Freitag, 14. August 2026

FreitagsFüller

 

 


 

Fast immer freitags, und dann immer bei Barbara: der Lückentext.
Es freut mich, wenn es einen Neuen gibt :) 
 
*
 
1.  Dieser Sommer ist echt belastend. Und zum ersten mal im Leben bin ich froh, 
wenn ein Sommer vorüber ist - früher konnte ich nie genug Sommer bekommen.

2.  Vielleicht nutzt ein Ventilator. Aber ich habe keinen. Meine Mutter nannte
die Dinger immer Miefquirl. Und Strom kosten sie auch. Stark steigender 
Stromverbrauch tut dem Klima nicht gut und Windräder sind auch
nicht die Super-Lösung, wie oft behauptet wird. Lies dazu mal hier.

3. Zur Abkühlung gehe ich ins Schwimmbad, lecke ein selbst eingefrorenes 
Wasser-Eis oder halte meine Arme/Füsze in kühles Wasser

4. Da ich Kaffee nicht mag, gibts bei mir keinen Eiskaffee.

5. Wie wird wohl der kommende Winter? Genauso extrem? 

6. Darüber zu spekulieren ist noch zu früh.

7. Was das Wochenende angeht, da hoffe ich auf den Sonntag, 
der kühler werden soll. Und natürlich auf Regen.
 
 
 

Friedensgebet

 

 

 

Koran-Rezitation mit Raad Mohammad al Kurdi

 Rezitiere am Morgen diese bescheidene Rezitation der Sure An-Nazi'at, um dich an die großartige Belohnung zu erinnern und dein Herz mit Frieden und Geborgenheit zu erfüllen – Paradise Mosque

Lass dich in der morgendlichen Stille durch diese bewegende Rezitation der Sure An-Nazi'at an den großen Tag des Gerichts erinnern und dein Herz mit Frieden und Geborgenheit erfüllen.

Deine Lebensumstände sind wichtig; bedenke dabei, dass im Wort Allahs Heilung und Barmherzigkeit liegen.

Donnerstag, 13. August 2026

Tagesbild

 

 




 

Friedensgebet

 

Die Stimme der Glocke (kroatisch) 

 


Heute ist ein milder Tag,
Sonntag, Gottes Ruhetag.
Der Klang der Kirchenglocken,
Eine weiße Taube, himmlischer Bote.

Der Herr ruft sein Volk,
Zu seinem irdischen Haus zu kommen.
Früh in die Kirche zu gehen.
Diesem Augenblick entgegenzusehen.

Der Duft von Weihrauch beruhigt die Seele,
Ein Gebet voller Schätze, das den Weg weist.
Der Herr pflanzt Wahrheit ins Leben,
Der Herr ruft uns in die Freiheit.

Der Klang der Glocke hallt wider,
Das Licht flackert ruhig.
Der Herr heißt seine Kinder willkommen,
Lasst die Wahrheit im Glauben bekannt werden.

Der Duft von Weihrauch beruhigt die Seele,
Ein Gebet voller Schätze, das den Weg weist.
Der Herr pflanzt Wahrheit ins Leben,
Der Herr ruft uns in die Freiheit.

Mein Kind, denk an mich,
Der Sonntag ist ein milder Tag.
Der Klang der Kirchenglocken,
Kind, verlass mich nicht.

Der Klang der Glocke hallt wider,
Das Licht flackert ruhig.
Der Herr heißt seine Kinder willkommen,
Lasst die Wahrheit im Glauben bekannt werden.

Der Duft von Weihrauch beruhigt die Seele,
Ein Gebet voller Schätze, das den Weg weist.
Der Herr pflanzt Wahrheit ins Leben,
Der Herr ruft uns in die Freiheit. 

 

Das Video ist ganz sicher mit KI erstellt, beim Lied weisz ich es nicht genau 

Mittwoch, 12. August 2026

Zwölf von zwölf im August

 



 

Heute ist wieder Zeit für die grosze Party des Zwölften - die Chronist*innen 
des Alltags versammeln sich zahlreich bei Caro, der Gastgeberin.
Ich bin gerne dabei.

