Dienstag, 21. Juni 2016

Landscape of the heart





It is still so new & all we see is the empty space, but that is not how it is in the landscape of the heart. There, there is no empty space & she still laughs & grapples with ideas & plans & nods wisely with each of us in turn. We are proud to have known her. We are proud to have called her friend.

- storypeople -



















Sonntag, 19. Juni 2016

Old times




I never would give away my old dress, she said.
It helps me to remember all the everyday wonders of childhood time.
As we sat in the garden under the old tree
and the air was filled with light & laughter & voices & thoughts
and everything could grow & thrive & had his time.
Many of them is gone but still sometimes hangs a hint of this mood in old clothes
and in some old words & in the light also.





























Inspired by the prompt of this week @ Our Beautiful World

Shared with image-in-ingMonday WRites, Tuesday's Treasures , Little Things Thursday




Gedanken nach fast zwei Jahrzehnten Tafel-Besuch



Es war oft hilfreich, denn es hat schlechte Zeiten gegeben.
Mehr als genug.
Und das Aufbrechen von Containerschlössern liegt mir nun einmal nicht (Grusz an die Freeganer!).
Ich habe nichts davon weggeworfen (auszer es war allzu verschimmelt, was in der Eile vorkommen konnte) und mich oft dankbar darüber gefreut.
Dinge dabei, die ich nie hätte kaufen können...
denn es sind oft nicht die billigsten Produkte, welche bis übers Verfalldatum liegen bleiben im Markt.

In unsere Stadt kommt die mobile "Tafel" nur einmal aller zwei Wochen.
Da heiszt es dann: gut einteilen das Zeug.
Backwaren werden eingefroren, Gemüse sofort verputzt, blanchiert und in Portionen verpackt im Gefrierschrank gelagert.
Meine kleine Gefrierbox hat mir da immer gute Dienste geleistet.

Ein herzliches Dankeschön an die ehrenamtlichen Helfer, die oft bis an ihre Grenzen gingen mit dem zunehmendem Menschenstrom
und die gute Ideen brauchten, um Drängelei und eskalierende Situationen zu vermeiden.
Sie sind immer nett und für uns da.
Das ist ganz und gar nicht selbstverständlich.

Die andre Seite: der Donnerstag aller zwei Wochen war bei mir immer der Tabu-Tag. Wo nichts anderes ging.
Denn der Tag ging voll drauf mit Ansteherei (winters in eisiger Kälte), und dann den Rest des Tages Gemüse verputzen.
Das muszte immer gleich geschehen, denn am nächsten Tag war es sonst nur noch zum Wegwerfen.
Was hab ich für Zeit damit verbracht, schimmeligen Spargel zu schälen, schwarzfleckige Möhren, vertrockneten Rosenkohl.
Matschige Tomaten gleich geschmort, kritisches Obst sofort zu Smoothies verarbeitet...
Einerseits ein Segen: viele schöne Dinge zu essen, andererseits aber ein anstrengender Tag, der häufig nur der Tafel gehörte...

Neulich konnte ich nicht hingehen aus wichtigem Grund.
Das kommt schon mal vor .
Und nicht selten haben wir in solchem Fall auch einander ausgeholfen... aber diesmal wollte ich das nicht.
Ich sags jetzt mal ehrlich: ich hab das ewige Armutsthema einfach nur gründlich satt und keinen Bock mehr auf "Gammelzeugs"!
Die ewigen altbacken eingefrorenen Brotscheiben, vorm Verzehr etwas aufgetoastet...
Dinge essen, die ich nie kaufen würde: Kartoffelchips, Weiszmehlprodukte, Erdbeerjoghurt... Dinge, die mir überhaupt nicht schmecken.
Ab einem gewissen Alter sind Bananen einfach nur noch eklig und unverzehrbar. Dann kamen sie in den Smoothie, der davon aber auch nicht leckerer wurde...

Und fragte mich jemand nach meinem Lieblingsgericht, wuszte ich darauf nichts zu sagen, denn es ist Jahre her, seit ich das zum letzten Mal gemacht habe.
Denn immer fehlt dafür irgendwas und für Rezepte interessiere ich mich sowieso nicht.
Weil ich nie alle nötigen Dinge gleichzeitig habe...
Da wird Kochen zur kreativen Herausforderung (meist gelingt es mir auch) und Geschacksanimositäten hat man sich sowieso längst abgewöhnt...

