Donnerstag, 12. März 2026

Zwölf von zwölf im März

 

 


Stell Dir vor, es ist 12von12 bei Caro und ich bin nicht dabei! ;)
 
Nee, das geht garnicht, also rappele ich mich jetzt auf, um heut nachmittag 
hier irgendwas abzuliefern. Die erste Sahne wirds diesmal bestimmt nicht. 
 
 
 
Das Vogelkonzert früh am Morgen - und mein Katzentier
- es war einfach noch zu dunkel zum fotografieren -   
 
 
Schlafstörungen sind ätzend, das erfahre ich seit über 12 Jahren
Nacht für Nacht: kaum je mehr als 1,5 - 3 Stunden. 
Aber manchmal steigert sichs noch und dann geht garnix.
War mal wieder so weit gestern und ich Schlauberger hab die Faxen dicke
und nehm eine Tablette. Kommt ganz selten vor... und nun weisz ich auch
wieder, warum: die hatte keinerlei Wirkung und dafür nun ein Tag mit
Kopfschmerz, Schwindel und diesem ekligen bitter-metallischen Geschmack
im Mund. Der 24h erhalten bleibt... zur ohnehin schon  
bleiernen Müdigkeit noch dazu.
 
Mein Alltag kennt da allerdings kein Erbarmen.
Schon vor dem Frühstück radele ich los, um im N*TTO einen Batzen
Rindfleisch zu ergattern, der heute im Angebot ist. Aber noch nicht ausgepackt.
Ich warte dann ganze 1,5h im Markt und sehe, wie schlieszlich ganze 3(!) Stück 
ausgepackt werden. Nochmal weggehen und später nachfragen hätts vermutlich
nicht gebracht bei dieser Stückzahl - ich weisz schon, warum ich das immer
so praktiziere! So lange war die Wartezeit aber bisher noch nie.
 Naja, nicht ganz mein Tag eben! 
 
So ohne Frühstück im Supermarkt herumgehen ist ziemlich "Folter".
Sehe ich doch all die leckeren Sachen, die ich so gerne einmal hätte: 
Obazda, Seelachs-Brotaufstrich, Salate, köstliche Früchte...
Aber das ist alles nicht drin.
Der Fleischklotz kostet 18,50 und damit ist mein Haushaltsgeld 
für diese Woche schon wieder komplett für die Katz. 
 Die kriegt nämlich jeden Früh ein Näpfchen Fleisch. An Tagen ohne dieses 
tritt sie in den Hungerstreik und nimmt auch alles Übrige nicht an.
Jahrelang kam ich mit preiswertem Rinderherz aus, inzw. will sie das nicht mehr. 
Läszt es stehn, genau wie so viele Sorten Katzenfutter.
Wenn ich das sonst kaufe und dann eh nur wegwerfe... relativiert sich
 die teure Investition. 
 
Also, endlich zurück, tröste ich mich erstmal mit einem Wurstbrot.
Nicht unbedingt das, was ich zum Frühstück am liebsten hätte... aber 
immerhin etwas und ich bin froh und dankbar, es zu haben.
Hole mir oft was beim Foodsharing, insofern kann ich mir mein Essen 
eben nicht aussuchen. Aber ich bin ja auch keine Mäkelmieze! 
 

 
Danach noch ein Schälchen Müsli, die Milch ist gerade noch verwendbar.
Mit meinen nunmehr drei groszen Zahnlücken wird Knuspermüsli zunehmend 
zum Problem. Schmeckt aber trotzdem lecker.
 
 
 
 
Dann ist Fleischzerkleinerung an der Reihe.
 
 
 
Massaker beendet: 30 Portionen zum Einfrieren fertig. 
 
 


 
Das Geschirr-und Küchentuchfach braucht dringend ein Update.
Einmal neu formatieren bitte!
 
 
 
So, das wird gebraucht und kommt wieder rein.
Der Rest wird aussortiert. Hätte eh nicht mehr reingepaszt.
 
Es gehört zu meinen Rätseln des Alltags, dasz in aufgeräumte Fächer und 
Schränke längst nicht mehr so viel reingeht, wie vorher darin war.
Kommt das jemandem bekannt vor?   
 
  
  
Bald ist Mittagszeit. Tomaten mit Zwiebeln und Knoblauch schmoren. 
(zufällig dasselbe wie am letzten Zwölften - Tomaten vom Foodsharing müssen immer zuerst 
aufgebraucht werden und sind meist nur noch geschmort zu verwenden) 
Schatz is(s)t in B. bei seiner Mama... 
 


 
Auf der Dachterrasse mehren sich die Töpfe für die nächste grüne Saison.
Viel ist aber noch nicht zu sehen - ich bin gespannt!
 
 


Jetzt geh ich in den Garten. Da gibts genug zu tun.
Und es ist auch heute wieder sonnig. 
 
Am 21. März ist Straszensammlung für Gartenabfall (für autolose Menschen 
ein Segen) und bis dahin will ich alles fertig haben, was abgeschnitten
werden soll. Ich lasse ja herbstens alles stehn, da können sich die Vögel
über Winter an mannigfaltigen Sämereien und Beeren bedienen. 
Jetzt musz es aber langsam mal ab - durch den langen schneereichen 
Winter bin ich ziemlich in Verzug.
 
 

 
Und zwischendurch einfach mal freuen - so läszt es sich leben! 
 
 

 
 
Das wars für heute, danke fürs Vorbeischauen.
Habt eine schöne Frühlingszeit :) 
 
 
 

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