 


Morgenarbeit: Schatzens Rucksack reparieren 

 


Wenn man mit Ungeschick plus Sehschwäche einen Knopf samt Gegenknopf
annähen musz...braucht es meist mehrere Versuche. 
Letztendlich habe ich aber alle drei Knöpfe doch geschafft - schulterklopf!
Nein, ein DIY-Fan bin ich wahrhaftig nicht, schon meine Handarbeitslehrerin
 nannte mich Prudel-Lieschen.  Aber Nötiges erledige ich trotzden.
  

Sommer-Impression: Schwimmen gewesen.
Katze futtert drauszen - Suchbild ;)

 

 


 Am Abend bin ich mit Schatz und A. zur Sonnenfinsternis verabredet.
Ich erinnere mich noch gut am 1999 - da war es bedeckt und sowieso ein düsterer Tag.
Der dann plötzlich so fahlgrau wurde. Die Sonne selbst sah man nicht.
Heute ist es klar und die Chancen stehen besser, das einmal im Leben zu erleben. 
 
 

Abendlicher "Lustgarten" 
 
 

Der falsche Ort dafür, wenn auch schön in der Gesamtheit.
 
 
 
Von hier aus ist es besser 
 
 

Rübergeschaut. Mit bloszem Auge bzw. Kamera sieht man es nicht.
 
 

 Eine Sonnenfinsternis-Brille vor die kleine Kamera gehalten.
Aber das verwackelt und so sieht man es auch nicht auf dem Bild.
Ist nur ein wenig herzförmig geworden. 
Mit unseren Brillen konnten wir es aber deutlich sehen.
Und die Lichtstimmung veränderte sich merklich (ich bin nur kein Fotoprofi).
 
 

 Da war es vorüber und mündete in einen schönen Sonnenuntergang.
 
 

Heimweg. Nochmal der eingerüstete Kirchturm. Näher dran.
 
 
Bonusbild (das machte A.): wir mir unseren Brillen.
 

 
 So, das war diesmal ein denkwürdiger Zwölfter, wie es ihn nicht noch einmal gibt.
Danke für den Besuch und habt eine gute Spätsommerzeit :) 
 
 
  

Das Mittwochslied

 

Heute etwas Nostalgie: "Die Heimat lauscht"
Ein Lied von Dmitrij Schostakowitsch, Lyrik Jewgenij Dolmatowskij
1950 geschrieben und zuerst interpretiert vom Sveschnikow-Chor 
mit dem Kinder-Solisten Zhenija Talanov


 

Es wurde später vom Groszen Rundfunk-Kinderchor gesungen mit Generationen
von jungen Solisten - ich mochte Igor Danilow aus den Siebzigern am liebsten.
Hier eine Aufnahme seiner Stimme, aus welchen Gründen auch immer vom TV-Sender später
mit dem Bild von Dima Puschkarjow (80er Jahre) versehen. Diese klaren Jungenstimmen
gab es ja immer nur für wenige Jahre, bis sie in den Stimmbruch kamen.
 Ich habe das Lied als Kind übrigens auch gern gesungen, kenne den Text bis heute auswendig.


 

Chor des Moskauer Konservatoriums - die professonellste Aufzeichnung:

  

Die Heimat lauscht,
Die Heimat weisz,
Wo ihr Sohn durch die Wolken fliegt.
Mit freundlicher Wärme und zärtlicher Liebe,
Der purpurnen Sterne der Moskauer Türme –

Der Türme des Kremls –
Wacht sie über dich.

Die Heimat lauscht,
Die Heimat weisz,
Wie hart erkämpft der Sieg ihres Sohnes ist,
Doch er weicht nicht zurück – aufrecht und kühn!
Mit deinem eigenen Schicksalbe wahrst du,
Verteidigst du die große Sache des Friedens.


Die Heimat lauscht,
Die Heimat weisz,
Was ihrem Sohn auf seinem Wege begegnet,
Wie du dir den Weg durch die Wolken bahnst.
Mag der schwarze Sturm auch toben,
Komme, was da wolle:
Bleib standhaft, Kamerad!
 
