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Mittwoch, 12. August 2026

Zwölf von zwölf im August

 



 

Heute ist wieder Zeit für die grosze Party des Zwölften - die Chronist*innen 
des Alltags versammeln sich zahlreich bei Caro, der Gastgeberin.
Ich bin gerne dabei.

 


Morgenarbeit: Schatzens Rucksack reparieren 

 


Wenn man mit Ungeschick plus Sehschwäche einen Knopf samt Gegenknopf
annähen musz...braucht es meist mehrere Versuche. 
Letztendlich habe ich aber alle drei Knöpfe doch geschafft - schulterklopf!
Nein, ein DIY-Fan bin ich wahrhaftig nicht, schon meine Handarbeitslehrerin
 nannte mich Prudel-Lieschen.  Aber Nötiges erledige ich trotzden.
  

Sommer-Impression: Schwimmen gewesen.
Katze futtert drauszen - Suchbild ;)

 

 


 Am Abend bin ich mit Schatz und A. zur Sonnenfinsternis verabredet.
Ich erinnere mich noch gut am 1999 - da war es bedeckt und sowieso ein düsterer Tag.
Der dann plötzlich so fahlgrau wurde. Die Sonne selbst sah man nicht.
Heute ist es klar und die Chancen stehen besser, das einmal im Leben zu erleben. 
 
 

Abendlicher "Lustgarten" 
 
 

Der falsche Ort dafür, wenn auch schön in der Gesamtheit.
 
 
 
Von hier aus ist es besser 
 
 

Rübergeschaut. Mit bloszem Auge bzw. Kamera sieht man es nicht.
 
 

 Eine Sonnenfinsternis-Brille vor die kleine Kamera gehalten.
Aber das verwackelt und so sieht man es auch nicht auf dem Bild.
Ist nur ein wenig herzförmig geworden. 
Mit unseren Brillen konnten wir es aber deutlich sehen.
Und die Lichtstimmung veränderte sich merklich (ich bin nur kein Fotoprofi).
 
 

 Da war es vorüber und mündete in einen schönen Sonnenuntergang.
 
 

Heimweg. Nochmal der eingerüstete Kirchturm. Näher dran.
 
 
Bonusbild (das machte A.): wir mir unseren Brillen.
 

 
 So, das war diesmal ein denkwürdiger Zwölfter, wie es ihn nicht noch einmal gibt.
Danke für den Besuch und habt eine gute Spätsommerzeit :) 
 
 
  

Sonntag, 12. Juli 2026

Zwölf von zwölf im Juli

 

 

 
An diesem Hochsommersonntag steigt bei Caro
wieder die Party des Zwölften. Da bin ich doch gerne dabei! 
 
 

 
 Da es bei uns dieser Tage noch angenehm nachtkühl war
und die Tage sommerlich schön statt zu heisz... starten wir kurzerhand
einen kleinen Ausflug - etwas Sommer genieszen, bevor die Hitze
wieder zu extrem wird  für ALLES.
 
Kloster Drübeck ist unser Ziel, so ziemlich der einzige interessante Ort, der 
für uns mit Bus und ohne zu viele Fuszwege drumherum noch erreichbar ist. 
Allerdings ahnten wir nicht, dasz die Fahrpreise inzwischen um 150% (!)
gestiegen sind und das steht in keiner Fahrpreistabelle der HVB so drin.
Es macht uns ziemlich ratlos, denn es gibt keine Meldung/Artikel dazu. 
Das sind so die kleinen bösen Überraschungen und Traurigkeiten des Alltags,
die die Grenzen wieder noch enger setzen. 
 
 

 
Aber nun sind wir da und lassen uns den Tag davon nicht verderben.
Also begleitet uns auf dem kleinen Rundgang durch den Klostergarten.
Die Fotos sind alle mit einer winzigen uralten NIK*N Coolpix 4600
gemacht - mit der Spiegelreflex wären die Nahaufnahmen besser geworden,
die war mir aber heute zu schwer. 
Es geht machmal auch um unbeschwertes Genieszen! 
 
 










 *
 
No. 13 ist das Bonusbild, denn es ist ja genau genommen kein Foto,
sondern mehr eine Information. Ein Ort an dem Frauen lebten und wirkten. 
 

