Mittwoch, 29. April 2026

Bücherliebe - 1 -

 

Nachdem ich mir das Buch "My Booklove" kaufte...und dann 
maszlos enttäuscht war über die Uniformiertheit von Bücherregalen,
kam mir die Idee, hier einmal in loser Folge Impressionen 
meiner Bücherregale und -stapel zu zeigen. 
Der Anfang ist eher zufällig, ich gehe jedes Regal einmal durch.
 
 

 

 

 
Findet vielleicht jemand Bekanntes wieder? Sofern erkennbar - 
 
  
(keine Werbung, alle Bücher sind gekauft, geerbt, gefunden, geschonken gekrochen... 
und im Laufe von sechs Jahrzehnten gesammelt worden - von Verlagen oder Autoren bekomme ich nichts)

Das Mittwochslied

 

Erturan - Samal Tau 


Turanisches Ethno-Folk-Ensemble aus Kasachstan.
Hier gibt es eine englische Übersetzung des Textes. 

Friedensgebet

 

Der  gefallene Stabsfeldwebel Roman Trofymchu wird beerdigt: 
Klostergut St. Georg bei Rivne


 

 Am 6. April 2025, dem fünften Sonntag der Großen Fastenzeit, fand in unserem Kloster die letzte irdische Reise des Verteidigers der Ukraine und Gemeindemitglieds des Klosters, Roman Petrowitsch Trofymtschuk, statt. Mit dem Segen von Erzbischof Pimen von Riwne und Ostroh leitete der Abt des Klosters, Erzpriester Andrij Melnytschuk, den Trauergottesdienst. Ihm assistierten die Geistlichen des Klosters und der Stadt. Der Schwesternchor begleitete den Gottesdienst mit seinen Hymnen.

Zahlreiche Gläubige des Klosters, Brüder, Verwandte, Freunde und Kollegen erwiesen dem verstorbenen Krieger die letzte Ehre.

Roman wurde am 6. Oktober 1977 in Riwne geboren. Dort besuchte er 23 Schulen, 11 Berufsschulen und schloss sein Studium der Psychologie an der Staatlichen Geisteswissenschaftlichen Universität Riwne ab. Bereits in jungen Jahren verspürte er den Ruf zum Militärdienst. Nach seinem Militärdienst arbeitete er in der ukrainischen Militärorganisation UMWD in der Region Riwne und bekleidete dort Führungspositionen in regionalen Abteilungen.

Als die Invasion in vollem Umfang begann, schloss sich Roman am 24. Februar 2022 der Organisation „Widerstandsgruppe“ an und patrouillierte in den Straßen der Stadt. Am 18. März 2022 meldete er sich freiwillig zur Nationalgarde, um sein Heimatland zu verteidigen. Er diente hauptsächlich in der Region Donezk.

Roman Petrowitsch war ein Mann mit einem großen Herzen, der stets bereit war, jedem in Not zu helfen. Er liebte seine Familie über alles. Ehrlichkeit und Gerechtigkeit leiteten sein Leben. Diese Werte vermittelte er auch seinen Kindern und betonte immer wieder, dass sie ein Leben führen sollten, für das sie sich nicht schämen müssten. Roman war gläubig und gab seinen Kindern Glauben und Liebe zu Gott mit. Er holte sich stets den Segen des Priesters für alle seine Angelegenheiten. In einem Telefongespräch sagte Pfarrer Andrij zu Roman: „Wir erwarten dich zu Ostern zu Hause.“

Leider verlief das Treffen nicht wie erhofft. Der 46-jährige Stabsfeldwebel Roman Trofymchuk fiel am 29. Mai 2024 bei einem Kampfeinsatz in Richtung Donezk. Zehn lange Monate galt er als vermisst.

Der Held hinterlässt seine Frau, zwei Kinder, seine Mutter und Schwestern.

Erzbischof Pimen von Riwne und Ostroh, die Äbtissin mit ihren Mitschwestern, der Klerus und die Gemeindemitglieder des Klosters sprechen allen Angehörigen des Helden ihr tief empfundenes Beileid aus.

Wir beten inständig für das Seelenheil des verstorbenen Verteidigers Roman und wiederholen die Worte des Gebets für seine Angehörigen, die heute im Trauergottesdienst gesprochen wurden: „Beruhige, o Herr, die Tränen einer Mutter und heile die Wunde ihres Herzens… Verschmähe nicht das Stöhnen einer Witwe, die um den Verstorbenen trauert… Sei ein Trost für ihr Haus, ihre Angehörigen, Freunde und Glaubensgenossen, o Christus, der Erlöser…“

 

 

Dienstag, 28. April 2026

Tagesbild

 


 



Friedensgebet

 

Natalja Maramzina und Sergej Maramzin (Republik Adygeja)
 Psalm 15 (16) DU ALLEIN | „Bewahre mich, HERR, ich gehöre Dir…“
 
 


„Bewahre mich, o Gott, denn auf Dich vertraue ich…“ – Ich widme dieses Lied dem Andenken an unsere Schwester Friederike Wutzke (die Ehefrau von Oswald Wutzke), die am 17. April 2026 verstorben ist. Herr, Friederikes Seele ruhe in Frieden.
 
 Über das Lied:
Psalm 15 (16) ist ein Lobgesang absoluten Vertrauens und tiefer Hingabe. In dieser Interpretation verschmelzen uralte Bibelverse mit persönlichem Zeugnis und den majestätischen Namen des Schöpfers. Dieses Lied erinnert uns daran, dass unser wahrer Anteil und unser Erbe der Herr selbst ist. Nur in ihm findet die Seele einen Frieden, der alles Verstehen übersteigt.

