Dienstag, 24. November 2020

Dunkelzeit ist Dunkelheit


 Ich bin eine Sonnenanbeterin
und Freundin des Tageslichts.
Ich erfreue mich sehr an wechselndem
Licht-und Schattenspiel und kann bei Tageslicht
ganz viel tun, was bei Lampenlicht einfach nicht geht.
Farben sehen... 

 


 



 
Da Tageslicht nur begrenzt verfügbar ist,
 wird es für mich deshalb umso kostbarer.
 Besonders mag ich den Morgen, 
wenn es dämmert und langsam hell wird.



 
 Mein Haus ist ansonsten ziemlich dunkel.
Was mich aber nicht weiter stört.
Es ist nun mal das Jahr im Wandel.
 
Morgens bei Frühstück habe ich immer Kerzen.
Da ich in aller Herrgottsfrühe aufstehe,
kommen diese auch ganzjährig gut zur Geltung.
 


 
In der Bibliothek steht ein kleines Energiesparlämpchen (oberstes Bild),
das bleibt morgens und abends lange an.
Hat Sinn, denn hier komme ich öfter kurz rein,
gehe mal durch in die Kammer oder zum PC.
Oben im Fenster steht das kleine Engelhaus.
 
 

 
 Ansonsten wird Licht angeschaltet nach Bedarf.
Arbeitstischlampe oder am PC.
Eher nüchtern und funktionell.
Und ich gehe auch oftmals einfach durch das dunkle Haus
ohne irgendwo den Schalter zu drücken.
Das Dunkel - in vertrauter Umgebung - hat für mich
auch ganz viel Anheimelndes, Geborgenes.

Es stehen schon ziemlich viele Kerzen herum,
angezündet werden sie allerdings nicht gar so oft.
Bei gemeinsamen Mittagsmahl schon, sonst eher selten.
Denn kaum setze ich mich mal ruhig irgendwo hin,
werde ich auch schon wieder aufgescheucht von der Katze.
Entweder will sie dann im offenen Fenster sitzen
und die Kerzen zerlaufen in der Zugluft...
oder ich musz sowieso mit ihr in einen anderen Raum.
Und ich lasse Kerzen nicht gerne unbeaufsichtigt,
besonders, wenn in der Nähe ein Trockenstrausz Gräser steht...
Ergo lasse ich sie häufig auch gleich aus.
 
 

 
Lichterketten mag ich sehr: auf Fotos bei anderen
oder in der Dunkelheit, wenn sie leuchten.
Tagsüber stören mich diese sichtbar herumhängenden Kabel -
kein sehr ästhetischer Anblick!
Auch diese Batteriekästchen von den kleinen LEDs
kann ich immer nur schlecht verstecken.
Ich weisz nicht, wie andere das machen -
bei mir klappt das irgendwie nicht
und so bleiben Lichterketten meist in der Kiste.
Ungenutzt.

Nur diese eine, oben in der Kammer,
ist dauerhaft installiert und brennt auch häufig,
wenn ich/wir dort sind.
Ist ja eher ein Wohlfühlraum, 
ohne besondere Licht-Erfordernis.
 
 

 
 Das Puzzle hab ich gestern natürlich bei nüchterner heller
Arbeitstischbeleuchtung gelegt, sonst geht sowas nicht.
Farben brauchen Licht. Und ich brauche Farben.
In dieser kargen Zeit ganz besonders.




Es gibt im Haus an vielen Stellen Lichter und Leuchter.
Angezündet werden viele aber nur an besonderen Feiertagen.
Samhain, Weihnacht, Geburtstag...
Damit diese Tage etwas Besonderes sind und auch bleiben.
Eben Festtage mit ganz viel Licht.

Im Alltag mag ich es auch gerne dunkel.
 
 
Dazu hier noch ein Lied
 

 
Der Beitrag ist für Astrid und nochmal für die Zitronenfalterin,
denn es ist ja wieder mein kleiner, dunkler, heimeliger Kokon,
auch wenn ich ihn so nicht nennen mag - 


Ob mit viel Licht oder Farben oder anders: 
kommt gut und gesund durch die Dunkelzeit!

8 Kommentare:

  1. ...the light coming in your window is always a treat!

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  2. Das ist wieder so ein schöner Beitrag von dir, mit so viel Licht und Schattenspielen! Und dann, wie du deine Vorlieben beschreibst und begründest, das gefällt mir, leuchtet mir sozusagen ein. Ich hab mir dich im dunklen Haus wandelnd richtig vorgestellt. Nachgedacht habe ich, was ich lieber mag, das Helle oder das Dunkle. Ich würde die dunkle Jahreszeit auf jeden Fall vermissen. So wie ich den Kontrast dazu, die gleißende Helle des Schnees vermisse.
    Nun wünsche ich dir eine schöne Nacht!
    Astrid

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  3. Beautiful light! I especially love the silhouettes of the houses on the floor and the brilliant colors of the light.

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  4. These are all beautiful - what lovely decorations.
    Thank you for joining us at https://image-in-ing.blogspot.com/2020/11/sleepy-head.html

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  5. Schön beschrieben hast du die Bilder .
    Deine Schattenfotos gefallen mir ganz besonders gut.
    Es ist so heimelig bei dir, ich würde mich da auch wohl fühlen !
    Liebe Mascha,
    hoffen wir, dass wir dies düstere Zeit gut durchstehen und freuen uns auf das kommende Licht.
    Das meine ich auch als Metapher für die derzeitige Corona-Zeit.
    ♥lichst Jutta

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  6. Das Spiel mit Licht und Schatten zaubert bei dir märchengleiche Stimmungen. Den gemütlichen Kerzenschein liebe ich auch, bin aber ebenso wie Du sehr vorsichtig damit (als Tochter eines Feuerwehrmannes...)
    Liebe Grüße
    Andrea

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  7. Ja, ich liebe auch Licht- und Schattenspiele in der dunkleren Jahreszeit!
    Mit elektrischem Licht gehe ich ja immer noch teilweise verschwenderisch um, da unter fast jeder Leuchte dann auch gleich eine Katze liegt oder etwas Licht in der Dunkelheit zur Orientierung brauche. Ansonsten versuche ich auch das Tageslicht für Arbeiten zu nutzen, denn künstliches Licht streng mich fürchterlich an. Leider ist unsere Beleuchtung nach über 20 Jahren nun schon so in die Jahre gekommen, das die Schalter an den Lampen kaputt gehen. Und die Reparatur ist so mühsam, dass die Ersatzteile bereitliegen, aber unser Flur ist schon lange dauerdunkel :-(
    Und grelle Leuchten sind mir ein Graus - daher kann ich mich auch mit den Warmlicht LED's als Weihnachtsbeleuchtung nicht so richtig anfreunden, auch wenn die Kabel bei mir in der Deko fast verschwinden.
    Na ja, und Kerzen kommen mit unseren teils noch sehr wilden Katzenmädchen noch nicht in Frage. Selbst in einem hohen Windlichtglas hätte ich Bedenken, dass da eine Pfote reinangelt oder das Gefäß im Spiel umgeworfen wird.
    Aber dieses Jahr ist ohnehin alles anders ...
    Liebe Grüße
    Silke

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  8. Hallo Mascha - so schöne Bilder!
    Und ich habe was Neues gelernt:Samhain kannte ich nicht.
    Bettina Wegener hast du mir wieder in Erinnerung gebracht.
    Ein Puzzle habe ich mir gekauft - das habe ich schon so lange nicht mehr gemacht! Danke!
    Licht im Herzen wünsche ich dir, Gundula

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