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Sonntag, 13. September 2026

Tagesbild

 

 


 Endlich ein feuchter Tag. Ernsthafter Regen sieht anders aus, aber immerhin!

 

 

Sonntag, 12. Juli 2026

Zwölf von zwölf im Juli

 

 

 
An diesem Hochsommersonntag steigt bei Caro
wieder die Party des Zwölften. Da bin ich doch gerne dabei! 
 
 

 
 Da es bei uns dieser Tage noch angenehm nachtkühl war
und die Tage sommerlich schön statt zu heisz... starten wir kurzerhand
einen kleinen Ausflug - etwas Sommer genieszen, bevor die Hitze
wieder zu extrem wird  für ALLES.
 
Kloster Drübeck ist unser Ziel, so ziemlich der einzige interessante Ort, der 
für uns mit Bus und ohne zu viele Fuszwege drumherum noch erreichbar ist. 
Allerdings ahnten wir nicht, dasz die Fahrpreise inzwischen um 150% (!)
gestiegen sind und das steht in keiner Fahrpreistabelle der HVB so drin.
Es macht uns ziemlich ratlos, denn es gibt keine Meldung/Artikel dazu. 
Das sind so die kleinen bösen Überraschungen und Traurigkeiten des Alltags,
die die Grenzen wieder noch enger setzen. 
 
 

 
Aber nun sind wir da und lassen uns den Tag davon nicht verderben.
Also begleitet uns auf dem kleinen Rundgang durch den Klostergarten.
Die Fotos sind alle mit einer winzigen uralten NIK*N Coolpix 4600
gemacht - mit der Spiegelreflex wären die Nahaufnahmen besser geworden,
die war mir aber heute zu schwer. 
Es geht machmal auch um unbeschwertes Genieszen! 
 
 










 *
 
No. 13 ist das Bonusbild, denn es ist ja genau genommen kein Foto,
sondern mehr eine Information. Ein Ort an dem Frauen lebten und wirkten. 
 

 
Gehabt Euch wohl bis zum nächsten mal, kommt gut durch die Sommerhitze
und danke für den Besuch :) 

Sonntag, 5. Juli 2026

#WMDEDGT - Vom grauen faulen Sonntag

 




Dieser Sonntag ist im Vergleich zum Vorigen angenehm kühl.
Auch die Räume haben sich über die Woche wieder abgekühlt,
sind bei Nachttemperaturen im unteren Zehnerbereich wieder erträglich, 
fast zu kühl (aber die nächste Hitze kommt bestimmt, das macht mir Sorge). 
 
Ich bin 5:15 aufgestanden, hatte wieder nur 2h Schlaf.
Aber das ist normal nun, seit über dreizehn Jahren.
Steigert Lebenskraft und Konzentrationsfähigkeit nicht unbedingt.
 
Katzenfleisch aufgetaut und geschnitten, dem Katz full Service
angedeihen lassen. Wie jeden Morgen.
Nur das Nachbars-Katzentier kommt morgens nicht mehr, es hat Krebs.
Ich sehe es nur noch selten und es sieht schlimm aus. 
 
An den PC gesetzt und einiges erledigt, was gestern technisch nicht ging.
Heute morgen gehts besser. 
Nachrichten gelesen und nach einer schönen Blogparade ausgeschaut.
Ich liebe Blogparaden und hier gibt es gerade über Fünfzig für den Juli
(also greift zu, schreibt mit - Werbung ist das jetzt aber nicht!). 
 
 
Der Himmel trägt mal wieder Grau, das musz wohl grade Mode sein.
Gefrühstückt und mit Schatz telefoniert.
Inzwischen beginnt es zu regnen.
Einen Pott voll Apfelmus gekocht, die Äpfel haben ihr Best Age überschritten, 
sind aber gut für leckeres Mus.
 
Gegen 10:30 klart es etwas auf. Ich nehme mein Schwimmzeug
und begebe mich ins Freibad.
Dort ist es angenehm ruhig, nur eine Mutter mit zwei Kleinkindern 
am Planschbecken. Sonst niemand.
Ich hab den groszen Teich ganz für mich allein und ziehe 
gemütlich meine vierzig Bahnen.
Teils läszt sich sogar mal die Sonne kurz blicken. Es ist echt schön!
Beim Schwimmen fällt mir schlieszlich ein, dasz heut der Fünfte ist...  
 
Nach 25 Bahnen kommt die nächste Schwimmerin hinzu: eine von der
schwimmbebrillten Rücksichtslos-Fraktion, die einem gnadenlos
die Flossen um die Ohren haut. Und sie kommt auch sofort in meine Bahn.
Also mal ehrlich, ich frage mich, was das eigentlich soll: 
das Becken hat sechs Bahnen und fünf davon sind frei.
Aber das macht sie jedes mal so, ich kenne sie schon aus früheren Jahren.
Zwei solcher Damen gibt es da - und die sterben wohl nie aus!
Ich schwimme also woanders weiter - bleibt mir ja nichts andres übrig - 
und als ich fertig bin mit den 1000 Metern, pieselt es grad wieder. 
Nichts mit Ruhepause auf den Sonnenbank. 
 