Warum es heute wichtig ist: In einer Welt voller Hektik und Ängste suchen wir oft Halt im Äußeren, doch dieses Lied führt uns zurück zum Wesentlichen: „Der Herr ist mein Anteil.“ Es wurde im Herzen von Adygea (Maykop) geschrieben und beweist, dass aufrichtiger Lobpreis an Gott keine Grenzen kennt.

Sonntag, 26. April 2026

Sonntagsmatinee

 

GAMARJVEBULI (Georgien) im Konzert 


 

 Die uralte Kraft und Mystik der georgischen Berge – in gigantischem Ausmaß zum Leben erweckt! Die Gruppe „GAMARJVEBULI“ präsentiert eine epische Interpretation des traditionellen georgischen Volksliedes „Gudanis Jvari“ (Kreuz von Gudani). Aufgenommen in der atemberaubenden Natur Georgiens vor 200.000 Zuschauern, wird diese magische Verschmelzung von Männer-, Frauen- und Kinderchören Sie begeistern.

Samstag, 25. April 2026

Tagesbild

 

 
 


 

Friedensgebet

 

Die Anrufung der Anahita 
 

 
 
Diese ursprüngliche Anrufung verbindet Anahita (Ardvī Sūrā Anāhitā) – die zoroastrische Göttin des Wassers, der Weisheit und der Reinheit – mit Saraswati, ihrer vedischen Zwillingsschwester, die in Avestisch („Yazamaide“ – „wir verehren“) und Sanskrit-Mantra gesungen wird und in ihrem gemeinsamen proto-indo-iranischen Ursprung wurzelt, der der Trennung von Ost und West vorausging.
 

Freitag, 24. April 2026

FreitagsFüller

 

 

 

Hurra, es gibt heute doch noch einen Lückentext bei Barbara!
 
*
 
1. Was ist eigentlich aus der Band "Love is colder than death" geworden?
Schon lange nichts mehr gehört...aber einer ihrer frühen Titel gehört heute
noch zu meinen Top Ten. Die ich am liebsten in Endlosschleife höre.

2.  Ich war erst Montag wieder beim Zahnarzt. Meine frühere ZÄ hat fast 4 Jahre 
lang nichts mehr gemacht bei mir (obwohl ich die Bonustermine immer 
wahrgenommen habe) und nun musz ich schon seit letzten Herbst jeden Monat hin.
Es ist eine Menge Handlungsbedarf und ich bin froh, nun endlich eine neue ZÄ
gefunden zu haben. Das ist nicht einfach, wenn niemand neue Patienten annimmt!

3.  Es könnte sein, dasz unser Freibad diesjahr gar nicht öffnet.
Es ist eine Baumasznahme ab 1.9. 25 geplant, aber soweit ich sehen kann,
hat sich bis jetzt noch nichts getan.

4.   Falls die das jetzt doch noch anfangen und es klappt  noch bis zum Sommer,
würde mich das riesig freuen. Schwimmen gehen ist nun mal das einzige
Vergnügen, was ich im Sommer haben kann. Oder eben nicht :(

5.  Meine letzte Autofahrt war mit dem Taxi zum Tierarzt.
Das ist eigentlich unbezahlbar, aber der extrem ängstlichen und dann auch 
noch kranken Katze mute ich zweimal eine einstündige Wegezeit über laute 
Autostraszen und mit noch lauteren Bussen voller fremder Menschen nicht zu.
Aus keinem anderen Grund würde ich je ein Taxi nehmen, aber hier musz es sein.

6. Ich hatte neulich schon Erdbeeren vom Foodsharing.
Ich mag sie gern und freue mich darüber.
Im Garten haben sich die Himbeeren so weit ausgebreitet, 
dasz für Erdbeeren kein Platz mehr ist.

7. Was das Wochenende angeht, da möchte ich im Garten arbeiten oder 
im Garten sitzen - das kommt aufs Wetter an!
 
 
 

Friedensgebet

 


 

 Ich habe dieses Lied speziell für die Solidarität mit dem großen Iran komponiert. Es spielt keine Rolle, um welches Land oder welche Nation es sich handelt, solange diese kleine Geste uns in diese Richtung ermutigt und unterstützt. Ich bitte euch, meine geschätzten Freunde, dieses Lied zu veröffentlichen und zu teilen, um Mitgefühl und Solidarität mit dieser großen und verwundeten Nation zu zeigen.

Dieses Lied aus Fars [meiner Heimat] hat die Grenzen überwunden und die vier persischsprachigen Länder vereint – diese vier Länder, die aus demselben Blut und derselben Wurzel stammen und durch Kolonialgrenzen getrennt sind.

 *

(nicht sicher, wie weit hier KI im Spiel ist) 

Donnerstag, 23. April 2026

Momentaufnahme.

 

Gestern Abend. Ich bin vom Foodsharing zurück 
und rufe meinen Schatz an, um ihm Gute Nacht zu wünschen.
Zähle ihm meine Foodsharing-Beute auf 
und er meint, das gehöre mal gedruckt, was ich da immer
alles an Ausdrücken zur Zustandsbeschreibung verwende. 
Nun denn:
 
Eine durstige Dipladenia, die ich gleich ins Wasser gestellt habe 
eine nicht mehr runde Grapefruit
eine welke Gurke
drei angeschrumpelte Paprikaschoten
ein Bund vergilbter Dill
eine Schale Matschbirnen zum Sofortverzehr
ein Netz mit drei Zitronen, von denen gerade eine
noch lebensfähig ist...
 
An mehr kann ich mich grad nicht erinnern.
Und das war von mir auch ganz und gar nicht "druckreif" formuliert,
sondern einfach so dahergeschwatzt  und es sollte eigentlich nicht in die 
Öffentlichkeit, wo es ganz sicher wieder miszverstanden wird
 (es ist in keinster Weise abwertend gemeint, sondern drückt nur den Zustand aus, 
im *einfachen* Wortsinn. Subtext gibt es bei mir eh nicht).
 
