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Samstag, 23. Mai 2026

Bücherliebe - 7 -

 

 


 Jetzt stehe ich auf der Leiter... Fach 7 war ein Fach für Altes und Biographisches. 
In einer Anwandlung von Ausmist-Wahn hab ich es mal fast komplett geleert 
und diverses reingestopft, was anderswo keinen Platz mehr hatte -
 entsprechend ist das nun ein Sammelsurium. 
 
 

  Auf der Leiter stehn und ordentlich fotografieren bringe ich nicht mehr so.
Ich hoffe, man erkennt noch irgendwas?
 
 

 
Wo ich nun aber einmal oben bin, hier gleich noch ein kurzer Blick
nach obendrauf: da ist die Staub-Ecke und ich hab die Spinnweben 
gleich mitfotografiert... und nehme die Staubfänger nicht extra runter
(grad niemand hier, der sie mir abnimmt).
 
 

Da stehen Goethe, Tucholsky, Fontane, Scholochow...
Ehrenburg, Max Beckmanns Briefe... ja, und Lenin auch.
(zum gelegentl. Reinschauen, wenn man grad beim Thema ist...also nicht, dasz ich das alles gelesen habe) 
Im Weiteren Verlauf diverse Buch-Reihen, Märchen ect. -  eben
all das, was ich  viel zu selten mal herunter nehme.
 
 

 
 
Zum Fach darunter: noch etwas, was ich besonders gern gelesen hab.
 

 
 Die Erinnerungen von Galina Wischnewskaja haben nichts Primadonnenhaftes
im Negativen, sondern sind ein hochinteressantes Zeitdokument, das bis in die 
Stalinzeit zurückreicht. Ich kenne ihre Stimme seit Jahrzehnten und lernte
 hier nun eine warmherzige Frau mit Charakter kennen.
Ganz besonders sehenswert für mich war auch der Film"Alexandra"
 
Karen Susan Fessel mag ich als Autorin sehr, ob nun dieses Buch 
oder "In Deinen Händen" oder noch irgendein anderes.
 
 
 
 Solche Bücher habe ich der Bilder wegen. 
Die Galerie ARTACASA in Amsterdam hat ihre Künstler um ein Lieblingsrezept
gebeten und dieses dann jeweils zusammen mit einen ihrer Bilder
veröffentlicht. - Eine schöne kulinarisch-ästhetische Sammlung in drei Bänden.
Leider klappen diese Paperback-Einbände immer wieder zu und
so gibt es keine Fotos vom Inhalt. 
 
 

 
Nur aus "Lust" noch eine visuelle Kostprobe. 
 




 *
 
Keine Werbung, alle Bücher sind gekauft, gesammelt, geschenkt oder gefunden...
nichts von Autoren oder Verlagen bekommen. 
 
 
 
 

Dienstag, 19. Mai 2026

Bücherliebe - 6 -

 
 
 


 Heute Fach No. 6, das ist schon ziemlich weit oben und 
geht nur mit Blitz zu fotografieren (nicht ganz glücklich darüber)
 
 

 Ein Fach für alten Kram, der sich aber auch immer wieder mal austauscht.
Und Neuere liegen obendrauf, weil sie sonst keinen Pllatz mehr hatten...
 
 

 
Empfehlung ist schwierig, aber einige möchte ich hervorheben.
Besonders zwei Bände der "Bücher der Weisheit und Schönheit",
eine Reihe um 1900-1910, Ausstattung von Franz Stassen
 
 

 Ich fand davon zufällig irgendwo ein "halbes" Buch: Maxim Gorki, 
aber viele Seiten herausgerissen.
Das zweite Exemplar mit den Schriften der Grimms kaufte ich
mir antiquarisch aus einer Prager(!) Bibliotheksauflösung.
 
Wenn ich mehr Platz und mehr Geld hätte, besäsze ich ganz sicher auch die 
anderen Bände dieser wunderschönen Jugendstil-Reihe,
aber in erster Linie kaufe ich Bücher um des Inhalts willen.
Obwohl, manchmal reizen mich auch schon Einband und Ausstattung.
 

 
 Auszerdem stehn da auch vier Jungmädchenbände von Clara Nast.
Sind die Einzigen, die ich besitze...und: ja, ich hab sie sogar gelesen!
Das Besonders an dieser Christinchen-Reihe ist, dasz sie eben nicht die 
Rollenklischees für junge Mädchen propagieren und mit einer Hochzeit enden. 
 

