Sonntag, 12. November 2023

Zwölf von zwölf im November

 


 

Die Bilder des Tages - hinauf-und hinuntergeschaut - werden auch heute
 wieder zur groszen Bloggerparty bei Caro geschickt.
 
 












 
Nicht im Bild festgehalten:
 
Das Summen des Teewassers
das Klickern der Tastatur
das Schnurren der Katze
das Schmeicheln und Betteln um eine extra-Futterportion 
 
Die Stille der Wiesen
der lautlose Flug kleiner Vögel über dem Wasser 
das Fallen der Blätter
der Herbstgeruch nach feuchtem Laub 
 
*
 
Habt noch einen schönen November!
Es ist die Zeit, da sich Wintertore langsam öffnen 
und eine neue Art Wunder sichtbar wird.


Sonntagsmatinee

 

Anton Reicha - TE DEUM 

 Prager Sinfonieorchester, Dir. Vaclav Smetacek

 


 

Samstag, 11. November 2023

Friedensgebet

 

"Über das Alter" 
Ein Text aus dem "Buch des Mirdad" von Mikhail Naimy 
 

 Es gibt dieses Buch in deutscher Übersetzung.
Den entsprechenden Text jedoch offenbar nicht im Web.
Ich denke, man kann auch einfach die Bilder meditativ auf sich wirken lassen.

Freitag, 10. November 2023

Friedensgebet

 


 Die jüngere Gruppe der Sonntagsschule des St.-Georgs-Anwesens in Riwne 
beim 17. Festival der Sonntagsschulen 
in der Einsiedelei der rechtschaffenen Anna in Onyshkivtsi, 7.8.23

Donnerstag, 9. November 2023

Für Elsbeth zum 124. Geburtstag

 


Ich habe meiner Oma zum Gedenken
Geburtstagsblumen ausgesucht.
Ein Strausz mit weniger Blüten,
denn Gräsern und Blättern darin. 


Der hätte ihr bestimmt gefallen.
Wir sind so oft die Salzbergtalwiesen hinauf gegangen,
haben Laubburgen gebaut im Herbst
und Moosgärtchen angelegt auf einem groszen Teller...


Die schönste Zeit meiner Kindheit
war der späte Herbst 1965.
November. Da durfte ich ganz und gar
bei den Groszeltern wohnen.
Meine Mutter war weit fort. Irgendwo.
In einem Kurheim.
 

 
Die Ordnung und der strukturierte Tag bei ihnen
gefielen mir sehr: früh mit Opa zum Milch holen
(lose in einer Milchkanne)
und dann, wenn wir heimkamen, 
hatte sie schon geheizt und war in der Werkstatt.
Opa setzte sich auch an die Arbeit und ich
hatte eine Fuszbank zum Sitzen und einen kleinen Schemel als "Werkbank".
Da bekam ich ein Stückchen Blech und ein paar Punzen
und konnte mit einem Ziselierhammer Muster
ins Blech einschlagen.
Oder Perlen auffädeln.
Schöne alte Glas-und Porzellanperlen waren das.

Nach dem Mittagessen war eine kleine Pause
und danach gingen wir in die Natur.
Weit weg war die nicht.

Dann wieder Werkstatt und nach den Abendessen
haben wir Spiele gemacht oder vorgelesen.



Ich war gerne und oft dort.
Oma hat sich immer Zeit für mich genommen .
So manches mal hat sie die Strenge und Rigorosität
meiner Mutter abmildern können
und hat uns Kindern damit einen Ausgleich geschaffen.
Was wären wir ohne sie gewesen? 
 

 

Den Sinn für Schönes und Farben hat sie in mir geweckt.
Und so maches Märchen hat sie sich für mich ausgedacht.

 
 
Farben waren ihre Welt.
Nicht nur zum Malen auf Aquarellpapier.
Ihr hatten es besonders die leuchtenden Töne
farbigen Emails angetan.
Teils unterlegte sie transparente Glasuren noch mit Blattsilber oder - gold. 
Das macht den Brennvorgang besonders schwierig, 
aber die Farben unendlich leuchtend.
So erschuf sie ihre Bilder.


 
Elsbeth kam am 24. Oktober 1899 als Jüngste
von vier Geschwistern zur Welt.
Sie musz ein lebhaftes und sportliches Mädchen gewesen sein,
denn sie bekam schon mit zehn Jahren
ihr Freischwimmerzeugnis.
Das war damals für Mädchen noch nicht selbstverständlich.
Und warscheinlich hab ich von ihr die Liebe
zum Wasser und zum Schwimmen geerbt.