 
Gehabt Euch wohl bis zum nächsten mal, kommt gut durch die Sommerhitze
und danke für den Besuch :) 

Freitag, 12. Juni 2026

Zwölf von zwölf im Juni

 

 

5:15Uhr: Morgengrau und beginnender Sprühregen - nix mit Farben... 

 *

Heut ist der Zwölfte, Zeit für die grosze Reality-Show im Blogger-TV ;)
Alles, was Rang und Namen hat...
versammelt sich bei Caro von Draussen nur Kännchen,
die diese Bloggetradition Monat für Monat für uns am Leben hält.
Dafür mal ein Dankeschön! 
 
 

 
Heut ist wieder einer dieser gefühlten 100 Düstertage.
Mal sehn, wie ich zwölf Fotos hinbekomme!
Bis 9:30 hat es sich eingeregnet. 
 
 

Also reserviere ich mir erstmal einen Blutspendetermin
und erledige Kleinkram im Haushalt.
 
 

Gegen 11:00 beginnen die Vögel zu singen.
Das bedeutet, dasz der Regen bald aufhören wird.
 
Ergo packe ich mein Badezeug und mache mich auf den Weg zum Schwimmbad.
 

 
Seit gestern ist das Bad endlich offen. An den hochsommerlichen Tagen
hatte man das Öffnen nicht nötig, das ist jedes Jahr dasselbe.
Erst wenn eine Sportveranstaltung ansteht, wird schlieszlich doch geöffnet.
Dann kann das Wetter sein, wie es will. 
 
Bei 13° Lufttemperatur ist das Wasser geringfügig wärmer
(beheizt ist das Bad nicht) und das Schwimmen macht mir Freude. 
Ich gehe bei jedem Wetter, auch wenn es bei Sonnenschein deutlich gemütlicher ist. 
Ich geniesze das Wasser und hab den Teich heut für mich allein. Freu!
Nach 24 Bahnen (600m) ist mir aber erstmal kühl genug.
 
 

 Grüner Heimweg.
 
 

 Zuhause brauche ich erstmal ein Heiszgetränk.
 
 
  
Zum Mittag heute Kartoffeln mit einem Rest Krautsalat.
Auszer ein paar angematschten Tomaten (gestern schon verbraucht) gab es
bei der Tafel diesmal kein Gemüse. Nur jede Menge Kartoffeln, eine Handvoll
Schoko-Osterhasen  und stilles Wasser mit MHD 10/25(!). 
Aber das kann man noch trinken. 
Grenzwertiger war die Tüte mit 26 gekochten und bereits abgepellten Eiern,
die wiesen schon leichte Verformung auf und hatten Flüssigkeit abgesondert.
Verfalldatum 31.5. - also mal ehrlich, die esse selbst ich nicht mehr!
Wo ich ansonsten doch recht hart im Nehmen bin. 
 
In den letzten Monaten hat sich das früher recht gute Angebot der "Tafel"
ziemlich verschlechtert und oft sind es Sachen, die man kaum gebrauchen kann. 
Der 1,8-Liter-Kanister Austernsauce mag ja gut sein, ist aber in einem
Privathaushalt kaum rechtzeitig zu verbrauchen, selbst wenn ich täglich für
2 Personen asiatisch koche... und das ist mit vielen Dingen so.
Aber das musz ich nehmen, wie es ist. 
Mich freuen, wenn es etwas Brauchbares/Verwertbares gibt. 
 
 

Auf dem Hof herrscht immer noch Regenstimmung 
und das wird heut auch so bleiben.
 
 

Zum letzten bühenden Allium gesellen sich Margariten.
 
 

Das grosze Geläute setzt auch langsam ein.
Solange die Glockenblumen blühen, wird die Wiese nicht gemäht. 
 
 

 Eine schwere nasse Rose hält sich an der Wäscheleine fest...
 
Womit ich die 12 für heute geschafft habe.
Auch wenn es nichts Besonderes ist.  Regen - Alltag eben.
 
*
 
Gehabt Euch wohl bis zum nächsten Zwölften
und danke für den Besuch :) 
 
 

Dienstag, 12. Mai 2026

Zwölf von zwölf im Mai

 

 


 

Heut gehts wieder auf zur groszen Reality-Show des Zwöften, 
die Bilder vom Tage...gesammelt bei Caro.

