Samstag, 18. Mai 2019

Wasser



Wieder einmal war es Astrid, die mich auf das Monatsthema
bei der Zitronenfalterin aufmerksam machte: Wasser.


Wasser ist für mich Lebenselixier und ich beginne jeden Tag
- natürlich - mit einem Glas warmen Wassers.
Einfach aus der Wasserleitung, denn unser Wasser
hat eine sehr gute Qualität, ist kalkarm (zum Tee brühen besonders geeignet)
und Wasserflaschen zu kaufen ist für mich sowieso nicht drin,
die könnte ich ohne Auto gar nicht transportieren...
Bei mir gibt es auch deshalb überhaupt keine gekauften Getränke, 
sondern von morgens bis abends guten Tee.
Die Kräuter sind oft selbst gesammelt oder im hier Garten geerntet.

Aber zurück zum Wasser!
Ich war eine kleine Wasserratte schon als Kind und
von Flüssen und Bächen fasziniert und nicht wegzubekommen.
Und ich badete gern, ob in der alten Zinkwanne im Garten
oder später in einer schönen Waldbad-Anlage, wohin ich
ganz alleine mit meinem Kinderfahrrad fuhr
(heute werden Kinder meistens mit Autos gebracht, das kannten wir nicht
und wir waren viel selbstständiger und unabhängiger seinerzeit).

Leider wurde diese nach der Wende abgerissen
und inzwischen steht dort ein luxuiöses Spaszbad, dessen Eintritt
sich wohl sehr viele Familien überhaupt nie leisten könnten.
Aber wir sind ja Touristenstadt und so machen die bestimmt ihren Umsatz.

(Foto hier geklaut)

Ansonsten wohnen wir in einer sehr wasserarmen Gegend,
auszer einigen Schlammtümpeln, die höchstes zum Fotoshooting taugen,
aber nicht zum Schwimmen... gibt es für mich keinen erreichbaren See.


(Foto aus diesem uralten Post)

Das ist jeden Sommer mein groszer (unerfüllter) Traum: baden in einem See!
Aber ohne Auto nicht realisierbar.
Sehnsüchtig sehe ich auf meinen Bahnfahrten nach Braunschweig
 auf die Seenlandschaft bei Schladen... doch da hält leider kein Zug
 und ich kenne von meiner Umgebung eigentlich fast nichts.
Nur die kleinen Teiche, hier ganz in der Nähe,
die ich seit meiner Kindheit immer wieder besuche.
Fast sechs Jahrzehnte lang inzwischen...




Ein weiterer Traum von mir ist das Besuchen eines
 richtig groszen Wasserfalles (auch unerreichbar), oder, wenigstens
 in der Nähe eines klitzekleinen Wasserfalles zu wohnen.
Nun ja, einen Klitzekleinen kann ich gelegentlich - so einmal im Jahr -
noch besuchen, wenn ich gerade gut zu Fusz bin.


Das Highlight meiner Sommer ist das Schwimmen im einzig erreichbaren Freibad.
DAS Vergnügen lasse ich mir nicht nehmen und da verschiebe ich dann 
auch mal eine geplante OP so einfach in den Herbst rein - die grosze Freude 
dieser kurzen Sommer - mein Ein-und Alles - das musz einfach sein!
Allerdings ist es dort oft rappelvoll, so dasz ich manchmal 
auch gleich am Eingang kehrt mache.
Ich nutze dann lieber die Zeit freitags früh um sieben oder die Tage 
mit weniger schönem Wetter.
Ich mag es sogar sehr bei Regen zu schwimmen - nasz bin ich ja sowieso.
Mehr Wasser geht dann wirklich nicht ;)



Die Verschmutzung der Gewässer im Kleinen wie im Groszen macht mir Sorgen.
Diese ganze Ausbeutung der knappen Ressourcen sowieso.
Natürlich tue ich, was ich kannn... doch eigentlich kann ich nicht wirklich etwas tun.
Diese ganze weltweite Wirtschaft mit der Überproduktion von Dingen, die niemand braucht in unseren reichen Ländern, auf Kosten der ärmeren Länder und alles viel zu billig eingekauft und produziert, so dasz sich die Herkunftsländer keine Umweltstandards leisten könnten... all das macht mich rat-und hilflos. - Was nutzt es da schon, 
Strohhalme oder Wattetupfer abzuschaffen???