 
Als sie heranwuchs, wollte sie nicht nur
Ehefrau und Mutter werden,
sondern ihrer Berufung folgen und einen Beruf ergreifen.
Ihre Eltern waren liberal genug, dies zu unterstützen
und ihr ein Studium an der noch jungen Kunstgewerbeschule in Halle zu ermöglichen.
Der heutigen Kunsthochschule Burg Giebichenstein.
 

 
 In der Metallklasse wurde sie von Erich Lennè unterrichtet.
Sie gingen eine lebenslängliche Verbindung ein
und waren sich treue Gefährten im künstlerischen Schaffen.
Obwohl sie nicht direkt zusammen arbeiteten:
es schuf jeder sein eigenes Werk, für sich allein.
Aber eine Werkstattgemeinschaft mit ständigem Austausch
 - was könnte befruchtender sein?
 
Sie haben immer zusammen gestanden und sich gegenseitig unterstützt.
Ob es in Kriegszeiten beim Erhalt der Werkstatt war
(die dann zeitweilig von ihr alleine geführt wurde),
oder im täglichen Leben. 
Das nicht immer leicht war.
Sie waren einfach ein gutes Team!
 
Besonders auch später im Alter:
Erich wurde langsam taub, Elsbeth war am Ende voll blind.
Gemeinsam haben sie den Alltag gemeistert.
Fast bis zuletzt. 

Zeitlebens für ihre Arbeit gelebt und aufgegangen im Tun.
Dabei aber auch das Leben genossen.
Diese Balance haben sie gut hinbekommen.
Ich habe bei ihnen viel Lebensbejahung und Zufriedenheit verspürt.
Da war eine Weisheit und Güte, eine liebevolle Stabilität.
Untereinander und mir gegenüber auch.
 



Ich habe meine Oma sehr geliebt und ich hoffe,
sie hat ihren Strausz von "da oben" gesehn.
Er steht heut immer noch hier auf dem Tisch
und das ist wie jeden Tag ein kleines biszchen Geburtstag. 
Zum Gedenken.

Wer mehr über sie wissen möchte - hier.




Friedensgebet

 

Serhiy Ljubenko, geboren 1973
gestorben 2023 an den Folgen des Mörserbeschusses 
bei Berestov, Region Bachmut.
Er hinterläszt eine Frau und einen Sohn mit Familie.

Nur einer von mehr als einer halben Million ukrainischer Soldaten.
Und auf den Gegenseite mindestens dreimal so viele.
Alles Menschen - wer zählt sie noch?
Was zählen Menschenleben?
 
 

 

Mittwoch, 8. November 2023

Dienstag, 7. November 2023

Friedensgebet

 

 Laboratorium Pieśni (Polen) – Ábrete Corazón (online healing concert #2)


 29.12.2020

Montag, 6. November 2023

Meditation zum Wochenbeginn

 

 


 O Ewige!
Mit Dir werde ich
   meine Illusionen überwinden.
Deine Weisheit
   wird mir dabei helfen.
Deine Liebe und Gerechtigkeit
   werden zu meinen Stützen.
Meine Ängste
   werden nicht siegen.
Aber Deine Liebe und Gerechtigkeit
   bleiben
wie Dein Licht
   im ewigen Jetzt.

Du bist eine Königin,
   die ihrem Volk Hilfe bringt.  
Mit Dir werde ich Trugbilder entlarven,
   in Deiner Kraft werde ich sie entmachten.
Ich verlasse mich nicht mehr
   auf meine Illusionen.
Ich weiß:
   Sie können mir nicht helfen.
Du hilfst mir,
   dass ich mich nicht in Einbildungen verstricke,
   dass meine Wege nicht
   in Hass und Dunkelheit abirren.

Ich will Dich rühmen
   und Deinem Namen danken.
Noch überkommt mich Zweifel:
   „Warum verstößest Du mich,
   warum lässt Du mich leiden
   und hilfst mir nicht
   gegen die Einflüsterungen meines Ego?“
Noch fliehe ich vor Dir,
   noch benebelt mich mein Ego.
Es nagt an mir
   und zerstreut meinen Geist,
   weil ich mich ihm ausliefere.
Ich fühle mich täglich beschämt,
   mein Antlitz ist voller Leid.
Ich höre Lästerungen,
   ich muss die Rachsüchtigen ertragen.
Dies alles ist über mich gekommen,
   und meine Illusionen
   verstricken mich noch mehr.