 *

Mein Tag beginnt kurz nach Fünf Uhr und da hat der Himmel wenigstens
noch etwas Farbe. Dunkelheit. Später verschwindet er ganz und gar.
Den neunten Tag in folge haben wir einen groszen Regen.
Bald wird es Hochwasserwarnung geben.
 

 
Mein Frühstück zeige ich heute nicht, damit war kein Staat zu machen.
Wenn ich all diese gesunden, korrekten Frühstücke bei anderen so sehe... 
- bei mir gibt es das, was eben da ist.
 
Ich bin immer noch ziemlich angeschlagen und mir steckt die gestrige 
lange Radfahrt bei strömendem Regen noch in den Knochen. 
Ich mache also wieder eigentlich nix. Aber ich erledige einigen Kleinkram.
Der sonst gerne liegen bleibt. 
 

 Uhrenbatterie wechseln. Eine schartige Schere nachschleifen....
 
Eigentlich wäre Fensterputzen an der Reihe. Aber bei dem Wetter?
 

 
Oh wow, ich fasse es nicht: jetzt kommt doch tatsächlich die Sonne!
So sind wenigstens die beiden Fenster im Altelier dran, denn bevor ich damit nicht
fertig bin...kann ich meine Buch-Arbeit nicht fortsetzen, mein kreatives Chaos
nicht wieder ausbreiten. Denn ich musz mich zum Putzen auf den groszen Tisch knien.
 
 

Geschafft No.1
 

 Geschafft No.2
 
Inzwischen regnet es längst wieder, die Sonne kam ganze 5 min. mal heraus.
Und es sind nur 3° - Besuch von den Eisheiligen also.
 
 

In der Küche musz die Lampe brennen - so finster ist es.
 
 

 Salat mit Thunfisch (eben stand er noch in einem Wasserglas im Küchenfester).
 
 

 Nudelnest mit Blattspinat.
 
Schatz ist in B. und für mich alleine reicht das Essen.
Danach setze ich mich an den PC, bis der Regen etwas nachläszt. 
Damit ich in die Stadt radeln kann, 
endlich mal meinen Luftpumpen-Fahrradventil-Adapter abholen.
Auszerdem hatte ich mir am Jahresanfang vorgenommen, mir wieder einen 
Bibliotheksausweis zu nehmen, um dort regelmäszig die Lokalzeitung zu lesen.
Hatte dies im Februar schon mal vergeblich versucht...und wollte es
jetzt noch einmal wiederholen. 
 
Die Kollegin am Tresen hatte offenbar noch nie einen Sozialpasz gesehn und 
wuszte nicht, ob man damit Ermäszigung bekommt (stand auf der Website der Stadt).
Das muszte erst geklärt werden und es war mir ziemlich peinlich.
Mit genügend Geld dabei hätte ich den Pasz sofort wieder eingesteckt.
Schlieszlich ging es aber nun doch mit der Leihkarte.
 
Die Zeitung liegt nicht mehr im Lesesaal, die musz man vorn am Tresen erfragen.
Kaum sasz ich, kam schon der Nächste rein und fragte, ob ich bald fertig wäre - 
 
Sehr wohl gefühlt hab ich mich dort nicht und ich weisz nicht,
ob ich noch einmal hingehen werde.
Wenn man so weit auszerhalb jeglichen normalen Lebens steht... und seit Jahren 
nur noch bei der "Tafel" verkehrt, ist die Hürde ziemlich hoch,
 eine Einrichtung des bürgerlichen Lebens überhaupt noch zu betreten. 
 
 

Da oben ist eine kleine Lücke in den Wolken - ob der Regen
wohl bald aufhört? 
 
 

Nein, tut er nicht. Und das Rathaus hat sich auch verhüllt.
Genau wie die Sonne.
 
 

 Ein paar Sonnenblumen versuchen tapfer anzuleuchten
gegen all das Grau.
 
Aber wie hiesz es früher? - Mairegen macht gröszer! 
Wäre nicht schlecht, meine Kilos auf etwas mehr Höhe zu verteilen.
Vielleicht klappt es ja?
 
 
Danke für den Besuch und: habt eine gute Zeit :)