Dienstag, 30. Juni 2026

Lyrikzeit

 

Aus aktuellem Anlasz  ein Gedichtchen, 
das irgendwann in den Siebzigern des vorigen Jahrhunderts
vermutlich im "Eulenspiegel" zuerst veröffentlicht wurde.
Und das ich seither im Kopf hab - ich fand es auch im Web. 
 

Ein stolzes Volk ist seines Ruhms beraubt,
Genauer: Das ganze Volk verbirgt sein Haupt in tiefer Trauer.
Nie, nie ward es von solchem Schicksalsschlag getroffen.
Es weint. Es klagt. Und niemand mag mehr hoffen.
Nichts hilft, dass es einst der Großen viel geboren.
Es hat im letzten Fußball-Länderspiel verloren!

 - Rudi Strahl -  

 

  

2 Kommentare:

  1. Ich hab's so gar nicht mit Fußball oder gar Nationalstolz. Bekomme das ein oder andere Spiel aber am Rand mit weil der Ehemensch guckt. Ich bin immer für die Mannschaft, die mir am sympathischen ist. Im Moment ist das Norwegen, ich mag Wikinger die sich am Ruder ins Zeug legen ;-).
    LG Christiane

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    1. Ich interessiere mich null für Fuszball, das war schon immer so. Aber als Leserin des Tagesspiegels wurde ich darüber gestern zwangsinformiert ;)
      Da konnte ich mir dieses Verslein halt nicht verkneifen!
      LG Mascha

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