(von mir etwas nachgebesserte KI-Übersetzung) 

Friedensgebet

 

Jesus Christus - Gott als Mensch,  Komposition des 14./15. Jahrhunderts
Scholares Minores pro Musica Antiqua


 

Dienstag, 11. August 2026

Tagesbild

 


 


 


Katzenmusik-Zeit

 

"Nebliger Morgen" - eine alte russische Romanze 

 

So klingt das Original:


 

Ein nebliger Morgen, ein Morgen in Grautönen,
Düstere Felder, von Schnee bedeckt.
Wohl oder übel denkst du an die Vergangenheit,
Erinnerst dich an Gesichter, längst vergessen.

Du denkst an leidenschaftliche, innige Worte,
An Blicke, so sehnsuchtsvoll und zärtlich aufgefangen,
An erste Begegnungen und letzte Abschiede,
An den geliebten Klang einer leisen Stimme.

Du denkst an den Abschied mit einem seltsamen Lächeln,
Erinnerst dich an vieles, das längst vergessen war,
Lauschst dem unaufhörlichen Rattern der Räder,
Blickst nachdenklich hinauf zum weiten Himmel.

 - Iwan Turgenjew - 


Friedensgebet

 

 Nachtwache zu Ehren des Ehrwürdigen Antonius aus den Kiewer Höhlen
Kiev, 22.7.2026  Metropolit Onufrij und A. Pakanych


 

Sonntag, 9. August 2026

Zweifelhafte Werbung

 

Eben gelesen:

Morgens sprühen, nachmittags tot. 
Vernichtet 100+ Unkräuter. Regenfest in nur 2 Std. 

 Nein danke, das ist mir zu riskant! Ich will noch bissel leben. 
(und da sollte es meinen Unkräutern ebenfalls gut gehn...)

Aber vielleicht ist es ganz praktisch, wenn die "Vernichter" selbst auch gleich tot umfallen ;)

 

Da fällt mir gleich Erika Pluhar ein:


 

Tagesbild

 


 


 

 

 

Sonntagsmatinee

 

Ein Lied aus Tibet 


 

Samstag, 8. August 2026

Warum ich keine To-Want-Listen mag

 

 


 

In diversens Blog ploppen regelmäszig To-Want-Listen auf. 
Angelegt meist für jeweils drei Monate, soll man da seine Wünsche und Ziele
aufschreiben und dabei selbst über diese mehr Klarheit gewinnen.
Eben keine To-Do-Liste, sondern die Wohlfühlversion selbiger.
Nun ja, es mag ein Weg sein, der hilfreich sein könnte und den viele schätzen.
Warum auch nicht?! 
 
Für mich ist das keine Option.
Aber ich mache sowieso nichts, nur weil es alle machen ;)
Ich fühle mich nämlich nicht von meinen tägl. To-Do-Listen, sondern 
eher von To-Want-Listen unter Druck gesetzt.
Etwas bestimmtes - Gewünschtes - dann auch erleben zu müssen.
Und so funktioniert das, nach meiner Erfahrung, einfach nicht. 
Ich finde es viel schöner, offen zu sein für das, was ungeplant auf mich zukommt. 
Und es macht mich auch traurig, am Ende des Quartals nur immer festzustellen,
dasz ich rein gar nichts von meinen Wünschen umsetzen konnte.
Das ist kein gutes Gefühl!
 
