Dienstag, 31. Juli 2018

Different plans





I don't know how long I can do this, he said. I think the universe has different plans for me & we sat there in silence & I thought to myself that this is the thing we all come to & this is the thing we all fight & if we are lucky enough to lose, our lives become beautiful with mystery again & I sat there silent because that is not something that can be said.

- storypeople -






















Montag, 30. Juli 2018

Sonntag, 29. Juli 2018

Sommerfrische IV



Hi, hier ist der Bär.
Es ist unwahrscheinlich heisz und wir sind meist
im Haus geblieben und haben Bücher gelesen.
Von anderen Bären, ZEN-Katzen und noch viel mehr.




Den PC haben wir nicht gestartet, weil es einfach zu warm war
und das mag der auch nicht.
Die Frau wollte immer schwimmen gehn,
aber das Bad ist zu überfüllt bei der Hitze,
gleich frühmorgens... und so wird sie jetzt
erstmal nicht wieder hingehen können.
Das fehlt ihr sehr.
Und der Natur fehlt Regen, seit Monaten,
 - es ist ganz schlimm!

Die Frau hat zwei Riesenstapel Bücher aussortiert
(der eine ist schon weg)
das macht sie nicht gern, aber es ist ab und zu mal nötig. 
Seufz!



Gestern abend hat es endlich geregnet
und heute früh war es etwas angenehmer drauszen.



Wir haben der Frau geholfen,
die Haworthien zu teilen und in kleine Töpfe zu pflanzen.
Und eine neue Blattpflanze hat sie jetzt auch.
Der Blatttrieb war aus dem Geburtstagsblumenstrauzs
und hatte kleine Wurzeln bekommen.
Da haben wir heute Erd-Einsatz gemacht.
Einige Pflanzen stehn schon drin auf dem Fensterbrett
die anderen bleiben drauszen bis zum Herbst.



Morgen hat mein Mensch einen schwierigen Besuch vor sich 
und danach werde ich wohl bald wieder zu ihm heimkommen.
Er fehlt mir sehr und auch die heimatliche Höhle,
auch wenn Sommerfrische mit Brumm sehr schön ist.

Aber vorher gibt es noch eine Taufe,
denn dann werde ich endlich einen Namen
bekommen und Zebedäus heiszen.
Sobald es nicht mehr so heisz ist
machen sie mit mir einen Ausflug zur Terrasse am Schlosz.
Das wird mein Tauf-Ort sein.
Und ich musz auch nicht nochmal
im Fahrradkorb festgebunden werden
das hat mir die Frau fest versprochen.
Sie nimmt mich lieber auf den Rücken für unterwegs.

Wir hoffen, es wird bald kühler
und wünschen Euch eine schöne neue Woche.

Brumm und ich (Zebedäus)

Freitag, 27. Juli 2018

Lavender






Summer story...




What if we all got along & people loved each other & sang songs about peace? he said. Would that be a good world? & I said I didn’t know about that, but it would be a good summer camp & he looked at me & shook his head & said, 
It’s no wonder you’re leaving us with such a mess...

- storypeople -






Mittwoch, 25. Juli 2018

The night we were stars





We sat in the dark, holding hands
& let the sky pull us up into
a million stars & it was quiet
for a long time & then you said
They’re more beautiful tonight
than any stars I’ve seen before
& I could only nod & wonder if
this is how it always is when you
let yourself love enough to become
the world you see.

- storypeople -














Dienstag, 24. Juli 2018

Opera man





My uncle told me once there were 3 rules for a great opera.
Make it loud, wear flashy clothes & if it's not
going your way, kill yourself.
It has no basis in reality, he added.
That's why I like it.

- storypeople -




















Montag, 23. Juli 2018

Wayfaring stranger




*


Shared with Photo Tunes

I am a poor wayfaring stranger
Traveling through this world alone
There is no sickness, toil nor danger
In that fair land to which I go
I'm going home
To see my mother
I'm going home
No more to roam
I am just going over Jordan
I am just going over home
I know dark clouds will hover o'er me
I know my pathway is rough and steep
But golden fields lie out before me
Where weary eyes no more will weep
I'm going home to see my father
I'm going home no more to roam
I am just going over Jordan
I am just going over home
I'll soon be free from every trial
This form shall rest beneath the sod
I'll drop the cross of self-denial
And enter in that home with God
I'm going home to see my savior
I'm going home no more to roam
I am just going over Jordan
I am just going over home

Sonntag, 22. Juli 2018

Ochsenschwanzsuppe





Man nehme einen Ochsen ganz,
halt ihn hinten fest am Schwanz,
haue mit dem Beile schwapp,
vorne dann den Ochsen ab.
Putz den Schwanz von Haar und Federn
bis er blank aussieht und ledern,
teile ihn sogleich in Stücke,
lege diese ohne Lücke
in den Topf fast bis zum Rand.
Nimm ein Kochbuch nun zur Hand
und tu dieses, möglichst ganz,
in den Topf zum Ochsenscgwanz.
Dieser weiß dann ganz genau:
so und so wünscht mich die Frau.