Ja das sind die ungelösten Fragen, die ich aus Selbstschutz
 immer wieder nur wegschieben kann und musz.
Ich kann an diesen Umwelt-Nachhaltigkeits-Trend hier in unserem Teil 
der Welt einfach nicht glauben und entsprechende Beiträge
 findet man nicht in meinem Blog.
 Nicht, dasz ich gewisse Dinge nicht täte (seit Jahren trage ich z.B.
das WC-Spülwasser eimerweise aus derRegentonne ins Haus,
 um Trinkwasser zu sparen)... aber darüber extra Worte zu machen 
ist es mir nicht wert. 
Diese Art der Selbst-Wichtignahme ist mir irgendwie fremd.


Da erfreue ich mich lieber ganz altmodisch an den Dichtern und Komponisten, 
die das Wasser besungen haben, seit Jahrhunderten schon....


Und ich versuche, in meinem kleinen Leben so viel Wasser-Energie 
zu erfahren und sinnlich zu genieszen, wie nur irgend geht. 
Ich mag Wasser zu jeder Jahreszeit und ich bekomme davon nie genug!



So, jetzt erwarte ich voller Vorfreude die Öffnung des Schwimmbades
(irgendwann in den nächsten 2-3 Wochen)
 und wünsche ein wunderschönes Mai-Wochenende.

PS: hier noch ein von mir besonders geliebter Film, 
der auch etwas mit Wasser zu tun hat: "Tuvalu"

Spring light




Freitag, 17. Mai 2019

Lieber Marc Aurel



... hier ist Zebedäus.

Heute morgen waren wir noch ganz happy,
weil wir das schöne Bild geschafft hatten.
Die Kleinen haben sich erstmal auf ihrem Werk ausgeruht.







Aber inzwischen ist die Welt zusammen gebrochen
denn unsere Menschen können dem armen Katzentier nicht helfen.

Es sah ja erst so aus, als würde es besser
und die Frau hat gemeint, sie wolle ihm Ruhe lassen
zum Heilwerden und sie war froh, dasz es nicht mehr
drauszen in Regen und Kälte war, sondern im Haus.
Leider kam gestern Nacht ein unliebsamer Besucher.
Der Nachbarskater hat ihm den Schlafplatz streitig gemacht.
Die Frau hat es nicht sofort gemerkt -
wir haben ja alle geschlafen und wissen nicht, was
eingentlich vorgefallen ist.

Möglicherweise ist Merula auf den Eindringling losgegangen
und hat sich dabei noch mehr verletzt.
Als die Frau in den Korridor kam, mauzte sie kläglich
und Murrrer hat sich aufgeführt wie eine Furie,
so hat der herumgewütet und war kaum wieder rauszubekommen.
Hat Bücherstapel umgeworfen und alles durcheinander gebracht.
Wahrscheinlich hat sich Merula darüber erschrocken,
denn sie war dann auch wieder raus.
Und blieb gestern den ganzen Tag weg.
Erst abends kam sie herein und sie hinkte jetzt noch viel mehr,
das sah schlimm aus und von Besserung keine Rede.
Die Menschen beschlossen, sie nun doch
zum Tierarzt zu bringen.
Frühmorgens lag sie auch ganz friedlich (wahrscheinlich vor 
Schmerzen) im Haus, aber mein Mensch hat so lange
 im Wartezimmer beim Augenarzt gesessen.
Da ging es nicht mehr, sondern erst nachmittag.
Aber da war sie dann wieder drauszen und die Frau
hat sie nicht zu fassen bekommen,
Merula hat laut geschrien und ist
kurz vor der Korböffnung doch noch entwischt.
Sie konnte sie ja auch nicht am kranken Bein festhalten...

