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Montag, 17. August 2026

Donnerstag, 24. Oktober 2024

Blumen für Elsbeth

 

 


Liebe Oma Elsbeth,
heute ist der vierundzwanzigste Oktober -
Dein 125. Geburtstag.
Ich denke nicht nur an diesem Tag an Dich. 

 

 
Wir haben heute eine Tasse Tee auf Dein Wohl getrunken 
- ich hoffe, es geht Dir gut dort oben und Du kannst auch wieder sehen -
und haben alte Fotos angeschaut.
 
 

 
Du warst uns eine gute Oma ,
hast oftmals das gegeben, was zuhaus gefehlt hat
und hast manch Schlimmes ausgeglichen.
Was wären wir ohne Dich gewesen?
 


 
Meine schönste Zeit als Kind war die,
in der ich ganz bei Euch leben durfte.
Und machmmal fiel zu Deinem Geburtstag schon
der erste Schnee...
 



 Du warst auch eine fabelhafte Künstlerin.
Alles, was ich retten konnte, ist mir sehr wertvoll und jetzt in guten Händen.
Dein Geschick und Dein Zeichentalent habe ich nicht geerbt,
aber Deinen Sinn für Farben.
Der hat mich sehr bereichert und durchs Leben begleitet.
Wie so manches andere auch,  was Du mir mitgegeben hast. 
Danke.
 
 
Emaillearbeit von Elsbeth Lennè
 
 
Geteilt mit Friday-Flowerday
 

Dienstag, 3. Mai 2022

Earthmother

 


 When I think of you, it is with thoughts of butterflies and flowers.
 I did not know their names until you told me, like a precious secret, 
like this knowledge was the only true wealth,
 and how lucky that we could be rich together. 
Perhaps I would not know to love the world from the roots up, 
as you do, without your quiet enthusiasm for everything that grows. 
It might seem a perilous undertaking of the spirit, 
to see what beauty is still alive in this world of smoke, and speed, and fear, 
but as I question if there is hope for us in the times to come, 
I remember you in your garden, smiling, 
and showing us that hope is everywhere if you know where to look.
 
- Storypeople -  
 







 

Samstag, 12. Februar 2022

Zwölf von zwölf im Februar

 

Wieder ist der 12. und bei Caro versammeln sich heute 
die Alltagschronist:innen mit ihren Bildern vom Tage.
Ich bin gerne dabei!
 

 Das Morgenlicht kommt schon deutlich früher und bringt heute Kälte mit.
Nicht, dasz ich die frühlingshaften Tage nicht dankbar geniesze...
aber im Winter darf es auch kalt sein, finde ich.
Ich schuppere die Winterluft gerne, gleich frühmorgens auf dem Dach. 
 

 In der Küche zum Frühstück noch Kerzen
 

 ...und ein ganz besonders leckeres Brot - freu!
 

Eine Eisschicht auf der Regentonne,
die ich ansonsten diesen Winter nur dreimal kurzzeitig entleeren muszte bis jetzt.
 

Gefrostete Alpenveilchen im Garten
 

 ...und Morgensonne im Fenster.
 

Auf dem Arbeitstisch liegt diesmal nichts... nur zwei Bücher zum Anschauen.
 
Ich bin immer noch krank, wie schon vor einem Monat.
Nach mehreren Arztbesuchen und einem MRT ist nun klar,
 dasz weder die Nebenhöhle noch sonst irgendetwas Böses
für meine wochenlangen einseitigen Kopfschmerzen verantwortlich ist.
Das ist schon mal positiv und sehr erleichternd.
Allerdings: nun ist es wohl eine Art Neuralgie und da gibt es scheinbar 
weder Heilung, noch Therapien noch Medikation.
Heiszt: aussitzen müssen und hoffen, dasz es von selbst wieder aufhört!
Ich hoffe auf den Frühling, Winter ist halt nie so meine Zeit.
 

 Die schon etwas müden Tulpen hat mir die "Tafel" spendiert.


"Frühlingstherapie", vorgezogen.

 
Ich kann mich gar nicht satt sehen - sie leuchten so schön im Sonnenlicht...
 

 
 Die leeren Kartons habe ich immer aufgehoben, 
weil sie mir zum Entsorgen zu schade erschienen.
Nun hatten die jungen Inhaber eines Postshops die Idee,
leere Kartons anzunehmen, um sie an Postkunden gratis wieder auszugeben.
Das finde ich prima und nun bringe ich sie dort hin.
Mögen sie jemandem so noch nützen! 
 
Schatz und ich sprachen neulich grad über die umweltfreundlichen
Postmietbehälter, wie sie in der DDR genutzt wurden... 
Hier und hier gibt es davon sogar ein Bild.
Wir nutzten sie oft, um unsere Schulbücher ins Internat zu schicken.
Oder fürs Urlaubsgepäck. Dann brauchte man nicht so schwere Koffer 
zu tragen und das Porto kostete ja auch nur 
eine einzige Mark  für einen schweren Karton.

Damals war vieles nachhaltiger, leider wurde das alles 
von der Wegwerfgesellschaft 1990 hinweggefegt 
und nun kommt man erst langsam wieder dahinter...
 
 
Es ist und bleibt kalt, aber die Wintersonne lächelt freundlich.
Da mache ich doch gleich einen kleinen Spaziergang!
So weit meine Kräfte eben reichen - ich finde doch immer etwas zum Freuen...
 
Und, wie ich sehe, hab ich meine 12 Bilder bereits verschossen.
Also verabschiede ich mich und wünsche Euch einen ebenso schönen
Sonnentag heute und morgen.
 
Und feiert schön Valentinstag :)

Freitag, 25. Juni 2021

Freitagsrosen

 

 

Ich habe nur selten Blumen im Haus.
Welche zu kaufen, ist bei mir wirklich nicht drin
und die im Garten lasse ich lieber ungestört blühen und erfreue mich drauszen daran.
Abschneiden mag ich sie nicht.

Nun hat aber das Unwetter einen groszen Zweig von der Kletterrose
heruntergerissen und so rettete ich einige Blütenbüschel davon.
 



 
Ich habe sie - einfach so - in zwei Vasen gestellt
ohne besonders Arrangement.
Denn Kletterrosen halten sich sowieso nicht lange in der Vase... 


 
 
Wenn gegen Abend die Sonne ins Küchenfenster scheint,
gibt es schöne Lichtspiele.
 
Die Vasen sind sehr alt: die linke kaufte ich vor ca. 40 Jahren
selbst auf einem Töpfermarkt und die rechte ist noch viel älter:
ein Erbstück meiner Oma.
Sie mochte diese Vase ganz besonders und ich hab als Kind
das tiefe Blau und das graphische Dekor auch schon bewundert
und so habe ich sie in Ehren gehalten.
Sie stand damals meist in der Ecke ihres Werkstattfensters.
Jeder der beiden hatte ein Fenster für sich...




Die Blüten konkurrieren nun mit all dem Weisz da drauszen auf dem Hof.
Auch die Deutzie (von mir gepflanzt und dafür das langweilige
Backsteinpflaster seinerzeit aufgebrochen) steht derzeit in voller Blüte.

Ich wünsche alles Leser:innen ein schönes Wochenende
und schicke den Beitrag zu Friday Flowerday und Friday Bliss.