Freitag, 15. September 2023

Nachdenk-Links am Freitag

 

Noch eine leise Stimme zum Thema Berg-Karabach, aber wer hört
die schon in all dem Kriegsgeschrei um die Ukraine? 
 
 
 
Eine der letzten Hoffnungen auf zivilgesellschaftliche  Völkerverständigung

Friedensgebet

 

"Die Barmherzigkeit der Welt" (Komp. Lapayev)
Chor des Hl. Elisabeth Klosters, Bistum Odessa, 3.6.23 
 

 

Donnerstag, 14. September 2023

Mittwoch, 13. September 2023

Dienstag, 12. September 2023

Zwölf von zwölf im September

 

 


Nichts wie hin zu Caro: dort steigt heut wieder die grosze Zwölferparty.
Meine Alltagspoesie mal ganz und gar ohne Worte... 
 












 

Friedensgebet

 

Gesang zur Hl. Eucharistie
(in ukrainischer Sprache) 
 

 

Montag, 11. September 2023

Meditation zum Wochenbeginn

 


 

 O Ewige!
Lass mich verstehen:
   Weder Angst kann mich treffen
   noch Unglück mich niederdrücken,
   wenn ich Deine Weisheit verstehe,
   wenn ich mich Deiner Liebe
   und Gerechtigkeit öffne.

So lange meine Illusionen mich beherrschen,
   bin ich tief gebeugt,
   kein Friede ist in mir.
Denn meine Illusionen machen mich glauben:
   „Ich bin schuldig.
   Eine schwere Last sind mir meine Sünden.
   Das Schicksal trifft mich hart,
   es schlägt mir tiefe Wunden.“
Ich bin krumm und tief gebückt,
   den ganzen Tag gehe ich traurig einher.
Meine Lebenskraft ist verdorrt
   und ich bin krank.
Ich fühle mich zerstört
   und weine.
Ich spüre die Unruhe meines Herzens.

Vor Dir steht all mein Denken und Fühlen,
   mein Seufzen ist Dir nicht verborgen.
Mein Herz bebt,
   meine Kraft hat mich verlassen,
   das Licht meiner Augen schwindet.
Die Menschen verlassen mich,
   sie bleiben mir fern,
   sie scheuen mein Leiden.

Mein Ego gönnt mir nicht mein Glück,
   es stellt mir nach
   und will mir Übles,
Es ersinnt Pläne,
   die mir schaden.
Es geht mit List zu Werke.

Ich bin eine,
   die sich nicht wehrt.
Aber ich harre auf Deine Weisheit,
   Du wirst sie mir schenken.

Lass mein Ego nicht triumphieren,
   lass es nicht siegen.
Offenbare Du Deinen Glanz!
Dann werden meine Leiden ein Ende haben
   und mein Schmerz wird vergangen sein.
Dann bin ich frei
   und unbesorgt über meines Egos Rache.
Wenn ich mich an Dich halte,
   dann wird mein Ego entmachtet.

Verlass mich nicht,
   sei mir nicht ferne!
Eile, mir beizustehen,
   Du Göttliches in mir,
   Du mein höheres Selbst.

 














Text: Anna vom Sternengrund
(Adaption Psalm 38)

aus "Meditation heilsamer Worte" 

(mit freundlicher Genehmigung der Autorin)

Sonntag, 10. September 2023

Sonntagsmatinee

 

Der Favorit meiner jugendlichen Jahre: 



 Dvorak: Violin Concerto in A minor - Joshua Bell /Jakub Hrůša 
Bamberg Symphony Orchestra

Lyrikzeit

 

Selma Meerbaum-Eisinger - Das Glück (18.8.41)
Rezitation: Iris Berben
 

 

Samstag, 9. September 2023

Friedensgebet

 

Jetzt haben sich die Studenten des aus dem Höhlenkloster ausquartierten
Pristerseminars der allabendlichen Gebetsstunde der Kiever angeschlossen.
Es gibt natürlich auch wieder Störer mit massiven Beleidígungen.
Das Klostergelände darf nicht mehr betreten werden. 
Nur die eine von der Strasze aus zugängliche Kirche 
kann noch genutzt werden.
 