Nun ist sie verschwunden und sie wird sich wieder
tagelang verstecken, dort, wo wirklich niemand hinkommen kann.
Das macht sie jedes Mal so und jeder Tierarztbesuch
zerstört das Vertrauensverhältnis nachhaltig und für lange Zeit.

Nun können wir gar nichts mehr für sie tun und
sie liegt irgendwo mit schlimmen Schmerzen
und wir wissen nicht, wie das weitergeht.

Ist keine gute Zeit gerade!
Wir sind hilflos und traurig zugleich.
Verzweifelt.
Wir alle.



Beklommene Grüsze

Zebedäus

Mittwoch, 15. Mai 2019

Guten Morgen Marc Aurel



... und Ihr alle,

hier ist Zebedäus.

Bei uns ist gestern endlich wieder etwas Normalität eingekehrt.
Damit wir nicht so rumhängen... hat uns die Frau
wieder ein Puzzle gegeben und diesmal
war sie achtsamer beim Aussuchen.
Hier erkennt man wenigstens was!



Das Katzentier ist endlich wieder reingekommen
und verschläft seinen Schmerz auf dem Bett.
Wir wollten es nicht stören, deshab kein Foto.
Es braucht jetzt auch erstmal ganz viel Ruhe und Entspannung
nach der furchtbaren Situation.
Leokadia meint, eine Katze empfindet Todesangst,
wenn sie sich nicht mehr fortbewegen kann.

Dabei ist Merula aber sehr klug und weise
und hat sich ganz allein geholfen:
hat das Fell vom Bein weggeleckt, darunter
kam eine winzige kreisrunde Wunde zum Vorschein und darin
glänzte etwas silbern. Das hat die Frau gesehen, weil sie sie 
manchmal doch füttern und streicheln durfte da drauszen in der Kälte.
Und dieses Ding - es sah aus wie eine Kugel -
hat sich Merula ganz von alleine entfernt.
Hat die Wunde sauber geleckt und die scheint jetzt gut zu verheilen.
Sie humpelt immer noch ganz stark, aber hat ihre Strategie
gefunden, das Pfötchen vorsichtig aufzusetzen
und ist sogar schon wieder vom Dach hinunter geklettert!

Die Frau mein, oberhalb vom Knie könnte der Knochen
noch gebrochen sein - aber ein Katzentier
zeigt ja keinen Schmerz.
Die Menschen wollen sie doch noch zum Tierarzt bringen,
wenn sie sie greifen können, aber die Frau ist sich
nicht sicher, ob sie das tun sollte oder lieber doch nicht.
Ob es nur Strez bedeutet für das Tier und ob es
nun nicht von alleine heilt.
Das überlegen sie noch, denn Ruhe braucht Merula
jetzt sehr nötig - sie schläft schon wieder auf dem Bett!
Zum Tierarzt, eingefangen werden und Röntgen/Behandlung würde 
dagegen wieder bedeuten, dasz sie paar Tage nicht
 ins Haus kommtund alles Vertrauen verliert.



Wir haben derweil gepuzzelt und nach 2 Tagen sieht es schon so aus:




Zu meiner Schande musz ich gestehen, dasz ich am wenigsten
dabei mitgemacht habe - meine Pfoten sind einfach
für die kleinen Teilchen zu dick!
Ich habe mich statt dessen auf dem Kissen
niedergelassen zur Meditation
und ich schicke dem Katzentier Heilungsgedanken.
Und auch meinem Menschen, der jetzt gerade
für sehr lange auf dem Zahnarztstuhl sitzt.



