Donnerstag, 19. September 2024

Lilien und Lapislazuli-Blau

 

 


 Nachdem ich den ganzen Sommer über keine Schnittblumen hatte
- da blühen sie ja alle drauszen und abschneiden mag ich sie nicht - 
habe ich jetzt ein paar Lilien beim Foodsharing gerettet.
 
 

 
Das kräftige Blau von Vase und Tischdecke unterstreicht ihre blasse Zartheit.
 
 
 
Etwas maritime Deko lag schon vorher auf dem Tisch
und durfte einfach bleiben.
 
 

 

 
Schönes Wochenende!
 
Geteilt mit Friday-Flowerday

Friedensgebet

 

Die alljährliche Wallfahrt, beginnend in Kamyanez-Podilskiy
kommt im Kloster Pochajiv an (vor 3 Wochen)  
 Orthodoxe Gläubige aus der gesamten Ukraine sind ca. 2 Wochen zu Fusz unterwegs.
 

 

Dienstag, 17. September 2024

Aus dem Funken wird die Flamme schlagen

 

 


Ein Beitrag zu Myriades Impulswerkstatt,
der ich auch das Inspirationsfoto entnommen habe. 
 
*

Napoleons Soldaten verwüsteten Ruszland.
Sie wurden geschlagen - Ruszland ist unbesiegbar.
Doch eine Gabe hatten sie mitgebracht:
den Geist von Freiheit und Revolution.
 
Des Zaren Offiziere und russische Intellektuelle
gingen nach Westen, brachten von dort Ideen mit.
Sie nannten sich Dekabristen - Dezemberleute.
"Aus dem Funken wird die Flamme schlagen"
hatten sie sich zur Losung erwählt.
 
Achtzehnhundertfünfundzwanzig.
Sie wagten den Aufstand vor Nikolai dem Ersten.
Wurden hingerichtet oder ins ferne Sibirien verbannt.
Damit brachten sie Bildung in die hintersten Winkel
des Zarenreichs.

Marx und Engels, die groszen Denker im Westen
reflektierten die Lage, schufen eine geniale Theorie.
Lenin dachte weiter, wollte die Revolution.
Eine Zeitung für die Arbeiter muszte geschaffen werden:
 Die Iskra (DerFunke).
Sie erschien im Jahr 1900, die ersten Exemplare
wurden in Leipzig gedruckt.
Eine kleine Druckerei besorgte kyrillische Lettern.
Die Blätter unter Geheimhaltung nach Ruszland gebracht. 
Aus dem Funken wird die Flamme schlagen.
Lenin hat die Losung der Dekabristen weitergeführt.
 
Die Flammen schlugen um sich,
vernichtend und Neues gebärend.
Doch Lenin starb einfach zu früh. Er hatte
vor Stalin eindringlich gewarnt.
 
Es ist gefährlich, mit Feuer zu spielen,
schnell wird es zu unkontrolliertem Brand.
Der schwelt durch die Zeiten,
  erzeugt Ängste und Hasz.
 
Leicht war es nie für die neue Ordnung.
Von denen im Westen erbittert bekämpft.
Der Hasz wirkt bis heute.
Die Idee ist gestorben
oder hat sich in der Praxis überholt.
Nicht umsetzbar mit dem Charakter der Menschen.
Gleich sein wollen nun mal nicht alle.
 
Die Druckerei der Iskra ist längst abgerissen.
Denkmale werden fast immer vom nächsten System zerstört. 
Die westliche Idee von Freiheit und Demokratie
ist auch nicht so einfach umsetzbar in anderen Ländern.
Manche  - in Westeuropa - verstehen genau das aber nie.
 
Funken gibt es längst viel zu viele.
Die Flammen werden zum Flächenbrand.
Ich bin atme jedes mal auf, wenn eine Flamme
noch friedliches Symbol
oder nur eine Himmelserscheinung ist.

*
 
 

Das ist keine Geschichtslektion und auch keine Propaganda,
nur meine ganz persönliche Assoziation zu Myriades Foto.
Wer mehr wissen möchte: ich habe in den Text drei Links eingefügt.



Friedensgebet

 


 

Montag, 16. September 2024

Himmelsprojekt - Woche 35 -

 

(nachgeholte Woche: 26.9. - 1.9.)

