Mittwoch, 18. Mai 2022

Nachdenkliches

 

Das sagt ein amerikanischer Geostratege 


Das Mittwochslied

 


 

Wordless - без слов -

 


 

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Friedensgebet

 

Groszer Gott, Alleiniger 

Tchernivezker Nationaluniversität Jurij Fedkovich
und der Musikstudentenkammerchor "Resonanz" 6.5.22
 

 

Dienstag, 17. Mai 2022

Friedensgebet

 

Vaterunser im Gododnizkyj-Kloster 
10.5.22, Ukrainisch-orthodoxe Kirche 
 

 

Montag, 16. Mai 2022

Friedensgebet


Gesegnete Jungfrau, Gottesmutter, 
allerheiligste Gottesmutter, behalte uns in Deinem
gütigen und ewigen Gebet
13.5.22 
 

 

Sonntag, 15. Mai 2022

Shadow Shot Sunday - тіньове фото в неділю

 


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Sonntagsmatinee

 

"Reich der Ukranie die Hand"

Die Gruppe "Taraka"  zusammen mit dem Theaterensemble "Antheneum"
in Warschau, 26.4.22
 

 

Friedensgebet

 

Besondere Litanei im Maria-Entschlafens-Kloster 
in Potchajiw, Ukraine, 14.5.22  
 

 
 
 

Samstag, 14. Mai 2022

Staircase

 


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Friedensgebet

 

Die Brüder Skubenich - Wir beten für die Ukraine

 


Gott, wir bitten Dich um Rettung
 Gib uns Deine Hilfe 
Lasz Gnade walten.
 
Wir beten für die Ukraine,  
Für Tausende von Menschenleben  
Sei bei uns in der schweren Stunde 
  Deinen himmlischen Frieden sende uns
 
Herr, wende Böses und Unglück ab
beschütze uns vor Kummer und Elend  
Gott errette uns.

 

Freitag, 13. Mai 2022

Ein Stück Himmel - кусочек неба -

 


 

 


  Sunset on wednesday from my home

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Friedensgebet

 

Noch ein Kyrie Eleison:

  Mass IX, "Cum iubilo": I. Kyrie 
 St. Mary's Cathedral Choir · Matthew Martin · Thomas Wilson
 

 

Donnerstag, 12. Mai 2022

Zwölf von zwölf im Mai

 

Es ist wieder soweit:
an jedem Zwölften werden die Bilder des Tages von ganz vielen Blogger:innen 
bei Caro gesammelt. Ich bin auch heute wieder gerne dabei.
 



Der Morgen begrüszt mich freundlich und schon angenehm mild.
Die Zeit der kalten Nächte ist vorbei.

Nachdem das Katzenfutter zubereitet und zwei Katzen (nur eine ist meine)
mit Nahrung und Zuwendung versorgt sind...
gibt es nun auch für mich Frühstück oben auf dem Dach.
 


Ein Brötchen mit Schoko-Hack (weil es bei der Tafel Ostern Weihnachtsmänner gab) 
und ein Brot mit Mostrich (regionale Bezeichnung für Senf). Dazu Grüntee.

Andere Lebensmittel aufzutreiben ist mir - mal wieder - nicht gelungen,
aber so wichtig ist mir das nun auch gerade nicht.
Da mein Schatz diese Woche verreist ist, brauch ich kein Mittag für zwei zu kochen
und ich finde allemal noch irgendwas.
Diese Poreestange, von den welken Blättern befreit, wird für mich noch reichen.
 
 

 
Frühstücks- bzw. Foodfotos wird es in Zukunft bei mir wohl nicht mehr geben, 
da solches Tun laut Minister Volker Wissing enorme Emissionen freisetzt.
 
Nein, kleiner Scherz, denn dann dürfte es auch "12 von 12" nicht mehr geben!
Aber bedenkenswert/zwiespältig finde ich diese ganze Sache schon, 
wenn "digital" immer als Patentlösung für fast alle Lebensbreiche angepriesen wird.

Statt Filme zu streamen, waren der gute alte Videorecorder
oder DVDs wohl doch eine energiesparendere Lösung (?)
Bei mir existiert er übrigens noch, der Videorecorder... und, da ich keinen Zugang
 zum TV-Programm habe und meine Internetverbindung viel zu langsam ist... 
schaue ich mir da ab und zu einen Film an, den ich vor Jahren mal aufgenommen hab.
Das reicht mir so auch aus.



Jetzt erstmal alles gieszen.
Der derzeitige Frühsommer ist das ideale Wachse-Wetter für die neu eingetopften Begonien.
 