Ich habe Dich nicht vergessen,
   Ich bin Dir im Tiefsten treu geblieben.
Auch wenn ich zweifelte -
   mein Herz strebte nach Dir
   und meine Schritte suchten Deinen Weg,
   auch wenn ich verzweifelt war
   und am Ort der Finsternis lebte.

Wenn ich Dich vollkommen vergäße
   und meinen Illusionen erläge -
   Du wärst dennoch bei mir!
Du kennst meines Herzens Grund.
Du erweckst mich!

Ich spreche zu meinem Selbst:
   Warum schläfst Du?
   Wache auf
   und schau!
Doch dann begreife ich:
   Du bist wach!

Meine Seele war bis zur Erde gebeugt,
   ich lag am Boden.
Da sagte ich zu meiner Seele:
   „Mach Dich auf
   und überwinde das Ego.
Retten wird Dich
   Das Göttliche in Dir,
   Dein höheres Selbst!“

 














Text: Anna vom Sternengrund
(Adaption Psalm 44)

aus "Meditation heilsamer Worte" 

(mit freundlicher Genehmigung der Autorin)

 

 

Sonntag, 5. November 2023

Sonntagsmatinee

 

Ein bekanntes Film-Lied des Komponisten Yevgeniy Doga

 
und eine kleine Erinnerung daran, wie es Roma in der Ukraine 
und auf der Flucht vor dem Krieg ergeht

Samstag, 4. November 2023

Einfach gesund

 

...ist das Motto der Blogparade von Birgit Buchmayer 

 


Wer sollte dafür sorgen, wenn nicht ich selbst?
Ja, wenn das nur immer so einfach wäre!

Ich denke schon, ich kann selbst viel dafür tun, aber nicht alles
bekomme ich allein hin, so ist meine Erfahrung.
 

Also, hier meine persönlichen Ansätze

Gleich nach dem Aufstehn ein Glas warmes Wasser trinken. Wenn ich eine
Zitrone habe, kommt etwas Zitronensaft mit hinein.
 
Falls ich Bananen habe, sind diese meist nicht mehr ganz gelb...aber für 
einen Smoothie mit Ingwer und Zitrone immer noch gut zu gebrauchen.
So mag ich ihm am liebsten.
Ansonsten kommen auch Giersch und Löwenzahnblätter in den Smoothie mit rein.
 
Grüntee, Schwarztee, Kräutertee ...und ein Sud aus gekochtem Birkenporling,
 mit Honig gesüszt..sind meine normalen Getränke.
Ein Stück Birkenporling hatte schon Ötzi im Gepäck.
Selbst gesammelt und getrocknet (Foto oben) ist er für mich immer verfügbar.

Meine Ernährung ist ziemlich Glücksache. Ich lebe von dem, was ich
 bei der "Tafel" oder beim Foodsharing bekomme.
Aber eine warme Mahlzeit pro Tag, mit möglichst viel Gemüse, ist allemal drin.

Bei Obst ist es dasselbe. Ich freue mich, wenn ich welches habe 
und halt es ansonsten mit dem Spruch:

An apple a day keeps the doctor away

Das geht auch für mich.
 
Sonst eben das, was da ist. Ich koche ziemlich kreativ.
Viel Knoblauch und Gewürze müssen dabei sein.
All die besonderen -  so gesunden - Rezepte interessieren mich nicht,
da mir dazu die Zutaten fehlen.
Und ich hab auch weder Lust noch Zeit, mich ganztags in der Küche aufzuhalten.
Da ich nicht multitaskingfähig bin, ist kochen stressig und zeitaufwändig für mich.
Da habe ich vielfältigere Interessen.

Ich glaube, ein Blick für schöne Dinge und Momente,  Lebensfreude
 und ein erfüllendes Tagewerk sínd ebenso wichtig.
 
*
 
Statt Meditation ist bei mir Katzen-Kuscheln angesagt.
Und natürlich viel Gemeinschaft mit meinem Liebsten.

