Dienstag, 26. März 2019

Roughage





I used to eat popcorn for every meal, she told me once.
It made me feel like I was in the movies &
my life would turn out happy in the end.
Did it work? I said.
I don't know, she said,
but I like to think the roughage
counts for something.

- storypeople -



















Dienstag, 19. März 2019

Energy savings





Since there's really never any way to know before it happens,
it's usually better to see how it actually goes
instead of getting all worked up about it ahead of time

- Brian Andreas -













Sonntag, 17. März 2019

Lieber Marc Aurel, Zebedäus und Ihr alle



... hier sind Brumm und Leokadia


Wir haben uns lange nicht gemeldet.
Wir waren in diverse Bücher vertieft.
Die Frau war schlimm krank und ist es immer noch
und nächste Woche musz sie zu einem Arzt
in eine andre Stadt deswegen.
Der ihr dann hoffentlich mal helfen kann.
Denn wahrscheinlich hat sie sich diese Keime schon damals
- vor vier Jahren - im Krankenhaus geholt
und sie hat ja ganz viel getan seither,
damit es besser wird.
Aber alles hat nicht wirklich geholfen und nun sind sie ausgebrochen.
Sie bekam ein Antibiotikum, aber wirklich viel besser
ist es trotzdem nicht...

Da sie nun krank war und sowieso nichts anfangen konnte,
war sie so nett, uns den Tisch frei zu machen.
Nun konnten wir letzten Sonntag mit dem Puzzlespiel beginnen.



Ein schönes Bild hat sie ja ausgesucht
von den Künstlerin Patricia Ariel.



Aber ich sag Euch: das war vielleicht schwierig!
Schon alleine den Rand hinzubekommen...




Wir haben ewig gemurkst.


Irgendwann am Donnerstag sah es so aus
und ich wollte aufgeben.
Aber Leokadia meinte:
Katzen geben niemals auf!



Und am gestern früh waren wir so endlich weit:



Aber selbst bei den letzten 20 Stückchen konnten wir nur
auf gut Glück probieren und fast nie
war irgendwas Erkennbares drin.
Das blieb spannend bis zur letzten Minute!


Und jetzt sind wir fertig!



Schönes Bild!
Das schauen wir uns jetzt noch bis morgen an,
dann reiszen wir es ein und schicken es
zu Marc Aurel und seiner Menschenfrau.
Können die beiden auch noch Spasz haben daran
und wir geben den Tisch wieder frei.
Kann ja sein, die Frau braucht ihn mal wieder selber.

Sie war nämlich gestern zu einem Mal-Workshop
mit einem syrischen Künstler.
Weil sie zuhause ja nie zum Malen kommt -.
Das Thema war Heimat und sie meint,
Heimal ist ein Haus, eine Katze und ein Engel.


Das, was der Engel da im Arm hat,
soll eine Katze sein.
Naja, nicht so gut hinbekommen!
Aber sie kann auch nicht so gut
auf kleinen Formaten malen.
Für grosze Bilder war dort aber kein Platz auf den Tischen.
Vielleicht malt sie ja doch mal wieder zuhaus etwas?
Oder in 2 Wochen wieder dort...
Jedenfalls hatte sie viel Freude daran.




Wir haben noch ein kleines Osterpäckchen gemacht
für Marc Aurel, denn unser Mensch
fährt ja nächste Woche wieder zu Besuch.

Bitte aber erst Ostern öffnen!
Nur das Puzzle könnt Ihr gleich beginnen -

Viele liebe Grüsze und einen schönen Sonntag

Brumm und Leokadia.



(das letzte Bild dient nur der farblichen Überleitung zum vorherigen Post)

Dienstag, 12. März 2019

Scraps of magic





These are little scraps of magic & when you paste them together you get a memory of something fine & strong, she said. Sometimes it takes till you’re 40 to see it though....

- Brian Andreas - (storypeople)























Freitag, 8. März 2019

The pictures from today





I've been sick in last time.
Have this chronic sinusitis since my surgery 4 years ago. 
Have tried a lot and bought herbal medicines for more money than I own.
 Over the whole time. 
Made this fucking gluten-free diet and other things. 
Could keep it small for a long time.
No doctor has helped me...
Now it became an acute vestibulitis with fever and nasty illness.
Got antibiotics, helped a little, not really.
I'm still ill, hope to somehow heal it by myself or find a good doctor.
Very difficult and not in this little town.
Well, that's the one thing, so not blogging some time.



Today a friend took us in the car to a place with wild 
snowflake cups (leucojum vernum).
A few years we had hope to get there.
Alone it's not possible, without a car.
Today we were there, hurray!