Hier wird eine ziemlich versponnene Auszenseiterin beschrieben,
die nicht so recht "in die Welt paszt" .
Eine Lebensgeschichte von früher Kindheit bis zum Tod.
Eine, die nicht geheiratet hat und keine Kinder bekam, sondern das Glück
hatte, trotzdem ein recht behütetes Leben in ihrer ganz eigenen Welt
zu führen und zu beenden, fernab von den Erwartungen, die damals
an Mädchen und Frauen gestellt wurden.
Solch Glück wie Christinchen hatte ganz sicher nicht jede damals,
ich möchte nicht wissen, wie viele "andersartige" Frauen damals unter
die Räder gekommen oder auf dem Strich bzw. im Armenhaus gelandet sind.
Wenn sie sich der Gesellschaft nicht anpassen konnten oder wollten. 
Auszenseiterinnen wurden in der damaligen Jungmädchenliteratur nur 
selten thematisiert, deshalb mag ich diese Bände.
 
Was mich noch mehr interessiert, sind die realen Geschichten aus Ostpreuszen
von Clara Nast und eines Tages werde ich mir diese Bücher 
ganz sicher noch besorgen.  
 
 
Soweit für heute - nächstes Mal musz ich auf die Leiter steigen... 
 
 
 

Sonntag, 10. Mai 2026

Bücherliebe - 4 -

 

 

 

Da es heute endlich wieder hell genug ist für indoor-Fotos ohne Blitz... 
kommt heute Fach 4 an die Reihe:
Russen von Puschkin bis Neuzeit.
 
Wobei sich die neuzeitlichen, in den letzten 10 Jahren gelesenen Autoren 
meist anderswo auf Stapeln herumtreiben, weil sie gar keinen Platz mehr 
im Fach gefunden haben.
Und ich brauche sicher kaum erwähnen, dasz meine Bücher immer 
doppelreihig stehen? 
Dahinter sind auch noch ganz viele Schätze, nur:
irgendwas musz ja dann hinten stehen!
Und mein Lieblingsautor - Konstantin Paustowski - hat nochmal ein kleines extra-Fach.
 
 

 
Mit Empfehlung ist es hier schwierig - zu dieser Art Literatur fehlt den
meisten Besuchern wohl jeglicher Zugang (?) 
Am ehesten noch Andrei Makine, der schon länger in Paris lebt.
Auf jeden Fall gut lesbar und geeignet, eine fremde Welt zu erschlieszen.
 
Ansonsten steht hier manches auch eher als Zeitdokument oder weil es von
literaturgeschichtlichem Interesse ist und nicht unbedingt
als Lektüre für den Gartenstuhl geeignet. 
 
 

 
Erwähnen möchte ich Daniil Charms, einen Autor der sowjetischen 
Avantgarde, der damals allerding nur Kinderbücher publizieren durfte
und immer wieder aneckte im System. 
Er ist schlieszlich im belagerten Leningrad im Gefängnis verhungert und 
es ist nur der Umsicht eines Freundes zu verdanken, dasz seine Manuskripte
überhaupt noch existieren und später veröffentlicht werden konnten. 
 
Vom Schreibstil her imponiert mir auch Isaak Babel sehr, vom Inhalt her 
braucht sein Werk oft starke Nerven, besonders die "Reiterarmee".
Seine Geschichten aus der Odessas "Moldavanka", einer Art Gaunerviertel,
sind ein gutes Zeitzeugnis und für mich noch mehr als das...
aber das führt hier zu weit. 
Über seinen prägnanten, kurz gefaszten Schreibstil las ich bei Paustowski,
dasz Babel jeden Text mindestens 20mal abschrieb und dabei alles 
Überflüssige herausstrich - also Sprache in einer sehr verdichteten Form.
 
Daran denke ich oft, wenn ich mich durch ellenlange Blogartikel kämpfe
und dann gar noch lese, wie Judith Peters sich und "ihre" Bloger:innen lobt,
 13000(!) Wörter in einem Post untergebracht zuu haben....
- Schreibschule a la Babel täte da mal not! ;)
 
Auch Babel war unbequem im damaligen System und wurde 1940 hingerichtet.
 
 

Samstag, 15. Juni 2024

Weisheit am Samstag

 



Für Juttas samstägliche Linkparty

*

 Danke liebe Jutta  für den Hinweis - ich kannte diesen Editor nicht und kam auch 
überhaupt nicht damit zurecht und fand den Spruch im ganzen Web nicht, 
muszte hier erst Bücher wälzen dafür...wurde dreimal von der Katze gestört 
und aufgescheucht,  und war mit der Schrift gar nicht zufrieden...
und letztendlich suchte ich dann ewig nach dem gespeicherten Bild auf dem PC,
 da mir der Editor offenbar keine Eingabe erlaubt, wohin ich das Bild speichern möchte.
Neue Sachen sind immer schwierig, naja, nächstes mal gehts hoffentlich schon besser!

Donnerstag, 25. Mai 2023

Bring mir das Einhorn...

 

...denn es hat Pfingstrosen im Gepäck. 

 

 

Die hab ich schon immer besonders geliebt.


Wenn ich mich auf Eines verlassen kann:
egal wie kalt es war und wie weit die Natur noch zurück ist
- zu Pfingsten sind Pfingstrosen da!
Ich meine im Garten, nicht im Blumengeschäft.
 
