Donnerstag, 27. August 2026

Friedensgebet

 

 Bischöfliche Göttliche Liturgie im Kloster Kremenez, 
Diözese Vinniza, Ukraine


 

Am 6. November 2024, dem Tag der Verehrung der Ikone der Muttergottes „Freude aller Betrübten“, feierte Metropolit Warsonofij von Winnyzja und Bar gemeinsam mit Bischöfen der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche (UOK) die Göttliche Liturgie im Epiphanias-Kloster von Kremenez.
Geleitet wurde der Gottesdienst vom Verwalter der Eparchie Ternopil, Metropolit Sergius von Ternopil und Kremenez. Mit ihm konzelebrierten: Metropolit Kliment von Nischyn und Pryluky; der Vorsteher der Mariä-Entschlafens-Lawra von Potschajiw, Metropolit Wolodymyr von Potschajiw; Metropolit Warsonofij von Winnyzja und Bar; Metropolit Wiktor von Chmelnyzkyj und Starokostjantyniw; der Rektor des Theologischen Seminars von Potschajiw, Erzbischof Job von Schumsk; Erzbischof Johannes von Solotonoscha; Bischof Athanasius von Kamin-Kaschyrskyj sowie Geistliche der Diözese Ternopil und weitere Gäste im geistlichen Stand.
Anwesend waren zudem die Äbtissin des Klosters Kremenez, Äbtissin Dimitria (Holjuk), die Äbtissin des Klosters Brailiw, Äbtissin Antonia (Stezenko), weitere Äbtissinnen und Schwestern sowie zahlreiche Pilger, für die die Klosterkirche leider nicht genügend Platz bot.
Während der Liturgie sprachen die Bischöfe und Geistlichen besondere Gebete für den Frieden auf ukrainischem Boden, für die Befreiung vom Feind und für die Heilige Kirche, die in ihrer jüngsten Geschichte Verfolgung erleidet. Sie beteten darum, dass der Herr sich unseres Volkes erbarmt und jene bewahrt, die verzweifelt sind und ihre Heimat verloren haben, sowie um Gottes Segen für Menschen guten Willens, die Bedürftigen helfen. In ihrem Gebet erflehten die Hierarchen Gottes Barmherzigkeit für das ukrainische Volk und baten darum, dass der Herr der Regierung Weisheit verleihe, den Mut der Soldaten stärke, Gefangene befreie, Kranke heile und den Heimatlosen Zuflucht gewähre.
Nach dem Kommunionvers richtete Metropolit Kliment von Nischyn und Pryluky eine Predigt an die anwesenden Gläubigen. Zum Abschluss fand eine feierliche Prozession um das Kloster von Kremenez mit dem dort verehrten Heiligtum – dem wundertätigen Bildnis der Muttergottes „Die Leidende“ – statt, woraufhin ein feierlicher Glückwunsch zum Jubiläum ausgesprochen wurde. Schließlich gratulierte Metropolit Sergius allen zum Festtag und dankte dem Oberhirten, dem Klerus sowie den zahlreichen Gläubigen, die sich an diesem Tag zum gemeinsamen Gebet in dem heiligen Kloster eingefunden hatten. 

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