 5.9.23
 

7.9.23

Freitag, 8. September 2023

Nachdenk-Links am Freitag


Krieg ohne Krieger?

Auch die Meinung vieler Ukrainer selbst ist dem Westen unerwünscht 
bzw. wird nicht wirklich zur Kenntnis genommen

Sozialabbau und Aufrüstung - Zehn Thesen des Kölner Friedensforums

- auch von den USA - geliefert 
Das hat ihr Einsatz damals in Serbien angerichtet.
Hier wird das Ausmasz der Schäden noch einmal wissenschaftlich erklärt.

 

Friedensgebet

 

"Meine mildtätige Königin"
Erzdiakon Iliodor
 



 

Donnerstag, 7. September 2023

Montag, 4. September 2023

Meditation zum Wochenbeginn

 

 


 O meine unruhige Seele!
Erzürne Dich nicht,
   sei nicht neidisch.  

Deine Gedanken und Gefühle sind wie Gras,
   bald vergehen sie,
   wie Gräser werden sie verwelken.
Hoffe auf das Göttliche in Dir,
   und traue Deinem höheren Selbst.

Habe Deine Freude an der Weisheit der Ewigen,
   habe ihre Liebe und Gerechtigkeit im Herzen.
Befiehl der Ewigen Deine Wege
   und hoffe auf die Heilige.
Sie wird Weisheit hervorbringen
   wie der Mittag das Licht.
Sei stille
   und warte.

Erzürne nicht,
   lass ab vom Grimm.
Denn wer seinem Ego nachgibt,
   wird leiden.
Wer aber der Weisheit vertraut,
   wird heil.
Wer seinem Ego folgt,
   traut dem Vergänglichen.
Aber wer sich an die Ewige wendet,
  wird bleiben
   und voll Freude sein.

Die Illusionen wollen Deinen Geist benebeln,
   sie wollen Dir schaden.
Aber sie treffen nur Dein Ego -
  den Ort Deiner Illusionen.
Doch am Ende
   werden alle ihre Pfeile zerbrechen.

Ein Hauch von Heiligem ist besser
   als die Fülle der Illusionen.
Das Göttliche im Menschen
   weiß darum.
Doch wer seinen Illusionen folgt,
   wird leiden.
Wer seinen Täuschungen glaubt,
   baut auf Sand.
Das Ego nimmt
   und gibt nicht zurück.
Doch alle,
   die ihrem höheren Selbst trauen,
   leben in Fülle.
So sind sie Gesegnete
   und erlangen die Fülle der Weisheit.
Fallen sie,
   werden sie wieder aufstehen.

Ich bin jung gewesen
   und bin älter geworden.
Und ich habe gelernt:
Die ihrem höheren Selbst folgen
   stürzen nicht ins Unglück.
Denn sie haben
   ihren innere Reichtum entdeckt
   und geben ihn weiter.
Sie sind gesegnet.

Deshalb sage ich:
„Lass ab vom Bösen,
   tue Gutes
   und bleibe wohnen,
   wo die Weisheit zuhause ist,
    wo die Liebe Rast macht
    und die Gerechtigkeit weilt.“
So wirst Du bewahrt
   und bist nicht länger getrieben vom Ego.
Du wirst die Fülle der Weisheit erkennen
   und in ihr verweilen.
Dein Mund redet Weisheit,
   Deine Taten zeugen von Liebe,
   Deine Zunge spricht von Gerechtigkeit.
Die Ewige ist in Deinem Herzen,
   Deine Schritte gleiten nicht aus.