Salomonssiegel blüht auch schon.



Nachdem die Zimmerpflanzen in die Sommerfrische umgesiedelt sind,
ist Fensterputzen an der Reihe...
 


Ein nachmittäglicher Ausflug zum Campus-Park ist drin.
Mich treibt ja heute nichts...
 
 

Der Faulenzer ist reparaturbedürftig - ich weisz auch schon, wie...
Der Rasen kann noch nicht gemäht werden. 
Damit warte ich immer sehr lange,weil die vielen darin verstreuten 
Schneeglöckchen und Alpenveilchen ihre Blätter noch brauchen. 
 
 

Wäsche im leichten Sommerwind... 
(dank meiner so lieben Schwiegermama gibt es inzwischen eine neue Waschmaschine)


Kleine Blümchen...


Einen Reifen zusammen gesteckt, den habe ich mir jetzt geleistet.
Wenn keine Freibad-Schwimmsaison ist...fehlt mir immer ein kleiner Sport,
 der mir auch Freude macht. 
Zur Senkung des Blutdrucks, für die Fitness und für meine Taille, 
die mit Wespen schon lange keine Ähnlichkeit mehr hat.
Da Laufen nun auch mit Gehhilfe oft nicht mehr geht... und  Radfahren ja sowieso
zum alltäglichen Leben gehört (ohne Auto), will ich es mal damit versuchen.
Werde so lange üben, bis ich's kann! Bewegungsfreudig war ich ja immer.

Und mit dem - von mir selbst gekürten -  "Foto des Tages"
verabschiede ich mich nun und wünsch Euch einen schönen Mai.
Endlich mal so schön, wie Dichter ihn besingen... -
 





Friedensgebet

 

Diesmal nicht ganz neu, sondern aus der Konserve:
Chor des Sretenskij-Klosters mit Anastasia Gladilina
 
(ich finde es einfach schön!) 
 

 

Mittwoch, 11. Mai 2022

Wordless - без слов -

 


 

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Das Mittwochslied

 

Heute mit Laboratorium Pieśni aus Polen


 

 Little carnation girl, little carnation girl, hey you caressed lamb, hey little girl. You praised yourself, you praised yourself, hey you caressed lamb, hey little girl. You don't wear carnations, yet you smell of carnations, hey you caressed lamb, hey little girl. I was in the garden, walked over carnations, hey you caressed lamb, hey little girl. I walked over carnations, thus the scent, hey you caressed lamb, hey little girl. Little carnation girl, little carnation girl, hey you caressed lamb, hey little girl. You praised yourself, you praised yourself, hey you caressed lamb, hey little girl. You don't drink rakia, yet you smell of rakia, hey you caressed lamb, hey little girl. I was making winter preserves and used rakia, hey you caressed lamb, hey little girl. I used rakia, thus the scent, hey you caressed lamb, hey little girl.

Friedensgebet

 

9.5.22 in Odessa am Denkmal des unbekannten Matrosen:
Gebet für Frieden und zum Gedenken an die Opfer
von damals und heute 
 

 

 


 

Dienstag, 10. Mai 2022

Bitterer Ernst

 


 

Yes and no

 


 

Y ou can say yes and no at the same time. 
Like, yes I will love you, 
and no I will not let you destroy the world.
 
- storypeople -  
 

Friedensgebet

 


 

Anläszlich des russischen "Tages des Sieges" gestern veröffentlicht
 von einem ukrainischen Diakon: Andrey Palchuk
 
"Uns hat der Krieg getrennt" 
(Lied aus einem belorussischen Film von 2004 über den 2. Weltkrieg)

Crying white birch
At the coveted window
Separated us not time-
War separated us!
Separated us not time-
War separated us!

Spun, scattered
And fate is the same for everyone,
Good time crowned,
War separated us.
Good time crowned
War separated us.

The heart is groaning, the heart is crying
There is an insult, there is wine
Everything could be different
War separated us.
Everything could be different
War separated us.

But, once for the Victory
Let's drink some bitter wine.
For love and for victory,
So she came quickly.
For love and for victory
Let's drink some bitter wine!

Crying white birch
At the coveted window
Separated us not time-
War separated us!
Separated us not time-
War separated us! 
 
