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Samstag, 10. Januar 2026

Friedensgebet

 

Vassilisa und der Byzantinische Chor Axion Estin
Konzert zur Orthodoxen Weihnacht


 

Ich kann mich des Gefühls nicht erwehren, dasz diese Sängerin mit Hilfe von KI da reinkopiert wurde.
Den Chor Axion Estin kenne ich schon lange, das sind echte Sänger, aber die Frau scheint mir ein Kunstprodukt zu sein.
Irgendein KI-Avatar von Vlada Miravi, vielleicht sogar ihre reale Stimme?
KI wird immer infamer, uns zu täuschen -  

Mittwoch, 31. Dezember 2025

Samstag, 27. Dezember 2025

Friedensgebet

 

Eine Pokrovsker Weihnachtsgeschichte, 25.12.25 
(obwohl ich hier sonst nichts mit Militärs bringe - )
 

 
 
 

Donnerstag, 25. Dezember 2025

Mittwoch, 24. Dezember 2025

Schöne Weihnachten

 


 

Ich möchte allen ständigen Leser:innen für ihre Treue danken und 
Euch allen ein schönes Weihnachtsfest wünschen.
 
Und da Christianes Maunztag sogar heute stattfindet,
gibt es noch das Puzzle dazu, das ich mir letztes WE gegönnt habe.
Natürlich mit Cat-Content - was auch sonst?! 
 
 

 
Also behaltet Eure Katzen gut im Auge, damit kein Baum umfällt.
Mit Raschelpapier und anderen Dingen zum Entdecken werden sie 
heute sicher gut versorgt.
 
Nur Merula mag das überhaupt nicht: knisternde Tüten und raschelndes Papier 
erschrecken und ängstigen sie schon wieder so, dasz sie flüchtet. 
Hinter ihre Traumata werde ich wohl nie kommen, aber ich bemühe mich
immer, in ihrer Gegenwart kein Papier zu knüllen und mit Knistertüten 
in einen anderen Raum zu gehen.
 
Na ja, Menschen haben ja auch oft ihre Trigger 
und was man weisz, kann man im Umgang mit den Nächsten vermeiden. 
In dem Sinne: schöne, friedliche und entspannte Feiertage :) 
 
 
 

Das Mittwochslied zur Weihnacht

 

Jeder kennt wohl "King of the bells", aber wer weisz schon,
dasz es eigentlich ein ukrainisches Lied ist?
 
Hier etwas zur Geschichte 
 
 
 
Und einige Szenen der heutigen Zeit
 

 

Friedensgebet

 

Weihnacht in den Rhodopen 


 

Dienstag, 23. Dezember 2025

Was ich an Weihnachten mag

 

 

- den tiefen Schlaf der Natur
- die Stille am Weihnachtsmorgen (also 1. Feiertag)
- schöne Beleuchtung in der Stadt
- viele Kerzen
- ein kleiner Weihnachtsbaum (ob im Blumentopf oder künstlich)
- die Wintersonnenwende
- dasz es nun aufwärts geht mit dem Licht
- Christi Geburt
- schöner Nebel oder etwas Schnee 
- die Mumin-Geschichte "Der Tannenbaum" lesen (Tove Jansson)
- Geschenke (machen oder bekommen)
- Weihnachtskitsch 
- die orthodoxe Weihnacht zwei Wochen später
- die feierliche Stimmung über den 6. Januar hinaus bewahren
- die ersten Spekulatius noch fast im Sommer - die schmecken am besten!
 
 

... und was ich nicht mag 

 

- Plätzchen backen
- Bastel-Orgien 
- Dekozwang
- Konsumterror 
- Weihnachtslieder-Beschallung
- den Lärm vom Weihnachtsmarkt
- die Weihnachten meiner Kindheit
- Familienverpflichtungen (okay, die hab ich nicht mehr)
- bei der Post arbeiten
 (musz ich nicht mehr, geht den heutigen Kolleg:innen aber bestimmt genauso)
 
 
Dasz gestern im K*k bereits Osterdeko auftauchte, musz ich erst noch verarbeiten ;) 

 

Friedensgebet

 

Corul Solemnis - La Vitleem Colo-n Jos


 

Samstag, 20. Dezember 2025

Friedensgebet

 

"Öffne die Türen, Christenheit! - romanisch-arabisches Weihnachtslied
in rumänisch gesungen von  Ribale Wehbé
 

 

Freitag, 19. Dezember 2025

Schreib-Adventskalender

 

 

Eisregen stach ihr ins Gesicht.
Die Kälte in allen Gliedern spürte sie kaum noch.
Das Gedudel des Weihnachtmarktes ging ihr auf die Nerven.
Scheiszweihnacht - konnte man die nicht endlich abschaffen?!

