Sonntag, 23. Juni 2013

Ein paar Gedanken...


... und: warum ich einige Blogs mag.

Heute morgen wieder ein paar persönliche Worte von mir.
Diese Fotoprojekte, an denen ich mich jetzt beteilige... 
verändern natürlich auch etwas den Eindruck des Blogs.
Sind schon so eine Art „Fremdbestimmung“, indem man sich steuern läszt vom gegebenen Thema und das persönliche Leben kommt da etwas zu kurz oder geht darin unter. Einerseits.
Andrerseits: ich habe ja nie viel Persönliches geschrieben und diese gemeinsamen Aktionen 
sind auch eine gute Verbindung zur weiten Welt. 
Denn, wie Tina richtig schreibt, die Sprache der Bilder ist überall verständlich. 
Über Grenzen und Sprachbarrieren hinweg (und meine ist da ganz besonders Englisch)

Jetzt, in einer sehr schwierigen und sorgenvollen Woche bin ich ganz froh, 
drangeblieben zu sein an diesen Projekten. 
Denn sie geben in kritischer Zeit auch etwas Halt und Struktur: zu wissen, 
heute ist „Tina-Tag“, dann die Blüten für Mona... weiter gehts mit dem Shadow Shot etc.
Letzterer ist mir, obwohl ich ihn erst kürzlich entdeckte, irgendwie besonders lieb geworden schon. Liegt vielleicht auch mit an dem interessanten und wunderschönen Logo


 

Obwohl auch die anderen schön sind, jedes auf seine Art.

  Ich habe gestern ganz bewuszt das Foto mit den nach oben führenden Stufen ausgewählt.
Ich bin ja so erleichtert, dasz mein Partner es gut überstanden hat und es geht ihm jetzt schon wesentlich besser als vorher. er kann wieder gut laufen und die Ursache seiner Störungen wurde erkannt und beseitigt.
Natürlich bleibt es ein Angststück für immer, denn ein Tumor kann jederzeit wieder wachsen und das musz nun regelmäszig kontrollert werden. Die Sehfähigkeit eines Auges kehrt nicht voll zurück, weil der Sehnerv zerstört wurde. Das ist schon schlimm und ich weisz ja selbst, wie es ist, schlecht zu sehen, ohne dasz eine Brille da helfen könnte - .
Aber alles in allem ist das Schlimmste jetzt überstanden und es geht aufwärts.
Es ging ja alles so schnell ... !

So hab ich den gestern Abend in guter Stimmung mein Foto geteilt und dann die Runde gemacht durch die anderen Shadow-Shot-Blogs, grösztenteils aus den USA.
Englisch kann ich ja wirklich überhaupt nicht, ich hatte schon immer innerliche Blockaden gegen diese Sprache, die für meine Ohren einfach nur grauenhaft klingt.
Mit Englisch geht es mir wie Mozart mit Trompeten: am liebsten Ohren zu halten und schreien - ... während für mich slawische Sprachen – besonders Ukrainisch, Russisch, Polnisch – einfach schön klingen und mir seltsamerweise eine Art Heimatgefühl vermitteln.
Obwohl meine Muttersprache Deutsch ist. Und damit ganz anders.

Da die Sprache der Bilder international ist, schaue ich nun auch gern in englischsprachige Blogs rein und ich habe viel Schönes neu entdeckt und mehrere neu in meine Bloglist aufgenommen:
  ...one still frame... gefällt mir besonders in den Bildern: wie da mit Fotos Geschichten erzählt werden. Ganz Alltägliche und auch Schöne, Skurrile – der Blick für Details in den Aufnahmen von Robin ist einfach grandios! Da werde ich mir noch ganz viel betrachten.
Solche Bilder regen die Phantasie an und das eigene Kopfkino – das mag ich.

Anders im Stil ist Faith in a Bottle, doch auch das gefällt mir gut. Es wirkt auf mich sehr authentisch und ehrlich, wie Norma Ruttan von ihrem Leben und Glauben erzählt. Auch wenn ich den Text nicht verstehe, aber ich bin jetzt dabei, doch etwas Englisch zu lernen. Zumindest lesen und Schreiben möchte ich es doch können und ich denke, ich bekomme das auch hin.
Der Kontakt mit fremden Bloggern wird mir dabei helfen.

Auch An English Girl Rambles  finde ich sehr schön. 
Einerseits  persönlich und ursprünglich 
für ihren Sohn gemacht, ist es doch auch für Fremde interessant – 
schön, wie Denise aus Virginia das hinbekommt!
Und ich staune über die Artenvielfalt der dortigen Vogelwelt...

Es sind also etliche schöne neue Blogs, die ich nun öfter besuchen werde. 
Weil es mir einfach Freude macht, dort reinzuschauen.

Was mir dagegen sehr schnell langweilig geworden ist, 
sind einige (nicht alle!) Deko-Blogs, die ich vor einiger Zeit für mich entdeckte.
Ich mag schöne Dinge, ich dekoriere selbst gern... aber dieser ganze Shabbystyle, dieses Weisz, die Romantik... wirken auf Dauer etwas unwirklich und aufgesetzt für mich. Es ist, über längere Zeit gesehen, in den Arrangements etwas Steriles und Lebensfernes. 
Jedenfalls, so empfinde ich es..
Und ich weisz ja nicht, ob das nur momentane Fotos sind, 
oder ein statischer Zustand (?).
Die Bilder wiederholen sich jedenfalls oft oder vermitteln mir solchen 
Eindruck (z.B. in „Laughing with Angels“).

Bei mir zuhaus wird es  nie aussehen wie in einem Einrichtungsmagazin. 
Dazu gibt es viel zuviel reales Leben, welches Störung und Chaos in das sorgsam geschaffene Arrangement hinein bringt...
Aber auch wieder ganz reizvolle Zufälle und Unordnungen, die nicht arrangiert sind. 
Die sich zufällig ergeben aus einem realen und nicht weichgezeichnetem Leben.
Und das ist auch wieder gut so. Finde ich.

Und gleich ist es Zeit für die Marcos bei Laura.
Ich habe meiner kleinen Kamera gut zugeredet, um da mitzuspielen. 
Und siehe: das Ergebnis ist gar nicht so schlecht.

Einen wunderschönen – und realen - Sonntag
wünscht Mascha


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