Wer seinen Illusionen Raum gibt,
   ist vom Wahn umgeben.
Aber die Weisheit hilft,
   sie verdammt nicht
   und verurteilt nicht.
Harre auf sie
   und wandle auf ihrem Weg,
   so wirst Du erhöht
   in die Sphäre der Erkenntnis.
Du wirst im Reich der Freiheit leben
   und das Glück wird mit Dir sein.

Ich sah einen Menschen,
   er folgte seinen Illusionen.
Er sah sich in höchsten Höhen
   und war stolz wie ein Lorbeerbaum.
Abermals ging ich vorüber,
   da war er dahin.
Ich suchte ihn
   und fand ihn nirgends.

Bleibe verwurzelt in der Weisheit,
   halte Dich an die Liebe
   und an die Gerechtigkeit.
Das führt Dich zum glücklichen Leben
   im Ewigen Jetzt.

Wer seinen Illusionen folgt,
   findet dieses Glück nicht.

Im Herzen wirst Du wissen:
   „Mein höheres Selbst wird mir helfen!
   Es ist meine Stärke in der Not.
Es wird mir beistehen
   und mich erretten.
Ich danke Dir dafür,
   Du Göttliches in mir,
   Du mein höheres Selbst!“













 

Text: Anna vom Sternengrund
(Adaption Psalm 37)

aus "Meditation heilsamer Worte" 

(mit freundlicher Genehmigung der Autorin)

Sonntag, 3. September 2023

Sonntagsmatinee

 

Liebeslied
  Galizisch-portugiesische Lyrik. 
Mittelalterliche Musik aus dem Alfonsiner-Zyklus
Autor: Pedro Gonçalez Portocarreiro
 
 


Lyrikzeit

 

Friedrich Hebbel "Sommerlied"
Rezitation: Hannelore Elsner 
 
 


Samstag, 2. September 2023

Katzen-Roundup oder: mein üblicher Morgen

 

Es ist Morgen.
Ich habe Katzenfutter aufgetaut, zurecht gemacht,
die Katze(n) gefüttert und meine eigene in den Schlaf gestreichelt.
Nun kann ich mich an den PC setzen, Nachrichten oder Blogs lesen,
Emails und Kommentare schreiben.
Denke ich.
Doch kaum zwei Sätze gelesen, knarrt hinter mir die Tür.
Mauz.
 
Aufstehn, mitkommen, in die Küche gehn,
ein Häppchen aus dem Kühlschrank nehmen.
Katze füttern und rausbringen.
 
Wieder hinsetzen: wo war ich doch gleich in dem Artikel? 
Aha, Stelle wiedergefunden. Weiterlesen.
Zwei Abschnitte...und es knarrt hinter mir die Tür.
Mauz.
Sitzen bleiben. Weiter lesen.
Mauz.
 Sitzen bleiben. Weiter lesen.
Mauz.
Och nö, ich würde gerne fertig lesen!
Mauz. 

Aufstehn, mitkommen, in die Küche gehn,
ein weiteres Häppchen zubereiten.
Katze füttern und rausbringen.
 
 Wieder hinsetzen: ach den Artikel brauch ich wohl doch nicht!
Wollte noch eine email schreiben.
Zwei Sätze...und es knarrt hinter mir die Tür.
Mauz.
Sitzen bleiben. Weiter schreiben.
Mauz.
 Sitzen bleiben. Weiter schreiben
Mauz.
Mensch, kann ich nicht mal - - ?!
Mauz. 

Aufstehn, mitkommen, in die Küche gehn,
nochn Näpfchen aus dem Kühlschrank nehmen.
Mist, das ist noch nicht ganz aufgetaut!
Sollte  ja auch die Mittagsmahlzeit werden.
Also der Katze das erklären.
Gnädig bleibt sie sitzen, bis das Futter aufgetaut ist.
Katzen sind (angeblich) geduldig, die Maus erscheint ja auch nicht immer sofort.
Und: klar, dasz ich ihr jetzt (und jedes mal) auch noch Streicheleinheiten angedeihen lasse.
Endlich geht sie raus, satt und zufrieden.
Denke ich.