Die Winzigkeit Warmluft aus dem Lüftungsschacht tat ihren Eisklumpenfüszen gut.
Der einzige erträgliche Ort, den sie finden konnte.
Aus dem Vorraum der Bank hatte sie der Sicherheitsdienst sehr unsanft hinausgeworfen. 
Und in die Tiefgarage der Landkreisverwaltung 
durften sie alle erst nach 20 Uhr mit ihren Schlafsäcken.
Wenigstens wurden sie dort noch geduldet!
Aber es war noch verdammt lange bis dahin.

Sie war über dem Lüftungsschacht zusammen gesunken.
Man gewöhnt sich an alles - sogar an den penetranten Vanilleduft aus der Bäckerei.
Geruchsnerven adaptieren schnell - das war in ihrem Leben von Vorteil.

Irgendwann war sie eingenickt.
Man schläft ja nie wirklich auf der Strasze.
Das kann man nicht und das darf man auch nicht.
Dann sind die Schuhe weg und das Gepäck.
Oder man wird zusammen geschlagen.
Ergo ist der ganzen Tag ein einziger Taumel
und ein wenig Wärme reicht dann schon.
Unaufmerksam zu werden. Wegzudämmern.

Jemand streifte sacht ihre Schulter.
Sie hatte das Gefühl, als wäre der jemand schon länger da.
Nein, ich nehme keine Freier! dachte sie beim Erwachen.
Doch dann blickte sie in ein freundliches Gesicht.
Zwei braune Augen, ein Kopftuch, ein Lächeln. 
Vier braune Augen, als sie genauer hinsah. 
Als sie endlich ganz zu sich gekommen war.
Neben der Frau ein kleines Mädchen.
Dieselben Augen. Dunkle Zöpfe, etwas schüchtern der Blick.
Behandschuhte kleine Hände hielten ihr eine Tüte hin.
Die Frau gab noch einen heiszen Becher Kaffee dazu.
Die Sprache war ihr fremd, doch im Herzen verstand sie.
Trank den duftenden Kaffee und öffnete die Tüte.
Vanillekipferl.

Für einen Moment war sie wieder das kleine Mädchen. 
An Papas Hand, mit der Vanillekipferltüte auf dem Weihnachtsmarkt.  
 
 *
 
Das Inspirationswort war "Vanille" 
 

Sonntag, 7. Dezember 2025

Kleine Wunder. Schreib-Adventskalender

 

 

Ingrid war fleiszig gewesen. Wie es sich vor Weihnachten gehört.
Hatte das Haus geputzt und von altem Krempel befreit.
Alles gewienert, alles blitzte.
Stollen und Plätzchen waren gebacken, das Heim längst festlich dekoriert.
Duftkerzen verströmten Weihnachtsduft. 
Im Vorgarten leuchteten die Rentiere, in den Fenstern blinkten Weihnachtsmänner. 
Wenn Klaus heimkam, stand das Essen fertig auf dem Tisch.
Die Hausschuhe standen gleich an der Tür.
Dreck sollte hier nicht mit rein kommen. 
 
Nun fehlte nur noch der Baum und die Gans muszte langsam auftauen,
damit der Braten rechtzeitig fertig wurde.
Schönen Baumschmuck hatte sie gekauft. 
Die Farbstimmung jedes Jahr nach der jeweiligen Mode. 
Nach Weihnachten landete alles auf dem Müll oder im Sozialkaufhaus.
Oh ja, sie war sich bewuszt, dasz es nicht allen Menschen so gut ging wie ihnen.
 
Klaus kam heute später, das hatte er gesagt.
Also machte sie noch einen Rundgang durchs ganze Haus.
"Das eigene Heim mit den Augen von Fremden betrachten" - so hatte
es ihr eine Frauenzeitschrift geraten.
Was konnte sie noch perfekter machen?
 
Im Keller stand immer noch die olle Kiste. 
Die hatte Klaus nach dem Tod seiner Mutter angeschleppt.
Alte, angelaufene Weihnachtskugeln, olles Lametta.
Wer, bitte, hob denn solchen Krempel noch auf?!
Sie schrieb darauf "Zu Verschenken" und stellte sie raus an die Strasze.
Immer ein wohliges Gefühl, sich von Gerümpel getrennt zu haben. 
 
 
 
Wolle und Rolle kamen gemächlich die Strasze hinauf.
Sie hatten mit einigen Kumpeln im "Blauen Affen" ihren Weihnachtsblues ertränkt. 
Schluckspechte waren sie nicht, aber an manchen Tagen muszte das einfach mal sein.
Nun schoben sie ihre Räder lieber.  
 
