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Samstag, 12. Juli 2025

Zwölf von zwölf im Juli

 

 

 


 Heute ist es wieder Zeit für die grosze Party des Zwölften bei Caro.

 


Dieser Samstag ist grau und verregnet.
Darüber bin ich froh, denn die extreme Dürre dieses Sommers ist eine Katastrophe. 
Also bin ich dankbar für jeden Tropfen, der vom Himmel fällt.
Der geplante Spaziergang durch den Bürgerpark fällt damit natürlich  aus. 

Allerdings habe ich hier schon gefühlte 100mal meine Teetassen, meinen
 Arbeitstisch, die Dachterrasse und all diesen Alltagskram gezeigt.
Es würde langweilig, davon schon wieder Fotos zu machen.
Und so habe ich meinen vormittäglichen Stadtweg dazu genutzt,
einige interessante Giebel und Fassaden zu fotografieren.
Davon hat die Stadt ziemlich viele.
 
 

 
Da der Tag so unwahrscheinlich grau ist,
habe ich die geometrische Linien-und Formemvielfalt
anschlieszend etwas digital nachbearbeitet, sonst wären die Bilder
längst nicht so farbenfroh.
 



Hier ist nun die kleine virtuelle Galerie der architektonischen Vielfalt.
Viel Spasz beim Anschauen!
 


 

 




 

 

 

 







Sorry, jetzt sind es 15 Bilder...und eigentlich hab ich noch ein paar mehr.
Die drei sind eben der Bonus.
 
Danke für den Besuch und: habt einen schönen Sommer :)


Mittwoch, 26. März 2025

Wordless - без слов -

 

 


Today the unedited real photo from my digital blend of  last week. 
The colorful house is in Braunschweig, Germany, designed by James Rizzi, USA

Shared with Wordless Wednesday, WW@CatSynth

Donnerstag, 6. Juli 2023

Mein Natur-Donnerstag

 


 ... führte mich heute in eine winzige Parkanlage entlang der Stadtmauer.
Die Fotoserie dazu gibt es heute mal in meinem 
so stiefmütterlich vernachlässigten Grün-Blog.
 

 

Samstag, 1. Juli 2023

Statt Friedensgebet

 

...heute mal etwas Kultur.
Kleiner Spaziergang durch einen der ältesten Stadtteile
der Hauptstadt des potentiellen EU-Mitgliedslandes.

Die Tatarka

 
Zentral gelegen auf dem "groszen Hügel" von Kiev
bekam sie ihren Namen von den aus Nisznij Novgorod nach Kiev
eingewanderten Tataren: Kaufleuten und Seifensiedern,
die Mitte des 19.Jh. dort zumeist einstöckige Holzhäuser erbauten.
Sie erbauten sich auch ein Gebetshaus, denn sie waren Muslime (min.3:00).
Eine Moschee hatten sie in Kiev damals nicht.
 
Die Tatarka war in vergangener Zeit auch der Bezirk der Spitzbuben und Gesetzlosen,
um den die Polizei einen groszen Bogen machte...

Das Viertel wird an einer Seite von der sogen. Wolfsschlucht begrenzt.
Dort soll es noch um 1900 herum wilde Tiere gegeben haben.
Noch früher nannte man sie Sachsenschlucht.
In Folge des Krieges 1812 (Napoleons Ruszlandfeldzug) 
gab es dort eine Ansiedlung sächsicher Gefangener
(hat man die also den Wölfen zum Frasz vorgeworfen?).
 Die heutige Bezeichnung Grüne Strasze hat noch ältere Wurzeln: im 17.Jh. 
- wenn nicht noch früher - gab es dort Brunnen, 
deren Wasser einen grünen Beigeschmack gehabt haben soll.

An der Westgrenze der Tatarka befindet sich die Knitov-Schlucht, 
benannt nach der Gutsherrenfamilie Knitov, 
die Anfang des 19.Jh. das Land dort urbar machte.
Dort ist auch die Quelle des Glubichitza-Flusses.
Sein Wasser ist heute unterirdisch kanalisiert, während es früher
von der gesamten Tatarka zum Wäschewaschen genutzt wurde. 
 In der unwegsamen Hanglage gibt es alte Gärten und eine Datschensiedlung.
 
Die Ruhe und das viele Grün schätzten auch allerhand Künstler und Intellektuelle
und so entstanden dort noch zur Zarenzeit immer mehr Ziegelsteinvillen .
Der Wissenschaftler und Arktisforscher O.J. Schmidt lebte dort 
- er war ab 1916 Privatdozent an der Kiever Universität.
Auch die Villa  Leonid Savranskiys ist als Baudenkmal bis heute erhalten ( min 6:40).
Vorher hat das schloszartige Anwesen, erbaut 1880-90 mit den gelben Ziegeln 
der dort ansässigen Ziegelei Saizev,  einem Baron Voronzov gehört.
 
Einer der Aufseher in dieser Ziegelei war der Jude Menahem Mendel Beilis,
welchem 1911 ein Ritualmord an dem 12jährigen Priesterschüler
Andrej Juschtschinsij nachgesagt wurde,
um angeblich mit Christenblut Mazzen herzustellen.
Das hatte massive Judenpogrome zur Folge und geriet zum Politikum. 
Beilis wurde verhaftet, später aber aus Mangel an Beweisen frei gesprochen
und er wanderte mit seiner Familie nach Palästina, später in die USA aus. 
Die wahren Mörder (keine Juden) wurden erst 1919 für die Tat verurteilt.

Anläszlich des 400. Todestages des Erzmärthyrers Makarius wurde 1897
eine kleine blaue Holzkirche im karelischen Stil errichtet.
Sie enthält einige Reliquien des Kiever Metropoliten,
der seinerzeit von Tataren umgebracht wurde. 
Dies ist die letzte erhaltene Holzkirche in Kiev.

Die Tatarka ist heute ein Gemisch aus modernen Wohnbauten, Sowjetarchitektur
und noch allerhand - zumeist unbewohnten - alten Villen und den letzten 
verfallenen einstöckigen Häusern -
ein belebtes architektonisches Konglomerat mit ruhigen Ecken,
verlassenen alten Straszen, verwilderten Gärten, mitten in Kiev.
Kurz: ein geschichtsträchtiger Ort, wo es derzeit noch allerhand zu entdecken gibt,
das bald ganz und gar verschwunden sein wird.

Ich denke, ich habe jetzt alles wiedergegeben, was der Filmer erzählt.
Laszt einfach die Bilder auf Euch wirken und für sich sprechen!



 

Dienstag, 24. Januar 2023

Revolutionaries

 

 


 It's no mistake we have imagination and a pair of hands. 
We were born to cause trouble.
 
- storypeople -  
 











(the misty photos of my hometown I took yestrerday)