Samstag, 10. Oktober 2026

Ein Stück Himmel - кусочек неба -

 


 

  19.9.  6:29 
 
 

22.9.  6:10


 

22.9.  6:29
 
 

23.9.  6:18
 
 

25.9.  17:48
 
 

 27.9.  6:10
 
 
 

27.9.  6:17
 
 

27.9.  6:30



 

28.9.  6:12 
 


29.9.  6:24
 


30.9.  6.14
 
 

 30.9.  6:22
 
 
 
 

Friedensgebet

 

Hilfstransport nach Svjatogorsk und Adamovka im Donbass
24.9.26


 

Freitag, 9. Oktober 2026

FreitagsFüller

 

 


Immer freitags, immer bei Barbara: der Lückentext. Das Original. 
 
*
 
 1. Ich bin wirklich keine Hundefreundin, aber die Berber-Hunde mag ich.
(ich meine die Hunde von Obachlosen/Landstreichern, nicht etwa Hunde in Afrika)

2. Dasz die Jahreszeiten wechseln und jede immer wieder kommt,
finde ich beruhigend.

3. Wäre nächste Woche Weihnachten, dann ginge die ganze schöne
Vorfreude-Zeit verloren.

4. Mein warmes Hauszeug ist sehr bequem.
Und bald brauche ich es wieder.

5. Wenn ich an Paris denke, dann fallen mir die Bordelle des 19. Jahrhunderts
ein, die auch ein Treffpunkt für Künstler und Literaten waren.

6. Man nehme etwas Kerzenlicht, füge schöne Gothic/Darkvave-Musik dazu,
 und schon hat man die perfekte Herbstabendstimmung.
(Meine schwarze Musiksammlung von 1988 bis ca. 2005 ist heute noch ein Schatz für mich, während 
ich die spätere Musik bis auf wenige Ausnahmen nicht mehr sonderlich mag)


7. Was das Wochenende angeht, da gibt es leckere Kürbissuppe und ich
möchte endlich mal wieder puzzeln. 
 
 
 

Friedensgebet

 

Die Geburt des Propheten Mohammed
(authentisch, dafür ohne KI) 


 

Mittwoch, 7. Oktober 2026

Das Mittwochslied

 

 „Wo bist du?“  - Schamschi Kaldajakow, Kultur- und Bildungsvereinigung der 
Stadt Uralsk, Baschkortostan


 

Friedensgebet

 

Gebet vor der Ikone der Mutter Gottes "Kasperovskaya"
Diözese Odessa 


 

Dienstag, 6. Oktober 2026

Tagesbild

 


 Sonnabend um 6:47



Katzenmusik

 

Jessenin: Verstummt ist der goldene Hain - Volkslied 


 

 Menschenversion: Gruppe Orera aus Georgien (1974)

  

Der goldene Hain hat aufgehört,
in seiner fröhlichen Birkensprache mit mir zu sprechen,
und den Kranichen, wenn sie traurig dahinfliegen,
ist es um niemanden mehr leid.

Um wen sollte es einem leid sein? Denn jeder in der Welt ist
   ein heimatloser Wanderer -
er geht seinen Weg, er kommt herein, und von neuem verläßt er das Haus.
Von allen, die fortgegangen sind, träumt das Hanffeld
mit dem breiten Mond über dem blauen Teich.

Ich stehe allein inmitten der nackten Ebene,
und der Wind trägt die Kraniche fort in die Ferne,
ich bin voll von Gedanken an die fröhliche Jugend,
aber um nichts in der Vergangenheit ist es mir leid.

Nicht leid ist es mir um die vergeblich verschwendeten Jahre,
nicht leid um die Fliederblüte der Seele.
Im Garten brennt der Scheiterhaufen der roten Eberesche,
aber niemanden kann er wärmen.

Die Blütenbüschel der Eberesche werden nicht verkohlen,
das Gras wird nicht daran zugrunde gehen, daß es gelb wird.
Wie der Baum leise seine Blätter fallen läßt,
so lasse ich traurige Worte fallen.

Und wenn die Zeit als Wind in sie hineinfährt
und sie alle zusammenharkt zu einem unnützen Haufen...
so sagt: Der goldene Hain
hat aufgehört, in seiner lieben Sprache zu sprechen. 

dt: Ludolf Müller, hier gefunden 

Friedensgebet

 

25.8.2019 Wallfahrt von Kamenez-Podilskij zum Kloster Pochajiv
Rast am "Verneigungsberg" 


 

Montag, 5. Oktober 2026

#WmdedgT - Vom sonnigen Montag

 

 


Heute ist der Fünfte, also ist Tagebuchbloggen 
mit Frau Brüllen angesagt. 
 
*
 
Aufgestanden gegen 5:00, wieder nur 2h Schlaf gekriegt, aber das
ist ja die Normalität - im November werden es nun 13 Jahre...
Die üblichen Morgenrituale und Katzenfutter auftauen, kleinschneiden,
füttern, Service liefern. Mein altes Katzentier hat sich erfreulicherweise
wieder stabilisiert - vor 3 Wochen sah es so aus, als wären die Tage gezählt.
Aber das Alter merkt man nun an vielen kleinen Anzeichen deutlich
und manches Verhalten deute ich als beginnende Demenz.
Ich bin ja froh, dasz es doch noch so weit gut geht,
  Anzeichen von Krankheit sehe ich nicht. 
 
