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Ali Giva – Dapa Project in Galiläa
Das „Dapa Project“ ist ein Ensemble, das neue, vom Stammescharakter geprägte hebräische Musik erschafft.
Die Ensemblemitglieder leben in der Judäischen Wüste; sie sind Musiker, die aus der Verbundenheit mit den umliegenden Kulturen des Nahen Ostens schöpfen, Arabisch als Zweitsprache sprechen, Instrumente wie Oud, Kanun, Ney und Kamanja spielen und lokale Folklore-Musik mit kraftvollem Stammesgesang kreieren.
Das Projekt schafft Neues im Genre der nahöstlichen Volksmusik, die sich durch einfache, rhythmische Melodien auszeichnet und Themen wie den Lebenszyklus, Feiern, Hochzeiten, landwirtschaftliche Ereignisse und die Verbundenheit mit dem Land behandelt.
Die Lieder umfassen Piyyutim (liturgische Gedichte) über das gute Land, arabische Volkslieder, kurdische Berglieder und Beduinenlieder aus der Wüste, die zu einem hebräischen Werk voller Seele und Groove zusammengeführt werden.
Immer freitags, immer bei Barbara: der Lückentext. Das Original.
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Irr nicht achtlos umher, du Narr - Ahura Rhythm Ensemble, 2019
Inspiriert vom Werk Kul Himmets aus dem 16. Jahrhundert – der seinen Aufstand gegen Ungerechtigkeit durch eine Lebensphilosophie verewigte – begaben wir uns auf eine Reise unter dem Motto: „Irr nicht achtlos umher, du Narr!“ Diese Reise führte uns bis in das Dorf Sazak; dort empfingen uns die schmerzliche Geschichte und die Echos eines Volkes, das seine Heimat im 20. Jahrhundert verlassen hatte.
Während wir uns bemühen, diese Echos in die Gegenwart zu tragen, danken wir all jenen, die uns unterstützt haben: unseren Freunden, die unsere Anliegen teilten; denjenigen, die allen Schwierigkeiten zum Trotz durchhielten; unserem Mut; unserer unerschütterlichen Selbstkritik; unserer Wertschätzung von Freundschaften sowie unserer Fähigkeit, trotz allem zu lächeln.
Unser Dank gilt zudem der Stadtverwaltung von Izmir und der Gemeinde Karaburun für ihre Unterstützung.
"Die Chrysanthemen sind längst verblüht" von Nikolai Charito (1910)
(es soll ein Lieblingslied der russischen Zarenfamilie gewesen sein)
(auch das hat jetzt KI übersetzt - hach, ich brauch ja garnix mehr zu tun!)
Die Wallfahrer in Belarus kommen in Minsk an (wie ich schon vermutet hatte).
Hier sind sie losgegangen und, wie ich jetzt erfahre, war dies die fünfte Wallfahrt
in Belarus - die Wiederbelebung dieser Tradition liegt also noch nicht so lange zurück.
Einsam tret ich auf den Weg, den leeren (Lermontov)
Einsam tret ich auf den Weg, den leeren,
Der durch Nebel leise schimmernd bricht;
Seh die Leere still mit Gott verkehren
Und wie jeder Stern mit Sternen spricht.
Feierliches Wunder: hingeruhte
Erde in der Himmel Herrlichkeit…
Ach, warum ist mir so schwer zumute?
Was erwart ich denn? Was tut mir leid?
Nichts hab ich vom Leben zu verlangen
Und Vergangenes bereu ich nicht:
Freiheit soll und Friede mich umfangen
Im Vergessen, das der Schlaf verspricht.
Aber nicht der kalte Schlaf im Grabe.
Schlafen möcht ich so jahrhundertlang,
Dass ich alle Kräfte in mir habe
Und in ruhiger Brust des Atems Gang.
Dass mir Tag und Nacht die süße, kühne
Stimme sänge, die aus Liebe steigt,
Und ich wüsste, wie die immergrüne
Eiche flüstert, düster hergeneigt.
Dt. Nachdichtung: Rainer Maria Rilke
Tag 5 des Pilgerweges von Kamjanez-Podilskiy zum Kloster Pochajiv
Für Interessierte: hier noch eine ungeschnittene authentische Aufnahme von Tag 4
Und hier ganz frisch (und kurz): Abend im Kloster - sie sind also gestern angekommen.
Filmische Zusammenfassung folgt in ein paar Tagen.
Letzter Donnerstag im August - heute lädt die liebe Birgitt wieder
zur Monatscollage ein. Ich bin gern dabei, wie immer.
Bischöfliche Göttliche Liturgie im Kloster Kremenez,
Diözese Vinniza, Ukraine
Am 6. November 2024, dem Tag der Verehrung der Ikone der Muttergottes „Freude aller Betrübten“, feierte Metropolit Warsonofij von Winnyzja und Bar gemeinsam mit Bischöfen der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche (UOK) die Göttliche Liturgie im Epiphanias-Kloster von Kremenez.
Geleitet wurde der Gottesdienst vom Verwalter der Eparchie Ternopil, Metropolit Sergius von Ternopil und Kremenez. Mit ihm konzelebrierten: Metropolit Kliment von Nischyn und Pryluky; der Vorsteher der Mariä-Entschlafens-Lawra von Potschajiw, Metropolit Wolodymyr von Potschajiw; Metropolit Warsonofij von Winnyzja und Bar; Metropolit Wiktor von Chmelnyzkyj und Starokostjantyniw; der Rektor des Theologischen Seminars von Potschajiw, Erzbischof Job von Schumsk; Erzbischof Johannes von Solotonoscha; Bischof Athanasius von Kamin-Kaschyrskyj sowie Geistliche der Diözese Ternopil und weitere Gäste im geistlichen Stand.