- Mensch Wolle, das war unser letzter Schotter! 
Weihnachten ist erst übermorgen und dann noch ne Woche bis Silvester. 
Was machen wir nun? 
Die Tafel ist auch geschlossen diesjahr - früher hatten die wenigstens
zwischen den Feiertagen noch auf. -  
-  Nu mach mal keine Panik! Wir haben noch Kartoffeln und 
Rosenkohl wächst im Beet und dann schlachten wir mal ein Huhn. 
Ins Neue Jahr gehn wir diesmal eben trocken. 
Dafür wars ja heute gemütlich mit Andi, Harry und Kalle. -
 
Sie lebten in einem Gartenhaus am Rande einer Laubenkolonie.
Winters war es zwar saukalt, aber sie hatten über Sommer viel Holz gemacht. 
Es würde schon gehen!
Eine ordentliche Wohnung wäre zwar schön, aber viel zu teuer.
Diese Kosten übernimmt kein Amt.
Und ein Plattenbau-Arbeiterschlieszfach. also eine Einraumwohnung,
wäre der sichere Tod.
Hier hatten sie Auslauf, bauten Gemüse an, hielten ein paar Hühner.
Und sollte es mal laut werden, beschwerten sich keine Nachbarn, weil es keine gab. 
Ein kleines Stück Freiheit braucht der Mensch.
Gerade, wenn er viele der tollen Möglichkeiten nicht hat. 
 
- Du sagst es! Nur: wozu hast du eingentlich den Baum rangeschafft? 
Wir haben doch nicht mal Weihnachtsschmuck. -  
- Ach weiszte: ich möchts nochmal so haben wie damals,
als die Kinder klein waren und Sabine noch lebte.
Und immerhin haben wir eine Lichterkette, das ist besser als nix. -  
- Naja, wennde meinst! -
So schoben sie weiter.
Vorbei an mehr oder weniger noblen Villen voller Illumination.
So war die Strasze wenigstens nicht ganz dunkel.
 
Bei den Rentieren stand vorm Haus ein Karton.
Rolle konnte es nicht lassen, einen Blick hinein zu werfen.
- Mensch, gugge ma, da ist Baumschmuck drin!
Hat das Christkind uns etwa gehört!? - 
Sie sahen sich an und schon hatten sie die Kiste aufgeladen.
Ein groszer Fahrradkorb war immer nützlich. 
Und kleine Wunder gibt es ja doch.
Immer wieder einmal. 
 
Daheim zündeten sie ein Feuerchen an und packten aus.
Die Kugeln waren etwas angelaufen, das Lametta verknickt.
Aber immerhin: echte Glaskugeln.
Formen, wie es sie heute gar nicht mehr gab.
- Mensch Rolle, die erinnern mich an Oma. 
Und wie ich immer die Süszigkeiten von ihrem Baum geplündert hab. - 
Ach ja, Weihnacht war wohl doch nicht ganz schlecht!
Und diesjahr würden sie sogar einen geschmückten Baum haben. 
 
Ganz unten in der Kiste fanden sie mehrere gedrechselte Engel.
Erzgebirgische Volkskunst. Ein wenig angekokelt das Holz, aber immerhin.
Und ein winziger Engel aus Metall.
Mensch, wie der blitzte! Der war ja nicht mal angelaufen!
Wie neu sah der aus.
Das kleine Engelchen bekam einen Ehrenplatz.
Es wurde richtig gemütlich.
Und sie sahen sich Silvester die Böllerei der anderen an. 
 
 
Mitte Januar lagen plötzlich 8000 Euro auf dem Küchentisch.
- Sach ma, Rolle, haste jetzt n krummes Ding gedreht?? -
- Nee, sehe ich so aus? -
- Ja aber wo kommt denn die viele Kohle her? - 
- Hm, ich musz Dir jetzt was beichten: 
da beim Uhrmacher steht grad wieder das Schild "Goldankauf".
Und ich hab den kleinen Engel aus der Weihnachtskiste wieder rausgolt 
und bin damit mal hin. Die haben bissel dran herumgekratzt
und mir dafür 8000 Euro angeboten. Hättest du das dann nicht gemacht? - 
 
Wolle begann zu strahlen. Nun endlich mal eine Reise!
Und den Rest zur Dämmung der Hütte. Ein neues Dach wäre nicht schlecht.
Sie konnten ja vieles selbst machen, aber Material war eben auch teuer.
 
Jetzt nicht mehr. 
Und die nächsten Winter konnten kommen. 
 
 
Das Adventskalender-Thema war "Gold". 