Es ist halt immer die "sprachliche Vielfalt", die meinen Schatz
in unserer Alltagskommunikation mit mir fasziniert.
Ich sag dazu nur: ich hab seinerzeit in der Schule gelernt,
Wiederholungen zu vermeiden. 
 
 
 Noch etwas in eigener Sache. Die Rubrik "Tagessätze. Zehr-Rationen" habe ich inzwischen endgültig ad acta gelegt. Ich habe zu wenig sprachliches Talent und oft auch nicht die Stimmung, jeden Tag etwas aufzuschreiben. Ich hatte mich mit dieser Rubrik dazu motivieren wollen, aber das sehe ich als gescheitert an.
Ich werde statt dessen die selten erscheinende alte Rubrink "Momentaufnahme"  wieder nutzen, so ich das Bedürfnis habe, tagebuchmäszig etwas aus meinem Alltag zu notieren. Eben mal nicht in Bildern, sondern in Worten erzählt. 
Allzu oft kommt das ja bei mir nicht vor. 

Friedensgebet

 

 Samstag der Osterwoche. Göttliche Liturgie und Brechen des Brotes,
Kiever Höhlenkloster, 18.4.25, Metropolit Antonin Pakanych 
 

 

Mittwoch, 22. April 2026

Wordless - без слов -

 

 


 

Shared with Wordless Wednesday, WWCatSynth 

Das Mittwochslied

 

Ataraxia - Arcana Eco 


 

Google-Übersetzung aus dem Italienischen (bin nicht so ganz glücklich damit): 

 Leuchtende Platten schweben im Sternenhimmel
Über dem Salz des Meeres, dem Schimmer des Taus
Wie viele unruhige Schritte, wie viele
dunkelrote, duftende
Vollmondstreifen aus Rosen und explodierten Rosen

Heute unter den Frauen des Ostens
Es leuchtet wie in der Dämmerung der Sonne
Prozession von Schiffen, wie viele goldene Windungen
Kaskade heller Noten im Sommerfeuer

Leuchtende Platten schweben im Sternenhimmel
Über dem Salz des Meeres, dem Schimmer des Taus
Wie viele unruhige Schritte, wie viele
dunkelrote, duftende
Vollmondstreifen aus Rosen und explodierten Rosen

Heute unter den Frauen des Ostens
Es leuchtet wie in der Dämmerung der Sonne
Wie ein Juwel der Meeresgöttinnen trage ich Dinge
Ich trage Dinge, erfüllt von jedem seltsamen Licht

Leuchtende Platten schweben im Sternenhimmel
Über Der salzige Geschmack des Meeres, der Glanz des Taus
Wie viele unruhige Schritte, wie viele
dunkelrote, duftende
Vollmondstreifen aus Rosen und explodierten Rosen

Friedensgebet

 

Die Nacht ist hereingebrochen… Ganz Jerusalem ist verstummt"
Ostern auf dem Klostergut St. Georg bei Rivne, 2026

 


 

Sonntag, 19. April 2026

Sonntagsmatinee

 

 


 Lyrics : Hafez
Vocalists : Mahdieh MOHAMMADKHANI, Sitorai KAROMATULLO and Sina SARLAK
Composer and conductor : Arash FOULADVAND
Orchestration assistant : Camille SINI
Traditional music assistant : Mozhgan MOHAMMADHOSSEINI
Choir : Bahar Choir
Orchestra : Orchestre Philharmonique de Paris-Est
Production : Arash Fouladvand Academy
Video by : Mohammadreza KALANI
Maison de l’UNESCO - Paris, 13th and 14th June 2025

Samstag, 18. April 2026

Warum sollte ich...

 

 


Eins mal vorab: ich war nie eine Freundin sozialer Netzwerke,
da diese für meinen Begriff eben genau das gar nicht sind.
Was nutzen mir 150 Facebookfreunde, wenn ich mich im Ernstfall 
doch auf niemanden verlassen kann, die meisten davon gar nicht real kenne? 
Ich mag keine endlosen dumm-dümmer-Hasz-Kommentare lesen,
also gehe ich da normalerweise gar nicht erst hin.
Und was hab ich davon, jeden Morgen auf Fediverse anderen 
"Guten Morgen" zu schreiben?
Das transportiert null Info und fordert wertvolle Lebenszeit.
 
Ich schaue mir gern schöne Bilder an, aber Instagram und 
Pinterest erschlagen mich regelmäszig mit ihren Bilderfluten.
All das rauscht an mir vorbei und ist viel zu klein, 
um es wirklich betrachten zu können.
 
Herzchen-Sammeln ist auch nicht meine Intention.  
 
Trotzdem habe ich bei Facebook, Insta und Pinterest einen Account.
WhatsApp, Telegram und solche Sachen hatte ich nie, 
denn ich hab kein Handy. 
 
Ich habe einfach nur einen Account, ich musz den ja nicht benutzen. 
 
Neuerdings lese ich in diversen Blogs immer wieder,
dasz User sich dort umständlich löschen 
und die Seiten verlassen. 
Nicht selten auch mit groszem  Pipapo...
Ich frage mich dann oft: warum?
  
Warum kann man den Account nicht einfach stehen lassen?
 Warum sollte ich solche Türen für immer hinter mir zuschlagen?
Das ergibt für mich keinen Sinn. 
 
So zwei-bis dreimal im Jahr habe ich Pflanzenabsenker 
oder andere Dinge zu verschenken
Ist in dem Fall ganz praktisch, sich einmal in einer regionalen
Gruppe zu melden und diese Dinge anzubieten.
Hat bisher immer geklappt und Freude ausgelöst.
 