Anwesend waren zudem die Äbtissin des Klosters Kremenez, Äbtissin Dimitria (Holjuk), die Äbtissin des Klosters Brailiw, Äbtissin Antonia (Stezenko), weitere Äbtissinnen und Schwestern sowie zahlreiche Pilger, für die die Klosterkirche leider nicht genügend Platz bot.
Während der Liturgie sprachen die Bischöfe und Geistlichen besondere Gebete für den Frieden auf ukrainischem Boden, für die Befreiung vom Feind und für die Heilige Kirche, die in ihrer jüngsten Geschichte Verfolgung erleidet. Sie beteten darum, dass der Herr sich unseres Volkes erbarmt und jene bewahrt, die verzweifelt sind und ihre Heimat verloren haben, sowie um Gottes Segen für Menschen guten Willens, die Bedürftigen helfen. In ihrem Gebet erflehten die Hierarchen Gottes Barmherzigkeit für das ukrainische Volk und baten darum, dass der Herr der Regierung Weisheit verleihe, den Mut der Soldaten stärke, Gefangene befreie, Kranke heile und den Heimatlosen Zuflucht gewähre.
Nach dem Kommunionvers richtete Metropolit Kliment von Nischyn und Pryluky eine Predigt an die anwesenden Gläubigen. Zum Abschluss fand eine feierliche Prozession um das Kloster von Kremenez mit dem dort verehrten Heiligtum – dem wundertätigen Bildnis der Muttergottes „Die Leidende“ – statt, woraufhin ein feierlicher Glückwunsch zum Jubiläum ausgesprochen wurde. Schließlich gratulierte Metropolit Sergius allen zum Festtag und dankte dem Oberhirten, dem Klerus sowie den zahlreichen Gläubigen, die sich an diesem Tag zum gemeinsamen Gebet in dem heiligen Kloster eingefunden hatten.
"Das Hähnchen wird verhaftet"
Eines der subversiven Lieder der jungen Sowjetunion der 20er-30er Jahre,
erwähnt in etlichen Büchern, z.B. in "Schkid, die Republik der Strolche"
Gebratenes Huhn,
Gedämpftes Huhn,
Ging spazieren.
Sie schnappten es sich,
Nahmen es fest,
Verlangten seinen Pass.
Kein Pass –
Rück das Geld raus.
Kein Geld – zieh die Jacke aus.
Gebratenes Huhn,
Gedämpftes Huhn,
Ein Huhn darf man ruhig schikanieren.
Kein Pass –
Rück das Geld raus.
Kein Geld – zieh die Hose aus.
Gebratenes Huhn,
Gedämpftes Huhn,
Ein Huhn braucht keine Hose.
„Ich bin kein Sowjet,
Ich bin kein Kadett,
Ich bin kein Parteibolschewik!“
Gebratenes Huhn,
Gedämpftes Huhn,
Auch ein Huhn will leben.
Er holte seinen Pass hervor,
Schlug ihnen ins Gesicht,
Und wanderte dann in den Knast.
Gebratenes Huhn,
Gedämpftes Huhn,
Wozu? Warum in den Knast?
Gebratenes Huhn,
Gedämpftes Huhn –
Auch Hühner wollen leben!
Sie packten ihn,
Hielten ihn auf,
Verlangten seinen Pass.
- Es gibt diverse Textvarianten davon, von Kinderlied bis vulgär -
Offenbar gibt es gerade auch in Belarus eine Wallfahrt (mir bisher unbekannt).
Sie startete am 21.8. vom Kloster Zhirovichi aus und führt vermutlich
zur Minsker Gottesmutter, deren Feiertag der 26.8. ist.
Rumänien: Die Tronos-Psaltergruppe
Viorel Papuc (Panflöte) und Mihail Bucă, Fr. Grigorie Moraru
"Wie der Hirsch nach der Quelle lechzt"
Kirche des Wortes der Wahrheit in Vancouver, 9.8.26
(abandoned factory in the former GDR, scanned paper print)
Shared with Wordless Wednesday, WW@CatSynth
Prozession in Chust 16.8.26 (Karpato-Ukraine)
mit den Reliquien des heiligen Märtyrers Gabriel von Białystok
Wieder ein Odessaer Couplet: Über die Meere, über die Wogen
Über die Meere, über die Wogen
Du, Matrose, bist ein stattlicher Bursche,
gerade erst zwanzig Jahre alt.
Lieb mich, Matrose, von ganzem Herzen.
Was wirst du darauf antworten?
Refrain (zweimal):
Über die Meere, über die Wogen,
heute hier, morgen fort.
Über die Meere, die Meere, die Meere, die Meere – oh!
Heute hier, doch morgen fort!
Du, Matrose, wirst das tiefe blaue Meer befahren
und mich voller Kummer zurücklassen;
und ich werde weinen und schluchzen
und an dich denken, mein Matrose.
Weine nicht, weine nicht, meine Marusja,
ich werde das Handwerk des Seemanns meistern.
Es gibt keinen Grund zu weinen und zu schluchzen
oder so oft an mich zu denken.
- Text: Wassili Mezhevych -
Es ist wieder Wallfahrtszeit:
Pilger aus Wolhynien kommen am Kloster Pochajiv an,
zum Gedenktag der Hl. Gottesmutter von Pochajiv, 3.8.26
Der grosze Pilgerweg (200-250km zu Fusz) zum Kloster Pochajiv startet
diesjahr am 19.8. in Kamjanez-Podilski , aber es kommen wohl schon
den gesamten August über Pilgergruppen aus versch. Teilen der Ukraine zum
Himmelfahrtskloster