Sonntagsmatinee

 

Zum 2. Advent: The Wexford Carol

Yo-Yo Ma, Alison Krauss  


 

Kevin Elam, Seán Heely


 

Loreena McKennitt


 

Mittwoch, 3. Dezember 2025

Schreib-Adventskalender

 

von Gabi Kremeskötter abonniert.
Jeden Tag gibt es einen Impuls, aus dem man etwas machen kann.
Ich werde nicht alles im Blog bringen, aber die Geschichte 
von gestern hier doch einmal. Weil sie auch ein ganz klein wenig
zu Christianes Maunztag paszt. Auch wenn die Katze nur Statistin ist diesmal. 
 
Es ging um das Thema Wünschen. Ich bin so gar keine Backfee und wünsche 
mir oft, jemand würde mal für mich Plätzchen backen. Egal, wer...
 
 
* 
 
 
Ich hörte es kraspeln. Irgendwo hinterm Küchenschrank.
Vertrautes Geräusch.
Oh nein, nicht schon wieder eine!, dachte ich.
Da kam sie auch schon hinter der Scheuerleiste hervor.
Setzte sich mitten in der Küche auf die Hinterbeine, 
stemmte die Vorderpfötchen in die Seite und wuchs...
 
Als sie mir fast bis zum Knie reichte, fing sie an zu motzen:
- Du hast ja nicht einmal Weihnachtsplätzchen! -
- Nein, warum sollte ich auch? Damit ihr mir wieder alle wegfuttert?
Auszerdem gelingt mir Plätzchenbacken sowieso nicht - meinte ich. 
- Ich hasse Küchenkram und tue mir diese Schmiererei nicht noch einmal an.
Wenn ich am Ende nicht einmal etwas davon habe. -
 
 -  Tschuldigung! - meinte sie - meine Vettern waren da etwas unbescheiden
letztes Jahr. Aber ich werde es wieder gut machen. 
Dazu brauche ich jetzt nur eine Schüssel, einen Löffel, Schneebesen,
Backbleche, Förmchen, Nudelholz und dann natürlich auch
Mehl, Zucker, Butter, Eier, Sahne, Backpulver, Nüsse, Mandeln, Oblaten, Kakao 
und leckere Gewürze. Erzähl mir nicht, dasz du die nicht hast!
Ich hab sie längst gerochen, nur bekomme ich die Dosen nicht auf. - 
 
Ich schaute etwas bedeppert.
- Na los, nun mach schon! - meinte die Maus.
 
Uff, liesz ich mich jetzt nicht mehr nur von einer Katze,
sondern auch noch von einer Maus herumkommandieren?
Mit flauen Gefühl stellte ich alles Gewünschte bereit.
Ganz sicher, dasz sich alsbald Scharen von Mäuseverwandten in meiner 
Küche tummeln würden und von den guten Dingen nichts übrig blieb. 
 
- So, du kannst jetzt rausgehn - sagte sie.
- Ich pfeife dreimal, wenn du den Backofen einschalten kannst.
Und: lasz bitte die Katze drauszen, ich mag das Vieh nämlich nicht! - 
 
Beklommen verliesz ich die Küche und setzte mich nebenan vor den PC.
Was das wohl werden sollte?
Vielleicht doch lieber gleich die Katze holen? 
Nur: wo steckte die denn eigentlich?
 
Eine Weile geschah nichts. Dann hörte ich drei Pfiffe.
 
Die Sauerei in der Küche war gerade noch vertretbar... aber was war das?
Drei Bleche voller Weihnachtsplätzchen! Fünf verschiedene Sorten.
Ich traute meinen Augen nicht! 
 
-  So, die können jetzt in den Ofen.
Und dann: guten Appetit! Die sind alle für dich.
Wir gehen diesjahr beim Nachbarn futtern. Versprochen. 
Ich wollte es nur wieder gut machen. Tschüssi! - 
Sie schrumpfte auf Mausgrösze und verschwand irgendwo unter der Spüle.
Ich sah und hörte sie nie wieder.
 
Die Plätzchen waren megalecker. 
 
 



Dienstag, 14. Januar 2025

Friedensgebet

 

"Din-don" ein Lied von Anna Melnychuk
gesungen von Kindern der ukrainischen Orthodoxen Gemeinde 
der Kirche des Heiligen Spyridon von Trimifuntsky in Lissabon
5.1.25
 

Hier gab es das Lied schon zweimal.

Sonntag, 12. Januar 2025

Sonntagsmatinee

 

"Diese Heilige Nacht" - Otava Yo live 


 *

Und hier noch einmal mein absolutes Lieblingsvideo der Gruppe,
passend zum derzeitigen Schnee: "Der Hausmeister", 
sehr frei umgesetzt nach einem Gedicht von Daniil Charms 
 
 

 

Donnerstag, 2. Januar 2025

Friedensgebet

 

"Din don" Weihnachtslied von A. Melnychuk
Chor des Klosters Pochajiv 
 


Und mit Catores Dei aus Lviv



Dienstag, 31. Dezember 2024