Dienstag, 5. Mai 2026

#WMDEDGT - Von Mairegen et cetera...

 

 

 (Maigrün, so am Sonntag gesehen)

 

Heute ist der Fünfte - fast hätt ichs vergessen/verschlafen...
- heute ist ja wieder Tagebuchbloggen bei Frau Brüllen dran. 
 
*
 
Ziemlich mühsam und mit Verspätung rappele ich mich hoch
von meiner Matratze - wieder nur 2h Schlaf und ich kann vor Schmerzen
kaum aufrecht gehen, es nimmt mir die Luft.
Dieser Schub ist wirklich heftig und 2-3 Monate sind ganz normale Dauer.
 
Über Nacht hats endlich geregnet, wie fein!
Das Grün ringsum brauchte es dringend.
Es herrscht eine wundervolle dämmerig-naszgrüne Stimmung im Garten. 
Ich winde mich durch tropfende, über den Weg wachsende Pflanzen, bekomme 
eine Dusche von tief herabhängenden Zweigen ab...und bringe dem Katzentier 
das Frühstück in die Sommerresidenz.
Auf dem offenen Stallboden hat es sein Deckenlager und dort genieszt es 
nun wieder Frühlingszeit: Vogelkonzerte, milde Nächte...
Drauszen-Sein, Regenrauschen und trotzdem geschützt.
Ich kanns verstehn, liege ich doch selbst gern - besonders an Regentagen -
dort auf der alten Matratze.  
 
Das andere Katzentier kommt nicht mehr so häufig zum Futtern vorbei,
dem gehts wohl nicht mehr so gut und es hat Krebs.
Sie sind nun beide 16 Jahre, meins evtl. noch ein Jahr älter,
so ganz genau weisz man es ja nicht bei einem Streunertier. 
 
Dann setz ich mich an den PC, die morgendlichen Nachrichten lesen.
Manchmal sagt auch ein Bild schon genug. 
Einen neuen Newsletter von Fasy.nation gibt es heute auch.
Den hätte ich schon Jahre früher brauchen können,
 aber erst vor Kurzem hab ich diese Seite entdeckt. 
 
Danach ist Frühstück dran: ein aufgebackenes leckeres Gebäckstück
vom Foodsharing - das ist mein Lieblingsstück überhaupt.
Es ist so würzig, dasz man gar nichts mehr darauf machen braucht
und ich fand im Keller sogar noch ein Glas Oliven - freu! 
 
 

 
Danach recherchiere ich ausführlich über Palmitoyletolamide, kurz: PEA 
und suche mir ein vertrauenererweckendes Präparat. 
Als natürlich wirkendes Schmerzmittel mit weiteren erwünschten
immunologisch/neurologischen Wirkungen - ein Impuls aus dem Newsletter
und einen Versuch wert! Man musz sich ja immer selbst helfen und sollte Ärzten 
davon lieber gar nichts erzählen - sie sind so leicht in ihrer Ehre gekränkt!
Nur leider ist das alles in gut 600 Euro Rente kaum unterzubringen, aber was solls!
Geht eben nichts anderes, also Sachen wie Busfahrten, Einkäufe, Eintrittgelder etc. 
sind in meiner Haushaltskasse dann gar nicht mehr drin.
Bin ich längst gewohnt. Nur fürs Katzenfutter musz es unbedingt reichen. 
 
Katzentier ist nun doch hereingekommen, greift sein 2. Frühstück ab
 und nutzt mein Bett für den vormittäglichen Schönheitsschlaf. 
Kuscheln inclusive. 
 
Ich telefonierte ausgiebig mit Schatz und dann warten 62 Blätter
darauf, endlich gescannt zu werden. Die nächsten 50 sind längst in Arbeit... 
 
 
 
 
Ich fahre den uralt-PC hoch und starte den A3-Scanner.
Der ist ungefähr Baujahr 2003 und mit neuen PCs längst nicht mehr kompatibel. 
Ein Neuer wäre aber viel zu teuer und so ist das eine praktikable
Lösung, wenn man genug Platz hat.
 
Ich teile die Blätter in drei Stapel auf, dazwischen wird runtergefahren, damit 
der Trafo nicht zu heisz wird, denn der hat seit einem Crash eine kleine Macke...
 
 
 
 
Mittagessen brauche ich heut nicht zu kochen: mein Pott voll
Steckrübeneintopf reicht noch für heut Mittag und Abend.
Ich gebe ziemlich viel Zucker und Zitronensaft rein und würze
reichlich mit Rogan Josh, dann wird es ein exotisches Curry
und schmeckt nicht mehr nach Armeleute-Essen.
Auch wenn es dann arme Leute essen... ;) 
 
Gegen 14:00 mache ich mich auf den Weg zur Hausarztpraxis,
mein Rezept für orthopädische Einlagen abzuholen.
Aus einem schönen alten Haus in der Innenstadt ist die Praxis nun
in einen Neubau an einer lauten Verkehrsstrasze weiter auszerhalb gezogen.
In ein Haus, das ich nur als Brutalo-Architektur bezeichnen kann.
  
 

 Aber da sind natürlich mehr Parkplätze, darauf kommt es wohl heut an!
Wer geht schon heute noch zu Fusz oder kommt mit Fahrrad -  
Der Eingangsbereich sieht aus, als wäre da die Post... und innen alles
nur noch Glas und Stahl - eiskalt und keine Spur mehr von Gemütlichkeit. 
Miese Akustik - ich kann die Schwester am Tresen kaum verstehn. 
 

 Bin froh, schnell wieder raus zu sein und radele gleich zum
Orthopädie-Laden weiter mit meinem Rezept.
Fuszvermessung etc. -  Zuzahlung statt früher 12 Euro jetzt 25.  
 
Danach regnet es wieder und ich scanne die restlichen Blätter.
Das dauert, denn alte Technik ist nicht so schnell wie die Heutige.
Bis jeweils ein Bild fertig ist, kann ich eine Buchseite lesen.
Mit einer zweiten Schmerztablette und ganz viel Wenig-Tun hab ich
 den Tag gut rumgebracht. Mehr aber auch nicht.
 
 

 
Bis zum nächsten mal und: danke für den Besuch :) 
 

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