Das war schon in meiner Kindheit so - auch damals
gab es einen Garten mit groszen Pfingsrosenbüschen darin...


Pfingstrosen gemeinsam mit den letzten Magnolienblüten...
hatte ich allerdings noch in keinem Jahr.
Solange ich den Garten hier habe.


Eine Taube - als Pfingstsymbol - darf natürlich auch nicht fehlen...




Der Post-Titel ist ja eigentlich geklaut.
Und zwar bei Anne Morrow Lindbergh
 
Ich war 12 Jahre, da erschien ein offenbar aufsehenerregendes Buch
"Bring mir das Einhorn. Jahre meiner Jugend".
Und jemand brachte es mir wenig später aus dem "Westen" mit,
als ganz besonderes Geschenk.

Ich hab das Buch auch brav gelesen und mich dabei irgendwie wichtig und
als "Weltbürgerin" gefühlt, hier in meiner kleinen DDR-Enge.
Aber, ehrlich gesagt: ich fand es langweilig und konnte absolut nichts
damit anfangen. Kaum so viel jünger als die Autorin in der Zeit...beinhaltete das Buch 
nichts für mich Nachvollziehbares und es war mir eine völlig fremde Welt.
Der Liebste, manchmal als nordischer Gott bezeichnet...
 
Naja, vielleicht sollte ich es mir heute - fünfzig Jahre später - 
noch einmal beschaffen und lesen (?)
 
 

 
Jetzt wünsche ich Euch frohe Pfingsten
- mit oder ohne Einhorn -  
 

Freitag, 6. Januar 2023

Die drei dunklen Könige

 

Zum heutigen Dreikönigstag eine Geschichte
 von Wolfgang Borchert

Es liest Dieter Mann


 

Sonntag, 20. November 2022

Friedensgebet

 

 


Max Frisch "Stiller" Ausschnitt
Gelesen von Peter Lieck
 
Der Schweizer Autor Max Frisch erzählt in seinem Roman Stiller die Geschichte eines Mannes, der seine Identität verleugnet, um Abstand von seinem missglückten Leben zu finden, aber schließlich an der Undurchführbarkeit seines Vorhabens scheitert. "Als Fremder hat man den Eindruck, daß diese zwei Menschen, Julika und der verschollene Stiller, auf eine unselige Weise zueinander paßten. Sie brauchten einander von ihrer Angst her." (M.Frisch)

Sonntag, 2. Oktober 2022

Friedensgebet

 


 *

Für alle, die mehr wissen möchten:
 hier gibt es ein Interview mit der groszen Wienerin selbst,
die im Juni 2021 hochbetagt verstorben ist

 


Samstag, 24. September 2022

Friedensgebet

 

 Heute eine Kurzgeschichte: Die Sache mit dem Engel von Barranong
von Les Murray


 

Montag, 8. August 2022

Friedensgebet

 

"Eine Geschichte dem Dunkel erzählt" 
von Rainer Maria Rilke

aus: Geschichten vom lieben Gott. 1904
Gelesen von Martina Gedeck
 

 

Samstag, 28. Mai 2022

Friedensgebet

 

Heute statt musikalisch wieder etwas Literarisches:

Friederike Mayröcker "Pick mich auf, mein Flügel  

oder Anleitungen zu poetischem Verhalten"

 
Der schriftliche Text ist im Web nicht zu kriegen,
aber eine Lesung mit der groszen Autorin selbst
 
Leider ist es nur ein Teil des dreieinhalbseitigen Textes, welcher so beginnt:
 
 "Gehen Sie abends im Mai nach schmerzhafter Zahnbehandlung über die Strudelhofstiege langsam abwärts, sehen Sie in alle Grasspalten, Vogeltritte, Reservationen, bleiben Sie an der Büste von Gido Hasen stehen, werfen Sie viele Blicke in die kloppen & daken der Heilsarmee, in den Versammlungsraum mit der Äskulapnatter, verankern Sie sich im winzigen Rasenmäher von nebenan, gehen Sie ganz an ihn heran so dasz er mit einem schrecklichen Aufjaulen – und fort! erinnern Sie sich an den Hafen von rya-rya, an resa till delphi,
drehn Sie sich lautlos in die herrliche Höhle mit den Kandelabern und der Steinplatte, den Springbrunnen, dem Urwald und beachten Sie die erwartungsvolle Spannung ihrer Mitbrüder…"
 
aus "Gesammelte Prosa 1949-1975"
Suhrkamp-Verlag
 

(ich will hier eigentlich keine Werbung machen, aber dieses Buch
- häppchenweise - zu lesen kann eine sehr gute, meditative Selbstberuhigunstechnik
in Krisenzeiten sein...und auch darum geht es ja bei meinem "Friedensgebeten") 

 
Fliegen Sie über sich selbst hinweg!
fliegen Sie über sich selbst hinweg!
fliegen Sie über sich selbst hinweg!
& fort!
 