Sommers gehe ich täglich schwimmen.
Ich mag das kalte Wasser und die frische Luf.
Im Wasser fühle ich mich so leicht.
Ich kann viel besser schwimmen als laufen.
Im Sommer geht es mir dadurch generell besser 
und ich habe weniger chronische Schmerzen.

Leider schlieszt unser Freibad schon Ende August. 
Egal, wie schön der Sommer danach noch ist und wird. 
Der letzte Schwimmtag ist jedes mal ein schmerzhafter Abschied.

Winters gehe ich 1-2mal pro Woche in die Halle, aber das empfinde ich 
als anstengend und es hat nichts Beflügelndes für mich:
stickige Luft, extrem gechlortes Wasser, die ewige Dudelmusik 
und der Lärm dort sowieso - in den wenigen Stunden fürs öffentliche Baden 
ist das kleine Becken meist völlig überfüllt.
Danach bin ich für den Rest des Tages erledigt.
Gehe nur wegen der Schmerzen überhaupt hin.

Physiotherapie bekomme ich 1-2mal im Jahr 6 Behandlungen. 
Die bewirken dann zwar temporäre Wunder, 
sind aber zu selten, um nachhaltig zu sein.
Schmerzmittel nehme ich trotzdem keine, nur manchmal ASS.
Und ich bin auch sonst vorsichtig mit Medikamenten.
Übungen und Selbstbehandlung hab ich dagegen schon vieles probiert.

 
Bewegung hab ich genügend im Alltag.
Da ich kein Auto besitze, bleibt für jegliche Entfernung nur das Fahrrad.
Ein E-Bike habe ich nicht.
 
Bin gern in der Natur. 
Es wird nur mangels Gehfähigkeit immer weniger möglich.
Die Kraftorte von früher sind nicht mehr erreichbar jetzt.
Aber dafür geniesze ich meinen kleinen Garten.
 
Einige Yoga-und Entspannungsübungen zelebriere ich auch. 

*

Ich nehme regelmäszig Magnesium und Vitamin D3,
das wirkt zusammen eingenommen besonders gut.
Andere Vitamine und Mineralstoffe nach Bedarf (jeweils ausgependelt).

Ist ein Infekt im Anzug, gibt es Echinacea, eine hohe Dosis Vitamin C und Zink.
Hilft meist gut darüber hinweg.
Ich hatte meine letzte ernsthafte Erkältung in 2016, seither keine mehr.
Auch kein Corona.
 
In der Zeit habe ich jedes Mal, wenn ich unter Menschen ging, 
Cystus-Lutschtabletten und Rotalgen-Nasenspray verwendet. 
Als Schutzschild sozusagen.
Werde das für künftige Grippewellen so beibehalten.
 
*

Da ich extrem strahlensensibel bin, verzichte ich bewuszt auf Handy, 
Schnurlostelefon und WLAN.
Auch wenn es den Alltag kompliziert macht manchmal.
 
*

Ich habe schon oft im Leben auf ärztliche Hilfe verzichten müssen
(Arztkommunikation ist für Autisten ganz schwierig) 
und damit so manches alleine therapiert.
Zweimal einen Kreuzbandrisz mit Pelose-Schlamm behandelt.
 Vor Schmerzen geschrien hab ich natürlich trotzdem.
Es hat auch ein ganzes Jahr gedauert, aber es ist wieder geworden.
Es wurde viel später im MRT ärztlich diagnostiziert.
Sowas sieht man ja dann auf ewig.

Eine fiese chron. Darmentzündung hab ich in 2 Jahren glutenfreier Ernährung
(die ersten 8 Monate noch kaseinfrei) ausgeheilt.
Lustig war das allerdings nicht.
Weil die Alternativen einfach zu teuer sind, wird es zur Weglasz-Diät.
Bleiben noch Maisgries, Buchweizen, Reis und Kartoffeln.
Zu jeder Mahlzeit erst Brei kochen oder Kartoffeln braten statt fix 
eine Stulle zu schmieren - nein, mein Fall ist sowas nicht.
Und Weihnachten kein einziges Plätzchen, seufz!
Hat aber geholfen. 
Heute praktiziere ich eine Mischform: zeitweise glutenfrei, zeitweise normal.
Damit kann ich gut leben.