Ich begebe mich wieder heim und bereite eine leckere Gemüsepfanne aus 
dem Kleinkram vom Foodsharing und dem Rest Kokosmilch, den ich grad noch hab.
 
 
   
 
Dann ein bissel lesen, Wäsche aufhängen (unters Dach), 
ein Buchpaket fertig einpacken 
 und nachmittags gibts leckeren Kuchen. Foodsharing-Beute.
Freut mich immer, wenn mir das gelingt! 
 
 

 
Verbringe den Rest des Tages mit Schatz.
 Das Krebs-Kätzchen kommt kurz vorbei und holt sich ein Schälchen Sahne ab. 
Schatz sieht ihn zum ersten mal wieder...ziemlich schockiert. 
 
 
Und nun den Post schnell zu Frau Brüllen geschickt. 
Mehr wirds heute nicht.
 
* 
 
Gehabt Euch wohl bis nächstes mal und danke fürs Vorbeischauen :) 
 
 

Sonntag, 12. April 2026

Zwölf von zwölf im April

 

 

Der Himmel zeigt heut erst um 11:30 ein wenig Profil, vorher war er quasie nicht vorhanden

 

Sonntag der Zwölfte, im Bild festgehalten und verlinkt bei Caro,
da gibt es noch viel mehr zu sehn! 
 
 
Regenrauschen im Dunkel, gegen 5:00 weckt mich mein Katzentier,
das laut johlend ins Zimmer herein kommt. Einfach so. Jetzt, im Alter, 
hat es die Freude an der eigenen Stimme entdeckt, während es die Jahre
vorher nur sehr piepsig gemauzt hat. Jetzt ist Jaulen,
Johlen, Schimpfen, Krakehlen, Brabbeln angesagt, egal um welche Uhrzeit. 
 
Ich stehe also bald auf, bereite Katzenfrühstück und lese einiges am PC. 
Seit Ostern geht es mir sehr schlecht: die Energie fast auf dem Nullpunkt, 
die Schmerzen kaum auszuhalten. Hoffte ich Ostern noch, es ginge schnell vorbei,
musz ich mich nun doch auf einen längeren und heftigen Schub einstellen.
der kommt ja fast jeden Herbst und erst recht im Frühjahr.
So ist nun mal CFS/ME.
 
Ich mache also nicht viel und selbst dabei noch viele Pausen - 
Und erst einmal ein leckeres Sonntagsfrühstück.
 
 

 
Dann das morgendliche Telefonat mit Schatz. Unter anderem den Tag besprechen.
Nachdem ich es bei der Foodsharing-Schlacht gestern abend  nicht
geschafft habe, mir Gemüse an Land zu ziehen... hab ich nix zum Kochen
und das Dinner for two fällt heute Mittag aus. 
Dafür war ich bei Backwaren und Äpfeln erfolgreich und so wirds heut
nachmittag ein Kaffeetreff mit leckerem Kuchen.
 
 

Dann wird ein Pott voll Apfelmus hergestellt, denn einige Äpfel müssen schnell weg.
Davon bekommt Schatz die Hälfte mit - das kann man auch gut
einfach zur Butterstulle essen. 
 
Darüber ist es schon 11:30 geworden, der Himmel klart etwas auf
und ich mache einen winzigen Spaziergang.
 
 

 Etwas Frischluft und Bewegung brauche ich doch jeden Tag. Unbedingt!
 
 

 
Ich sehe Buschwindröschen und Rhododendren in den Startlöchern (nicht im Bild) 
 
 

Eine tolle Magnolie (meine im Garten will diesjahr nicht)
 
 

Den Sport überlasse ich heute lieber anderen... und begebe mich wieder heim.
 
 

Die Ritzengesellschaft auf meinem Hof kommt langsam in Fahrt.
 
 

Ich habe Glück mit der Zuccini - nach groszzügigem Abschälen
ist sie noch verwendbar (alte Zuccini werden oft bitter) 
und ich schmore sie mir süszsauer mit Kräutern.
Für mich alleine reichts. 
 
 

 Schönheit zum Freuen finde ich im Garten, auch an diesem trüben Tag.
 
 

 
 Dann kommt mein Schatz und ich verabschiede mich für heute.
 
 

 
 
Danke für den Besuch, habt noch einen schönen Sonntag
und eine gute Zeit bis nächstes Mal :) 
 
 
 
 
 

Sonntag, 12. Januar 2025

Zwölf von zwölf im Januar

 


Auf zur ersten Reality-Show der neuen Jahres im Bloggerland.
Wie immer versammeln wir uns zahlreich bei Caro. 
 
 
 
Badfenster am Morgen.
 
Das grosze Schneechaos von Donnerstag (als hier der Busverkehr ausfiel)
hat die mittägliche Sonne zweier Tage zwar weitgehend weggeleckt...
aber nachts ist es immer wieder überfroren: die Straszen sind spiegelglatt
mit verharschten Schneegebirgen an den Rändern - da kann ich 
nach nirgendwohin hinaus.
Ergo wird dies wohl die langweiligste Homestory, die ich je gebracht habe.
 
