Samstag, 6. Juli 2019

The Weekend Roundup



Tom's Weekend Roundup starts again with "A"
and I will try to join more often.

1. Angel






2. A favorite are Astral Sandal and Amber Moon (incense sticks)


3. Architecture







Freitag, 5. Juli 2019

Fünf Fragen am Fünften



... gibt es auch im Juli wieder bei Luzia Pimpinella





1. Bestellst du im Restaurant immer das Gleiche?

Essen im Restaurant findet für uns nur 4-5mal pro Jahr statt: 
an unsrer beider Geburtstagen, an Valentinstag und 
vielleicht noch ein- bis zweimal" nur so".
 Am liebsten beim Inder oder einem der Asiaten 
(den Griechen nehmen wir uns immer vor, aber haben es noch nie realisiert).
Das ist immer ein ganz besonderes Fest und natürlich bestelle ich 
jedes Mal etwas anderes, denn ich bin ein neugierises Wesen. 
Bis ich die Speisekarte durch habe, wird es noch paar Jahre dauern...

*

2. Genierst du dich dafür, dass du bestimmte TV-Formate schaust?

Ich besitze keinen TV und vermisse ihn auch nicht.
 Schaue auch nichts auf dem PC an, denn da sitze ich viel zu unbequem
 und es würde meine ohnehin schlechten Augen zu sehr anstrengen.

*

1993

3. Wann hast du zuletzt deine Frisur geändert?

1995. Von Langhaar zu extrem kurz.
Und ich finde, das kann für den Rest des Lebens so bleiben, 
denn 1. ist es praktisch und
 2. brauche ich dafür keinen Frisör, das schneide ich selbst.

1997

2010

2015

*

4. Wann hast du zum letzten Mal einen Sonnenaufgang beobachtet?
 
Gestern. Von der Dachterrasse aus.
Ich stehe gerne sehr früh auf und mag es, 
wenn der Tag noch so schön ruhig und frisch ist.

*

5. Welches Kunstwerk hat dich stark beeindruckt?

Das Tanzstück "Clown Gottes"  mit Gregor Seuffert.
Als Film gedreht in den verfallenen Lungenheilstätten in Belitz.
Leider nicht im Netz verfügbar.



Mittwoch, 3. Juli 2019

Sommer ist.



"Sommer ist, wenn..." lautet das Monatsmotto der Zitronenfalterin



Sommer

Die schöneWelt ist mir nichts schuldig.
Sommer ist, und ich schulde ihr.
(Und ich bin blind und ungeduldig.
Und ich befasse mich mir mir.)
Ein Sommertag ohne Verpflichtung.
Und er beginnt mit Morgenglanz.
Und ich verzichte auf die Dichtung.
Sowieso faß ich ihn nicht ganz:
Allein das blaue Natternhaupt,
Das mich schon jahrelang beschäftigt,
Die Haselhöhle, rauh belaubt,
Auf deren Grund das Grün sich kräftigt:
All diese Umsetzung von Licht
In Form und Farbe und Geruch
Ist mir zu schwierig fürs Gedicht.
Man brauchte ein gelehrtes Buch,
Der klreinen welt gerecht zu werden.
Und was ist mit den andren Erden?

- Eva Strittmatter -

aus "Die eine Rose überwältigt alles", Aufbau-Verlag 1982
































Sommer ist für mich,
wenn die Sonne mich wärmt,
ich ein paar Stunden Zeit habe,
die Füsze hochlegen kann
und die wunderbare kleine Welt um mich herum betrachte.