Wieder an den PC setzen: wollte den einen Blog 
noch anschauen und kommentieren.
Drei Bilder angeschaut...und es knarrt hinter mir die Tür.
Mauz.
Sitzen bleiben. Weiter schauen.
Mauz.
 Sitzen bleiben. Kommentar schreiben
Mauz.
Seufz!
Mauz. 
 
Das geht noch etliche Runden so.
Manchmal taucht auch noch die "falsche" Katze auf (also nicht die eigene)
und bringt das Spiel noch auf ein höheres Level....

So geht es jeden Morgen.
Stundenlang.
Dabei sind etliche Kommentare,
die ich in Blogs zu schreiben begann...auf der Strecke geblieben.
Einfach verschwunden.
Irgendwann fahre ich den PC runter und flüchte hier.



 

Friedensgebet

 

"Von allen Gebeten, die ich kenne"
Gemeinde der Orthodoxen Kirche der Ukraine in Sulimyv 
23.10.22
 

 

Freitag, 1. September 2023

Nachdenk-Links am Freitag

 

Verstetigung der Militärhilfe durch Neuproduktion, 
oder: wenn 10 Millionen verschossene Granaten noch immer nicht genug sind 
 
Vorbild Ukraine: Baerbocks Diplomaten sollen 
undiplomatisch auftreten 

Alle Menschen sind tötbar: verweigern sie sich der Eskalation in den Köpfen!

Durch den Ukrainekrieg vergessen: (nicht nur) Bergkarabach 
 (ein wesentlich ausführlicherer Artikel zum Thema leider nur hinter Bezahlschranke)

Wie es den aus KZs befreiten Juden nach dem 2. Weltkrieg  in Deutschland erging - hier

A little piece of rainbow

 


 Shared with Skywatch Friday

Friedensgebet

 

Heute noch einmal : die Pilger 

Impressionen von Tag 7
Es war dieses Jahr eine sehr schwierige Wallfahrt, denn sie wurden unterwegs
mehrfach von Polizeisperren aufgehalten, muszten Umwege machen.
Politiker in Kiev verkünden öffentlich, dasz "solche Art der Provokation 
unterbunden werden musz!"
Was rechtlich nicht richtig ist, denn eine Wallfahrt ist keine Demonstration, 
sondern ein Gottesdienst und dieser darf nicht gestört oder verboten werden.

Trotz dieser Anti-Stimmung sind sie gegangen und haben ihren Mut
und ihr Gottvertrauen offenbar nicht verloren.


Hier ist noch einmal ein Kurzvideo, wo sie aufgehalten werden
und dann einfach durch ein Sonnenblumenfeld wandern


Am 8. Tag haben sie die Strecke von über 200km plus zusätzlichen Umwegen 
zu Fusz geschafft
 In Min 4:35 passieren sie das Ortsschild, in min 7 sind sie am
den Eingang zum Kloster, werden mit Weihwasser aus Eimern besprengt...


Für mich wirkt dies alles so faszinierend authentisch und damit eine
  ganz andere Stimmung als Wallfahrten hier bei uns...

Seit 200 Jahren gibt es diese Tradition, am Feiertag Christi Verklärung 
von Kamjanez-Podilskij aus loszugehen, um am Feiertag Mariä Himmelfahrt
(nach julianischem Kalender beides später) im
Mariä-Entschlafenen-Kloster in Pochajev anzukommen.
Wie sollte man ihnen dies nun verbieten?
 
***
 
Noch ein Kurzfilm von unterwegs: Guten Morgen!
Während die meisten der über 3000 Pilger in Zelten oder unter freiem
Himmel übernachteten, standen unterwegs teils auch kleinere improvisierte
Herbergen zur Verfügung - ich glaube, man braucht die Sprache
dieses Filmchen nicht unbedingt zu verstehn...