Ansonsten möchte ich langsam mal wieder nach Hause
zu meinem Menschen zurück.
Aber vorher wünsche ich mir nochmal einen Ausflug
zum dem Ort, wo ich getauft worden bin.
Ich hoffe sehr, unsere Menschen bekommen das bald hin.

Herzliche Grüsze von uns allen an alle

Euer Zebedäus

Dienstag, 14. Mai 2019

Moonlight





I like this place best by moonlight, she told me.
During the day, it just looks like dirt.

- storypeople -






Montag, 13. Mai 2019

Rome: Odessa




*



it is but a dated flower i bring to you
it is but a violet glistening with dew
for in our hearts our love for you lies unrevealed
a stale romance and the solitude we share
have dragged you to the beach to find me there
every promise undone glittering in the sun
in the golden sway of violence
that morning you came and you stood in disbelief
in longing and shame - the presentiment of grief
to forgive and to define this treachery of mine
you took off your clothes in silence
this sweet blue secrecy, the demands of destiny
now who will serve your pleasure, who will serve your greed?
now that the men you treasured belong to the fleet
and watch the morrows tide, that frail and beautiful bride
what a very strange season this is
from the…
we smother everything in kisses
will we know eternity? will we forge a way to see?
who will serve your pleasure, who will serve your greed?
now that the men you treasured belong to the fleet
and watch the morrows tide, that frail and beautiful bride
what a very strange season this is
from the tender ax of springtime, defying the snows
to the streaming summers hatchet she rose
now all covered with lime under an indifferent sky
we smother everything in kisses
oh, we smother everything in kisses

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Samstag, 11. Mai 2019

Lieber Marc Aurel und lieber Mensch in der Ferne



... hier sind Leokadia, Brumm und Zebedäus.


Wir sind gerade alle sehr traurig
- die Frau ganz sicher am allermeisten  -
denn an Donnerstag morgen hatte das schwarze Katzentier einen Unfall.
Wir haben keine Ahnung, was passiert ist und ganz früh
war es auch noch munter und unversehrt und dann ist es wieder
zur Hoftür raus, nach hinten, in die Gärten.
Von dort kam es kurze Zeit später dann auch wieder rein -
einem Auto kann es da eigentlich nicht begegnet sein.

Es ist auch nicht sichtbar verletzt, kein Blut, keine Wunde
aber es hat einen Bruch oder eine Luxation im rechten Vorderbein,
das ist ganz komisch abgeknickt und tut ganz sicher höllisch weh.
Aber es wollte natürlich nicht zum Tierarzt, wie immer.
Um dieses Katzentier in den Korb zu bekommen,
musz man es überlisten und das geht nur zu zweit.
Aber Unfälle passieren leider immer dann, wenn der Mann
ganz weit weg ist - war damals ja auch so,
als es an Heiligabend aufgeschlitzt nach Hause kam.

Und auch diesmal ist es weggelaufen hat sich versteckt
und geschrieen vor Schmerzen und es kommt nicht mehr ins Haus.
Es will ja immer allein sein, wenn es krank ist
und da kann man es nur lassen und ihm gar nichts Gutes tun.
Hat die letzte Nacht drauszen hinter einer Hecke gelegen,
wo wir alle nicht hinkommen.
Heute morgen lag es noch genauso da wie gestern Abend.
In Regen und Kälte.

Wir sind so traurig, dasz uns nicht einmal
der leckere Auberginen-Reis-Salat schmeckt,
den die Frau wieder gemacht hat, weil sie Auberginen
bei der Tafel bekam...



Wir hängen jetzt alle ziemlich durch und nur herum
vor Kummer - nichts macht wirklich Freude.



Die Frau hat schon die Sommer-Vorhänge angebracht
die kann man herunterlassen, wenn die Sonne
gar zu hell und warm ist.



Aber jetzt weint der Himmel mit - es regnet schon den ganzen Tag
und es ist kalt wie im Winter.