Und vielleicht gibt es mal irgendeine Info zu einer Schriftstellerin
oder Künstlerin, die sich nur über fb/Insta abrufen läszt?
Das interessiert mich dann schon und dann geh ich eben ganz gezielt mal da rein.
Praktisch, dann einen Account zu haben! 
Mehr will und musz ich ja auch nicht, oder? 
 
Ich lese die Tageszeitung online und schaue regelmäszig bei einigen Blogger:innen 
vorbei, die mir dadurch vertrauter werden.  
Ich blogge selbst, zeige Bilder, teile Musik, die mir gefällt
und schreibe auch persönliche Dinge.
Wer das nicht lesen mag, braucht hier ja nicht reinzuschauen.
Wenn es 2-3 Leser:innen sind, reicht mir das schon.
Virtuelle Freundschaften schätze ich sehr, wenn sie sich denn
nicht nur im Herzchenverteilen erschöpfen.
 
Eine riesige Reichweite brauche und suche ich nicht.
Ich mag Blogs nun mal lieber als Social Media. 
 
Aber solche Löschtrends verstehe ich nicht wirklich.
Wahrscheinlich lebe ich dazu nur zu weit auszerhalb von jeglichen Blasen(?) 

Friedensgebet

 

Ostersingen im Kloster St. Elisabeth bei Minsk, 2026


 Das Kloster hat eine sehr interessante Seite in Deutsch, Link siehe oben.
 
00:00 – Christus ist auferstanden!
00:36 – „Osterfrühling“
04:59 – Troparion des Osterfestes. Osterkanon
06:20 – „Freut euch, ihr Menschen!“ Chor „Freut euch!“
07:54 – „Auch im Grab“, Griechischer Gesang. Klosterchor
08:33 – Osterhymne, Byzantinischer Gesang. Klosterchor
09:29 – Drei Osterhymnen des griechischen Gesangs, Klosterchor: Die Vorboten des Morgens (Paschalhypakoi)
10:11 – Auch im Grab (Paschalkontakion)
10:44 – Die Engel rufen (Paschalhymne)
11:38 – Paschalstichera, Byzantinischer Gesang. Anima-Chor
16:40 – Troparion des Osterfestes (Arabisch). Der Chor „Freut euch“
17:30 Uhr – Ostertroparion auf Finnisch
18:33 Uhr – Ostertroparion auf Georgisch
19:50 Uhr – Ostertroparion auf Griechisch. Anima-Chor
20:38 Uhr – Jene, die den Morgen ankündigten. Byzantinischer Gesang
22:40 Uhr – Ostertroparion auf Georgisch. Bruderschaftschor
23:54 Uhr – Ostertroparion auf Griechisch
22:41 Uhr – Siehe, o Herr. Der Chor „Freut euch“
20:55 Uhr – Christus ist auferstanden! 

Freitag, 17. April 2026

FreitagsFüller

 

 


Immer freitags, immer bei Barbara: der Lückentext. Das Original. 
 
*
 
1.   Wann darf ich meinen Bewegungsdrang endlich mal wieder so richtig
ausleben? Naja, im Moment eher keine so gute Zeit dafür - 

2.   Mit meiner Kamera bin ich in der Regel sorgfältig.
Aber manchmal passiert eben doch ein Unglück mit fatalen Folgen.

3.  Informationen, die mich nicht interessieren,
vergesse ich meist schnell.

4.   Ich hab schon lange niemanden mehr eingeladen. Wen auch?
Meine frühere Freundin kommt mich nicht mehr besuchen, 
seit mein Schatz da ist :(

5.   Drei Dinge auf meinem Tisch: eine Vase mit Tulpen, ein Osterkranz und 
eine  Kerze.  Aber das Osterzeug werd ich heut wegpacken.

6.   Bei der Tafel bekam ich schon zweimal Spargel.
Für ein Süppchen noch gut genug. 

7. Was das Wochenende angeht, da freue ich mich auf 
 Lesestündchen im Faulenzer, mit Katze auf dem Bauch.
 
 
 
 
 

Friedensgebet

 

 Gebetsruf im Schrein des Imam Ali Ar-Rida (as.) in Mashhad - Iran
18.8. 2011  

 

 

Donnerstag, 16. April 2026

Friedensgebet

 

Christus ist auferstanden -  Gemeinde der ukrainisch-orthodoxen Kirche 
zu Ehren des Heiligen Spyridon von Trimifuntsky in Lissabon
 
 

 
 
Das Troparion erklingt in Portugiesisch, Ukrainisch und Griechisch 
und symbolisiert die Einheit der Kirche in der 
Verherrlichung des auferstandenen Christus.

Musik: Anna Melnychuk.
Mixing und Mastering: Yuriy Sidor.
Kamera und Schnitt: Oleksandr Zemlyansky.

Mittwoch, 15. April 2026

Wordless - без слов -

 
 
 

(took this photo in the 90ies in an abendoned factory, ist's a scanned paper print)

Shared with Wordless Wednesday, WW@CatSynth
 

Das Mittwochslied

 

KaS &Dubraviza - Mutter Erde (Belarus) 


 

Google-Übersetzung:

 Mutter Erde
Der Vater Neman läuft, kennt keine Grenzen,
Die Quellen rauschen und die Vögel singen.
Die mächtigen Schultern der Urerde
Stöhnen und ruhen nie.

Mutter Erde birgt Schätze,
Sie gibt aufrichtig und ist nicht geizig.
Sie gibt reichlich und bereut nichts
Für Kinder niemals, wie eine Mutter der Urerde.

Mutter Erde, heiliges Wasser,
Wie könnte man nicht staunen über deine Güte?
Du ehrst jeden, den du trägst,
Und du verlangst nichts im Gegenzug.

Der Storch kreist über Städten und Dörfern,
Flüsse und Seen durchziehen Felder und Wälder.
Die Erde schenkt Leben, Tod und Berge,
Nährt und tränkt – stöhnt nie.

