Hilfstransport nach Svjatogorsk und Adamovka im Donbass
24.9.26
Immer freitags, immer bei Barbara: der Lückentext. Das Original.
Heute mit der Nummer 888.
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1. Mir ist aufgefallen, dasz es in meinem Hof und Garten keine Ameisen mehr
gibt. Voriges Jahr gab es noch welche, aber schon viel weniger als früher
und sie waren winzig klein. Das ist kein gutes Zeichen.
2. Gregor Gysi meinte neulich "Wenn wir die Entwicklung stoppen wollen,
müssen wir die AfD inhaltlich widerlegen. Nicht nur beschimpfen,
das reicht nicht aus!"
3. Das nächste Mal werde ich wohl wieder Die Linke wählen - die
Grünen waren alles andre als meine Herzens-Entscheidung. Nur taktisch.
Und das hat zumindest geklappt und eine Sitzmehrheit der Blauen
konnte wenigstens noch verhindert werden.
Ansonsten bin ich sehr besorgt.
4. Dasz die Rechten irgendwann immer Krieg anfangen wollen, habe ich
schon verstanden. Nur jeder denkt in der aktuellen Situation jetzt nicht so weit.
5. Danke an Barbara für die kontinuierliche Mühe, Lückentexte für uns
zu erfinden. Ich weisz es zu schätzen!
6. Kein Mensch im Westen nimmt wahr bzw. kommt mal auf die Idee, dasz
das Wahlergebnis im neuen Bundesgebiet auch ein Ausdruck von Kriegsangst ist
und gegen diesen pauschalen Russenhasz. Alle altbundesdeutschen demokratischen
Parteien sind längst zu Kriegsparteien geworden und damit für viele
Mensche nicht mehr wählbar. Soviel dazu.
7. Was das Wochenende angeht, das verbringe ich mit meinem Schatz.
Aus diversen Gründen ist das in letzter Zeit etwas zu kurz gekommen
Aus Gründen des Gedenkens an den 11.9. vor 25 Jahren hat Barbara
einen ausführlichen und lesenwerten Blogpost veröffentlicht.
Das Vergnügen des Lückentextes fällt heute aus.
Angemessen, wie ich finde.
Kiever Stadtteil Theophania: Kloster St. Panteleimon
25.6.26 Zur Feier des Namentstages Seiner Seligkeit Onufrij,
Metropolit der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche.
Den Platz vor dem Eingang schmückt ein Blütenteppich.
Anfangs links im Bild: Onufrij
(Er hat einen interessanten spirituellen Werdegang - ich las seine Erinnerungen - und jetzt ganz gewisz kein leichtes Leben, so wie die UOC von Prüfungen heimgesucht wird... so, wie der Krieg eine Kirche nach der anderen zerstört - den Rest erledigen dann Ukrainische Behörden mit der Enteignung von Kirchen und Inhaftierung von Geistlichen, sowie der Aberkennung der Staatsbürgerschaft Onufrijs, der nun staatenlos ist...)
Übersetzte Zusammenfassung:
Am 25. Juni 2026 hielt Metropolit Sergius von Ternopil und Kremenets anlässlich des Gedenktages des himmlischen Schutzpatrons des Primas der Ukrainischen Orthodoxen Kirche, Seiner Seligkeit Metropolit Onufry von Kiew und der ganzen Ukraine, eine Glückwunschrede im Namen des Heiligen Synods, des Episkopats, des Klerus, der Mönchsgemeinschaften und aller gläubigen Kinder der Ukrainischen Orthodoxen Kirche.
In seiner Ansprache gratulierte Bischof Sergius Seiner Seligkeit herzlich zu seinem Namenstag und dem Gedenktag seines himmlischen Schutzpatrons, des Ehrwürdigen Onufry des Großen, und würdigte dabei den langjährigen, selbstlosen Dienst des Primas zum Wohle der Heiligen Kirche.
Wie Metropolit Sergius hervorhob, dient Seine Seligkeit Metropolit Onufry Christus, dem Erlöser, seit seiner Jugend mit Eifer und Verantwortungsbewusstsein; unermüdlich unterweist er die Gläubigen darin, nach der Wahrheit Gottes zu leben, dem orthodoxen Glauben treu zu bleiben und die Einheit des kirchlichen Lebens zu wahren.
„Die Jahre Ihres Primats waren geprägt von unermüdlicher Sorge und Fürsorge für alle Aspekte des geistlichen Lebens, auf dass die kanonische Ordnung und die kirchliche Einheit in der Kirche Christi bewahrt bleiben“, merkte Metropolit Sergius an.
Die Ansprache betonte zudem die besondere Rolle Seiner Seligkeit bei der Wahrung der Treue zu den kirchlichen Kanones sowie bei der Förderung des geistlichen Lebens, der Jugend-, Missions-, Sozial- und Mönchsarbeit; hervorgehoben wurde auch sein beständiger Aufruf zu Glaube, Hoffnung, Versöhnung, Buße und Erlösung.
