elma Dean war keine bekannte Dichterin. „Letter to St. Peter“ erschien im November 1942 im Magazin „The American Mercury“ und entwickelte danach ein Eigenleben, das die Bekanntheit seiner Autorin bei weitem überstieg: in den Congressional Record aufgenommen, in „National Geographic“ abgedruckt, an die Mauer eines amerikanischen Soldatenfriedhofs in England gemeißelt, von einem Senator an einem europäischen Gräberfeld vorgetragen. Ein Gebet, gerichtet nicht an Gott, sondern an Petrus, den Torhüter des Himmels: (Quelle)
Lass sie rein, Peter, Let them in, Peter,
Sie sind sehr müde They are very tired
Gib ihnen Sofas, auf denen die Engel schlafen Give them couches where the angels sleep
Und zünde diese Feuer an And light those fires Lass sie wieder gesund aufwachen Let them wake whole again
Zu brandneuen Anfängen To brand new dawns
Mit der Sonne befeuert Fired with the sun
Nicht die verdammten Waffen der Kriegszeit Not wartime's bloody guns Möge ihr Friede tief sein May their peace be deep
Denken Sie daran, wo die gebrochenen Körper liegen Remember where the broken bodies lie
Gott weiß, wie jung sie waren God knows how young they were
Sterben müssen To have to die
Gott weiß, wie jung sie sterben mussten God knows how young they were to have to die Gib ihnen Dinge, die sie mögen Give them things they like
Lass sie etwas Lärm machen Let them make some noise
Geben Sie Roadhouse-Bands, keine goldenen Harfen Give roadhouse bands, not golden harps
Auf diese unsere Jungs To these our boys Und lass sie lieben, Peter And let them love, Peter
Weil sie keine Zeit hatten Cause they've had no time
Sie sollten Bäume und Vogelgesang haben They should have trees and bird songs
Und Hügel zum Erklimmen And hills to climb Der Geschmack des Sommers in einer reifen Birne The taste of summer in a ripened pear
Und Mädchen, süß wie Wiesenwinde And girls sweet as meadow winds
Mit wallendem Haar With flowing hair Sagen Sie ihnen, wie sehr sie vermisst werden Tell them how they are missed
Und sag, du sollst keine Angst haben And say not to fear
Es wird alles gut It's gonna be alright
Bei uns hier unten With us down here Lass sie rein, Peter Let them in, Peter
Gerhard Heusinger - ein Vorbild für die Bundeswehr? Derartige Entgleisungen sind heute kein Tabu mehr - da weisz man, wie man dran ist. Und kriegt das Grausen.
Man kann sagen: es ist gut mit diesem Land, Wälder, Felder... – alles im Überfluss. Nur im Kleinen ist es nicht gelungen – Mit den Menschen stimmt es nicht, wie zum Hohn.
Land der Sklaven, Land der Herren –
Du, wie du immer warst, so wirst du bleiben,
Nur Erschöpfung hat sich aufgestaut,
bei der Suche nach deinen „Freiheiten“,
Bei der Suche nach dem, was nicht ist,
und wahrscheinlich auch nie sein wird,
Die traurige Sehnsucht nagt noch immer an dir,
ich weiß nicht seit wie vielen Jahren.
Und du, zum wievielten Male wieder mal,
mit derselben Forke und mit aller Kraft...
dabei zerreiszt du dir dein Hemd,
und besoffen versuchst du zu beschwören,
dasz es diesmal nicht wie immer ist.
Dasz alles kalkuliert ist, sieht man nüchtern.
Und du schlägst aus, wie ein Pferd mit dem Huf,
verrennst dich in die Schlacht – die reinste Katastrophe.
Und wie aufrichtig das alles ist, du liebe Güte,
dasz jemand, dem du unbekannt
dir Glauben schenken wird und Mitgefühl.
Doch ich weisz ... werd endlich einmal nüchtern!
- Sergeij Blanstein -
("Land der Sklaven Land der Herren" ist eine Zitat aus Lermontovs Gedicht
"Leb wohl, ungewaschenes Ruszland")
- eigene Übersetzung -
Anmerkung: ich habe das Gefühl, dasz "Signture" ein KI-Projekt ist, welches die Texte zeitgenössischer Dichter
vertont und interpretiert. - Ich kann mich natürlich auch irren. -
Der Text wurde jedenfalls von einem echten, in Odessa/NewYork lebenden russischen Dichter verfaszt.
С землёю, скажем, повезло: Леса, поля... - всего навалом. Не хорошо лишь только в малом - С людьми неладно, как назло.
"Страна рабов, страна господ" - Ты, как была, так и осталась И накопилась лишь усталость От поиска твоих "свобод",
От поиска того, что нет И быть, наверное, не может, Но грусть-тоска тебя всё гложет Уже не знаю сколько лет.
И ты, в который раз опять На те же грабли да с размаху... При этом рвёшь свою рубаху Пытаясь спьяну уверять,
Что в этот раз, не как всегда, А всё рассчитано, мол, трезво. И бьёшь, как конь копытом резво И рвёшься в бой - ну, прям, беда.
И всё так искренне, ей-ей, Что если кто тебя не знает - Поверит и посострадает. Но я то знаю... Протрезвей!
Рубрика произведения: Поэзия -> Лирика гражданская
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Константин Платонов 15.08.2015 23:55:15 Отзыв: положительный Интересно... Григорий Бланштейн 16.08.2015 17:02:43
Спасибо. Отрадно, что есть люди которым это интересно. Сергей Галкин 10.08.2015 17:02:21 Отзыв: положительный А что? Хороший совет! )) Оставить отзыв к произведению
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