 

 Frühstück am Küchentisch.
 


Bizarres Eisgebilde am Regenrohr.
 


Fenster zum Hof.
Der Nadelbaum ist eine Araukarie und nicht frosthart.
Also darf sie vorerst drin bleiben und dann über Sommer drauszen wieder 
kräftig wachsen. Wir hatten sie Weihnachten 2023 schon. Nur kleiner.
 


Das erste neue Blatt zeigt sich.

Den Vormittag verbringe ich mit dem Einscannen von 83 Collagen-Blättern.
Der uralte A3-Scanner ist schon lange mit keinem gängigen Betriebssystem mehr kompatibel. 
Ergo habe ich oben in der Kammer unter der Dachschräge noch einen uralt-PC in der Ecke, 
nur für diesen Zweck.



 Das ganze ist eine langweilige Angelegenheit: jedes Blatt braucht mind. 2 Minuten
und das Übertragen der gespeicherten Dateien auf USB-Stick dauert auch 
nochmal über eine halbe Stunde. So arbeitet vermutlich heute niemand mehr.
Aber ich bin froh, diesen groszen Scanner wenigstens noch zu haben.
Zwischendurch musz ich für eine Weile runterfahren, damit der Trafo nicht
 zu heisz wird - ist halt alles ziemlich altes Zeug. Aber geht noch.
Nebenher kann ich etwas Aufräumen oder lesen, bis das Blatt fertig ist.
Danach habe ich Küchendienst.
 
 

Dinner for two: Ratatouille mit Wildreis und Zitronendessert.


 
Nachmittags gibt es etwas Blauhimmel und Sonne und ich gehe zusammen mit 
Schatz und meiner Krücke ganz vorsichtig einen kleinen Weg um die Häuser.
Frischluft musz eben doch sein!



Winterzauber.



Ich mag die kleine Kapelle.



Hat irgendjemand eine Ahnung, was das sein könnte?
Verholzte Samenkapseln, 1-2cm grosz, vermutlich von einem Baum oder Strauch?
Ich kaufte sie als Naturdeko, weil mir die Form so gefiel.
Was es ist, stand leider nicht dabei.

 
 Damit verabschiede ich mich bis zum nächsten mal.
Habt eine gute Zeit :)
 

Sonntag, 10. November 2024

Schauspiel eines Novembermorgens

 

 

 7:47

8:46

9:12

9:16

9:16

9:38

Der Tag war unwahrscheinlich grau und lichtlos. 
Aber dieses kleine Himmelstheater hat mich heute morgen sehr erfreut.


Sonntag, 12. Mai 2024

Zwölf von zwölf im Mai

 

Es ist soweit: die Chronist:innen des heutigen Sonntags
versammeln sich zahlreich bei Caro zur groszen 12von12 - Party .
Ich bin gerne dabei.
 

 Morgenhimmel um 5:23
 
 

 Katzenfrühstück - am liebsten gleich auf dem Bett.
 
Nach kurzer PC-Sizung und meinem eigenen Frühstück 
bekommt heute der Garten seinen groszen Auftritt.
 




So früh waren die Rosen noch nie!


 



Formen betrachten - einmal ohne Farbe...
 
*
 
Nach etwas Arbeit an meinem nächsten Bilderbuch ziehe ich mich um.
Schatz ist verreist und ich werde heute bei den Vampiren dinieren,
meine eigene Küche bleibt kalt. 
So ganz ohne Dresscode Black und eine Gothic-Lady bin ich auch nicht.
Meine Vampire sind das Blutspende-Team des DRK,
welches heute in einer Kirchengemeindes zu Gast ist. 
 

 
Nachdem ich um einen halben Liter Blut erleichtert worden bin,
erwartet mich ein ganz leckerer Imbisz, von den Frauen der Gemeinde liebevoll 
und nach allen Regeln der Koch-und Backkunst zubereitet. 
Schade, dasz mein Schatz diesmal nicht dabei sein kann - wir 
gehn sonst immer beide spenden.
 

 
Wieder daheim, werde ich es mir für den Rest des Tages 
mit Tee und Buch gemütlich machen, mich auf die Dachterrasse verziehen.
 
 

"Das Halsband der Tauben" von Raja Alem 
ist ein ganz besonders Buch: eine Art Tausendundeine Nacht in heutiger Zeit.
Es spielt in Mekka, die Geschichte wird aus der Sicht einer ziemlich armen,
heruntergekommenen Gasse erzählt. 
Geschichte? - Geschichten!
Selten ein so vielschichtiges, poetisches Buch erlebt, ein Erzählstil, der für uns 
Europäer eher ungeübt ist  - also nicht ganz leicht zu lesen!
Man bekommt eine klitzekleine Ahnung von der völlig anderen Welt  des Orients 
und dasz Islam und Christentum aus gleicher Quelle stammen, wird hier auch sehr deutlich. 
Zwei Dinge, die der Westen nur allzu gern vergiszt! 
 
Eine klare Leseempfehlung von mir für diese etwas andere Art der Fantasy-Literatur.
(Keine Werbung, ich habe dieses Buch selbst gekauft und das auch nicht bereut)