Wenigstens ist das Katzentier jetzt auf dem Stallboden im Trockenen
und die Frau hat ihm noch eine warme Decke gebracht.
Es hat sich sogar füttern und streicheln lassen
und es ist gut, dasz es offenbar Hunger hat.
Aber eigentlich gehört es wohl in eine Tierklinik
mit dieser Verletzung, denn Luxationen können
für Katzen tödlich sein.

Aber erstens ist eine Klinik ohne Auto völlig unerreichbar
- man kann ja nicht viele Stunden mit der Bahn fahren
mit einem so ängstlichen und kranken Tier.
Und zweitens weisz die Frau auch nicht, ob sie ihm das antun möchte:
tage-oder gar wochenlang in einem Käfig dort zu bleiben.
Es ist ein so freies, halbwildes und misztrauisches Tier
das zu keinem Menschen kommt auszer zu ihr
und das eingesperrt sein absolut nicht vertragen kann.
Hier müssen immer alle Türen offen sein
damit es kommen und gehen kann, wie es will.
Anders war es nie.
Und es hat kein Vertrauen in Menschen
-wahrscheinlich hat es früher viel Schlimmes erlebt gehabt,
bevor es hierher kam. 
Wir können nur noch hoffen, dasz es "nur" ein
einfacher Bruch ist, der von selber heilt..
oder wir werden es verlieren -


Das sind heute keine guten Nachrichten
und die ganze Woche war schwierig und schmerzhaft und nicht gut.
Allerdings ist die Frau noch einmal ums Krankenhaus herum gekommen
obwohl (oder weil) sie gerade krank genug ist!

Dafür hat sie sich Briefwahlunterlagen schicken lassen,
als sie das alles noch nicht genau wuszte.
Und es war sehr gut, so in aller Ruhe die langen Wahlzettel
zu studieren - Kommunalwahl ist ja hier auch noch.
Da konnte sie diesmal gut überlegen
(nicht, dasz sie sonst lange überlegen müszte!)
und hat es nun schon abgeschickt.
Sie wünscht sich sehr, dasz alle Wähler dort hin gehen und
kann nicht verstehen, dasz so viele das nicht wollen.
Beim Schlange stehen bei der Tafel bekommt sie ja allerhand mit,
und das macht ihr Sorgen...

Schade, dasz Bären nicht wählen dürfen - wir würden
bestimmt hingehen, nicht wahr, Marc Aurel?
Demokratie ist einfach sehr wichtig und sie geht
derzeit immer mehr verloren scheinbar.
Das alles macht uns nachdenklich und
in trauriger Stimmung sind wir gerade sowieso.

Nun wünschen wir Euch einen schönen Sonntag
und wir drücken alle unsre Pfoten für das arme Katzentier

Liebe Grüsze an alle

Eure Leokadia, Brumm und

Zebedäus.

Freitag, 10. Mai 2019

BlogLiebe #5



Wieder stellt Bine drei Fragen zum Tema Bloggen




Was sagt eigentlich Deine Familie dazu, dass Du bloggst?

Eine direkte Familie habe ich nicht.
Nur meinen Schatz.
Er war damals, als ich anfing, noch ein anderer als heute.
Und wir wohnten an verschiedenen Orten, sahen und meist nur am WE.
Auch deshalb begann ich damals zu bloggen - einen Grusz zu senden in die Ferne.
Und natürlich, weil ich gerne fotografiere und in Bildern Geschichten erzählen mag.

Der Liebste war dann irgendwann ein Neuer, noch viel weiter entfernt...
und so bloggte ich weiter.
2011 ist er hierher gezogen, aber von Bloggen verabschieden wollte ich 
mich nicht mehr. Das gehörte längst zu meinem Leben.
Und die Familie von seiner Seite aus liest natürlich gerne mit.
Als Grusz aus der Ferne und Lebenszeichen von uns beiden.