 

  Montag 7:08

 
Montag 19:30


Dienstag 6:40


Mittwoch 20:11


Donnerstag 6:14

Donnerstag 19:28


Freitag 6:22


Samstag 19:21


Sonntag 6:57





Friedensgebet

 

Wie freundlich schaut Maria
Kinderchor der Kirche der Fürbitte der Allerheiligsten Gottesmutter 
(Ukraine)
 

 

Sonntag, 15. September 2024

Guter Lesestoff

 


 Auch wenn J.D. Vance gerade eine ziemlich unrühmliche Rolle spielt:
"Hillbilly-Elegie" ist gut geschrieben und sehr aufschluszreich über Lebensverhältnisse und soziale Strukturen auszerhalb von Groszstädten in den USA

Sonntagsmatinee

 

 Heute einmal anders. 


 

Samstag, 14. September 2024

Himmelsprojekt - Woche 34 -

 
(nachgeholte Woche: 19. - 25.8.) 
 

 Montag 6:43
 

 Montag 7:34
 
 
 

 Dienstag 6:17
 
 
 

 Mittwoch 6:00
 
 
 

 Donnerstag 19:21
 
 
 

 Freitag 19:47
 

 Freitag 20:09
 
 
 

 Samstag 5:52
 
 
Samstag 6:13
 
 
 

 Sonntag 6:27


Sonntag 6:51

 

Friedensgebet

 

Hebräischer Segen - Joshua und Max Aaron 


 

Freitag, 13. September 2024

FreitagsFüller

 

 


 

Was gibt es besseres als Lückentext, 
wenn einem selbst grad nix zu schreiben einfällt?
Die gute Barbara versorgt uns zuverlässig - dankeschön! 


1.  Wir müssen versuchen, so viel von dem Brombeergestrüpp,dem Knöterich, Himbeeren und Holunder noch abzuschneiden und vorn vors Haus zu bringen bis nächsten Freitag. Am Samstag ist Strauchschnittabfuhr. Wenn man kein Auto hat, wird solch ein Termin zum Ereignis des Jahres...

2. Durch die Panne mit der Erneuerung meines Festnetzanschlusses (der statt 
dessen abgeklemmt wurde) war diese Woche alles durcheinander.

3.  Kurz mal abtauchen, irgendwohin fahren, wo es wärmer ist - das wäre fein.
Aber das ist für mich nur ein frommer Wunschtraum.

4.  In einer warmen Badewanne ist es nach der Gartenarbeit
 so richtig gemütlich.

5.  Obwohl ich jetzt schon weiß, dasz ich den Winter ganz schnell wieder hassen werde (weil er mir jegliche Mobilität nimmt und mich im Haus einsperrt), bin ich voller Vorfreude auf den ersten Schnee. In meiner Kinderzeit kam der manchmal schon zu Omas Geburtstag, am 24.10. - Ach ja, Oma würde diesjahr 125 Jahre alt!

6.  Jetzt kommt erst einmal die Zeit, den Herbst zu genießen.

7. Was das Wochenende angeht, da ist Gartenarbeit dran, wenn es nicht regnet. 
Und wenn doch, freue ich mich auf ein Puzzle.

Friedensgebet

 


 

Donnerstag, 12. September 2024

Zwölf von zwölf im September

 

Heute steigt wieder die grosze Realityshow des Zwölften.
Bei Caro sind Schreiber:innen und Leser:innen an der richtigen Adresse.

 

  Zur Einstimmung - wie immer - der Himmel von heute früh.
 
 
Um ein Haar wäre ich diesmal nicht mit dabei,
denn es war ganz schön viel Trödel in letzter Zeit.
Am 31.8. die Inbetriebnahme einer modernen Fritzbox,
die wohl mit meinem uralten Anschlusz nicht so recht klar kam.
Und am 9.9. sollte endlich  der Anschlusz erneuert werden.
Aber der Techniker, der da vorbeikam, gab sich nicht allzu viel Mühe.
Ein Handgriff am Hausanschlusz und: Tschüss! 
Ich fragte nach der TAE-Dose, er meinte, dafür nicht zuständig zu sein.
 
So war ich dann ganz und gar abgeklemmt statt erneuert
und wartete den ganzen Tag, ob da nochmal jemand käme.
Kam aber nicht. Und melden konnte ich mich ja auch nicht: 
Telefon und Internet tot. Handy nicht vorhanden. 
 
Erst am nächsten Morgen radelte ich zu meinem Schatz und versuchte,
 es von dort aus zu klären. Was sehr schwierig war
und ich war drauf und dran, den Anschlusz zu kündigen und künftig
aufs Internet zu verzichten. Solche Dinge kann ich nur ganz schwer regeln,
weil man da ewig herumtelefonieren musz.
 
Drei Tage war ich ganz und gar abgeschitten von der Welt,
dann kam ein MA der Telekom und hat es in Ordnung gebracht.
Dazu bedurfte es allerdings etwas mehr als nur eines Handgriffs. 
 
