..meiner Neuentdeckung Patti Smith
(keine Werbung, Bücher gekauft)
Alexander Puschkin - Ich lebte damals in Odessa
aus "Onegins Reise"
„Ich lebte damals im Getümmel Odessas, dieser staub’gen Stadt,
Die viel Verkehr, viel heitern Himmel und einen lauten Hafen hat.
Dort wehen schon Europas Lüfte, dort streut der Süden Glanz und Düfte
Pulsiert das Leben leichtbeschwingt, Italiens holde Sprache klingt
Auf allen Straßen: hier Slowenen, dort Spanier, Frankreich, Griechenland
Hat reiche Kaufherrn hergesandt. Armenier feilschen mit Rumänen,
selbst aus Ägypten stellt sich dar, Held Mor-Ali, der Ex-Korsar“
*
(Puschkin lebte von 1823 bis 1824 für etwa 13 Monate in Odessa, nachdem er
wegen kritischer Gedichte dorthin verbannt bzw. versetzt worden war)
Nachtwache am Vorabend des Gedenktages des Ehrwürdigen Kukscha von Odessa
im Himmelfahrtskloster, 28.9.26
Lobet den Herrn (französisch)
Traum (irgendwie dazu passend, heute Nacht)
Miraz - Kalktı Havalandı (kurdisch), 24.9.26
„Wo bist du?“ - Schamschi Kaldajakow, Kultur- und Bildungsvereinigung der
Stadt Uralsk, Baschkortostan
Jessenin: Verstummt ist der goldene Hain - Volkslied
Menschenversion: Gruppe Orera aus Georgien (1974)
Der goldene Hain hat aufgehört,
in seiner fröhlichen Birkensprache mit mir zu sprechen,
und den Kranichen, wenn sie traurig dahinfliegen,
ist es um niemanden mehr leid.
Um wen sollte es einem leid sein? Denn jeder in der Welt ist
ein heimatloser Wanderer -
er geht seinen Weg, er kommt herein, und von neuem verläßt er das Haus.
Von allen, die fortgegangen sind, träumt das Hanffeld
mit dem breiten Mond über dem blauen Teich.
Ich stehe allein inmitten der nackten Ebene,
und der Wind trägt die Kraniche fort in die Ferne,
ich bin voll von Gedanken an die fröhliche Jugend,
aber um nichts in der Vergangenheit ist es mir leid.
Nicht leid ist es mir um die vergeblich verschwendeten Jahre,
nicht leid um die Fliederblüte der Seele.
Im Garten brennt der Scheiterhaufen der roten Eberesche,
aber niemanden kann er wärmen.
Die Blütenbüschel der Eberesche werden nicht verkohlen,
das Gras wird nicht daran zugrunde gehen, daß es gelb wird.
Wie der Baum leise seine Blätter fallen läßt,
so lasse ich traurige Worte fallen.
Und wenn die Zeit als Wind in sie hineinfährt
und sie alle zusammenharkt zu einem unnützen Haufen...
so sagt: Der goldene Hain
hat aufgehört, in seiner lieben Sprache zu sprechen.
dt: Ludolf Müller, hier gefunden
25.8.2019 Wallfahrt von Kamenez-Podilskij zum Kloster Pochajiv
Rast am "Verneigungsberg"
Neronda - Aremu Rindineddha
Volkslied aus dem Salento (Apulien) im Griko-Dialekt
Arrangement: Neronda
Immer freitags, immer bei Barbara: der Lückentext. Das Original.
*
2. Die bei den Wahlen abgestrafte CDU sollte endlich dafür
Verantwortung übernehmen.
3. Ja nun, ich sollte nicht so viel ungeliebten Kleinram unerledigt
vor mir herschieben .
4. Ich werde den Mist endlich abarbeiten und zwar jetzt sofort .
Bei schlechtem Wetter ist dazu die beste Gelegenheit.
5. Der große Unterschied zwischen Heizungswärme und natürlicher
Wärme ist mir dieser Tage wieder so recht klar geworden.
Und ich habe die "zu" warmen Tage sehr genossen, denn das mit der
Heizungswärme wird ja nun noch spärlicher wegen der Kosten - es war
letzten Winter schon schwierig genug!
6. Eine Eistüte zum Ausklang des Sommers macht mich glücklich.
7. Was das Wochenende angeht, da werd ich mich endlich an den Anbau des neuen
Spülkastens wagen. Nicht, dasz ich sowas kann...aber es musz ja gemacht werden.
Schietbeschäftigung, oder? ;)
Gesandter Allahs, Geliebter Allahs – rezitiert von Scheich al-Hafiz Yasin Taha al-Azzawi