Meine eigene Familie im weiteren Sinne weisz wohl eher 
nichts davon und musz das auch nicht wissen.
Die Lebenswelten und - Ansichten sind da zu verschieden,
die Interessen gehen in andere Richtungen.
Ist auch okay.


Was sind Deine Blogziele?

Ein klein wenig Kreativität zu bewahren in einem Alltag,
in dem für mich sehr vieles Gute/Eigene einfach untergeht in
den täglichen Erfordernissen, in dem, was irgendwie bewältigt werden musz.
Klingt komisch, ist aber mit zunehmendem Alter und Einschränkungen 
(Sehvermögen, Mobilität) ganz normal, denke ich.
Wenigstens am PC sitzen (in einer Ruhepause) und eine Picstory zusammenbasteln...
wenigstens das musz noch drin sein!
Irgendsowas brauche ich. Unbedingt. Für mich selbst.
Und wenn es dann noch andere Leser erfreut - umso besser!

Kommerzielle Ziele verfolgte ich nie. Ich teste keine Produkte,
empfehle selbstgekaufte Bücher höchstens dann,
wenn sie mich besonders beeindruckt haben...
und zur Influencerein tauge ich sowieso nicht.


Und hast Du Angst, dass Dir die Themen ausgehen?

Nein, niemals.
Mir geht höchstens immer die Zeit aus für all das Schöne,
was ich gerne zeigen und teilen möchte.
Kleinigkeiten nur, aber Freuden für mich.
Denkanstösze. 
Farbstimmungen.


Montag, 6. Mai 2019

I'm so glad




*


You're such a loud voice
Such a strong back
Such a hard return
Of the backhand blows
Of life

I know that sometimes
I'm like a stranger
And I hide myself from everyone
But I'm so glad you reached me
I'm so glad you reached me
I'm so glad

I was a live one
I was a cold light
But you were piercing my heart
With your lucid eye
And I'm so glad you reached me
I'm so glad you reached me
I'm so glad

I'm so glad you reached me
I'm so glad you reached me
I'm so glad
You reached me


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Sonntag, 5. Mai 2019

Fünf Fragen am Fünften



Stellt auch diesen Monat wieder Luzia Pimpinella.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich darauf noch/wieder antworten sollte... denn 
meist liegen wohl meine Antworten und Ansichten viel zu weit ab von dem, 
was andere zu lesen erwarten. 
War ja immer mein Problem, völlig "abseitig" zu sein. 
Naja, dafür habe ich ja auch die Diagnose Asperger Syndrom, eine rein äuszerlich 
erst einmal weniger auffällige Form von Autismus, 
die aber trotzdem als Schwerbehinderung gilt.
 Und genau als solche fühlt es sich für mich auch an!
Spätestens seit Greta Thunberg hat nun endlich auch fast jeder den Begriff schon mal gehört.
Was genau das bedeutet, kann trotzdem noch sehr verschieden sein, 
von Mensch zu Mensch.




1. Wie duftet dein Lieblingsparfüm?

Lecker. Fruchtig. Oder von Vanille bis Kakao. Leichte Aldehydnoten manchmal auch.
Nur nicht zu bluming, nicht diese Zitrusnoten und kein Kölnisch Wasser!

Es gibt übrigens nicht ein Lieblingsparfum, das wechselt bei mir
stark mit Lebensphasen, Stimmungen und vor allem Farben. 
Überhaupt: ein Duft musz unbedingt zur Farbe der Kleidung passen.
 Sonst paszt er einfach nicht.
Habe also eher ein Lila-Parfum, eins für Türkis, eins für Rottöne
 und eines für Blau. Mindestens.
Werbung machen durch Namensennung möchte ich jetzt aber nicht.

*

2. Was war der beste Rat den du jemals bekommen hast?

Das hatte ich hier schon mal geschrieben:

Der kam von einem Galeristen: bei allem, wo die Presse auftaucht,
denen am besten alles schriftlich in die Hand zu drücken.
Damit es halbwegs stimmt, was nachher in der Zeitung steht.
Oft fand ich dann wortwörtlich meine Sätze wieder.
War damit immer sehr zufrieden.