*

Ich habe schon vieles probiert, aber nicht alles hat sich für mich 
als hilfreich und richtig erwiesen.
Spirulina ging gar nicht und auch nicht Bentonit. 
Schlechte Erfahrung hab ich auch mit dem vielgelobten DMSO.
Da fehlt mir immer der Austausch bzw. die Kontakte zu anderen Anwendern.
Ich probiere ja nur immer allein, habe mir dazu etwas angelesen.
Manchmal wünsch ich mir jemand mit Erfahrung,
bräuchte dazu vielleicht nur noch den entscheidenden Tip.
 

Eine Zeit lang habe ich es mit Knochenbrühe versucht, aber das ständige 
stundenlange Köcheln bekam meiner Stromrechnung nicht.
 
Im Moment versuch ich, meine 10 Jahre andauernde Schlaflosigkeit
mit Hilfe von Jiaugolan zu bessern.
Es ist absolut belastend, pro Nacht nur 1-2h Schlaf zu kriegen.
Das macht auf Dauer restlos fertig und zieht auch Folgeprobleme nach. 
Das Schlaflabor hat mir jedenfalls nicht geholfen, die haben nur festgestellt,
dasz es keine Einbildung ist, ich also tatsächlich nicht schlafe.
 
Es fing exakt mit der Menopause an. 
Hörte aber nie wieder auf.
Könnte ein Buch darüber schreiben, was ich schon alles probiert hab.
Oder sowieso praktiziere an Schlafhygiene und Routinen.
Und was mir dabei schon alles nicht geholfen hat.
Melatonin an vorderster Stelle - damit geht garnix! 
Möchte das Thema nicht weiter vertiefen (und erwarte auch keine Ratschläge dazu) - 
  ich hoffe immer noch, es irgendwie hinzubekommen.
Mehrere adaptogene Pflanzen erfolglos, sehe ich jetzt
doch ein winziges Schrittchen nach vorn.
Werde es  weiter nehmen. Irgendein Kraut musz dagegen doch gewachsen sein!
Ansonsten nehm ich es längst mit Gelassenheit.

Ein Grübeltyp bin ich nie gewesen.
Das vielbeschworene Gedankenkarussell ist mir fremd.
Und ich mag auch nicht mein ganzes Leben in den Dienst der Gesundheit stellen.
Menschen, die dies tun, sind meist trotzdem nicht gesünder.
Ist meine Erfahrung.

Da hab ich denn doch viele andere schöne Interessen.

 
 




Friedensgebet

 


 FrauenFriedensbewegung "Woman Wage Peace"

Freitag, 3. November 2023

Friedensgebet

 
 Cherubimhymne
 
Eine Komposition des ukrainischen Komponisten Maksym Kuchmet
aufgenommen in Kiev, 10.10.23
 

 

Donnerstag, 2. November 2023

Hagebuttenzauber

 

 

Im Moment sind hier alle weiszen Vasen mit Hagebuttenzweigen gefüllt.
So kommt das Rot am besten zur Geltung.
 
Es hat mir in der Seele weh getan...den groszen Wildrosenstrauch
vorn an der Strasze so stark zu reduzieren.
Ich wohne in der Hanglage am oberen Rand und kein über die Mauer
hängender Zweig würde je einen Passanten behindern.
Aber das Ordnungsamt schickt doch immer wieder Post:
Es könnte ein Zweig das Dach eines Busses oder Lasters streifen.
Die Strasze ist hier gerade sehr eng.
Es musz alles seine Ordnung haben,
nur bin ich dafür wohl zu sehr Ost-Europäerin  ;)
 

 Also hab ich schweren Herzens die Schere angesetzt
und die Rose dabei um Verzeihung gebeten.
Habe die Zweige im Haus verteilt -
so können sie mich noch an grauen Tagen erfreuen.
Und: keine Sorge, es sind noch genug Hagebutten drauszen
für alle Vögel und wer sonst sie mag.
Es sind ja zwei Riesensträucher, die ich im Vorgarten habe...
 


Geteilt mit Friday-Flowerday

*
 
In Uli Pauers Reihe der "Wohngespräche" - jeden Donnerstag -
bin auch ich nun vertreten.
Ich freue mich sehr, dort dabei sein zu dürfen.

Friedensgebet

 

Psalm 50 (in der dt. Bibelübersetzung Psalm51) 


 

Mittwoch, 1. November 2023

Wordless - без слов -

 


 Shared with Wordless Wednesday

Friedensgebet

 

Botschaft Mutter Serafimas an die Gläubigen
der UOC,  23.10.23
 

 
 Liebe Brüder und Schwestern, Gläubige der Ukrainischen Orthodoxen Kirche!