 
*
 
 
Überhaupt geht es mir mit den allmorgendlichen Friedensgebeten
auch darum, etwas entgegen zu setzen gegen die zunehmend
von Hasz und Gewalt geprägte Sprache - auch hier bei uns - 
da wird nun schon "Kriegsmüdigkeit" als Vorwurf gebraucht...

Ein Stückchen kann man selbst versuchen, dasz einen DAS nicht erreicht,
nicht vollständig von einem Besitz ergreift...
indem man schöne Sprache zelebriert und meditativ verwendet 
(Mayröcker hat es vorgemacht), öfter Gedichte liest oder Bücher,
die in besonders schöner Sprache geschrieben sind. 
Da hat jeder sicher eigene Favoriten...und vielleicht 
werde ich jetzt auch öfter Gedichte bringen im Blog.
Ist ein Versuch!
Ob Gregorianik, Liturgisches und heilende Gesänge verschiedener Tradition
oder gesprochenes Wort, das kann auch Wohlklang haben, heilsam sein.
Was gerade sehr nötig ist.
 
 

 (Zeichnung von mir selbst, uralt...)

Donnerstag, 4. November 2021

Fünf mal fünf rund um (meine) Bücher

 


 

Besonders geschätzte Schriftsteller

- Konstantin Paustowski
- Boris Chasanow
- Wolfgang Hilbig
- Friederike Mayröcker
- Andrew Vachss
 
Dichter
 
- Eva Strittmatter
- Alexander Blok
- Anatolij Sofronov
- Wjatscheslaw Kuprijanow
- Pratajew 

Lieblingsbücher

- die sechs autobiographischen Romane von Paustowski
- "Wintergewölbe" von Anne Michaels
- Wolfgang Hilbig "Das Provisorium"
- "Der Gesang der Fledermäuse" von Olga Tokartschuk
- "Nachtleben" von Leona Siebenschön

 
Graphiker/Illustratoren
 
- Ota Janecek
- Mirko Hanák
- Janusz Grabianski
- Lisbeth Zwerger
- Pamela Zagarenski


Fotografen

- Roman Vishniac
- Jan Saudek
- Olaf Martens
- Eberhard Grames
- Andy Goldsworthy
 
 
Natürlich gibt es in jeder Kategorie noch eine Menge mehr... 
aber dieses Format der Shortlists hat auch seinen Reiz

Mittwoch, 10. Februar 2021

Das Mittwochslied

 

Eigentlich hatte ich für heute eine andere Reisestation vorgesehen, 
aber angsesichts des Schneechaos' habe ich die Route geändert:
 
Otava Yo mit "Dvornik" (der Hausmeister) -
eine sehr freie Umsetzung eines Kindergedichtes von Daniil Charms.
 
Es geht im Text um einen Hausmeister, welcher Schnee kehren soll,
aber erst einmal Rauchpause macht, sich mit dem fallenden Schnee 
unterhält...dabei einschläft und zuschneit.
Von Kindern als Schneemann betrachtet wird, 
bis er plötzlich aufwacht... hier ist es illustriert zu sehen.

Daniil Charms (1905 bis 1942), ein Dichter der frühsowjetischen Avantgarde
mit sehr bewegtem, vonVerhaftungen und Repressalien geprägten Leben,
 konnte zu Lebzeiten kaum etwas veröffentlichen
auszer diverser Kindergedichte.
Zum Glück wurden seine Manuskripte gerettet und nach der Zeit 
der Perestrojka endlich veröffentlicht.
(Ich hatte dem Dichter vor Jahren auch schon mal  ein Post gewidmet)

Die Gruppe Otava Yo hat der Geschichte ihren ganz eigenen Stil hinzu gefügt, 
heraus gekommen ist (wie immer!) ein ganz besonderer sehenswerter Spasz.

So kann man mit Winter auch umgehen und ich hoffe,
es ist eine kleine Aufmunterung.
Wenn ich hier mit der Schaufel stehe und nicht vorankomme...
denke ich an dieses Video.

Einen schönen Mittwoch allen Leser*innen :)
 



Mittwoch, 20. Januar 2021

Das Mittwochslied

 

 Von Baku nach Machatschkala

Eines der Untergrundlieder der Sowjetunion, die auf Tonbändern 
weiter gegeben wurden und niemals im Rundfunk erklangen.
Der Text wird Boris Kornilov  zugeschrieben.
Der Dichter wurde bereits 1938 als "Volksfeind" erschossen.
Vermutlich hatte es damals eine andere Melodie, die vorliegende Vertonung 
von Juri Vizbor stammt erst aus den Sechzigern.
 