Die Gründe können ganz verschieden sein: zu heiszes/kaltes Wetter,
zu wenig Kräfte, die mir vom Alltag übrig bleiben  (merke: ich habe
 ein chron. Erschöpfungssyndrom) und diese ganz nervige Recherche, 
wie sich etwas - z.B. ein Ausflug - überhaupt realisieren läszt. 
Also: gibt es Busse dorthin (oft nicht bzw. zu selten), 
wann  und wo fahren die ab, geht das überhaupt an einem Tag 
hin-und zurück, wie weit sind die Wegstrecken von Haltestellen zum Ziel, 
könnte ich die Fuszwege überhaupt schaffen...wo kann ich am Ausgangspunkt 
mein Fahrrad verstecken, denn ich musz ja da erstmal hinkommen etc. etc. 
Meist erweist es sich dann sowieso als unmöglich. Oder zu teuer.
Reisen oder andere Dinge werden hier eh nicht geplant.
Und was hab ich davon meine Wünsche zu notieren  - ein Konzertbesuch, 
ein Flohmarkt, einmal Eislaufen, ein Badesee, ein Museum etc.
- es scheitert letzten Endes doch immer an der fehlenden Mobilität
 oder am Geld für ÖV und/oder Eintreittspreise.
Das führt mir immer nur die Unmöglichkeit vor Augen, jemals einen
Wunsch überhaupt erfüllt zu bekommen. 
 
Und eine Nummer kleiner, z.B. in Form einer Leseliste...mag ich es auch nicht.
Ich lese nicht gerne nach Liste, sondern eher ergibt sich aus dem aktuellen Buchinhalt, 
während des Lesens, was dann als nächstes Buch an der Reihe ist.
Ich mäandere am liebsten durch die Literatur, weil ich davon das meiste habe.
Und nicht im "Abarbeiten" von Listen. 
 
 

 
Meine tägliche To-Do-Liste hat  dagegen durchaus ihren Wert.
Gar nicht so sehr im Sinne von Müssen.
Höchstes bei Terminen, die einzuhalten sind. An die mich die Liste erinnert.
Denn sie ist ein eine Art Leuchturm im Alltag: schafft Ordnung und Struktur.
Jeweils am Abend zuvor setze ich mich hin, den nächsten Tag nicht zu planen,
 sondern eher zu bedenken. Das ist ein Unterschied.
Und was dann drauf steht, sind neben nötigen Erledigungen auch sowas wie 
Rote-Bete-Suppe oder "Schatz kommt 14:00".
Also allerhand positive Dinge , die mir, schriftlich fixiert, Vorfreude bereiten.
Und wenn am Ende das Tages irgendwas nicht durchgestrichen ist,
 macht mir das meist wenig aus: entweder hat sichs von selbst erledigt,
anders ergeben... oder es kommt halt später mal dran.
 
 
Ich lasse mir gerne viel Freiraum für das, was sich einfach ereignet.
Wie es eben so kommt. Wetter schön - bissel raus radeln.
Nebeltag - Friedhofsbesuch und Fotos.
Total geschafft - ein Lesestündchen im Liegestuhl. Mit Katze.
Viele Bromberen reif - etwas draus machen. 
Toller Himmel - einfach eine Weile anschauen.
Appetit auf Pilzgericht - losghen mit Korb und Messer. 
Und all die Kleinigkeiten mehr.
Die Momente, die das Leben schön machen.
 
Ich wurde erst neulich zu einer regelmäszigen Malgruppe eingeladen.
Da hab ich schon ein wenig überlegt.  
Aber das mag ich eben so gar nicht: 
freiwillige Verpflichtungen, die immer wieder kehren.
Montag Yoga, Dienstag Töpfern, Mittwoch Malen, Donnerstag Tafel (musz sein!),
Freitag Schwimmhalle.. - nein, so mag ich mein Leben nicht!
 
Ich denke, ich bekomme die Balance zwischen Nötigem und
Angenehmem besser ohne dreimonatige To-Want-Liste hin.  
Und darüber bloggen möchte ich auch nicht. 
 
Das mag jede halten, wie sie es für sich richtig empfindet. 
 
 
 

Friedensgebet

 

 Wie soll Friede werden  (Friedenslied), Martin Pepper/ Pater Sandesh Manuel


 

Freitag, 7. August 2026

Tagesbild

 

 


 Dienstag um 5:19 - kurz bevor ein Regen begann, war die Welt in goldenes Licht getaucht. 
Nur 5min später war dann alles grau... - Dankbar, dasz ich es gesehen habe.