Jippiiee! jetzt bin ich also wieder online und es wird wieder mehr
Eigencontent geben als die vorausgeplanten morgendlichen Friedensgebete.
Die sind auch ganz im Selbstlauf erschienen, ohne mein Zutun.
 
 
 
Heute ist Kleidersammlung und ich hab den Sack rausgestellt.
All die schönen Kleidungsstücke, die mich durch gute und schlechte Tage
begleitet haben... werden nun anderen Frauen dienen. 
Weil ich leider herausgewachsen bin. 
 
 

 Auf den Megastresz der vergangenen Tage hab ich mir erst einmal
ein Puzzle gegönnt. Zum Entspannen. 
 
Als ich es fertig habe, beschliesze ich, eine Gegend zu erkunden,
wo ich seit Kinderzeit nie mehr war. Und auch damals nur ganz selten.
 
 

Dort sind mehrere Teiche, ansonsten sieht es heute ganz anders aus.
Heut steht da gleich nebenan eine Plattenbausiedlung, 
wo früher nur Brache und dann eine Müllhalde war 
(die mich als Kind mehr interessierte als die Teiche).


 
Nachdem ich nun nicht mehr schwimmen gehn kann, hab ich so Sehnsucht
nach Wasser. Und im Hinterkopf die Idee, irgendwo eine Badestelle zu finden.
Die mich unabhängig macht von den Launen eines Bademeisters, 
der erst Mitte Juni öffnet und Ende August wieder schlieszt.
 Selbst wenn es dann wochenlang noch bis 30°sind - wie z.B. im Vorjahr.

Also begebe ich mich jetzt mal auf Radtour zu den Teichen.
Die Bänke am Ufer sind grösztenteils von Alkoholikern besetzt.
Und der vor langer Zeit aspaltierte Weg hat auch seine Verwerfungen 
und Tücken, die für sehschwache Radler leicht zur Falle werden können.
 


Also fahre ich etwas weiter, wo es mir weniger belebt erscheint.
Allerdings liegen auch hier noch die leeren Flaschen herum.
Doch der See-Blick ist schön!
 
 

Ich bin mir aber nicht ganz sicher, ob ich es wagen kann,
hier ganz alleine zu schwimmen.
Die Gegend und das nahe gelegene Wohnviertel sind mir nicht ganz geheuer. 
 


Junge Pappeln haben des Asphalt aufgebrochen - das nenne ich Stärke!
 
 

 Irgendwann bin ich an der Rückseite des ehemailgen KZs angelangt.
Die Richtung stimmt also. Schatz und ich könnten die Gedenkstätte
 einmal besuchen. Von vorn durch den Eingang.

Mein heutiger Weg wird immer unwegsamer und irgendwann hängt 
mein Fahrrad in Rosendornen und Brombeeren fest.
Vielleicht ist da noch ein verwunschenes Schlosz gut versteckt?
Leider habe ich aber kein Schwert mit dabei.
In Zeiten der Debatte zu Messerverboten sollte man das lieber lassen ;)



Ich schaue also noch einmal aufs Wasser und trete
den Rückweg über offizielle Brücken und Straszen an.
 


Es war ein schöner Ausflug und ich habe mir
einige Souveniers mit heimgebracht.
 


 
Habt eine gute Zeit bis zum nächsten Zwölften.


 

Friedensgebet

 


 

Dienstag, 10. September 2024

Freitag, 6. September 2024

FreitagsFüller

 

 


 Immer freitags. Immer bei Barbara: der Lückentext. 

1.  Mittlerweile ist der meteorologische Sommer vorbei.
Aber es ist immer noch warm und von mir aus kann es noch eine Weile so bleiben.
 
2.  Ob ich mühsam etwas ab- oder weiter zugenommen habe, werden wir am 
Sonntag sehen.  Schatz macht jeden Sonntag Wiege-Assistenz, weil ich die Zahlen
der Waage nicht mehr erkennen kann, wenn ich darauf stehe.

3.  Zum September gehört für mich diese besondere, leicht dunstige Lichtstimmung.

4.   Mein Tafel-Besuch dauerte gestern gar nicht lange
So konnte ich noch schwimmen gehen, freu!

5.  Die ersten Lebkuchen schmecken mir am besten.

6.   Was ich mit einigen Kleidungsstücken mache, musz ich mir noch gründlich überlegen. 
Jedenfalls kommen am 12. die netten Araber zum Kleidersammeln vorbei - das ist
 auf jeden Fall gut! Dafür steht schon ein fertiger Sack in der Ecke.
 
7. Was das Wochenende angeht, das kommt immer viel zu schnell. 
Die  Zeit hat Siebenmeilenstiefel an...