Mittwoch, 4. November 2020

#staying home II - oder: Im Kokon (?)

 


 

Nochmal etwas Schönes für Astrid und gleichzeitig fürs Monatsmotto "Im Kokon" ,
denn ich bin mit meiner Homestory noch lange nicht fertig... 
Und weil ich dieses spätherbstliche Schönwetter so sehr liebe,
geht der Post nun auch noch zur Gartenglück-Linkparty
 


Die Morgensonne scheint heut so schön
in den kleinen Waschraum, wo ich mich schminke und wo 
meine vielen Klunkern (Modeschmuck-Ohrringe) alle liegen...
Wo ich mich immer aufs Raugsgehen  vorbereite.
 

 
Spieglein, Spieglein an der Wand...

 
... und etwas zum Anziehen hängt auch gleich an der Tür.
Immer sichtbar. Immer greifbar. 
 
 Rausgehen, auf die Strasze, das braucht für mich
 ja immer ein ganz besonderes Ritual.
Das geht nicht einfach - so fix raus wie bei anderen Menschen.
Die Auszenwelt mit all ihrer Reizüberflutung,
den Schwierigkeiten und sozialen Situationen,
denen ich nicht gewachsen bin...
das braucht immer eine Art "Schutzzauber" und Vorbereitung.
Also mir vergewärtigen, was alles auf mich zukommen könnte
und versuchen, mich darauf einzustimmen ein wenig.
Da gehört Schminken und besondere Kleidung einfach dazu
um bewuszt diesen Grenzübertritt zu vollziehen,
zu wagen.
 
 
Aber heute musz ich ja nicht rausgehn auf die Strasze.

 
Jetzt wird erstmal gelüftet.
Frischluft mag ich nämlich sehr.
Und vorm Kammerfenster die Wildrose
wächst alles zu, ist noch grün und trägt Hagebutten.

 
Vorm Bibliotheksfenster ist die Glyzinie  herbstlich gelb.

 
Bibliothek, die immer weiter wächst.
Die Ungelesenen auf der Treppe hatte ich ja schon gezeigt.
Und hier ist der Stapel der Gelesenen, die bleiben dürfen,
aber noch keinen Platz für sich gefunden haben...

 
Und Opas kupfergehämmertes Selbstporträt sucht auch noch
einen würdigen Platz, genau wie Mutters Tauben...

 
Aber jetzt ziehe ich erstmal Schuhe an und gehe auf den Hof!


Der Dschungel beginnt bei mir gleich hinter der Tür.

 
Heute ist blauer Himmel.
Aber der alleine macht es nicht: ich sehe sie nicht,
doch ich höre ihr Rufen - die Schneegänse ziehn heute über mich hinweg.
In riesigen Schwärmen, stundenlang.
So hoch, so weit - da möchte ich mitfliegen.
Da kann ich nicht im Zimmer bleiben!


 
Des nachts hat es Blätter geschneit.
 
 
Und überhaupt müszte mal aufgeräumt werden.
 
 
Der Vogel stammt vom Grabstein meiner Groszeltern.
Das Grab wurde dieses Jahr geräumt.
Nun ist er bei mir - leider konnte ich den Grabstein,
einen kleinen ovalen Naturstein, nicht bewältigen - er war viel zu schwer.
Wenigstens den Vogel...


Kaum bin ich drauszen, findet sich auch schon
die Katze ein, die immer bettelt.

 
Direkt über ihr eine Spiegelung im Fenster
 
 
Kränze...
 
 
...und noch jede Menge Blumen.
 

Cocooning macht heut nur das müde Laub.
Ich hab noch jede Menge zu tun und bin ja so gern drauszen.

 
Gartenmöbel einmotten...
 

 
...raufgehen ins Offene.

 
Fahle Hortensie, sommermüd.
 
 
Ein Schmetterlingshaus unterm Hasel.


 Hortensien auch bei der alten Teppichstange
 

 Zu jeder Jahreszeit schön!
 


 
Letzte Blätter an der Magnolie

 
Und die Blutpflaume ist auch schon fast kahl

 
und darüber der klarblaue Himmel und scheinbar aus dem Nichts,
aus der ewigen Weite der Zugvogelklang.
 
Zu meinen Füszen das Gras voll trockener Blätter
 

 Und wilde Alpenveilchen allüberall...

 
Nun gehe ich erstmal wieder hinunter
 
 
..die vom Nachbarn herübergewehten Walnüsse ausbreiten
(das ganze Walnuszlaub musz ich ja auch immer absammeln von meinen Beeten)


 Und Frühstückspause machen mit einem herzhaften
Zaziki-Smoothie - auch eine eigene Kreation. 
 

Dazu 500ml weiszen Joghurt
eine Salatgurke
1-2 Knoblauchzehen 
1Tl Zucker, etwas Salz und Pfeffer
und eine Handvoll Walnüsse in den Mixer geben - fertig! 
 
 
Drei leckere Mandarinen habe ich auch noch.
Und das Schälchen fand ich bei Mutter im Keller.
Das war das erste Schälchen, welches ich als kleines Kind hatte
und es wurde Haferkuchennäpfchen genannt.
Ich wollte immer Kuchen essen, aber der war nicht für mich.
Ich bekam Haferbrei und sie nannten es Haferkuchen.
Und so habe ich denn mein Näpfchen geleert...
 
Und ich habe mich gefreut, es jetzt noch wiederzufinden.


 

So, das war es für heute von meinem Tag.
Bleibt alle gesund, beschützt und behütet.

Wordless - без слов -

 


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Dienstag, 3. November 2020

Don't need a magic carpet




Don’t need a magic carpet to soar or wings to fly. 
I simply close my eyes and place my soul against the sky.

-  Melody Lee - 

 







 

Montag, 2. November 2020

Flyin' shoes





*



Days full of rain, skys comin' down again
I get so tired of these same old blues, same old song
Baby, it won't be long 'fore I be tyin' on

My flyin' shoes, flyin' shoes
Till I be tyin' on my flyin' shoes

Spring only sighed, summer had to be satisfied
Fall is a feelin' that I just can't lose
I'd like to stay, maybe watch a winter day
Turn the green water to white and blue

Flyin' shoes, flyin' shoes
Till I be tyin' on my flyin' shoes

The mountain moon forever sets too soon
Bein' alone is all the hills can do
Alone and then her silver sails again
And they will follow

In their flyin' shoes, flyin' shoes
They will follow in their flyin' shoes

Days full of rain, skys comin' down again
I get so tired of the same old blues, same old song
Baby, it won't be long

Till I be tyin' on my flyin' shoes, flyin' shoes
Till I be tyin' on my flyin' shoes

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Sonntag, 1. November 2020

31. Oktober

 

Seltsamer Oktober dieses Jahr
als das Wetter fast wie November war
die Blätter in ihrem durstmüden Grün
schafften es nicht mehr zu leuchten zu glühn.
Einige Bäume stehn schon fast wie im Tod
unter meinen Füszen ein braunmattes Rot.
Milde und Stille nicht raschelnd das Laub
doch voller Hoffnung noch an ein Wunder ich glaub.

 




 
 








 
Die Tarotkarten (von Liz Dean) sind nicht gelegt, sondern nur
ausgesucht, wo Bäume darauf sind
 


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