Just was a short walk, weather very bad and cold rain more and more.
But we saw their blosson, enjoyed them.
(To dark for more and better photos).










Fünf Fragen am Fünften



Durch Astrid bin ich auf die Linkparty bei Luzia Pimpinella gestoszen
und irgendwie habe ich Lust, auch ein(?)mal mitzumachen.
Obwohl ich persönliches Blogging immer vermeide zugunsten einer
gewissen Allgemeingültigkeit und Ästhetik des Gesamtbilds.
Aber seit es meinen geliebten englischsprachigen 
Random5Friday von Nancy nicht mehr gibt,
fehlt mir irgend so ein Anstosz zu persönlichen Gedanken.
Und die gute Astrid macht ja nun keine Linkparties mehr. - Wie schade!




1. Sagst du immer, was du denkst?

Absolutes JA.
Autisten ticken nun mal so und können gar nicht anders!
Diplomatie und soziale Spiele bzw. 
das ganze Gespür für Situationen ist ihnen fremd.
Natürlich lernt man im Laufe des Lebens ein wenig dazu, kann dann evtl. hinterher Schiefgelaufenes rational analysieren und ansatzweise verstehen... aber das blitzschnelle intuitive Erfassen von Stimmungen, Situationen und der Angemessenheit von Äuszerungen fehlt leider völlig.
Und das ist auch nicht erlernbar.

Ergo habe ich es mir möglichst abgewöhnt, überhaupt etwas zu sagen 
(bzw. arbeite da noch daran) und äuszere mich 
am liebsten nur im Umkreis sehr vertrauter Personen.
Von denen es nicht viele gibt.
Sonst ist Schweigen fast immer Gold.
Das habe ich vielfach schmerzhaft zu spüren bekommen.

Der gröszte Fallstrick in der Kommunikation ist für mich jedoch der,
dasz Autisten Worte und Sätze nur im einfachen direkten Wortsinn gebrauchen.
Andere Menschen sind es aber offenbar gewohnt, 
automatisch nach versteckten Botschaften zu suchen, 
Dinge hinein zu interpretieren... die ich so niemals gemeint habe.
Daher habe ich selbst bei Blogkommentaren meistens Angst
und lasse sie lieber oder lösche sie wieder.
Da können beide Arten Menschen wohl kaum aus ihrer Haut raus:
die einen machen automatisch dies, die anderen das.
Ein unlösbarer Konflikt, da er zu viel Wissen und guten Willen erfordert.
Auf beiden Seiten.




2. Wirst du immer dort wohnen bleiben, wo du nun wohnst?

Es wird mir nichts anderes übrig bleiben.
Nicht jeder Mensch verfügt über die nötige Leistungsfähigkeit und die so wichtigen Social Skills, um in der heutigen (Arbeits-)Welt erfolgreich zu sein und damit in der Lage, die schier unbegrenzten Möglichkeiten
 und Freiheiten auch zu nutzen.
Mein Traum, nach Leipzig zu ziehen, oder ans Meer oder irgendwohin, 
wo ich unbehelligter leben, ungestrafter anders - behindert - Auszenseiter 
sein darf... ist am Finanziellen gescheitert.

Aber von der Wohngegend her (meint die umgebende Natur!) habe ich es ja nicht schlecht getroffen und mein kleines altes Haus ist für mich 
Paradies und nötiger Rückzugsort.
Mehr kann ich in meinem Status nun wirklich nicht erwarten und 
das ist ein unerhörtes Glück!




3. Wie klingt dein Lachen?

Hmm. Selten zu hören -
Frag am besten die anderen, man hört sich selbst ja doch nie realistisch!


Image by WikiImages on Pixabay

4. Was war deine weiteste Reise?

Mit der Bahn durch die damalige Sowjetunion
bis nach Uljanowsk. Lenins Geburtsstadt. 
Das war 1976.
Seit Öffnung der Grenzen für den östlichen Teil Deutschlands
gab es für mich keine Reisen mehr.
War einfach nie "drin" bei meinen Überlebens-Versuchen.




5. Was kannst du stundenlang tun, ohne dass dir langweilig wird?

Ohhhh, da gibt es vieles:
An einem See sitzen, Wasser und Himmel betrachten.
Insekten an Gräsern beobachten.
Kreatives tun (Collagen, Malen etc.).
Russische Lieder hören.
Gärtnern.
Texte dechiffrieren aus Sprachen, die ich überhaupt nicht 
kann (z.B. Tatarisch) und noch ganz viel mehr...