Mutter Erde, heiliges Wasser,
Wie könnte man nicht staunen über deine Güte?
Du ehrst jeden, den du unterstützt,
Und du verlangst nichts im Gegenzug.

Mutter Erde, heiliges Wasser,
Wie könnte man nicht stolz auf dich sein?

Mutter Erde und Vater Neman,
Die Vögel singen und der Wald summt.

Friedensgebet

 

Christus ist auferstanden, Chor des Klosters Banchen, Ukraine 
12.4.26 
 

 

Sonntag, 12. April 2026

Zwölf von zwölf im April

 

 

Der Himmel zeigt heut erst um 11:30 ein wenig Profil, vorher war er quasie nicht vorhanden

 

Sonntag der Zwölfte, im Bild festgehalten und verlinkt bei Caro,
da gibt es noch viel mehr zu sehn! 
 
 
Regenrauschen im Dunkel, gegen 5:00 weckt mich mein Katzentier,
das laut johlend ins Zimmer herein kommt. Einfach so. Jetzt, im Alter, 
hat es die Freude an der eigenen Stimme entdeckt, während es die Jahre
vorher nur sehr piepsig gemauzt hat. Jetzt ist Jaulen,
Johlen, Schimpfen, Krakehlen, Brabbeln angesagt, egal um welche Uhrzeit. 
 
Ich stehe also bald auf, bereite Katzenfrühstück und lese einiges am PC. 
Seit Ostern geht es mir sehr schlecht: die Energie fast auf dem Nullpunkt, 
die Schmerzen kaum auszuhalten. Hoffte ich Ostern noch, es ginge schnell vorbei,
musz ich mich nun doch auf einen längeren und heftigen Schub einstellen.
der kommt ja fast jeden Herbst und erst recht im Frühjahr.
So ist nun mal CFS/ME.
 
Ich mache also nicht viel und selbst dabei noch viele Pausen - 
Und erst einmal ein leckeres Sonntagsfrühstück.
 
 

 
Dann das morgendliche Telefonat mit Schatz. Unter anderem den Tag besprechen.
Nachdem ich es bei der Foodsharing-Schlacht gestern abend  nicht
geschafft habe, mir Gemüse an Land zu ziehen... hab ich nix zum Kochen
und das Dinner for two fällt heute Mittag aus. 
Dafür war ich bei Backwaren und Äpfeln erfolgreich und so wirds heut
nachmittag ein Kaffeetreff mit leckerem Kuchen.
 
 

Dann wird ein Pott voll Apfelmus hergestellt, denn einige Äpfel müssen schnell weg.
Davon bekommt Schatz die Hälfte mit - das kann man auch gut
einfach zur Butterstulle essen. 
 
Darüber ist es schon 11:30 geworden, der Himmel klart etwas auf
und ich mache einen winzigen Spaziergang.
 
 

 Etwas Frischluft und Bewegung brauche ich doch jeden Tag. Unbedingt!
 
 

 
Ich sehe Buschwindröschen und Rhododendren in den Startlöchern (nicht im Bild) 
 
 

Eine tolle Magnolie (meine im Garten will diesjahr nicht)
 
 

Den Sport überlasse ich heute lieber anderen... und begebe mich wieder heim.
 
 

Die Ritzengesellschaft auf meinem Hof kommt langsam in Fahrt.
 
 

Ich habe Glück mit der Zuccini - nach groszzügigem Abschälen
ist sie noch verwendbar (alte Zuccini werden oft bitter) 
und ich schmore sie mir süszsauer mit Kräutern.
Für mich alleine reichts. 
 
 

 Schönheit zum Freuen finde ich im Garten, auch an diesem trüben Tag.
 
 

 
 Dann kommt mein Schatz und ich verabschiede mich für heute.
 
 

 
 
Danke für den Besuch, habt noch einen schönen Sonntag
und eine gute Zeit bis nächstes Mal :) 
 
 
 
 
 

Sonntagsmatinee

 

 Bulbul Shireen - LLMC Ensemble Hunza


 Google-übersetzter Erklärungstext von youtube:

 Dieser Track beginnt mit Pir Ali-e-lolo, gespielt auf der traditionellen Xhighini. Pir Ali war einst der letzte Außenposten des Hunza-Staates in Richtung China; heute liegt es jenseits der Grenze, doch seine Erinnerung lebt im Lolo weiter.
Ein Lolo ist mehr als nur Musik – es ist ein Ausdruck der Trauer, mit dem die Einheimischen der Menschen und des Landes gedenken, die sie zurückgelassen haben. Ein Klagelied für einen Ort, den Zeit und Grenzen für immer verändert haben.

Der Hauptteil des Musikstücks ist „Bulbul Shireen“, aufgeführt vom LLMC-Ensemble. Dieses Musikvideo stellt Bulbul Shireen vor, eine bekannte Melodie aus dem Gojal-Tal in Ober-Hunza, die als eine der melodischsten Kompositionen der Hareep-Musiktradition von Gilgit-Baltistan gilt.
Ihr Name fängt ihre Essenz wunderschön ein: „bulbul“ – das persische Wort für eine melodische Nachtigall – und „shireen“, was Süße bedeutet, symbolisieren zusammen den süßen, bezaubernden Gesang einer Nachtigall.

Mit traditionellen Instrumenten wie der Dadang und der Xhighini interpretiert Bulbul Shireen den Reichtum und die Kontinuität des musikalischen Erbes der nördlichen Gebiete Pakistans.

Die Musik klingt mit dem berühmten Tajwar Hareep, genauer gesagt mit der Melodie „Phuk-e-Hareep“, aus – einem Symbol des kulturellen Stolzes von Hunza und dem Herzstück seiner traditionellen Zusammenkünfte.