*

3. Telefonierst du gern?

Nein, absolut nicht. Das kostet mich immer ganz viel Überwindung.
Privat ist das fast genauso schwierig, wie einen Menschen direkt anzusprechen... 
und wenn es nicht zu vermeiden geht, z.B. Krankenkasse oder auswärtiger 
Terminwunsch (im Ort gehe ich lieber persönlich hin), dann ist es für mich
 Stresz pur -  ich kann sowas einfach nicht!
Und ein klingelndes Telefon kommt für mich einem mittleren Raubüberfall gleich:
da platzt jemand herein in meinen Alltag, meine Routinen, meine Gedanken... ich weisz bis zum Abnehmen nicht, wer das sein mag und mir bleibt keine Zeit, mich auf diese Situation mental einzustellen - das ist der Supergau. Ich stottere herum, kann kaum aufnehmen, was der andere da gerade sagt und wirke deswegen total unfreundlich (ja, freust Du Dich denn garnicht???),
 einfach weil ich 1-2 Min. brauche, um mich auf den Gesprächspartner einzustimmen.

Trotzdem gab es im Laufe des Lebens mehrere Personen, die sich davon nicht haben 
abschrecken lassen... und die mich dann stundenlang am Telefon festgehalten haben. 
Das fand ich oft sehr unerquicklich, aber ich weisz dann nie, wie ich aus der Situation herauskommen kann. Meine vorsichtigen Versuche, mich zu verabschieden...
 wurden vehement ignoriert. Hinterher war ich immer völlig fertig.
Telefone könnten meinethalben abgeschafft werden - im Zeitalter von email 
sind sie nun wirklich nicht mehr nötig!
Ein Handy hab ich übrigens nie besessen und auch nie gebraucht.

*

4. Machst du leicht Versprechungen?

Nur dann, wenn ich ganz sicher bin, diese auch halten zu können.
Ich empfinde nichts schlimmer als uneingehaltene Versprechungen.
Darunter leide ich häufig und deswegen möchte ich das anderen nicht antun.


*

5. Was ist dein Lieblingsdessert?

Eis. 
Oder beim Asiaten: gebackene Banane mit Honig.

(Ich bin kulinarisch nicht sehr verwöhnt und kenne eigentlich auszer dem klassischen
 "Kindheitsnachtisch" Kompott oder Pudding fast nichts, was es heute alles so gibt)




PS: ich würde mich freuen, wenn noch weitere, mir bekannte Bloggerinnen
dort mitmachen, die Antworten zu lesen finde ich nämlich spannend

Freitag, 3. Mai 2019

Lieber Marc Aurel



...hier sind wir endlich wieder:
Leokadia, Brumm und ich, Zebedäus.




und wir lesen gerade Deine email,
zum x-ten Male:

"Lieber Zebedäus, Brumm und Leokadia!

Ich möchte mich nochmal ganz herzlich für den wunderschönen Tag
bedanken. Ich war richtig glücklich, Euch zu sehen und den Tag mit Euch
zu verbringen. Schon jetzt habe ich richtig Sehnsucht nach Euch! Deswegen
bitte ich auch immer wieder die Menschenfrau, mir den Blog zu öffnen,
damit ich Euch alle auf den Fotos sehen kann. In meinen Tagträumen bin
ich schon jetzt wieder bei Euch und ich bestürme meine Menschenfrau,
dass wir
Euch spätestens im Sommer wieder besuchen.

In meinen Gedanken bin ich bei Euch!

Alles Liebe!
Euer Marc Aurel"


Ja, das war ein wunderschöner Tag, das fanden wir auch
und wir möchten Dich/Euch gern bald wiedersehen.