Die Fotos entstanden gestern im Garten des Klosters Michaelstein

Auch noch geteilt mit Ghislanas Natur-Donnerstag
, Sommerglück-Linkparty , Wandering Camera

Montag, 1. Juli 2019

The love that you had





*


The love that you had
In your heart is gone
Any touch of sincerity
Any trace of compassion
What hardened your heart?
What turned it to stone?
What made you forget?
You were in love with someone
Your hands don't reach out
Your voice doesn't call me
I know you've stopped listening
Your eyes look straight through me
If nights are like this
I'd rather be alone
Who said you could forget
That you were in love with someone?
Tell me what hardened your heart
Tell me what turned it to stone
Tell me what made you forget
You were in love with someone
Was I wrong to forgive
Your indiscretions?
Should I have been more hysterical
Less understanding?
If you're looking for a villain
Go on assume the role
Don't say that it's my fault
That you're not in love with someone
Tell me what hardened your heart
Tell me what turned it to stone
Tell me what made you forget
You were in love with someone
Tell me there's someone in your life
I'll fight to keep your for my own
Tell me, 'cause I really want to know
Why you can't be in love with someone

Songwriter: Tracy L Chapman


Shared with Photo Tunes

Dienstag, 25. Juni 2019

Ich bin KiChi





Ich bin KiChi und das sind meine ersten Fotos seit langem.
Ich bin noch sehr jung, gerade etwas über ein Jahr,
doch ich habe schon viel erlebt. Und nicht nur Gutes.

Es gab schon einmal Menschen, die freundlich zu mir waren.
Aber meine Abenteuerlust trieb mich ins Freie.
Da war dieser Kater und plötzlich überkam es mich...
Sowas hatte ich noch nicht erlebt!
Danach fühlte ich mich irgendwie... anders.
Und etwas war in mir, das wuchs und wuchs und bewegte sich.
Die Menschen sahen das auch und eines Tages haben sie mich
in ihre rollende Blechkiste gesetzt und sind mit mir weit fort gefahren.
Raus in den Wald. Da haben sie mich frei gelassen.
Das war sehr schön im ersten Moment und die Welt voller unbekannter Geräusche.
Nur leider sind die Menschen ohne mich wieder weggefahren.

Da stand ich nun. Ganz allein.
Ich erkundete meine Umgebung: da war ein Bach zum Trinken, das war schon mal gut.
Und verstecken konnte ich mich auch.
Nur Futter brachte mir niemand. Ich fing ein paar magere Waldmäuse, das reichte nicht weit.
Ja, und dann wurde mir so seltsam.
Ich legte mich nieder und wuszte irgendwie, was zu tun ist.
Jede Katze weisz das, nur für mich war es noch ganz neu.

Dann waren sie da: fünf kleine Kätzchen.
Ich habe sie sauber geleckt und mich um sie gelegt... aber ich war auch sehr müde.
Und sie begannen ganz von selbst an mir zu saugen.
Das war ein schönes Gefühl und am liebsten wäre ich da nie wieder aufgestanden.

Aber der Hunger! Er trieb mich um und immer weiter.
Jagen muszte ich, aber die Beute war mager.
Und wurde mich auch noch von anderen Tieren streitig gemacht.

Ich wurde immer schwächer, die Baby saugten mich aus
und ich konnte ihnen nicht genug geben.
Oft schrieen sie vor Hunger. Das tat mir in der Seele weh
und dabei war mir selbst zum Schreien!

Ich muszte auch sehr vorsichtig sein, denn immer wieder kamen Menschen mit Hunden.
Die hielten ihre fahrenden Blechdosen ganz in der Nähe an,
öffneten sie und heraus sprangen grosze Hunde.
Ich war oft auf der Flucht und wurde mehrfach gebissen.
Einer stöberte dann noch meine Jungen auf - aber die waren sowieso kaum noch am Leben.
Ich konnte sie nicht bewahren und hatte kaum noch die Kraft zur Trauer.

Und auch mein Leben schwand immer weiter dahin.
Ich leckte meine Wunden, so gut es ging und versuchte, mich auf den Beinen zu halten.
Es fiel mir zusehends schwerer und eine grosze Hitze kam auch.
Der Hunger schmerzte mehr als die Verletzungen.
Und Zecken saugten an mir, Fliegenlarven krochen durch mein Fell.
Ich bin ein reinliches Wesen, aber ich hatte keine Kraft mehr,
mich zu putzen. - Es waren einfach zu viele!
Ich war fast am Sterben und wollte doch nur eines: leben!
Aber immer muszte ich mich verstecken, weil die Menschen dort so grosze Hunde hatten.
Und manche, die mich sahen, hetzten die Tiere dann noch auf.