Boris Kornilov war verheiratet mit Olga Bergholz, einer Lyrikerin und Schriftstellerin 
- es ist schon interessant, wie vieles miteinander verwoben ist und 
was die Recherche zu einem mir seit langem vertrauten Ohrwurm 
 so alles zutage bringt.
 
Wer sich dafür interessiert: hier gibt es ein Radiofeature über Olga Bergholz
der sogenannten Leningrader Madonna, welche in der Zeit der Blockade 
durch tägliche Rundfunkansprachen und Lyriklesungen 
den Menschen immer wieder Mut gab.

Der Interpret dieser alten digitalisierten Tonbandaufnahme
war mir nie bekannt und dem Inhaber des Youtubekanals offenbar auch nicht.
Das Video gefällt mir weniger.



Es hat uns umgetrieben durch neblige Dunkelheit.

Die Odyssee begann auf dem Meer und spülte uns an Land.
 
Ref.
Von Machatchkala nach Baku schlagen die Wellen gegen die Planken
und schäumend rollen die Wellen von Baku nach Machatchkala.
 
Wir erhoben uns in Flugzeugen und schaukelten in der Eisenbahn.
Die Odysse begann auf dem Meer und hob uns in die Lüfte.
 
Ref....
 
Wir galoppierten wild in Kosakensätteln bis uns das Blut gefror.
Wir liebten stolze Mädchen und die Liebe trieb uns um.
 
Ref....
 
Nun, das Schiff - ach was für ein Schiff! Fröhliches ehrliches Volk.
Die Arbeit bestimmte unser Leben, warf uns hin und her und riss uns um.
 
Ref.
Von Machatchkala nach Baku schlagen die Wellen gegendie Planken
und schäumend wogen die Wellen von Baku nach Machatchkala. 
 
*
 
Dieses  Lied hat offenbar den Nerv von Generationen getroffen
und es finden sich heute bei Youtube diverse ältere Barden, 
die es in Erinnerung an ihre Jugendzeit darbieten.
Nicht immer ganz professionell, dafür aber mit Enthusiasmus.
(ich hatte es ja auch schon mal hier im Blog)



Mittwoch, 14. Oktober 2020

Wolfgang Hilbig "Das Provisorium"

 

Gelesen habe ich dieses Buch schon vor drei Monaten 

und ich wollte sofort darüber schreiben...aber mein Bloggen 
geriet durch Alltagschaos ins Stocken.
Trotzdem soll dieser Buchtip nun hier noch rein. Unbedingt.


Der Name Wolfgang Hilbig sagte mir bisher nichts, nur mal gehört eben.
 Neugierig wurde ich durch Natascha Wodins "Nachtgeschwister".
 Die Leseprobe bei amaz*n, die ersten zwei Seiten... 
schreckten mich eher ab, diese ziemlich brutale Szene
 eines Miszverständnisses, einer seltsamen Wahrnehmung. 
Die detailreiche Schilderung, wie eine Schaufensterpuppe zerkloppt wird...


Ich bin also erst eine Weile um dieses Buch herumgeschlichen... dann kaufte ich es doch, gebraucht für einen Euro nochwas (den Autor aus der DDR schockierte es zutiefst, 

wie in der westlichen Welt Bücher Ramsch in Wühlekisten sind) - - -


Ich habe es nicht bereut, denn dieses Buch ist einfach genial!

Wenn ich eine Beziehungsgeschichte a la Wodin erwartet hatte... 
wurde ich mit viel viel mehr belohnt 
und das Lesen war ein ganz besonders Erlebnis.
Das habe ich sehr genossen.


Hilbig ist ein Meister im Wiedergeben von Stimmungen.

 Sei es ein lichtdurchfluteter Bahnhof, eine Einkaufspassage 
kurz vor Landenschlusz oder diese ganz besonderen Zeitstimmungen 
hier - damals - und drüben (BRD). 
Denn er hatte das Glück eines Arbeitsstipendiums im "Westen".
Von dem er nicht mehr zurück kam.

Obwohl er sich völlig fremd fühlte in der bundesdeutschen Realität.


Fremd war er aber in der DDR genauso. 

Und nicht anerkannt.
Bis ihn ein westlicher Verlag entdeckte und ein Büchlein herausbrachte,
was wiederum einen Stein ins Rollen brachte...

Und dann pendelt er in diesem Stipendienjahr mehrmals 

von hier nach drüben. 
Der in Wahrheit Heimatlose stellt Vergleiche an. 
Schonungslos. Detailliert. 
Schockierend teils und teils auch zum Schmunzeln.

Wenn er sich z.B. über den Inhalt von Bezahl-TV in Hotels ausläszt,

die Szenen und Aufnahmewinkel analysiert.
Ansonsten davon aber nicht angetörnt wird -


Schmerzhaft für ihn zu sehen, wie Bücher nur eine Ware sind.
Das kannte er so nicht und vieles andre auch nicht.
Sein Blick für Details ist einzigartig, 
seine Gedanken und Schlüsse erst recht.

