Dienstag, 20. August 2019

A different place




There`s no going in a wrong direction.
There's only thinking you're going
to a different place than you actually are.

- Brian Andreas -




















Montag, 19. August 2019

Samstag, 17. August 2019

The Weekend Roundup



Joining again with Tom

1. Starts with "G": gift


These both just wrapped it



2. A favorite: gateway - this is one of my most beloved places in our town



3. Green: the green is back by the old factory



And as a bonus a song by Gerry Rufferty: Get it right next time


Dienstag, 13. August 2019

New song





Don't rush to fill your moments
with a song you already know.
Because each moment has its own song
& it isn't always something
you've heard before.

- Brian Andreas -
















Montag, 12. August 2019

Heute...



... ist ein Trauertag, denn am 12.August 1952
wurden in Moskau fünf jüdische Schriftsteller erschossen.

Ich möchte auf den heutigen Beitrag der Lyrikzeitung hinweisen.
Die Zeit zum Lesen und für eine Schweigeminute sollte es wert sein.




Der eine Diktator läszt Bücher verbrennen
der andere richtet die Schriftsteller hin.

Lange her?
Ich sehe mit Sorge die Kräfte wieder erstarken.
Ob hier bei uns oder weiter östlich und viel zu überall -

Believing makes it easy









Shared with Photo Tunes

Now that we have pulled away
Is it better on the inside?
And did you like the offerings
On the counter, under black lights?
While the stars have aligned
With a light that irradiates all of us in the parallel
Let the temperature rise
Til the urge to relieve it is perilous
Let the silences make it easy
Driving through the border range
Did we pass along the same road?
We are ashes in the polar rays
We are blooming at the same time
While the sun slips away from the crest of the barricade
Radiant
In the winter light
If a tenth of the law is the urge to invalidate
Starry-eyed
And inveterate
And invincible
You make it easy
Is it heart attack and burial?
Is it…
The return of the life
The return of the colors of everyone
To the gallery
I believe in the rush
I believe in the gathering radiance
I could walk alive
Through a burning wall
Believing makes it easy

Samstag, 10. August 2019

The Weekend Roundup




1. Starts with "F": Forbidden
It's forbidden to enter this beautiful floor
( made the photo in our castle-museum)



2. A favorite: flowerpot




3. Full:  of seeds is this seedpot



As a bonus here are the Flowerpot Men
"Let's go to San Francisco" (oh yeah, take me with you!)



Dienstag, 6. August 2019

Disappearing...





...man who is disappearing & he said it was a relief after all those years of trying to keep the pieces of his life in one place. Later on, I went to see him again & as I was leaving, he put a package in my hand. This is the last piece of my life, he said, take good care of it & then he smiled & was gone & the room filled with the sound of the wind & when I opened the package there was nothing there & I thought there must...

- storypeople -


















Montag, 5. August 2019

Fünf Fragen am Fünften



Auch diesen Monat wieder bei Luzia Pimpinella.




1. Wie oft beginnst du einen Satz mit „Als ich so alt war wie du…?“

Ich kann mich jetzt an kein Mal erinnern.
Da ich über ganz wenige (um nicht zu sagen: keine) Sozialkontakte verfüge
 und unter diesen wenigen dann so gut wie keine wesentlich. jüngeren 
Menschen sind... komme ich einfach nicht in diese Versuchung.

*

2. Was war deine größte Dummheit?

Damals, mit 20, nicht nach Hiddensee gezogen zu sein 
um dort die Bibliothek zu übernehmen.
Das wäre die Chance meines Lebens gewesen.
Weg von hier aus dem unerquicklichen Kaff und weg von allem.
Später nie mehr solche Chance gehabt.
 Aber das konnte ich damals nicht ahnen.
Hätte eben auch bedeutet, jeglichen "Zuzug" in meine Heimat zu verlieren 
(damals war DDR und es gab Regulierungen, die sich heute kaum noch 
jemand vorstellen kann und da konnte man nicht einfach hinziehen,
 wo man wollte, was nicht zuletzt auch eine Frage der Wohnungsknappheit war).
Das erschien mir zu endgültig. 
Nicht rückgängig zu machen, falls es sich dann doch nicht so gut anfühlt.

Irgendwelche Dummheiten im Alltag kommen bei mir viel zu selten vor...