*

Dieser alte Zettel stammt von meiner Oma (1899-1988).
Sie hat mir das Verschen als Kind oft gesagt...
Ich hatte danach im Web gesucht,
konnte es dort jedoch nirgends finden.
Jetzt stelle ich es ein, damit dieses
Stückchen Alltagskultur von damals nicht verloren geht.

Freitag, 20. Juli 2018

Mittwoch, 18. Juli 2018

Tzaziki-Smoothie, Gedanken und Träume




Heute hat uns unsere Ferienmutter Zaziki-Smoothie gemacht.
Hat sich sich gerade so einfallen lassen,
wie sie ja immer etwas macht aus dem, was zufällig da ist.
Ist ganz einfach:

1 Salatgurke
250ml Joghurt
etwas Wasser
drei Knoblauchzehnen
eine Handvoll Walnüsse
halber TL. Zucker
etwas Salz und Pfeffer
im Mixer pürieren.
Fertig ist der herzhafte Sommerdrink.
Für Menschen und für Bären.

Aber eigentl. wollten wir erzählen, woher sie die Gurke hat.
Ist eine lange Geschichte.

Sie geht ja regelmäszig zur Tafel, Futter jagen.
Aber Spasz macht ihr das schon lange nicht mehr.
Früher war es mal ein schöner Treffpunkt und manche Leute kamen 
vor allem wegen der Sozialkontakte.
Inzwischen sind von den Leuten nicht mehr viele da oder sie haben sich sehr verändert.
Die Stimmung ist immer miszgünstiger und aggressiver geworden dort.
Da sind einmal die Spätaussiedler, die die Deutschen als Asoziale betrachten 
und nichts mit ihnen zu tun haben wollen.
Haben sie der Frau selbst mal ins Gesicht gesagt bei einer Versammlung,
 die eigentlich Probleme lösen sollte:
"Wir sind ordentlich, arbeitsam und fleiszig und damit haben wir alle Hilfe verdient. Während ihr Deutschen ja offensichtlich nicht in der Lage seid, 
euer Leben in den Griff zu bekommen."
Kann man nichts mehr dazu sagen, die Frau hat nur geheult und ist weggegangen.
Ist schon länger her.

Inzwischen mag sie aber auch sonst nicht mehr dort sein: das Gemotze der AFD-Wähler (die nicht so weit denken können um zu begreifen, dasz sie selbst als erste "dran" sind, wenn solche Populisten an die Regierung kämen - ) geht ihr auf die Nerven und all der Neid und eine sehr unangenehme Frau schrakelt und schamputert ununterbrochen,
 dasz die Wände wackeln.
"Karamellendame" nennt sie der Mann.

Das alles ist auf Dauer nicht gerade erhebend.

Ja dieser ganze Kleinkrieg, die Wichtigtuerei der Türsteherin
und das ständige Nachweisen-Müssen der eigenen Bedürftigkeit.
Berechtigunsausweis beantragen, regelmäszig verlängern lassen...
Kontoauszüge abgeheftet beim Amt. Da gibt es keinen Datenschutz und so.
Diese ganze Armutsmaschinerie eben.
Von der man langsam aber sicher zermalmt wird.
Es kotzt sie schon lange nur noch an und manchmal geht sie nicht hin.
Aber wir wollen ja auch satt werden -


Tja, und nun haben einige Studenten eine Foodsharing-Gruppe gegründet,
denn sie wollen nicht, dasz so viel weggeworfen wird und verschwendet.
Sie wollen miteinander teilen und anders leben.
Naja, die kommen aus gröszeren Städten, da gibt es dafür weit mehr Akzeptanz.
Und da stellen schon viele auch einfach Lebensmittel vor die Tür oder Restaurants lassen abholen, was übrig bleibt.
So läuft das in Kleinstädten niemals, aber sie wollen es versuchen.