Ehrlich und schonungslos, auch sich selbst gegenüber. 

Nein, er beschönigt nichts, das so notwendige Sich-Selbst-Vermarkten 
gelingt ihm nicht, das will er auch gar nicht.
Er ist, wie er ist.


Aus bildungsferner Schicht in die Tretmühle 

der Industriearbeit hineingepreszt, 
kommt er in den Werkshallen nicht zurecht, 
landet schlieszlich fernab der Fabrikgebäude einsam 
in einem Heizhaus.

Wo er freiwillig Nachtschichten übernimmt.

Das ist sein willkommener Freiraum.
Dort kann er all seinen Schmerz und seine Wut 
laut hinausschreien.
Ohne dasz es jemand hört.

Wenn die Kohleberge so schnell wie möglich geschippt

und im Feuerloch gelandet sind, kann er schreiben.
Ohne dasz es jemanden stört.


Erfolg bleibt ihm jedoch verwehrt. 

Individualismus ist unerwünscht, 
Einzigartigkeit und ganz persönliches Denken suspekt.

Mit dem Organ der inneren Sicherheit kommt er mehrfach in Konflikt.

Als er die Ablehnung seiner an einen Verlag geschickten Texte zitiert, wurde ich an mich selbst erinnert: genau so sah mein Ablehnungsschreiben damals auch aus! Da ging es kaum um die Texte selbst, da bekam man einen längeren Schrieb voll guter Ratschläge, 

wie man sein Leben zu führen hätte. 
Ratschläge, die Schläge sein konnten.

Ich versuchte es nicht noch einmal.


Er immer wieder, jedes Mal dieselbe niederschmetternde Antwort.

Überhaupt steckt da auch meine Geschichte drin: ersetze Dichter 

durch Textilgestalterin, dann paszt es haargenau. 
Diese Taktik, die ungeförderten, in sich selbst begabten Menschen 
so lange zu demütigen und mit allen (fiesesten und unsachlichsten) 
Mitteln niederzumachen, 
bis einer selbst nicht mehr an sich glaubt .

Darin waren sie einsame Spitze, damals im Arbeiter-und Bauernstaat 

und wer dennoch nicht aufgeben wollte, 
bekam es mit der Mielke-Behörde zu tun, 
denn er war zutiefst verdächtig.


Nun, Hilbig hat das Glück, im Westen anzukommen. Im Provisorium.

Denn Heimat kann dieses Kontrast-System für ihn auch nie werden.
Aber da ist die Frau, die er liebt und später heiratet
- er nennt sie im Buch Hedda -
und die doch meist sehr fern von ihm ist.

Beziehung kommt in seinem Buch (anders als bei Wodin) 

eigentlich nicht vor. 
Erwähnung ihrer fast nur in den Abwesenheiten, 
wenn sie sich von ihm distanziert hat, weil sie mit ihm nicht leben kann.

Er braucht sie und leidet sehr unter seiner scheinbaren Unfähigkeit, 

sie lieben zu können. Da wird viel im Alkohol ertränkt. 
Nein, er schont sich selber nie, weder im Leben, noch in der Beschreibung.
 
Ich will und kann nicht alles wiedergeben, das Buch ist für mich eine Sensation.
 Einfach genial und super gut geschrieben.
Und Wolfgang Hilbig ist meine Endeckung des Jahres.

Er schreibt genau so, wie Lesen mir Spasz macht: 

detailreich, poetisch, fast meditativ, berührend
 und teils auch brutal und verstörend.
Ohne zu viele handelnde Personen darin (was Lektoren bei ihm bemängeln), 
was es mir sonst oft anstrengend macht...

Längst habe ich weitere Bücher gekauft und gelesen.

Er läszt mich ganz sicher so schnell nicht wieder los!



PS:

Schon in Natascha Wodins Personenbeschreibung kam mir der leise Verdacht 

auf Asperger Syndrom, welcher sich jetzt weiter verfestigt hat.

Nicht, weil ich so gerne Laiendiagnosen stelle... und schon gar nicht negativ 

oder pathologisierend gemeint (ich habe die Diagnose ja selbst auch).
Sondern einfach als eine Art des Seins, des Denkens 
und der besonderen Wahrnehmung der Dinge.

Eine Art, die oft zu wenig umwelt- und mitmenschenkompatibel ist...

Eine solche Diagnose könnte zu weniger Selbsthass, mehr Selbstverständnis 

und eigenem Wertgefühl verhelfen. Und damit vielleicht auch zu weniger Suff? 
Irgendwie musz man das Leben ja meistern und ertragen. - Schade, dasz er 
dafür zu früh gelebt hat, als sich damit noch kaum jemand auskannte!