„Ihre maßgebliche Stimme hat stets zu Glaube, Hoffnung, Versöhnung und Eintracht, zu Buße und Erlösung aufgerufen – und tut dies auch heute“, sagte der Oberhirte.
Abschließend wünschte Metropolit Sergius Seiner Seligkeit Metropolit Onufry Gesundheit, Gottes gnädigen Beistand und die reiche Barmherzigkeit des Herrn für seinen mühevollen Dienst als Primas zum Wohle der Ukrainischen Orthodoxen Kirche und des ukrainischen Volkes.
John Gorka - Let them in
Das ist die Vertonung eines Gedichts, das eine Frau aus Oakland im Sommer 1942 schrieb, als die Nachrichten von der Front alles andere als gut klangen und Söhne von Freundinnen unter den Gefallenen waren.
Elma Dean war keine bekannte Dichterin. „Letter to St. Peter“ erschien im November 1942 im Magazin „The American Mercury“ und entwickelte danach ein Eigenleben, das die Bekanntheit seiner Autorin bei weitem überstieg: in den Congressional Record aufgenommen, in „National Geographic“ abgedruckt, an die Mauer eines amerikanischen Soldatenfriedhofs in England gemeißelt, von einem Senator an einem europäischen Gräberfeld vorgetragen. Ein Gebet, gerichtet nicht an Gott, sondern an Petrus, den Torhüter des Himmels: (Quelle)
Lass sie rein, Peter,
Let them in, Peter,
Sie sind sehr müde
They are very tired
Gib ihnen Sofas, auf denen die Engel schlafen
Give them couches where the angels sleep
Und zünde diese Feuer an
And light those fires
Lass sie wieder gesund aufwachen
Let them wake whole again
Zu brandneuen Anfängen
To brand new dawns
Mit der Sonne befeuert
Fired with the sun
Nicht die verdammten Waffen der Kriegszeit
Not wartime's bloody guns
Möge ihr Friede tief sein
May their peace be deep
Denken Sie daran, wo die gebrochenen Körper liegen
Remember where the broken bodies lie
Gott weiß, wie jung sie waren
God knows how young they were
Sterben müssen
To have to die
Gott weiß, wie jung sie sterben mussten
God knows how young they were to have to die
Gib ihnen Dinge, die sie mögen
Give them things they like
Lass sie etwas Lärm machen
Let them make some noise
Geben Sie Roadhouse-Bands, keine goldenen Harfen
Give roadhouse bands, not golden harps
Auf diese unsere Jungs
To these our boys
Und lass sie lieben, Peter
And let them love, Peter
Weil sie keine Zeit hatten
Cause they've had no time
Sie sollten Bäume und Vogelgesang haben
They should have trees and bird songs
Und Hügel zum Erklimmen
And hills to climb
Der Geschmack des Sommers in einer reifen Birne
The taste of summer in a ripened pear
Und Mädchen, süß wie Wiesenwinde
And girls sweet as meadow winds
Mit wallendem Haar
With flowing hair
Sagen Sie ihnen, wie sehr sie vermisst werden
Tell them how they are missed
Und sag, du sollst keine Angst haben
And say not to fear
Es wird alles gut
It's gonna be alright
Bei uns hier unten
With us down here
Lass sie rein, Peter
Let them in, Peter
Quelle: LyricFind
Gerhard Heusinger - ein Vorbild für die Bundeswehr?
Derartige Entgleisungen sind heute kein Tabu mehr - da weisz man, wie man dran ist.
Und kriegt das Grausen.
Ein Artikel zum 22. Juni 1941.
Pilgerlied zum Kloster Pochajiv, Ukraine
(das mag ich ganz besonders)
Es führn nach Potschajiw Straszen und Pfade
Wo Gottes Glocken Geläut
Zu unserem Gotte, dem einzigen Gotte
Flieszen die Menschen wie Wasser zu ihm
Oh, Mütterchen Gottes,
Zu Dir kamen wir her
Am heiligen Wasser laben wir uns
Wir beten zu Gotte, dem einzigen Gotte
Oh führ uns zu ihm, oh führ uns zu ihm.
Aus Hainen des Nachtigalllieds bringen wir freudig
Sträuße von Blumen Dir dar
Wir beten zu Gotte, dem einzigen Gotte
Für all unsere Kinder so klein
Oh gib uns, dasz Kinder recht lieben lernen
Damit sie Gottes Rufe hörn
Wir beten zu Gotte, dem einzigen Gotte
Für Töchter und Söhne die uns geschenkt
Wir beten Felder, wir beten für Meere
Für unsre Dörfer und Städte auch
Wir beten zu Gotte, dem einzigen Gotte
Ohne den kein Leben gedeiht.
Oh, Mutter des Morgenrots, ertränk unseren Kummer
In des heiligen Wassers so klar
Wir beten zu Gotte, zu unserem Gotte
Von nun an und für immerdar
- eigene Nachdichtung -
Hier sind Impressionen vom diesjährigen Pilgerzug aus Wolhynien
4.8.25