Unsere Menschen sind neulich hingegangen zum Treffen und nun dürfen sie auch dabei sein und versuchen, Lebensmittel zu retten und miteinander zu teilen.
Die Frau hat schon Beeren aus dem Garten abgegeben.
Und die Studenten haben drei Stellen gefunden,
 wo sie aller 2 Wochen einmal nachfragen dürfen.
Das ist nicht viel, aber für diese Stadt schon beachtlich.
Der Bioladen in der Innenstadt ist klein, da bleibt nicht viel übrig.
Der Biomarkt weiter drauszen ist schon gröszer 
und da war die Frau neulich beim Abhol-Termin.
Aber sie hat nichts bekommen und hatte den Eindruck, dasz der Chef sowas eigentlich nicht gut findet und der Meinung ist, jeder solle gefälligst einkaufen kommen bei ihm und nicht schnorren. Denn auch die anderen Male hatte er es meist vergessen oder er konnte die Sachen 

grade nicht finden, als die Studenten kamen.
Er kann nur zu einer grün-alternativen Initiative nicht einfach so NEIN sagen,

wenn er selbst sich ökologisch nennt.
Jedenfalls, da geht die Frau nicht nochmal hin, die Athmosphäre dort war nicht gut.

Diesen Montag war die Frau bei dem einzigen gröszeren Markt, der mitmacht.
Mit dem Fahrrad. Denn sie ist ja einiges gewöhnt in Sachen Dinge zu transportieren.
Dachte sie.
Aber dann stand sie ziemlich bedeppert vor einem Stapel Obst-und Gemüsekisten
und hat dann gefühlte 30 kilo aufs Fahrrad geladen.
Konnte es kaum halten und in der Gluthitze den weiten Weg schieben.
Erst nach hause, etwas ausruhn und dann weiter zur Hochschule rauf.
Aber dafür hat es sich auch wirklich gelohnt und die Sachen
waren längst nicht so angegammelt, wie sonst bei der Tafel.
Da gab es Montag leckere Pilzpfanne für uns und Dienstag grüne-Bohnen-Eintopf.
Die Kirschen haben sie als Verpflegung mit ins Schwimmbad genommen...

Die Frau meint, es war zwar sehr anstrengend, aber irgendwie ein viel besseres,

 selbstbestimmtes Gefühl. Kein Almosenempfänger zu sein,
 sondern Gemüse-Retter sozusagen.
Und die Studenten sind alle sehr nett und ganz anders drauf als die Besucher der Tafel.
Da haben sich unsere Menschen wohl gefühlt, 
so ziemlich zum ersten Mal hier irgendwo, in dieser Stadt.
Auch wenn alle viel jünger sind.

Und eigentlich hätten unsere Menschen beide Lust, selbst noch zu studieren.
Der Mann hat ja bereits promoviert, aber die Frau konnte nie studieren.
Ja das ist so ein Traum, der unerfüllt bleiben wird wie so viele andere auch.
Und leider hat die örtliche HS hier auch keine für sie interessanten Fächer.
Da müszte sie fort in eine andere Stadt und das schafft sie niemals alleine.
Wo sie doch noch nicht einmal nach dem Weg fragen könnte - - -

Und es geht auch gar nicht in ihrem Status der Erwerbsunfähigkeit.
Und all diese anderen Armuts-und Abhängigkeitsgesetze sprechen auch voll dagegen.
 Das ist nicht vorgesehen in unserem Land.
Entweder ein Rentner kann das alles selbst finanzieren,
 dann geht das in jedem Alter, aber nicht so.
Für die beiden.

Aber zumindest ist dort in der HS eine wesentlich angenehmere Stimmung
und vielleicht können sie sich ein wenig dort integrieren.
Was ja in dieser Stadt, die nur zum Ersticken gut ist, sonst nirgends geht.
Und die Frau hofft, dasz das mit dem Foodsharing auf längere Sicht
noch besser funktionieren wird und eine Alternative zur Tafel sein könnte.
Ein Anfang ist gemacht.
Und heute hatten wir zum Mittag noch den Salat und die Gurke. Hmmm.

Was machst du da?







Brumm, was machst du da?!?
Bring mir sofort die Bücher zuück!
Die sind zum Lesen da und nicht zum Klettern!





Jaja, aber ich brauche sie jetzt mal.
Ich will ein paar leckere Brummbären pflücken
(oder habe ich da etwas falsch verstanden?).
Die werden nämlich schon reif bei der Wärme.
Kriegst die Bücher bald zurück,
wenn ich hier erst fertig bin.



Oh ja, die sind wirklich lecker 
zum Frühstück im Maisgrieß.
Das hast du gut gemacht!