 

Mittwoch, 29. April 2020

Bücher der letzten Wochen



Geschenkt bekommen, gekauft, uralter Besitz...
 oder im öffentichen Bücherschrank gefunden.
Sehr unterschiedlich, aber alle gern gelesen.

Über das erste oben links hier schon einmal
ausführlich geschrieben




Und damit lasse ich mich endlich auch einmal wieder

Samstag, 28. März 2020

Was ich gerade lese...



Ich schreibe selten über Bücher.
Weil das, was ich lese, oft eher "abseitig" ist und kaum jemanden interessieren wird.
So wie z.B. diese hier. Eine geniale Satire, die mir ganz viel Spasz macht.
Immer wieder.



Doch um diese geht es jetzt nicht.


Sondern um 
"Nachtgeschwister" von Natascha Wodin

Welches ich von einer Bloggerin bekam, die es nicht zuende lesen mochte.
Unsere Lesart scheint wohl sehr verschieden - 
ich kaufte mir schon mal ein Buch, welches ihr nicht 
sonderlich gefiel und fand es ungeheuer gut 
("In einer Nacht woanders" von Katerina Poladian).

Und das ist jetzt auch bei diesem Buch der Fall.
Obwohl die Story wirklich alles andere als schön ist:

Ein Dichter aus dem Osten veröffentlicht ein Büchlein im Westen.
Eine Frau im Westen - selbst Autorin - findet dieses zufällig
und verliebt sich in das Bild, welches sie sich vom Dichter macht.

Sowas musz ja schief gehen, denn die Wirklichkeit ist immer anders!
Da sind zwei Menschen aus nahen und doch sehr fernen, 
unterschiedlichen, unverständlichen Welten.
Zwei Fremde füreinander und auch Fremde in sich selbst.
Fremd schon in der jeweils eigenen, angestammten Lebenswelt.

So entwickelt sich eine handfest unerquickliche Liebesgeschichte.
Zweifel, Selbsthasz, Eifersucht, Säuferwahn mit psychotischen Zügen.
Das ganze volle Programm. 
Zerstörerisch. Verstörend.
Dinge, die man eigentlich nicht wissen möchte.
Doch auf eine Art geschrieben, dasz ich immer weiter lesen musz.

Mit dem ganzen Gefühlskram komme ich nicht immer so ganz zurecht.
Oftmals lege ich "Gefühlsbücher" sehr schnell zur Seite.
Wenn ich nicht verstehe, wovon das Buch eigentlich handelt....

Dieses Buch ist anders.
Seine Sprache, sein Erzählstil.
Detailreich und in Bildern.
Das erzeugt bei mir einen inneren Film, entwickelt einen Sog,
dem ich mich nicht entziehen kann.

Und wahrscheinlich ist es auch die Welt im Osten,
die mir nur allzu vertraut ist.
Die Menschen und die Stimmung in den ersten Jahren
 nach derWende ist subtil und wunderbar eingefangen.
Vielleicht ist es auch das, was mich daran besonders anspricht (?)


Ansonsten erinnerte es mich an eine Erkenntnis,
zu der ich mit Anfang Zwanzig gelangte:

Wenn Männer richtig  gut schreiben können,
taugen sie im Alltag überhaupt nichts.


(unbestellte und unbezahlte Werbung, da alle Bücher selbst gekauft 
oder privat geschenkt bekommen)

Donnerstag, 23. Januar 2020

Traumbilder II



In einer verfallenen Klinik
Jugendstilbau mit bunten Glasfenstern, teilweise kaputt
lange verlassen der Ort, doch imer noch
einiges vorhanden an medizinischem Gerät...
hatten sich Gothics als Kurgäste versamelt.
Gestalten in wallendem schwarzem Gewand mit schwindsuchtbleichen 
Gesichternwandelten durch die Gänge, lagen in Decken eingepackt
im herbstlich vertrocknetem Garten auf Liegen zwischen den Hecken
- ein Traum in Sepia also -

Eine junge Frau wollte einen "Trip" und wurde verdrahtet
mit einem alten EKG-Gerät und dann damit
durch Gänge geschoben in eine ruhige, helle Glasvveranda, dort bekam sie
eine Holzkiste übergestülpt und ich sollte
bei ihr bleiben, damit nichts passiert - ich wuszte nicht genau, was ich da
tun sollte, aber sie bat mich so vertrauensvoll darum -
und war so happy, ihren Trip zu kriegen...
Strom war ja schon lange nicht mehr und das meiste wohl Kopfkino
für die Beteiligten...

Da gab es natürlich auch Vampire und Pratajew* himself eilte durch die Gänge
man konnte machmal noch einen Blick auf den wehenden Rockschosz
erhaschen und die Russian Doctors* arbeiteten dort
 und waren wahrscheinlich sowieso
der Auslöser für diesen Traum
voller skurriler malerischer Gestalten - das Ganze
war in Leipzig und ich dachte - im Traum! - ich sollte mich
hier mir jemand verabreden und noch einmal hinfahren mit Kamera...
Ach nee, was ich so immer zusammenträume, doch selten kann ich
so klar den ganzen Film noch erinnern der Früh.