Samstag, 11. April 2026

Frisch gestrichen

 

 


Streicheln Strich und Streichen
Wie sich doch die Worte gleichen
Katzenfell und Kaltmamsell
Hol ich meine Farben schnell
Roszhaarpinsel Dachs und Schlendrian
Das ficht mich doch gar nicht an
Rechnung ist beglichen:
Vorsicht, frisch gestrichen! 
 
*
 
"Frisch gestrichen" war der Impuls der 67.Blognacht mit Anna Koschinski. 
Ich habe so oft in diversen Blogs von dieser Nacht gelesen.
Gestern Abend war ich erstmal live dabei.
Allerdings nicht lange, denn ich bin absolut kein Abendmensch und derzeit noch krank dazu.
Ich fand diese Runde aber sehr schön und vielleicht kann ich in Zukunft 
doch auch mehr dabei mitmachen(?)
Allerdings hab ich irgendwelche technischen Probleme: ich habe 
rein akustisch fast nichts verstanden.
Diese Situation mit Kamera und Mikro ist für mich noch ganz neu
und es ging mir neulich schon mal genauso: beim Gruppentreffen von LittleWorld .
Ich führte das allerdings eher auf die Nicht-Muttersprachler zurück.
Gestern waren es aber Muttersprachler und es war gensauso - 
irgendwas hab ich da noch nicht richtig hinbekommen. Mit Zoom-Meetings
und ählichen Dingen habe ich ja bis jetzt keinerlei Erfahrung. 
 
 
Mehr als eine kleine Sofort-Poesie ist es allerdings nicht geworden bei mir.
Ich weisz, man sollte einen längeren Text schreiben.
Vielleicht nächstes mal!
 
 
 
 
 
 

Friedensgebet

 

Spirituelle Volksmusik aus Gujarat, Indien 


 

Freitag, 10. April 2026

FreitagsFüller

  

 


Immer freitags, immer bei Barbara: der Lückentext.
 
*
 
 1. Meine letzte Fahrt mit der Bahn war 2022 nach Halle, um die Stadt meiner
Groszeltern zu sehen und speziell den Ort, wo sie damals gewohnt haben. 
Da gab es gerade das 9-Euro-Ticket. 

2.   Ich fahre eigentlich gern mit der Bahn, kann mir dies aber nicht leisten,
 jedenfalls nicht in der nächsten Zeit.

3.  Meine letzte Fahrt mit dem Auto ist noch viel länger her. 
Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dasz uns mal jemand mit dem Auto 
mitnimmt, zu all den schönen Orten, die mit ÖV unerreichbar sind...

4.    Eine Busreise für Touristen reizt mich nicht.
Die ist (mal abgesehn vom Geld) für mich zu anstrengend und man
sieht nichts wirklich, wenn man bei jeder Sehenswürdigkeit 
mal aussteigt zum Fotografieren.

5.   Mein letzter Flug war 1976 nach Polen.

6.   Einen kleinen Ausflug bis zum Zeitungsshop am Bahnhof gönne ich mir 
sonntags gerne. Ich schaue mir dort schöne Magazine an und manchmal 
kaufe ich mir auch eins. Das ist ein liebgewordenes Ritual.

7. Was das Wochenende angeht, werde ich hoffentlich die Energie für 
irgendetwas aufbringen können. In Übergangsjahreszeiten ist CFS/ME 
besonders heftig und derzeit gehts mir ziemlich schlecht.
Mein Sonntag wird übrigens diesmal bei 12von12 dokumentiert, weils grad der 12. ist. 
 
 
 

 
 
 

Friedensgebet

 

 Morgendliches Bittgebet mit Alaa Aqel


 

Donnerstag, 9. April 2026

Friedensgebet

 

Lobpreisung der Gottesmutter, Kiever Höhlenkloster
Metropolit Antonin Pakanych 
 

 
 

Mittwoch, 8. April 2026

Tagesbild

 

 

(Sorry, ich hab im Moment keine Energie zum Bloggen)

 

Friedensgebet

 

Athos-Mönche singen für Frieden und Schutz 

 


(leider nicht ganz authentisch, sondern von KI zusammengemixt - ich mag das nicht so sehr...) 

Dienstag, 7. April 2026

Friedensgebet

 

Das grosze Prokeimenon "Du hast uns das Erbe gegeben" 
ukrainisch, ohne Ortsangabe, 29.3.26 
 

Erklärung:
 
 Ein Prokeimenon (griechisch für „das Vorhergehende“) ist ein
liturgischer Vers aus der Heiligen Schrift, meist den Psalmen, der in der orthodoxen Kirche vor der Lesung des Apostels (Epistel) gesungen oder gelesen wird. Es dient als thematische Einführung, oft aus dem Oktoechos (Achtton-System), und besteht aus einem Kehrvers, der zwischen Leser/Diakon und Chor alterniert. 

Hauptmerkmale des Prokeimenons:

    Funktion: Es bereitet die Gemeinde auf die Lesung vor, indem es eine freudige Stimmung schafft und inhaltlich auf das Thema des Tages oder Festes einstimmt.

    Struktur: Der Diakon oder Leser verkündet den Ton und den Text, der Chor wiederholt ihn als Kehrvers (Refrain). Nach weiteren Zwischenversen des Lesers wird das Prokeimenon meist abschließend erneut vom Chor gesungen.

    Vorkommen: Es wird hauptsächlich vor der Epistel-Lesung in der Göttlichen Liturgie, bei der Vesper oder den Matinen verwendet.

    Ausnahmen: An bestimmten Festtagen wird das normale Prokeimenon durch ein „Großes Prokeimenon“ ersetzt, das feierlicher ist und mehr Verse umfasst.

    Allaluia-Verse: Die Verse, die speziell vor dem Evangelium gesungen werden, sind ebenfalls eine Form des Prokeimenons, werden aber oft als „Alleluja-Verse“ bezeichnet. 