Meine PC-Sitzung mache ich heute kurz, damit ich ganz in Ruhe frühstücken kann.
Um 7:45 ist mein jährlicher Vorsorge-Termin beim Gyn.
Da ich nur einmal im Jahr hingehe, bin ich heute 
zum ersten mal in der neuen Praxis und fühle mich dort höchst unwohl.
Was war das früher für eine helle freundliche Atmosphäre, 
vorm Fenster des Wartezimmers ein Baum...
Wenn ich jetzt hereinkomme, habe ich das Gefühl einer düsteren Gruft
im Parterre eines unsäglich häszlichen neuen Gebäudes!
Die Praxis ist zum anonymen Massenbetrieb mit 3 Ärzten geworden.
Kein Fenster - innen sterile Einrichtung und blendend helle Beleuchtung.
Das Gruftgefühl geht davon trotzdem nicht weg. 
 
 Der Arzt ist natürlich der Gleiche wie früher und es ist auch alles okay.
Leider musz ich die angebotene Ultraschall-Untersuchung auch diesmal
ablehnen - es ist einfach nicht drin und da diesem Monat schon wieder
GEZ fällig ist... bleibt kein weiterer Spielraum. 
(Dabei besitze ich weder TV noch ein funktionstüchtiges Radio und falls ich mal am PC  
Nachrichten höre, dann in anderer Sprache - also nicht von ARD&ZDF!)
Und dann: nichts wie raus aus diesem Gebäude! 
 
 

 
Drauszen lacht die frühe Sonne und die morgendlichen 7° haben sich schon 
deutlich vermehrt. Ich geniesze die Morgenstimmung - der Berufsverkehr
von vorhin ist vorüber und ich radele gleich noch zur Postagentur,
meinen Brief für die Abstimmung 21 frankieren und absenden. 
 
 

 
Als ich heimkehre, überfallen mich gleich zwei hungrige Raubtiere.
Sie tun, als hätten sie die ganze Woche nichts bekommen... und 
heute wird auch nicht gemäkelt. Wie schön!
 
Dann rufe ich Schatz an und hole meine PC-Sitzung - Nachrichten lesen - nach.
Ich gönne mir ein zweites Frühstück, räume etwas auf,
lasse Luft und Licht herein... 
 

 
Ich selbst mag nicht heute gar nicht drinnen bleiben.
Ich giesze erstmal ringsherum alles. Mein Katzentier schläft.
Der ewighungrige Nachbar bettelt mir die nächste Portion ab.
Man sieht überhaupt nicht, wo es bei ihm bleibt - hat der ein Glück! ;) 
 
 

  
Auf dem Hof warten noch Pflanzen aufs Umtopfen.
 

 
Ableger in die Erde gebracht...

 

 
 13:00 kommt Schatz zum Mittag.
Ich hab gestern für zwei Tage gekocht und brauch es nur zu wärmen. 
 
Wir sitzen lange auf dem Hof - es ist ein richtiger Sommertag. 
Aber dann ist Haare schneiden dran.  
Irgendwann musz die Künstlermähne doch mal ab - sie wächst ja wieder!

 

Vorher-Nachher. 
 
Als Schatz weg ist, lege ich mich mit meinem Buch in den Faulenzer im Garten. 
 

 Es ist nicht so ganz mein Stil, wie es geschrieben ist... aber
die Geschichte ist so spannend, die musz ich bis zu Ende lesen! 
Erst als das Licht spürbar abnimmt, gehe ich rein.
Schreibe den Post, esse mit der Katz zu Abend, lasse den Tag ausklingen
Das war ein schöner Wochenanfang heute. 
 
 

 
* 
 
Bis zum nächsten mal, danke fürs Vorbeischauen :)
 

Friedensgebet

 

 

Schutzengel-Gebet - Klostergut St. Georg bei Rivne, Ukraine 


 

 

Freitag, 2. Oktober 2026

FreitagsFüller

 

 


Immer freitags, immer bei Barbara: der Lückentext. Das Original. 

*

 1.  Regen kam endlich heute nacht. Scheinbar etwas länger als 30min und 
etwas mehr als 0,1l/qm. In der Tonne sind jetzt 10cm(!) Wasser drin.
Unsere Region gehört auf der Karte zum Gebiet der extremsten Trockenheit.

2. Die bei den Wahlen abgestrafte CDU sollte endlich dafür
Verantwortung übernehmen.

3. Ja nun, ich sollte nicht so viel ungeliebten Kleinram unerledigt
vor mir herschieben .

4. Ich werde den Mist endlich abarbeiten und zwar jetzt sofort .
Bei schlechtem Wetter ist dazu die beste Gelegenheit.

5. Der große Unterschied zwischen Heizungswärme und natürlicher
Wärme ist mir dieser Tage wieder so recht klar geworden.
Und ich habe die "zu" warmen Tage sehr genossen, denn das mit der 
Heizungswärme wird ja nun noch spärlicher wegen der Kosten - es war
letzten Winter schon schwierig genug!

6. Eine Eistüte zum Ausklang des Sommers macht mich glücklich.

7. Was das Wochenende angeht,  da werd ich mich endlich an den Anbau des neuen 
Spülkastens wagen. Nicht, dasz ich sowas kann...aber es musz ja gemacht werden.
Schietbeschäftigung, oder? ;) 

 

 

Friedensgebet

 

Gesandter Allahs, Geliebter Allahs – rezitiert von Scheich al-Hafiz Yasin Taha al-Azzawi