*


* Pratajew, ein russischer Dichter, ist eine Kunstfigur,
erdacht von ein paar kreativen Leipzigern, 
die als "Prumskibeat" bzw. "The Russian Doctors"
nichtkommerzielle Mussik machen. Das alles ist wunderbar phantasievoll
und es gibt sogar ein gedrucktes Pratajew-Lexikon - darin zu lesen 
ist für mich immer wieder Spasz und Inspiration,
 so ein liebenswerter, gut gemachter Nonsens
und sogar die Herkunft Rosamunde Pilchers wird dort "geklärt" ;-)
Solche Dinge bereichern mein Leben auf leichte schöne Art und ich habe mir oft
gewünscht, solch phantasievolle Leute hier in der Umgebung zu kennen...
Aber das gibt es wohl nicht in solchem Spieszernest, wo jede Form von
 Anderssein geächtet wird und mir hat immer
 das Geld gefehlt, um z.B. zum Wave-Gothic-Treffen zu fahren 
oder irgendwohin, wo sich Menschen von solchem Schlage begegnen...
Da bleibe ich auf Träume angewiesen, die manchmal ganz groszes Kino sind bei mir.
Und vielleicht ist solch Kino auch schöner als die Realität (?) 

Pratajew wurde auch in der "Lyrikzeitung" erwähnt - dadurch kam
ich seinerzeit drauf. Ansonsten ist diese Werbung unbestellt und unbezahlt - ich 
finde einfach keine andre Seite im Web, die das Lexikon zeigt.

Mittwoch, 22. Januar 2020

Alltagskram. Zufallsdinge.




Versucht, ein wenig Sonnengelb in die Küche zu bringen.
Was aber beim äuszeren Dunkel auch nicht so recht zieht...
und auf dem matschigen Foto schon garnicht.
Ein paar Lichter-Sterne dürfen bei mir noch sein,
schlieszlich reicht die Nachweihnachtszeit noch mindestens
bis zum Beginn der Fastenzeit und die Tulpen und Frühlingsdinge
dürfen bei mir getrost noch etwas warten.

Der dritte Montag im Januar gilt als der traurigste Tag des Jahres,
hat der britische Psychologe Dr. Cliff Arnall herausgefunden.
Naja, nun haben wir ihn überstanden!

Heute in einem Textil-und Nonfoodmarkt eine junge Frau vor mir an der Kasse.
Meinte: "hach, Mama hat wieder keine Tüte dabei" und griff flugs nach einer
der riesigen Kunststofftaschen.
Als sie weg war meinte ich zur Kassierein: "diese Riesentaschen
verbrauchen doch viel mehr Rohstoff als die dünnen Plastetüten"
Ihre Antwort: "Ja, die Greta richtet uns noch alle zugrunde!"
Ich frage mich, wie unreflektiert Leute eigentlich sind -
Mein Einwand, das habe die EU längst vor Greta beschlossen,
wurde überhört - - - 


Jetzt noch etwas Schönes: dasz ich Mayröcker-Fan bin,
ist ja nichts Neues, das stand hier im Blog schon mehrmals drin.

Noch relativ neu ist dieses Interviev mit ihr,
die im Dezember 95. Geburtstag hatte.

Es ist erstaunlich, wie alles zusammenhängt und sich wiederfindet:
Begriffe und Sätze aus ihren gewaltig-schönen Sprachbildern 
entdeckte ich im Interview zuhauf  (also geschrieben-gelebtes Leben)
und Interessantes auch,
zum Beispiel, dasz sie Elisabeth von Samsonow erst 1993
zufällig kennen gelernt hat. - Ich las den Namen
schon ziemlich bald darauf in ihren Texten...

Und ich sollte endlich wieder mehr Mayröcker lesen.
Mich selbst poetischer verhalten.
Um den Alltag besser auszuhalten.


Der Katzen-Onlinekongress, der am 4.1. beginnen sollte 
und dann verschoben wurde... findet anscheinend nun gar nicht statt.
Dafür erreichte mich heute eine mail mit dem Link
zu einer Seite, wo man gratis und ohne Anmeldung
die Interviews und Vorträge anhören kann.
Eine Zeitberschränkung wurde nicht angegeben - also, wer
Interesse an Katzengesundheit und Alternativ-Veterinärmedizin
hat, kann jetzt  hier klicken.


 So, das war mal eine kleine Plauderei, wie ich sie selten bringe.
Nicht sicher, ob sowas mein Blog rein gehört (?) 
 (habe ja sämtl. verbalen Wochenrückblicke und andre Alltagsdinge bewuszt wieder abgeschafft - - )

Ansonsten gibt es im Moment nix zu sagen oder zu bloggen.