Es handelt sich um ein wesentliches Element der byzantinischen Liturgie, das die Verbindung zwischen Psalmgebet und neutestamentlicher Lesung herstellt.

Montag, 6. April 2026

Foto-Fragen

 
 
..stellt sich derzeit der Amateurphotograph
um aus seinem Kreativitätsloch herauszukommen 
...und er lädt uns ein, diese auch zu beantworten.
 
Mit Kreativitätslöchern ist das so eine Sache, sag ich jetzt mal aus Erfahrung. 
Und manche sitzen fest und gehen tief.
Besonders, wenn ihnen bittere Erfahrungen vorausgegangen sind.
Nicht eben "einfach so" habe ich vor 25 Jahren meine(n)Beruf(ung)
als Textilgestalterin und Malerin aufgegeben...aber das ist eine andere Geschichte.
Jedenfalls war es mehr als eine pure Malblockade, die ich bis heute nicht 
überwinden konnte. Entwickelt hat sich danach die Bucharbeit - eine vergleichsweise
simple Art, die eigene Freude an Farben doch ein wenig auszuleben. 
 
Im Gegensatz zu Bernhard, der fotografisch immer sehr kreativ 
drauf war mit seinen Altglas-Experimenten und besonderer Sicht... 
rechne ich mein jetziges Knipsen nicht zur Kreativität.
Das kann ja heute jeder, dafür reicht schon ein Handy oder ein
kleines digitales Schächtelchen.
Und: was für Wert hat heute noch ein Foto, wenn das Web mit Bildern überflutet 
wird, die nicht einmal mehr von Menschen gemacht sind? 
 
Die Zeiten, da ich mit einer Pentacon Six wirklich fotografiert und dann im Labor
 nicht nur entwickelt, sondern die Bilder durchaus auch weiterentwickelt habe...
sind lange vorbei. Das könnte ich heute finanziell gar nicht mehr.
Somit beginnt für mich die Kreativität dann auch erst hinterher, beim
Einbinden meiner Knipser in Bilderserien oder beim gelegentlichen
Verändern mit einem Fotoprogramm. Mache ich aber selten, denn
meinen Augen bekommt die Bildschirmarbeit gar nicht gut. 
 
Aber jetzt zu Bernhards Fragen: 
 
 
 Was hat mich bisher an der Fotografie begeistert?
 
Das im Gegensatz zur Malerei sehr unkomplizierte Abbilden der 
Umgebung, das Festhalten von Momenten und auch die bewuszte Gestaltung
der Aufnahmen durch Labor(nach)arbeit, Filtereinsatz...ja und
heute das Digitale. Das eher weniger, nicht gar so mein Ding. 


Wie zufrieden bin ich mit meinen fotografischen Ergebnissen?
 
Von mittelprächtig bis sehr zufrieden - oder auch mal gar nicht -  
das ist oft Glücksache, wie mir ein Bild gelingt. 
Und in gewisser Weise ist fotografieren für mich eine Art Sehhilfe geworden, die mir 
am Bildschirm zeigt, was meine Augen in natura nicht mehr wahrnehmen.
Leider sind das zunehmend auch Mülleimer oder Verkehrsschilder  - 
sowas wäre mir früher nicht passiert! 


Bin ich in meiner Kreativität stehen geblieben, wenn ja, wo 
und wann bin ich falsch abgebogen?
 
Stehengeblieben sicher schon. Aber: will ich noch weiter? 
 Wie gesagt, fotografieren rechne ich persönlich nicht unbedingt zu Kreativität. 


Habe ich mich unbewusst oder bewusst einem Trend angepasst?
 
Nein, ich passe mich keinen Trends an, ich mache mein eigenes Ding.
Und manche Trends nerven mich: z.B. wenn ein Blogbeitrag -zig Fotos
 enthält, die alle im 45°-Winkel verdreht sind. Das mag ich mir nicht anschauen. 


Was bedeuten für mich Fotoregeln?
 
Hm. Straszenverkehrsregeln halte ich (meistens) ein, aber Fotoregeln
interessieren mich kaum - es kommt dadurch niemand zu Schaden!
Ich entscheide intuitiv, wie viel Himmel oder Vordergrund drauf soll
und wie ich mein Bild gestalte. 


Welche befolge ich typischerweise?
 
Ich wurde früher oft für den "godenen Schnitt" gelobt, 
aber das geschah bei mir auch eher intuitiv. 
 
 
Was ist mein Fazit? 
 
Ich werd wohl weiterhin knipsen und das Brauchbare davon für 
meine Blogbeiträge verwenden, in ursprünglicher oder veränderter Form.
Der ganze Blog ist so eine Art Rest-Kreativität für mich, die ich mir im
Alltag einfach bewahren möchte. 
Mehr Ehrgeiz habe ich nicht (mehr). 
 

Nachdem ich mir gestern meine Nikon D60 geschreddert habe,
fühle ich mich gerade etwas unkomplett. Nicht, dasz ich eine
Spiegelreflex täglich brauche, aber manchmal eben schon. 
 
 

Friedensgebet

 

Metropolit Onufrij in seiner Heimat: Kloster Banchen, Ukraine
29.3.26 
 

 

Sonntag, 5. April 2026

#WMDEDGT am Ostersonntag

 
 

 


Am heutigen Ostersonntag lädt Frau Brüllen wieder zum
Tagebuchbloggen ein - Was machst Du eigentlich den ganzen Tag? 
 