Sorry, dasz wir so lange nicht geschrieben haben,
aber wir hatten hier etwas Zoff.
Die Frau wollte uns nämlich in den Grün-Blog verbannen,
aber wer findet uns denn dort?
Sie wollte ihr blaues Startseitenlayout
nicht mit unseren bunten Bildern versauen, hat sie gesagt.
Aber wo gibt es denn sowas?!! - Wir versauen doch nix!
Jedenfalls haben wir uns nun etwas Mühe gegeben
die Bilder blau zu tönen - richtig gut
ist es natürlich nicht geworden...
Aner wenigstens dürfen wir jetzt endlich hier rein.



Es war ja wieder ziemlich kalt und hat geregnet
und der Garten wurde zwar immer grüner, aber ungemütlich für uns.
Da hat uns die Frau ein neues Puzzle gekauft.
 Das an sich ist ja nett.




Aber ihr Verstand scheint dabei ausgesetzt zu haben.
Denn fast alle 1000 Teile in der Schachtel sind nur braun.
Die wenigen helleren ergaben auch keinen Zusammenhang.



Wir haben sortiert und sortiert, aber bei den Ding
kann man ja nicht einmal den Rand zusammen bekommen,
weil alles immer nur dunkel ist.



Viele Stunden haben wir daran gesessen
aber das war einfach ZU schwer!
Selbst die Katze, die niemals aufgibt,
ist schlieszlich daran abgestorben.


Und sie hat gesagt, sie will das in die Holtemme werfen,
das ist der Bach, der in der Nähe hier vorbeiflieszt.
Da hat sie wohl mal was von dem Buch


von Gerorges Perec gehört (aber nicht, dasz sie das gelesen hat!),
wo ein Künstler seine Bilder zu Puzzles zerschipselt
und später dann ins Wasser wirft.
Leokadia meint jedenfalls, dieses Puzzle sei ein Fehlkauf
und reif zum Versenken.

Aber wir haben gedacht: wir schicken es lieber Euch mit - vielleicht
habt Ihr ja mehr Glück und Ausdauer, wir haben jedenfalls
unsere Vorarbeit schon sortiert und in Tüten gepackt.
Und wenn das alles nix nützt, dann könnt Ihr es ja
in der Spree versenken.
Das ist auf jeden Fall groszartiger und dramatischer
als hier in unserem kleinen Bach.



Trotzdem es wieder so kalt ist, ist hier schon der Thymian aufgeblüht
und wir haben heute Tee geerntet.
Ist aber noch genug dran, um Euch ein Sträuszchen mitzuschicken
nachste Woche, denn er riecht ganz fein aromatisch.




Ich bin ja nun immer noch hier und wir hatten gehofft,
unsere Menschen machen bald mal einen Ausflug mit uns allen.
Aber es ging ihnen beiden nicht gut in letzter Zeit.
Die Frau hat schlimme Schmerzen, so dasz sie
manchmal kaum atmen kann deshalb.
Wir hoffen sehr, dasz bald alles besser wird
und auch das Krankenhaus bald überstanden ist,
Dienstag musz sie ja wieder nach Braunschweig fahren zum Arzt.
Erst danach weisz sie Genaueres.
Und sie hofft sehr, sie kann diesen Sommer
überhaupt noch schwimmen gehen - da freut sie sich
ja jedes Jahr so sehr darauf und zählt die Tage bis zur Öffnung.
Und jetzt kommt das alles so dazwischen.


Nun schicken wir Dir noch ein paar leckere Blaubären
damit sie noch etwas Blau im Blog hat
(aber sie soll sich nicht immer so anstellen:
von wegen Farbstimmung kaputt!)


Wir grüszen Euch alle ganz lieb

Eure Leokadia, Brumm und ich,

Zebedäus.


Macht Euch ein gemütliches Wochenende


A little blue





For today some blue pictures from my archive
- just for joy and because my blog is in a blue colr mood - 
and an old "blue" song.













*


Have a nice weekend with some blue

Shared with Tom and Riitta K
and Wandering Camera