 
Morgen geht es wieder weiter mit liturgischen Gesängen

Montag, 9. Mai 2022

Pog aon oidche earraich

 

 

 

Runrig

This song is one of my personally Top10


The six o'clock world
The days work over
Family, taking of the fruits
Of plenty, good health, and love
Russia is falling down around my ears
The middle east in a broth of darkness
And you, evil, murder, and fighting
In my life every night

Oh Love
What power there was in that embrace
That has left me in union with you today
Who could ever have foreseen all that has grown
From a kiss, one spring evening

The grasp that was so firm and special
Like a hammer in my fist
The moon that was so bright
And promised so much
We were like sailing ships
On the young, yellow ocean of the heart
Confronted by children, and the world family
Without voice, laughter, a God, or food

Oh Love
What power there was in that embrace
That has left me in union with you today
Who could ever have foreseen all that has grown
From a kiss, one spring evening
So where do the stars come from, I said
From where did the sun appear
We are so wounded below this moon
Souls tortured beyond hell itself
Still you keep bringing inspiration to my years
With blessings beyond my need
Whiter than the snows of each winter
The song of love, my confession of guilt

Oh Love
What power there was in that embrace
That has left me in union with you today
Who could ever have foreseen all that has grown
From a kiss, one spring evening

Oh Love
What power there was in that embrace
That has left me in union with you today
Who could ever have foreseen all that has grown
From a kiss, one spring evening

*
 
 The text probably goes back an meeting of Charles Edward Stuart
with Flora MacDonald (deutsches Wiki: hier)

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Friedensgebet

 

"Ukrainischer Weckruf"  
Liedertheater "Harmonie", 18.4.22


 Aufnahme vom 8.5.22 
Chor des Gymnasiums von Novodnistrovsk



Einen schriftlichen - für mich übersetzbaren - Text 
kann ich im Web nicht finden.
Allerdings habe ich die Melodie sofort erkannt:
es handelt sich um ein altes sowjet-russisches Lied
"Buchenwalder Weckruf" 
 
Die nun so verfeindeten Völker teilen sich offenbar das Liedgut noch immer.
- Ein gutes Zeichen oder nur ein Hinweis auf die gemeinsame 
Herkunft und Kultur?
 
 
(ältere russische Aufnahme)
 
Originaltext in Englisch gefunden:
 
People of the world, stand up for a minute!
Hear, hear: buzzing on all sides -
It is heard in Buchenwald
Bells, chimes.
 
It's reborn and strengthened
The copper roar of righteous blood.
This victims revived from the ashes
And rose again, and rose again!
And rose,
And rose,
And rose again!
Hundreds of thousands burned alive
Are built, are built in ranks to a series of a series of.
International columns
They talk to us, they talk to us.
Can you hear the thunder?
It's not a storm, not a hurricane -
It's a whirlwind of nuclear arms,
Moaning ocean, Pacific ocean.
It groans,
It groans
The Pacific ocean!
 
People of the world, stand up for a minute!
Hear, hear: buzzing on all sides -
It is heard in Buchenwald
Bells, chimes.
 
Jingle sails, sailing over all the earth,
And buzzing excitedly.:
People of the world, be three times vigilant,
Take care of the world, take care of the world!
Keep,
Keep,
Save the world!
 

Sonntag, 8. Mai 2022

Shadow Shot Sunday - тіньове фото в неділю

 


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Sonntagsmatinee

 

Sinèad O'Connor - This is to mother you 

(Official music video)


 

Friedensgebet

 

26.4.22
 

 

Samstag, 7. Mai 2022

Schlosz Röderhof

 


 Schlosz Röderhof im Huy bei Halberstadt,
auch als Villa Knesebeck bekannt.
So grosz, wie es auf dem verlinkten Gemälde aussieht, ist es in natura nicht - 
ein eher kleines Bauwerk, eben eine schloszähnliche Villa.

Nach 1990 diente es kurzzeitig dem Kunstverein 
als Domizil für Künstler und Galerie.
Da war es öffentlich und ich hatte das Glück, 
einmal hineinzukommen - ein traumhafter Ort, wie aus einer anderen Zeit! 
Besonders, da es damals ziemlich heruntergekommen war.

Heute ist es durch Rückübertragung wieder in Privatbesitz
und mehr als diesen einen Blick von etwas weiter oben 
über die Mauer hat man nicht. 
Es ist alles von Mauern umgeben.

Karl Knesebeck, preuszischer Generalfeldmarschall (1768-1848)
versuchete schon einmal, die Russen durch Suggestionvon Schwäche
und Ungewinnbarkeit eines Krieges zum Aufgeben zu bringen.
Auch damals gelang das schon nicht....
 
Karl Knesebeck schrieb auch Gedichte,
ich konnte im Web jedoch keines finden,
solche Art Lyrik ist wohl gänzlich aus der Mode.