Eines Morgens kam eine Frau, die sah mich und nahm ihre Hunde zurück.
Ich schaute sie an... doch auch sie ging weiter.
Wegen der Hunde.- Wieder eine Hoffnung umsonst!


Was ich nicht wuszte: sie hat es ins Internet geschrieben,
wo sie mich gesehen hatte. Und eine andere Frau las das
und machte sich auf den sehr weiten Weg.
Sie suchte nach mir und dann kam die erste Frau auch noch dort hin.
Diesmal ohne die Hunde.
Sie gaben mir Futter, oh was war ich froh!
So ausgehungert, nur noch Fell und Knochen.

Gerne liesz ich mich mitnehmen und sie brachten mich von dort weg.
Erstmal in ein Haus, da roch es seltsam und da war ein Tisch aus kaltem Metall.
Ein paar Hände griffen nach mir, dann piekste etwas... und bald wurde es dunkel.
Ich kann mich an nichts mehr erinnern.
Als ich erwachte, lag ich in einem Käfig und ein Schlauch ging in mich hinein.
Ich fühlte mich aber angenehm leicht und ohne Schmerzen.
Mein Fell war sauber und die tränenden Augen besser.
Mit ging es so gut, wie schon lange nicht mehr!
Sie kamen noch zu dritt, um an mir herumzufummeln, aber ich habe einfach geschnurrt.
Ich spürte: die wollen mir nichts Böses!

Dann, nach Ewigkeiten des Dahindämmerns, wurde ich wieder
in einen Korb gepackt und in einer Blechbüchse weggefahren.
Ich hatte schon Angst, sie bringen mich nun zurück in den Wald.
Aber nein: ich kam hier in dieses Haus.
Hier gibt es wieder Futter und ich habe Ruhe. Hier gibt es keinen Hund.
Leider werde ich noch nicht aus dem Zimmer herausgelassen - ich bin ja
soo neugierig, was es hier alles zu entdecken gibt!
Na wird schon noch werden.
Jetzt mache ich erstmal ein Nickerchen. Ich bin immer noch sehr schwach.



So könnte es gewesen sein, denn das kommt leider viel zu oft vor.
Vielleicht war es aber auch noch ganz anders.
Mein Bild geht erstmal durchs Internet und einschlägige Suchseiten,
falls mich doch jemand vermiszt.
Aber das kümmert mich im Moment wenig.

 

Nachträglich als Erinnerung geteilt mit Maunztag #34
 
(Die Kleine fand dann doch noch ein anderes Zuhause, was auch besser war, denn mein Katzentier akzeptierte sie nicht. 
Im Sommer ging das einigermaszen, aber im Winter wäre es schwierig geworden und: 
will man einem angestammten Tier auf diese Weise sein Zuhause nehmen?) 

Montag, 24. Juni 2019

Лети, перышко - Fly small feather




An old Russian song in a modern version - sings Pelageya



Fly, small feather,
Through the fields,
Brush away, small feather,
My grief.

From my face
Swipe away the dust
Come back and become
My wing

Wanna have wings
Like a falcon,
Wanna  be strong,
Like a stone.

Brother, I wanna be
Like a tree,
Wanna have a life
With a new crest.

I would not have to lie
In the open field
I would not have to worry
In the sky to the clouds

 I would not have to ask you
Light small feather
To swipe away to brush away
my pain

Fly, small feather,
Through the fields,
Swipe,small feather,
My grief.

From my face
Swipe the dust away
Turn back and become
My wing.

*

Лети, перышко,
Через полюшко,
Смахни, перышко,
Мое горюшко.