*

3. Kommst du immer zu früh, zu spät oder genau rechtzeitig?

So gut wie immer rechtzeitig.
Alles andre wäre unhöflich und das möchte ich niemandem antun.
(Wobei ich selbst zu früh kommen schon oft als noch schlimmer empfand, 
als zu spät kommen)

*

4. Mit wem verbringst du am liebsten einen freien Tag?

Mit mir selbst. Und mit meinem Schatz natürlich.
Wobei wir einander diese kostbaren freien Tage (also frei von 
Verpflichtungen, Terminen, Alltagskram etc. und auch frei von einander - )
 von Herzen gönnen, denn die brauchen wir beide.  Unbedingt.
Sie werden bei uns übrigens "Wüstentage" genannt.

*

5. Welches legendäre Fest wird dir in Erinnerung bleiben?

 Das Brühlparkfest in Quedlinburg.
Vielleicht nicht gerade legendär in dem Sinne, da es lange Zeit jedes Jahr stattfand... 
aber für mich schon etwas ganz Besonderes, wenn es mir einmal 
möglich war, dort dabei zu sein.
Und das Lichterfest auf der Roseburg, auch gerade nur einmal erlebt.
Das sind für mich so Sternstunden.
Wenn ich mal wo sein kann. Logistisch kaum je möglich...

(geht mir gerade so durch den Kopf, dasz ich in sechs Lebensjahrzehnten
nicht bei einer einzigen Hochzeit dabei war - aber nicht, dasz ich 
das jetzt als so besonders schlimm empfinde - )


Morning prayer




*



Shared with Photo Tunes

Samstag, 3. August 2019

The Weekend Roundup



Playing a new round with Tom The Backroads Traveller

Starts with "E": entrance



A favorite: Easter eggs



Evening: in the evening some couples like to sit quietly together.



As a bonus here the song "Evening falls" by Enya




Freitag, 2. August 2019

Weniger ist mehr (?)







Nun ja, das ist nun nicht ganz so mein Ding.
Die allgemeinen Trends lasse ich ja meist sowieso an mir vorbei ziehen 
und oft tun sie das auch recht schnell.
Ich mag einfach nicht mitmachen, wo einer den anderen zu überbieten
 versucht in Korrektheit und habe oft das Gefühl, es diene vor allem 
dem Vergleichen und der Selbstprofilierung.
Um bald schon vergessen zu sein bzw. im nächsten Trend unterzugehn.

Und ehrlich: ich kann nicht wie eine Nonne in einer Klosterzelle 
leben und das will ich auch gar nicht!

Ansonsten gibt es natürlich Dinge, die für mich selbstverständlich sind:
 also ich hatte noch niemals ein Handy oder Smartphone, ich lasse mich 
nicht von Pinterest oder Instagram überfluten, ich brauche keine Likes 
auf Facebook und wähle mir schon sehr genau aus, 
was, wo und wieviel ich konsumiere.
Morgens ein Weilchen am PC (eine Gewohnheit, die ich bisher vergebens 
abzuschaffen versucht hab!), mittags mal emails checken 
und abends nochmal mehr oder weniger kurz ins Web. 
Ab und zu ein Blogbeitrag und etwas bei anderen lesen.
Mehr online brauche ich nicht.
Dieses jedoch musz dann schon irgendwie sein, wenn man - wie ich - 
über keinerlei reale Sozialkontakte verfügt.

Mir ist einfach reales Leben immer lieber und wichtiger: Sommer spüren
 und Wind auf der Haut und Waldluft und Wasser... die Farben 
und Aromen des Herbstes und und und.

Das halte ich gerne im Foto fest, aber das tue ich eher für die anderen.
 Seit ich gemerkt habe (vor Jahrzehnten in meiner damaligen Künstlerinnen-
existenz), dasz es Menschen gibt, die brauchen erstmal ein Bild 
an der Wand als Anstosz, selbst in den Wald zu gehn 
oder auf der Wiese Grashüpfer zu beobachten...

Für mich persönlich sind Bilder nicht so wichtig, ich konserviere lieber 
in meiner Seele den Wintervorrat und gehe auch schon mal ohne Kamera los.
Sammele lieber Äpfel auf oder Kastanien.


Tja, und die übrigen Bereiche?
Ich bin in einer Welt des Mangels aufgewachsen, wo "weniger" die
 oft raue Normalität war. Dieser Überflusz an Materiellem und
 Erlebnisangeboten wie heute... kannten wir damals nicht.
Das war sicher nachhaltiger als der heutige Konsum 
und der Wahn des Alles-mitnehmen-Müssens.

Damals haben wir unsere Phantasie gebraucht, wenn Grenzen 
unüberwindbar waren, Bücher kaum zu kriegen...
 und an sehr vielem mangelte es. 