Der angrenzende Wald mit seiner Flüstergrotte erinnert 
mich an St. Annaberg bzw. den Beitrag von czoczo dazu.
Deshalb fiel mir überhaupt dieses alte Foto jetzt ein.
Mehr Fotos habe ich leider nicht -
es gelingt mir ja auch nur einmal in 10-20 Jahren,
einen solch schönen Ort zu besuchen... 


 

Friedensgebet

 

Kathedrale der Geburt der Allerheiligsten Gottesmutter 
Ukrainisch Orthodoxe Kirche, 18.4.22
 

 

Freitag, 6. Mai 2022

From last year

 



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Friedensgebet

 

Kurz vor Kriegsbeginn aufgenommen - "Elegia"
19.2.22 
 

Info unter dem Video (wörtlich übersetzt):
 
  Am 20. Februar feiert die Ukraine auf staatlicher Ebene 
den Tag des Gedenkens an die Helden der Himmlischen Hundertschaft, 
um an die tragischsten Tage der Massenerschießungen von Demonstranten 
während der Revolution der Würde 2013-2014 zu erinnern.
 
 

Hey, auf der Theiß schwimmt eine Ente, 
Auf der Theiß schwimmt eine Ente.
 Meine Mutter, schimpfe nicht mit mir,
 Meine Mutter, schimpfe nicht mit mir. 
 
Hey, wirst du dich erinnern in schwerer Stunde,
Wirst du dich erinnern in schwerer Stunde,
Ich weiß nicht, wo ich sterben werde, 
Ich weiß nicht, wo ich sterben werde. 
 
Hey, ich werde in einem fremden Land sterben, 
Ich werde in einem fremden Land sterben. 
Wer wird mich begraben? 
 Wer wird mich begraben?
 
Hey, es werden mich Fremde begraben
 Es werden mich Fremde begraben
Tut es dir nicht leid, Mama? 
Tut es dir nicht leid, Mama? 
 
 Hey, wie sollte es mir, mein Sohn, nicht leid tun
Wie sollte es mir, mein Sohn, nicht leid tun?
Du liegst auf meinem Herzen, 
Du liegst auf meinem Herzen. 
 
 Hey, auf der Theiß schwimmt eine Ente, 
Schwimmt eine Ente auf der Theiß. 
 
(vermutlich ein altes Volkslied, eigene Übersetzung)

Donnerstag, 5. Mai 2022

Ohne Frühling in den Sommer

 

Fast ohne Frühling in den Sommer: 
hinterm Haus blühn endlich die Magnolien.
Braungescheckte Blütenblätter zeugen von Frostangriffen.
Jetzt legen sie doch noch los!
 
Ich tausche Winterparka gegen T-Shirt und Weste
und setze ins Zimmer verflogene Wespenköniginnen hinaus.
Mit einer hab ich neulich das Nachtlager geteilt
und: nein, sie hat mich nicht gestochen!

Die Katze freut sich über wieder offen stehende Türen
und sitzt stundenlang auf dem Blumenkastenbrett
ganz oben vorm Fenster, das nun wieder geöffnet ist und bleibt.
Da hat sie guten Überblick und niemand kommt an sie heran...

Als die ersten Regentropfen fallen,
rette ich schnell mein ausgelüftetes Deckbett von der Wäscheleine
und sage zu meinem Schatz:
Es rieht  wieder nach Staub! 
 
So nur im Sommer...
 
 

 

Nachdenkliche Worte

 

von Natascha Wodin,
der Autorin von "Sie kam aus Mariupol" und anderen Büchern 
(ich hatte sie  hier schon erwähnt) 
 
auf mdr-Kultur
https://www.mdr.de/kultur/literatur/natascha-wodin-gedanken-zum-Krieg-gegen-die-ukraine-100.html

und im Tagesspiegel
(leider hinter Bezahlschranke oder mit 30-Tage-gratis-Test)
 
über latenten Russenhasz und Rassismus, der leider nur allzu oft noch bejubelt wird,
hier bei uns, wo man doch eigentlich so vehement gegen Rassismus ist - - - 
 
https://plus.tagesspiegel.de/kultur/gastbeitrag-von-natascha-wodin-keine-falsche-solidaritat-mit-der-ukraine-453015.html
 
*
 
Auch mir stockt das Blut, wenn ich nur in Blogs lese, 
wie Russen als Orks bezeichnet werden - 
(egal, was sie gerade tun!)
In sozialen Netzwerken bin ich nicht und das will ich auch alles gar nicht lesen - 
diese gesamte Entwicklung macht mir Angst und der ganze Hasz 
der immer weiter geschürt und wohl niemals mehr enden wird,
genau wie dieser Krieg, der von niemandem gewonnen werden kann
und nicht zu zählende (Lebens-)Verlierer hinterläszt.