С моего лица,
Смахни пылюшку,
Обратися, стань
Моим крылышком

Мне бы крылышки
Как у сокола,
Мне бы силушку,
Как у камушка.

Мне бы, братушек,
Как у деревца,
Мне бы жизнюшку
С нового венца

Не лежать бы мне
В чистом полюшке
Не смотреть бы мне
В небо в облачках.

Не просить бы мне
Легко перышко
Да отогнать, смахнуть
Мое горюшко.

Лети, перышко,
Через полюшко,
Смахни, перышко,
Мое горюшко.

С моего лица,
Смахни пылюшку,
Обратися, стань
Моим крылышком.

(have published this song here a few years ago, but it's still one of my top ten...)

Sonntag, 23. Juni 2019

Lieber Zebedäus, lieber Marc Aurel





Wir senden Euch heute einen Grusz, mal wieder. Einfach so.
Wir haben hier viele verschiedene Freuden jeden Tag.
Die Frau hat uns eine Schachtel Katzenzungen aus Schokolade gekauft.
Eigentlich kauft sie nichts Süszes, aber sie sah 
so eine Schachtel an der Kasse liegen.
Und es fiel ihr ein, dasz sie solche als Kind mal "vom Westen" bekam und
die Schachtel sah damals schon genauso aus.
Da muszte sie einfach eine kaufen und hat sie uns geschenkt.

Nur die fünfte Katze auf dem Bild ist ein leerer Fleck,
da soll man ein Bild der eigenen Katze drauf kleben - das musz
aber ein Bild von Leokadia sein!
Darauf freut sie sich schon.



Im Hof die Rosen sind verblüht und die Reste den Gewittern
zum Opfer gefallen. Aber wir haben schon neuen Blütenschnee
hier, denn jetzt blüht ein Strauch.


Seine Blüten korrespondieren mit der weiszen Beetrose am Aufgang zum Garten.


Die Brummbeere ist inzwischen auch fast verblüht und hat Früchte angesetzt
auf die wir uns freuen. Es geht jetzt alles sehr schnell.
Das ist Sommer, wie wir ihn lieben!




Auch die Hortensien beginnen schon zu blühen.
Davon gibt es eine ganze Menge hier im Garten.



Am Donnerstag bekam die Frau bei der Tafel eine Pflanze geschenkt,
die wir noch gar nicht kannten. Eine Dipladenie.


Wir haben sie gleich in einen gröszeren Topf gesetzt
und ihr ein Klettergerüst gegeben.
Nun sind wier gespannt auf die Farbe ihrer Blüten!




Leokadia hat wieder ein kleines Puzzle gelegt.


Aber sie meinte immerzu: Brumm, da fehlen ganz viele Teilchen!
Sie hat nie gefunden, was sie suchte.

Aber ich habe sie beruhigt, denn in Puzzlespielen sind immer
alle Teilchen darin. Wenn sie neu sind...


Und so war es dann auch.


Nach zwei Tagen ist sie schon damit fertig gewesen.


Und nun hatten wir Nachmittagstee und ganz feine Kekse.
Die sind von Marc Aurel und seiner Menschenfrau (dankeschön!)
und sie sind glutenfrei und lecker und auszerdem
sind es Prinzessinnen und Drachen und Einhörner und Vögel...
eigentlich sind die viel zu schön zum Essen.
Und wiszt ihr was: selbst das Katzentier wollte die auffuttern!
Da essen wir sie aber doch lieber selbst!





Das sind unsre Neuigkeiten.
Wir genieszen den Sommer mit seinen Düften und Beeren und
Sonnenschein und wenn es zu warm ist, bleiben wir drin im Haus.
Bitte kommt uns bald einmal wieder besuchen,
es ist jetzt eine ganz besonders schöne Zeit!

Ihr bekommt auch einen Eisbecher mit Himbeeren, versprochen!

Liebe Grüsze senden Euch
und allen Lesern

Brumm und Leokadia