Kleidung muszte oft selbst gemacht werden - dafür nähe ich heute nicht mehr! 
Ich geniesze vielmehr die Vielfalt, die ich haben kann und die nicht einmal 
viel kostet. Neu muszte Kleidung für mich noch nie sein... aber den Spasz, 
immer wieder neu zu kombinieren, in Farben zu schwelgen... 
lasse ich mir nicht nehmen!
Und dafür sammele ich dann schon mal gerne viel an - - -


Oft war der damalige Mangel auch schmerzhaft bewuszt bzw. wurde 
als solcher empfunden, da er eben nicht freiwillig war.
Und als dieses System Sozialismus zusammen brach, brachen auch 
Existenzen weg, bekamen Biographien arge Brüche.

Auch mich traf das sehr hart und die Jahre der elementarsten Sorgen,
 des Überlebenskampfes um ein absolutes Minimum, das durchsuchen
 von Containern nach Eszbarem... hinterlassen Spuren, die sich jemand,
 der das nie brauchte... kaum vorstellen kann.


Inzwischen ist es nicht mehr so arg, obwohl auch die Rente weit unterhalb 
vom Minimum liegt (von dem, was als menschenwürdig gezählt wird) 
und ich es gewohnt bin, nicht nach Rezepten, sondern kreativ
 mit zufälligen Zutaten zu kochen, die ich durch die Tafel oder 
vom Foodsharing bekam. 
Dinge, die andre nicht mehr anschauen, geschweige denn essen würden - 

Das ist Normalität hier, damit kann ich auch leben. 
Und meine Prioritäten anders setzen, mich an vielen Dingen erfreun,
 die ohnehin nicht für Geld zu haben sind.

Aber wenn man niemals ein Auto hatte und der letzte Urlaub 1985 war...
wenn niemals ein Badesee, ein Konzert oder ein Flohmarkt erreichbar ist...
 Essen gehen oder ein Eis haben so 4-5mal pro Jahr stattfindet...
ja dann vermiszt man manchmal schon etwas, was für andre 
so selbstverständlich ist, dasz sie über bewuszten Verzicht nachdenken.
Solche Gedanken kommen mir da nicht in den Sinn.

Im Gegenteil: ich bin froh und dankbar, wenn ich etwas einmal haben kann 
und das kann ich dann auch absolut genieszen.
Ohne Reue, ohne Verzichtswunsch, ohne Nachdenken über 
Nachhaltig-und Korrektheit.
Und dabei werde ich wohl noch eine Weile bleiben, denn so übersättigt 
bin ich halt noch lange nicht, dasz mein Nachholebedarf schon gestillt wäre.
Mag sein, diese Zeit kommt bei mir auch... aber nicht jetzt!

Klar, dasz es in meinem gesamten Haushalt eher einfach zugeht,
aber damit rühme ich mich nicht. Das würde ich hier nie aufzählen.
Denn das ist eher den realen Möglichkeiten geschuldet 
und nicht bewuszter Verzicht.

*

In einem Buch über einfaches Leben las ich von jemand, der mit einem
 Rucksack und einer Matte in einem ansonsten leeren Zimmer lebt 
und gerade einen einzigen Teller und Löffel besitzt.
Da stand aber auch, dasz er täglich dortunddort essen geht. -
So ich mir das leisten könnte... 
würde ich natürlich auch nicht mehr Geschirr brauchen -

Und wenn ich mir die Fotos der Kleiderschränke in dem schön aufgemachten
Buch so anschaute: da hing ein sommerliches Flatterteil - natürlich farbneutral 
und aus gutem Leinen - neben dem anderen und alle sahen gleich aus.
 Da frage ich mich doch, ob die Leute nicht auch mal einen Pullover
 und eine warme Parka brauchen - - -
Also mal ehrlich, das ganze kam mir irgendwie wie eine Selbstinszenierung vor.

*

Ich wünsche Euch einen schönen Restsommer mit Sonne, Regen, Stille 
und Wind... Blumen, Früchten, Pilzen, Pflaumenkuchen und genug
von allem, was einen sonst noch so glücklich machen kann.
Denn darauf kommt es doch an, oder?


Dienstag, 30. Juli 2019

Certain choices





One day, you just decide to be certain (which is not the same as knowing everything).
Decide that what you know is exactly what you need to know & then you start. Whatever it is.
Start & be certain you'll lern as you go.
People act like certainty is an illusion. It's not.
It's a choice & it canges your whole life.

- Brian Andreas -