 

Friedensgebet

 

 Erzengel-Litanei für die Toten, 
Erzdiakon Andrej Mazur, 3.5.22


 

Mittwoch, 4. Mai 2022

Jeder Hof hat seinen Friedhof

 

Leben in Mariupol heute 
(ich glaube, das ist auch ohne Sprachkenntnis verständlich)
 
Hof ist in diesem Fall nicht ländlich gemeint, sondern der Hof eines 
groszen Mietshauses - im slawischen Raum haben diese Höfe besondere 
soziale Funktion und Bedeutung, 
was wesentlich über hiesige "Hausgemeinschaften" hinausgeht...



Ich habe mir etliche Videos des regionalen Kanals "Hier spricht Mariupol"
 angesehen, viele der Aussagen sind:
"Selenskiy sei verflucht!"
"Uns haben die Asows bombardiert"
"Selenskiys Mannschaft ist ein Haufen Junkies und Verbrecher. 
Sie lieben ihr Volk nicht"

Ich würde sehr vorsichtig damit sein, alles zu glauben, egal von welcher Seite,
aber es wiederspiegelt doch wohl die Stimmung unter den Menschen,
 die jetzt noch dort sind.
Ein alltägliches Leben, das wir uns kaum vorstellen können -

Traumbilder - V -

 

Ich war auf Inlineskates unterwegs
und hatte gewaltig Mühe, eine steile Strasze hinaufzukommen.
Weiter führte der Weg zu einer Strasze, die sich gabelte
und im Dreieck dazwischen gab es einen Spielplatz
und eine kleine Grünanlage
(genau das war als Kind mein Weg zur Oma).
 
Es musz früher Sonntagmorgen gewesen sein,
kein Mensch war unterwegs...

In der Grünanlage auf einer Bank fand ich
eine Numismatiker-Kassette.
Schön mit Glasscheibe, darunter Silbermünzen
und ein paar eiserne Kreuze.
Da ich Letztere nicht mag, beschlosz ich,
alles ins Fundbüro zu bringen und machte mich auf den Weg.

Da kam die eine Strasze hinab ein Pulk von Künstlern.
Bunt gekleidet, mit Blumenkränzen, Sonnenschirmen...
In der Mitte ein Mann an Klavier, auf Rädern.

Sie bewegten sich langsam tanzend die Strasze hinab 
bis zum Haus meiner Groszeltern.
Dort löste sich meine Oma aus der Gruppe -
ich hatte sie vorher gar nicht bemerkt.

Ich rollte auf meinen Skates auf sie zu
und wollte sie umarmen.
Aber da war sie nicht...nicht real,
das war alles nur ein Phantom.

Sie ging voran und alle folgten ihr nach in das Haus,
wo sie früher gewohnt hatte.

(staunend und ein wenig ratlos blieb ich auf der Strasze zurück,
doch ich freute mich, dasz sie so schöne Besucher dort hatte)



PS: wer heute Fotos vermiszt: die sind gerade mal wieder hier drüben.


Das Mittwochslied

 

"Geh nicht, Hrizju!" 
Ukrainsche Folklore neu interpretiert von NAVKA
(englische Untertitel)
 
(auch diese Künstlerin ist aus der Ukraine nach Deutschland geflohen)



Friedensgebet

 

Polen singen im Gottesdienst das ukrainische Widerstandslied

 

Info bei youtube (übersetzt):

Während des Gottesdienstes in einer der Kirchen in Warschau fügte der Priester 
die Hymne der ukrainischen Sitsch-Schützen ein. 
Besucher des Gottesdienstes sangen mit.  
In Warschau, in der Kirche der Unbefleckten Empfängnis der Heiligen Jungfrau Maria 
in Beliany, fand eine Art Aktion zur Unterstützung der Ukraine statt.  
Es wurde von Pater Wojciech Drozdowicz während der Ostermesse 
am Montag, den 18. April arrangiert.  
Die Gemeindemitglieder sangen im Chor die Hymne der ukrainischen Sitsch-Schützen 
Oh, roter Schneeball auf der Wiese. 
Interessanterweise bereitete sich der Priester sorgfältig auf diese Aktion vor
 und druckte die Worte des Liedes für die Besucher im Voraus aus.