 *
 
Ich schrecke gegen 5:30 aus einem wirren Traum auf, und versuche aufzustehn .
Im Traum war ich in meinem Zimmer schlafen gegangen
und morgens in einer Art Seminarhaus erwacht. Noch fünf weitere Frauen
sind in meinem Zimmer und überall wuseln Leute herum. Eine Frau meint:
ich hätte so schlecht geschlafen und will mir gleich Nahrungsergänzungen verkaufen. 
Das WC ist unbenutzbar, weil eine Teilnehmerin es als persönlichen
Kleiderschrank betrachtet und das Klobecken mit Hippiekleidern überhäuft hat.
Die Tür zum Waschraum musz ich sofort wieder schlieszen: darin sitzt ein 
Dutzend nackter Leute auf dem Flieseboden und meditiert. 
Woanders wird gemalt, irgendwo gesungen und zum Glück wache ich auf. 
Bin wie benommen (sonst gar nicht meine Art morgens) finde nur schwer 
in die Realität. Bin derzeit sowieso ziemlich angeschlagen.

Der Rücken schmerzt bei jeder Positionsänderung und behindert
den aufrechten Gang - so schlimm wars schon lange nicht mehr. 
Meinen Selbstversuch mit Nikotinpflastern werde ich heut erstmal pausieren.
Nein, ich war nie Raucherin, aber nachdem ich nun mehrfach gelesen habe, 
dasz Nikotinpflaster bei CFS/ME die Symptome (Erschöpfung, Muskelschmerz, Schlaflosigkeit) lindern können und mir der Wirkmechanismus einleuchtet... 
wollte ich es nun doch selbst ausprobieren. 
Ganz langsam und schwach dosiert, da ich auf jegl. Substanzen sehr stark reagiere.
Schrittchen für Schrittchen und auch nur stundenweise aufgeklebt.
Aber entweder ist das jetzt die Erstverschlimmerung... oder es war doch 
noch zu stark...oder etwas ganz anderes - weisz der Kuckuck!
Hatte mir dafür extra Tage ausgesucht, an denen sonst nichts anliegt.
Und das war richtig so. 
 
Ich habe Mühe, die Katze zufriedenzustellen, da ich mich so schlecht
bücken kann und von meinem Schlafmatte am Boden nicht wieder
hochkomme. Wo sie immer wieder Streicheleinheiten einfordert... 
 
Ich lese am Bildschirm ein paar Artikel, dann ist Frühstückszeit.
Eine ganz leckere Salatbox mit Babyspinat, Äpfeln, Zwiebeln, pulled
Pork auf Nudeln - sowas habe ich ganz selten!
Hat sich die stundenlange Warterei aufs Foodsharing gestern Abend 
also gelohnt und ich hab etwas Schönes erwischt (gelingt nicht immer).
 
Dann rufe ich Schatz an, wie jeden Morgen und anschlieszend 
lege ich ein paar Puzzleteilchen.
 
 

 
Ich realisiere aber sehr schnell, dasz Sitzen bzw. über den Tisch gebeugte
Haltung Gift für den Rücken sind und mache lieber paar Übungen.
Um einer Totalblockierung der LWS zu vorzubeugen, denn die ist nicht lustig.
Danach radele ich ein Stückchen raus, Bewegung ist besser.
Das Wetter ist mild, aber trübe und stark windig. 
 
Unterwegs begehe ich mal schnell ein paar Straftaten.
Das Nicht-Beachten roter Fuszgängerampeln an Ecken, wo sonntags 
eh kein Auto vorbeikommt... bleibt trotzdem eine solche.
Aber die Polizei feiert jetzt Ostern und sowieso:
ein Hauch von Kriminalität steht doch jeder Frau ;) 
 
Wieder daheim, begebe ich mich in die Küche, um aus den Zufallsfunden
des gestrigen Foodsharings ein Festtagsmenü zu zaubern.
Mit etwas Kreativität gelingt mir das und wir haben ein schönes
Dinner for two, Schatz und ich. 
 
Anschlieszend ist gemeinsames Relaxen, Lesen und Kaffetrinken angesagt.
Ich schneide Schatz noch die Haare, die für die Rasurschere
schon längst wieder viel zu lang sind.
Unseren angedachten Osterspaziergang verschieben wir auf morgen, 
in der Hoffnung, mein Rücken könnte dann besser sein. 
 
Danach will ich in den Garten, eine schöne Nahaufnahme 
von der blühenden Blutpflaume machen.
Damit es hier etwes Nettes anzuschauen gibt und nicht nur Miesepeterei. 
Ich stelle den Kamerarucksack auf die Kommode und wechsele Schuhe.
Da kippt der Rucksack um, fällt herunter und das wars:
Verschlusz kaputt an meiner geliebten NIKON D60.
Heute ist echt nicht mein Tag! 
 
Jetzt habe ich zwei funktionsuntüchtige Nikon D80 und eine kaputte D60
(jaja, das ist hier ein Technikmuseum ;) ) und keine ernsthafte Kamera mehr.
Wobei die beiden D80 nicht wirklich kaputt sind, da ist nur die Höchstzahl 
an Auslösungen erreicht und dann streiken sie eben. Ist so eingerichtet.
Neukauf ist zwar nicht nachhaltig, hilft aber der Wirtschaft.
Wobei ich nie Kameraus neu kaufe, das könnte ich gar nicht.
Aber es gibt wohl keinen vernünftigen Trick, das Bildzählwerk wieder ganz 
auf  Null zu kriegen - das 12monatige Liegenlassen der Kamera ohne
Batterien funktioniert nur bei der kompakten Coolpix4600, aber
nicht bei den Spiegelreflex. Denn die reagieren dann auch nicht mehr 
auf Zurücksetz-Befehle oder sonstigen Zuspruch. 
 
So gibts heut zum Abschied denn auch nur ein Knipsbildchen
aus der kleinen Coolpix. 
Wenigstens eine, die mich nie für immer im Stich läszt... 
 
 
 


 
Danke fürs Vorbeischauen und:
habt einen schönen Ostermontag noch :)