Wir tragen nun das schwere Kreuz der Verfolgung für den Glauben. Was sollen wir tun?

Das Wort Gottes und die heiligen Väter lehren uns, all unsere Sorgen auf Gott zu legen.

Unser Erster Heiliger, Seine Seligkeit Metropolit Onuphrius von Kiew und der ganzen Ukraine, lehrt uns auch, in allen schwierigen Umständen vor allem allen Heiligen unseres Landes inbrünstige Gebete zu Gott, den Allerheiligsten Theotokos, zu richten. Beten wir also zu ihnen und insbesondere zu den gleichaltrigen Fürsten Wolodymyr, Antonius, Theodosius und allen Kiewer Höhlenmönchen, neuen Märtyrern und Beichtvätern, die für Christus und für seine eine heilige Kathedrale und Apostolische Kirche gelitten haben.

Lasst uns weiterhin siegreich für den Frieden und den Sieg über die russischen Invasoren kämpfen, jeder an seiner eigenen Front: an vorderster Front im Kampf, im Hinterland bei der Arbeit, im Tempel, im Krankenhaus, in der Unterkunft für Flüchtlinge und Bedürftige.

Lasst uns die Liebe Christi ausstrahlen, einschließlich der Liebe zu unseren Tätern. Setzen wir unsere ganze Hoffnung auf Gott. Und lasst uns nicht an unserem Sieg über das Böse und die Sünde zweifeln.

Wie sehr ist doch Gott mit uns!

Matuschka Seraphima (Schewtschyk)

Dienstag, 31. Oktober 2023

Ruby Tuesday - червоний вівторок

 


 Shared with Ruby Tuesday Too

Friedensgebet

 

Kommentar von Metropolit Onufrij zum Gesetzentwurf 
des Verbotes der Ukrainisch Orthodoxen Kirche
22.10.23
 

In seiner Sonntagspredigt kommentierte Seine Seligkeit Metropolit Onufriy die jüngste Entscheidung der Werchowna Rada der Ukraine, die den Gesetzentwurf 8371
 „über das Verbot der UOC“ in erster Lesung verabschiedete.

„Was kann man dazu sagen? Ich sage eines: Wir sind von niemandem beleidigt“,
 sagte der Primas.

Seine Seligkeit betonte, dass „das Verwaltungszentrum unserer Ukrainisch-Orthodoxen Kirche in der Ukraine, in dieser heiligen Stadt Kiew, liegt.“ Jeder sucht nach einem spirituellen Zentrum, von dem aus wir kontrolliert werden, es existiert auch, aber es ist im Himmel. Da ist der Gründer und Haupt unserer Kirche – unser Herr Jesus Christus.“

Der Patriarch fügte außerdem hinzu: „Egal was sie uns antun, egal welche Entscheidungen sie treffen, wir werden immer noch alle gleichermaßen lieben.“ Wir werden Gott lieben, wir werden unser Land, unser Volk, unsere Regierung, unsere Armee lieben. Wir werden alle Menschen lieben und für sie beten. Denn unsere Kirche ist die Kirche der Liebe. Sie wurde von Gott gegründet, der die Liebe selbst ist.“

Montag, 30. Oktober 2023

Meditation zum Wochenbeginn

 

 


 O Ewige!
Ich weiß:
   Du richtest mich nicht,
   Du errettest mich von meinen Illusionen.

Du bist meine Weisheit,
   Liebe und Gerechtigkeit.
Doch an dunklen Tagen rufe ich:
   „Warum verstößt Du mich?
Warum lässt Du mich
   so traurig umhergehen,
   wenn meine Ängste mich betrüben?
Sende Dein Licht,
   dass es mich leite
   und bringe zu Dir!“

Lass mich erkennen,
   dass es meine Illusionen sind,
   die mich verwirren,
   so dass ich mich verstoßen fühle.
Mit dieser Erkenntnis
   finde ich Freude in Dir.

Was bist Du betrübt, meine Seele,
   und bist so unruhig in mir?
Halte Dich an das,
   was Dir Hilfe bringt:
   das Göttliche in Dir,
   Dein höheres Selbst! 

 











Text: Anna vom Sternengrund
(Adaption Psalm 43)

aus "Meditation heilsamer Worte" 

(mit freundlicher Genehmigung der Autorin)