Nein, ich hab keinen Bock mehr auf das alles!
Und ich brauche keine Kartons mit Backmischung für Glitzerherzen oder Oreo-Cupcakes. So etwas zuzubereiten macht mir nämlich überhaupt keinen Spasz! Ich spiele nicht gern mit Essen herum und nehme lieber Mehl, Zucker, Eier, Nüsse, Äpfel... um einen Blechkuchen zu backen. Der schmeckt allemal besser als solcher Firlefanz.

Also hab ich den nächsten Tafeltag dann auch ausfallen lassen.
Einfach so. Ohne Grund.
Habe den geschenkten Tag sehr genossen, streszfrei in aller Ruhe für mich.
Und hab mir im Aldi ein Brot ausgesucht, das mir scheckt.
Voller Genusz in ein *frisches* Zwiebelbaquette gebissen und Tomaten ohne Matschseitedazu.
So läszt es sich leben!

Natürlich geht das für mich nicht auf Dauer.
Eines Tages musz ich doch wieder dort hin.
Spätestens, wenn der Schornsteinfeger die Heizung gesperrt hat oder anderes in der Richtung.
Das schmale Haushaltsbudget einer EU-Rente ist schnell weg für den gesamten Monat... und der Status eines ganz normalen Lebens wird zerbrechlich bleiben bis an mein Lebensende.
Altersarmut ist bereits vorprogrammiert.

Irgendwann musz ich doch wieder hingehn.
Und irgendwann gehe ich dann auch wieder gern.
Letztlich ist die Tafel doch der einzig verbliebene Ort für Sozialkontakte -

Freitag, 17. Juni 2016

Friday Five and renovation





Good morning, 

I'm back after very busy and dirty weeks.
Time to join again with Amy's Five on Friday and Tanya's Willy Nilly Friday Five.



I

In my home the electric cables were very old and after a wall was burning,
they had to be replaced now.
I have taken some time to clean out the library room and I live just still in chaos ...


II

Only someone who himself lives in a loam build home, knows, what it is for a fine dust
that goes through all the cracks and it looks like after a little sandstorm ...




III

There were seven or eight layers wallpaper cleaned off from the walls, the oldest from 1853 ...






IV

Now the renovation work is finished and i will sort all the books again.
For the first time in my life I count them, until today I've sorted in 3764 books, 
but that are still not all.








V

A song from Kazakhstan or Bashkortostan (exactly I can not distinguish the languages).
I very like this simple clear melody and the voice of Sulfira Farchutdinova-Bakira.




 Have a wonderful weekend all

Mittwoch, 15. Juni 2016

The colors of a tulip...





A tulip doesn’t strive to impress anyone. It doesn’t struggle to be different than a rose. It doesn’t have to. It is different. And there’s room in the garden for every flower. You didn’t have to struggle to make your face different than anyone else’s on earth. It just is. You are unique because you were created that way. Look at little children in kindergarten. They’re all different without trying to be. As long as they’re unselfconsciously being themselves, they can’t help but shine. It’s only later, when children are taught to compete, to strive to be better than others, that their natural light becomes distorted.

- Marianne Williamson -








(a little late, but I had not web connection, as I made these photos)

Dienstag, 14. Juni 2016

Disappearing




The day he first told me he was starting to disappear I didn’t believe him & so he stopped & held his hand up to the sun & it was like thin paper in the light & finally I said you seem very calm for a man who is disappearing & he said it was a relief after all those years of trying to keep the pieces of his life in one place. Later on, I went to see him again & as I was leaving, he put a package in my hand. This is the last piece of my life, he said, take good care of it & then he smiled & was gone & the room filled with the sound of the wind & when I opened the package there was nothing there & I thought there must be some mistake or maybe I dropped it & I got down on my hands & knees & looked until the light began to fade & then slowly I felt the pieces of my life fall away gently & suddenly I understood what he meant & I lay there for a long time crying & laughing at the same time.

-storypeople -